UMWELTTECHNIK-STUDENT SIMON ALBRECHT IST ERFOLGREICHER SPEEDSKATER

Die Serie „Spitzensportler“ stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutor für die Leistungssportler.

Für Umwelttechnik-Student Simon Albrecht war der Sport, in dem er heute Erfolge feiert, zuerst nur ein Weg, die Zeit totzuschlagen: „Mein älterer Bruder hat vor mir Speedskating betrieben. Da ich immer mit auf die Wettkämpfe musste, weil ich noch zu jung war, um alleine zu Hause zu bleiben, dachte ich mir, ich könnte auch mal anfangen zu skaten, wenn ich schon immer mit muss. Im Laufe der Jahre hat es mir immer mehr Spaß gemacht, und das tut es jetzt auch noch!“ Mit Spaß hat der 19-Jährige es mittlerweile zu zwei Goldmedaillen bei den Juniorenweltmeisterschaften gebracht.

Wer an der Weltspitze mitfahren will, muss viel Zeit in sein Training investieren – Simon trainiert täglich, manchmal auch mehrmals am Tag. Das Studium dabei nicht zu vergessen, fällt ihm mitunter schwer, das gibt er zu. Zeitmanagement sei eine große Herausforderung. Und man müsse sich immer wieder vergegenwärtigen, dass man beides freiwillig mache, sowohl den Sport als auch das Studium. „Wenn die Motivation da ist, dann klappt alles“, ist der angehende Umwelttechniker sich sicher. Dass die Hochschule RheinMain Partnerhochschule des Spitzensports ist, hilft dabei sehr, und genau deshalb hat Simon sich auch für ein Studium hier entschieden. „Letztes Jahr fanden die Weltmeisterschaften während der Vorlesungszeit statt. Mit Hilfe von Klaus Lindemann konnte ich hinfahren – er hat mich dabei unterstützt, mit meinen Professoren zu sprechen und um Verständnis zu bitten. So habe ich nicht nur Gold gewonnen, sondern dabei noch nicht einmal ein Semester verloren.“

Wir freuen uns, ein kleines Bisschen zu den Goldmedaillen beigetragen zu haben!