Irina Kemmsies - Volleyball

Die Serie „Spitzensportler“ stellt Studierende unserer Hochschule vor, die neben dem Studium viel Zeit in den Sport investieren und dort national wie international Erfolge feiern. Als Partnerhochschule des Spitzensports (in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen und dem allgemeinen deutschen Hochschulsportverband) unterstützt die Hochschule RheinMain diese Studierenden mit einer möglichst flexiblen Studienplanung, nimmt Rücksicht auf Fehlzeiten aufgrund von Wettkämpfen und Meisterschaften und stellt den Sportlerinnen und Sportlern mit Klaus Lindemann und Meike Kaltenbach vom Hochschulsport kompetente Ansprechpartner für alle Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport zur Seite. Außerdem fungiert in jedem Fachbereich eine Professorin oder ein Professor als Tutor für die Leistungssportler.

Irina Kemmsies ist 20 Jahre alt und startete im Herbst 2016 in einen neuen Lebensabschnitt mit zwei großen Schritten: Sie wurde Spielerin des Bundesligavereins VC Wiesbaden (VCW) und Studentin der Hochschule RheinMain. Dafür zog sie von Münster nach Wiesbaden. Nach einem Orientierungspraktikum in einem Frauenhaus war für Irina klar, dass sie Soziale Arbeit studieren will und wählte die Hochschule RheinMain, Partnerhochschule des Spitzensports. „Ich habe mich dafür entschieden, da ich in Wiesbaden beim VCW leistungsorientiert Volleyball spiele und die Bedingungen perfekt waren“, sagt Irina.  Seit sie neun Jahre alt ist, spielt Irina Volleyball und wurde durch eine Talentauswahl entdeckt. 

Struktur ist wichtig

Um das Pensum von Studium und Sport zu schaffen, strukturiert sie ihre Aufgaben jede Woche und bereitet sich gut vor:  „Ich habe mich frühzeitig mit den Dozenten in Verbindung gesetzt. Sie unterstützen mich und ermöglichen es mir den Lernstoff zu erhalten. Außerdem ist es mit viel Planung verbunden. Jede Woche schreibe ich mir eine Liste was ich alles machen muss um nichts bezüglich Studium und Sport zu vergessen.“

Trotz hohem  Druck hat Irina feste Ziele vor Augen: „Ich möchte meinen Bachelor in der Sozialen Arbeit in Regelstudienzeit absolvieren und im Sport die beste Leistung unserer Mannschaft diese Saison rausholen, damit eine gute Platzierung möglich ist. Was danach kommen soll, lässt sie noch offen. „Ich denke noch nicht weit im Voraus, sondern lasse alles auf mich zukommen. 2018 habe ich hoffentlich einen Abschluss in der Tasche und ab da steht mir die Welt sportlich und beruflich gesehen offen“, sagt Irina.

Irinas Tipps für zukünftige Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, die gleichzeitig studieren:

„Ein Tipp ist, dass man sich bei dem Studieren Zeit lassen kann und sich nicht stressen lassen sollte. Einfach geduldig sein und Spaß haben bei dem was man tut. Das erleichtert einem vieles.“

Bisherige Erfolge:

3. Platz in der Volleyball Bundesliga Saison 2015/2016

7. Platz U23 WM in Mexiko 2013

 

Fotos: © Detlev Gottwald

 

© Detlev Gottwald
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