VINCENT ROBILLER ÜBER SEIN SEMESTER IN KRAKAU1)

Vincent Robiller über sein Semester in Krakau

Vincent Robiller studiert Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen im 7. Semester an der Hochschule RheinMain und war im vergangenen Wintersemester an der Politechnika Krakowska in Krakau/Polen.

"Schon immer hat mich der Osten Europas kulturell sehr gereizt. Als ich dann erfahren habe, dass unsere Hochschule eine Partnerschaft mit der technischen Universität Krakau hat, war für mich sofort klar, dass ich dort gerne studieren möchte. Rückblickend habe ich während meines Aufenthalts nicht nur die polnische Kultur kennen lernen dürfen, sondern auch fachlich sehr viel Neues lernen können."

Am Institut für Civil Engineering der Politechnika Krakowska gibt es zahlreiche verschiedene Angebote für ERASMUS-Studierende. Die Professorinnen und Professoren sind äußerst kompetent und rücksichtsvoll, es gibt viele interessante Studieninhalte berichtet Robiller. "Da ich auf keine Anerkennung von Kursen angewiesen war, konnte ich über meinen Tellerrand hinausblicken und so mein Wissen möglichst umfassend erweitern."

Einblicke in die polnische Kultur

In der  Stadt Krakau selbst hat ihn vor allem die Architektur begeistert. Da die Stadt während des zweiten Weltkriegs nicht zerstört wurde, sind die wunderschöne Altstadt und das jüdische Viertel vollständig erhalten geblieben. "Das kulturelle Angebot ist riesig und es gibt in der Stadt viel zu entdecken. Jeden Abend finden sich Konzerte, öffentliche Veranstaltungen oder Live-Musik in einer der zahlreichen Bars. Es wird also nie langweilig", erzählt Robiller begeistert. An den Wochenenden bleibe reichlich Zeit für Ausflüge. Innerhalb von Polen gibt es viele interessante Orte, deren Besuch einen guten Einblick in die polnische Kultur erlaube. "Die öffentlichen Verkehrsmittel, vor allem Busse, sind extrem günstig und man sieht gleichzeitig viel von der Umgebung. Hierauf sollte man unbedingt zurückgreifen", so der Master-Student.

Sein Tipp an Studierende, die sich für Polen als temporäres Studienland interessieren, ist, möglichst viele Aktivitäten außerhalb des universitären Rahmens zu verfolgen. So könne man einen besseren Einblick in die polnische Kultur erhalten und einen engeren Kontakt zu Einheimischen knüpfen. Und: "Ein Auslandssemester in Krakau kann ich unbedingt weiterempfehlen!"

Weitere Informationen zu Auslandsaufenthalten: Büro für Internationales