Der Beirat

iwib wird durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Er begleitet das Institut in seinen Aktivitäten und seiner Entwicklung. Die durch die Hochschulleitung berufenen Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter aller Fachbereiche der Hochschule, der Hochschulentwicklung und externe Weiterbildungsexpertinnen und -experten.

Beiratsvorsitzender

Prof. Dr. Michael Schmidt, Hochschule RheinMain, Fachbereich Sozialwesen

Beiratsmitglieder

  • Mechthild Bayer, Ver.di Bundesverwaltung, Leiterin Weiterbildungspolitik
  • Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Boeschen, Hochschule RheinMain, Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
  • Dr. Bärbel Clemens, Hochschule RheinMain, Hochschulentwicklung
  • Prof. Dr. Thomas Fechter, Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften
  • Prof. Dr. Patrick Griesar, Hochschule RheinMain, Wiesbaden Business School
  • Brigitte Reetz, Hessisches Ministerium des Inneren und für Sport, Ressortleiterin zentrale Fortbildung
  • Walter Schmidt, InfraServ GmbH & Co. Wiesbaden KG, Bildungszentrum Kalle-Albert
  • Wolfgang Sonnek, Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, Geschäftsfeldleiter Aus- und Weiterbildung
  • Prof. Dr. Wolfgang Weitz, Hochschule RheinMain, Fachbereich Design Informatik Medien

Das Institut für Nachhaltige Mobilität und Energie (INME) der Hochschule RheinMain leistet einen Beitrag zur Forschung und Entwicklung für die Mobilität von morgen. Es versteht sich als Element der intellektuellen Infrastruktur für die Mobilität von Morgen am Standort Rüsselsheim. In einem interdisziplinären Ansatz, der technologische und sozio-ökonomische Aspekte vereint, befassen wir uns aus einer wissenschaftlichen Perspektive mit der Mobilität von morgen. Dabei folgen wir einem modernen Wissenschaftsverständnis, das nicht mehr mit der erfolgreichen Erforschung von innovativen Konzepten endet, sondern wir wollen in enger Kooperation mit Unternehmen und Intermediären (u.a. Politik und Verbände) auch die Umsetzung von Forschungsergebnissen begleiten und in innovativen Lernkonzepten die Mitarbeiter von heute und morgen in den neuen Konzepten qualifizieren. Um die Einbindung des INME in die wirtschaftlich-technische Entwicklung zu bewerkstelligen, wird eine enge Zusammenarbeit mit der RheinMain-Region und den dort angesiedelten Unternehmen und Organisationen wie aber auch wissenschaftlichen Einrichtungen angestrebt.

Bei unserer Arbeit im INME werden inhaltlich wir von drei großen Zielstellungen geleitet:

1. Nachhaltige Energieerzeugung
Wir werden uns mit nachhaltiger Mobilität befassen. Hierbei wollen wir unseren Schwerpunkt auf Problemstellungen legen, die sowohl mit dem Energieträger Wasserstoff und der Brennstoffzelle einhergehen als auch den Fragestellungen, die sich auf weitere Optimierungsmöglichkeiten im Verkehr beziehen.
Ziel des INME ist es, perspektivisch mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen die Brennstoffzelle als Energiequelle für unterschiedliche Mobilitätsformen zu erforschen und bis zur Marktreife zu entwickeln und ganzheitliche Systeme einzubinden. Dies umfasst neben dem Automobil auch Pedelcs, und andere neue Formen der Mobilität.

2. Emissionsfreie Mobilität
Bereits heute ist die automobile Mobilität aus einer wirtschaftlichen Perspektive wenig effizient. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Automobils pro Tag liegt unter 60 Minuten. Im Durchschnitt werden nur etwas mehr als 2 Fahrten pro Tag durchgeführt. Die Mobilität von morgen erfordert neue Technologien zur Mobilität. Segways sind erste Ansätze.
Ziel des INME ist es, in diesem Bereich mit Partnern aus Industrie und anderen Hochschulen neue technische Lösungen der Mobilität zu entwickeln, die auch aus einer marktlichen Perspektive auf ihre Anwendung überprüft werden.

3. Die Verkehrsinfrastruktur von morgen
Mit partiellen Änderungen wie dem Wandel vom Verbrennungs- zum Elektromotor allein wird die Mobilität von morgen nicht zu erreichen sein. Vielmehr bedarf es neben partiellen Änderungen z.B. in der Antriebstechnologie einer neuen Verkehrsinfrastruktur, die sowohl den Anforderungen neuer Technologien genügt als auch die Verzahnung zwischen den Verkehrsträgern und die Optimierung in der Nutzung innerhalb eines Verkehrsträgers verbessert.