Nina Haag – Kanurennsport

Die Serie "Spitzensportler" stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpersonen für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutorin oder Tutor für die Leistungssportlerinnen und Leistungssportler.

Nina Haag ist Kanutin im Wildwasserrennsport. In der U23 wurde sie 2017 Deutsche Meisterin und qualifizierte sich damit für die U23 Weltmeisterschaft in Österreich. Dort gelang es ihr den 14. Platz im Einzel und den 6. Platz in der Teamwertung zu belegen.
Neben dem Sport studiert Nina Haag Elektro- und Luftfahrttechnik in Rüsselsheim. "Für mich war nach dem Abitur klar, dass ich einen Studiengang in technischer Richtung wählen werde. In meinem Auslandsjahr in Kanada waren meine Host-Eltern beide Piloten und haben mich  für die Luftfahrt begeistert." Die Kombination aus Sport und Studium ist vor allem im Winter eine Herausforderung. Aber auch von Dunkelheit und Temperaturen unter null lässt sich Nina Haag nicht von ihrem Training vor und nach den Vorlesungen abbringen. Danach sei die Motivation an den langen und warmen Tagen der Sommersaison umso größer.

Beginn in der Jugendfreizeit

Den Sport betreibt Nina Haag gemeinsam mit ihrer Schwester, die in Mainz Erziehungswissenschaften studiert. Für den Kanusport begeisterten sich die beiden während einer Jugendfreizeit in ihrem Heimatort Dannstadt-Schauernheim. "Nachdem ich als Kind jedes Jahr in den Schulferien an der Ardèche und anderen Orten paddeln war, hat mir das irgendwann nicht mehr gereicht und ich wollte noch mehr paddeln. Im Jahr 2012 hat sich das Ganze dann soweit entwickelt, dass ich langsam in den Leistungssport eingestiegen bin." Um dies mit dem Studium zu verbinden brauche es ein gutes Zeitmanagement. Aber: "Solange einem sein Studium und sein Sport Spaß machen, ist es zu schaffen."

Kanutour Hochschulsport

Für alle, die auch Lust aufs Paddeln bekommen haben, bietet der Hochschulsport vom 15. bis 16. Juni eine Kanutour auf der fränkischen Saale an. Mehr Informationen gibt es hier.