Lukas Fischer – Sportschießen

Die Serie "Spitzensportler" stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpersonen für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutorin oder Tutor für die Leistungssportlerinnen und Leistungssportler.

Niemand würde wohl erwarten auf dem Jahrmarkt zum Leistungssportler zu werden. Lukas Fischer ist dies aber so passiert. Nachdem er dort als Jugendlicher an einem Schnupperschießen teilgenommen hatte, begann er sich fürs Sportschießen zu begeistern. Dabei kann der 22-jährige Frankfurter sowohl mit dem Luftgewehr als auch mit dem Kleinkaliber-Gewehr umgehen. So wurde er 2018 Vize-Studentenweltmeister. Ebenso holte er 2016 den Titel Mannschaftsvizeeuropameister Luftgewehr und konnte sich auch in den Jahren zuvor über einige Titel als Deutscher Meister und Landesmeister freuen.   
Seinem technischen Interesse folgt Lukas Fischer momentan auch durch sein Studium des Maschinenbaus. „Für die Hochschule RheinMain habe ich mich aufgrund der Lage im Rhein-Main-Gebiet entschieden und weil ich sie schon zuvor als Partnerhochschule des Spitzensports kannte“, sagt der Sportschütze.

Frühe Abstimmung von Studium und Sport

Als Spitzensportler ist Lukas Fischer viel unterwegs – so wie zuletzt bei der Studierenden-Weltmeisterschaft Sportschießen in Malaysia. Daher ist es für ihn wichtig, frühzeitig Praktika und Prüfungen mit Trainingslagern und Wettkämpfen abzustimmen. Aber auch im normalen Hochschulalltag ist die umfassende und durchdachte Abstimmung für ihn der Schlüssel zum Erfolg. Gerade auch, weil das Training oft anders aufgebaut ist, als in anderen Sportarten. So werde häufig in längeren Trainingseinheiten trainiert, schon weil zu Beginn erst einmal etwa 30 Minuten gebraucht würden, um das Equipment aufzubauen und Spezialkleidung anzulegen. Diese sei bei jedem Training erforderlich, um dem Körper beim Schießen die notwendige Ruhe und Stabilität zu geben.
In welche Richtung Lukas Fischer als Maschinenbauer gehen wird, steht für ihn noch nicht fest. Sicher ist aber, dass er das Schießen weiterbetreiben will: Sein zukünftiger Beruf muss auf jeden Fall mit dem Sport vereinbar sein.