FRAGEN & ANTWORTEN ZUM CORONAVIRUS UND DESSEN AUSWIRKUNGEN AUF DIE HOCHSCHULE RHEINMAIN

Gestaltung des Sommersemesters 2020

In einem gemeinsamen Schreiben teilen die hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, sowie die Hochschulpräsidentinnen und Hochschulpräsidenten landesweite Leitlinien zur Gestaltung des Sommersemesters 2020 mit.

Schreiben vom 5. April 2020 zum Download als PDF

 

Gebäudeschließungen an allen Standorten

Sämtliche Gebäude und Gebäudeteile an allen Standorten der Hochschule RheinMain sind seit Montag, 30.03.2020, bis auf Weiteres geschlossen. Für den Basis-/Verwaltungsbetrieb haben Personen mit Schließberechtigung die notwendigen Zugangsberechtigungen bzw. erhalten diese durch ihre Vorgesetzten.

Weitere Hinweise zu Gebäudeschließungen entnehmen Sie bitte der E-Mail vom 26.03.2020.

Informationen zur Validierung der Student Card finden Studierende in dieser FAQ-Übersicht.

 

Versammlungen auf dem Hochschulgelände

Das Land Hessen hat am Sonntag, 22. März 2020, eine weitere Verschärfung des Kontaktverbots beschlossen. Demnach dürfen sich ab sofort nur noch Gruppen von maximal zwei Personen gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten. Dies gilt auch für das Hochschulgelände.

Zur Pressemitteilung im Wortlaut.

 

Wird der Vorlesungsbeginn verschoben?

Der Vorlesungsbeginn ist in ganz Hessen und damit hochschulweit auf den 20. April 2020 verschoben. Die Erstsemesterbegrüßungen sind abgesagt. Alle vor diesem Termin stattfindenden Vorkurse, Blockveranstaltungen, Praktika sowie sonstige lehrbezogenen Präsenzveranstaltungen werden abgesagt, sofern sie nicht digital durchführbar sind.

In welcher Form die Lehre ab dem 20. April 2020 stattfinden kann, befindet sich derzeit ebenso in Klärung wie das Datum des  Vorlesungsendes des Sommersemesters 2020.

 

Hausverbot und Selbstquarantänen: Wer darf die Hochschule RheinMain nicht betreten?

Zum Schutz der individuellen Gesundheit und um weitere Infektionen zu vermeiden, gilt für folgende Personengruppen ein Hausverbot für die Gebäude der Hochschule RheinMain:

  1. Für Personen, bei denen eine Corona-Infektion (COVID-19) besteht Hausverbot, bis nachgewiesen ist, dass die Erkrankung ausgeheilt bzw. nicht mehr ansteckend ist.
  2. Für Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt ein Hausverbot für 14 Tage nach Einreise nach Deutschland, unabhängig davon, ob sie Symptome aufweisen. Aktuelle Informationen zu Risikogebieten
  3. Für Personen, die in Kontakt mit an dem neuartigen Virus erkrankten Personen standen oder noch stehen, weil sie z. B. diese pflegen, wird für die Dauer des Kontaktes und die darauffolgenden 14 Tage ebenfalls ein Hausverbot ausgesprochen.

Alle Beschäftigten, die zu diesen Personengruppen gehören, haben sich unverzüglich telefonisch bei ihrer/m Vorgesetzten/m zu melden.

 

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Orientieren Sie sich immer zunächst auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. Das RKI empfiehlt Menschen, die Symptome aufweisen und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid19-Fälle vorkommen, oder die Kontakt zu jemandem standen, bei dem das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, eine Ärztin oder einen Arzt anzurufen oder sich beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 melden.

Ganz wichtig: Melden Sie sich unbedingt vorher telefonisch an, bevor Sie eine Praxis aufsuchen. So schützen Sie sich und andere.

Mitarbeitende, die innerhalb der letzten Tage Kontakt zu einem bestätigten Coronavirus-Erkrankten hatten, müssen umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100.

Eine hessenweite Hotline des Sozialministeriums zu dem Thema Coronavirus ist unter der Nummer 0800-5554666 täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Beachten Sie bitte hierzu die Hinweise des Hessisches Ministerium für Soziales und Integration.

 

Müssen Studierende und Beschäftigte im Fall einer Quarantäne nach deren Aufhebung  untersucht werden , bevor sie wieder am Hochschulbetrieb teilnehmen dürfen?

Dies entscheiden die örtlichen Gesundheitsbehörden, die eine Quarantäne veranlasst haben. Deren Anordnungen ist Folge zu leisten. Die Behörde entscheidet auch über die Aufhebung der Quarantäne und eventuelle Auflagen.

 

Sozialkontakte: Was sollte ich generell im Arbeitsalltag und im Studienalltag beachten?

Zur Minimierung der Ansteckungsgefahr sind die Hygienereglungen einzuhalten. Soziale Kontakte sollen soweit wie möglich reduziert werden. Für den Arbeitsalltag empfiehlt es sich daher, die digitalen Möglichkeiten (Telefon, E-Mail etc.) auszuschöpfen und persönlichen Kontakt einzuschränken. Z. B. sollten Sprechstunden nach Möglichkeit bis auf Weiteres nur noch digital bzw. telefonisch durchgeführt werden.
Auch für Studierende gilt zur Zeit generell, dass Sie die Hochschule nur bei wirklich triftigen Gründen aufsuchen und dabei die angemessenen Verhaltensweisen (Abstand halten, Hände waschen, …) beachten sollten.

 

Wie werden Studierende und Beschäftigte über aktuelle Maßnahmen und Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus an der Hochschule RheinMain informiert?

Hinweise und Empfehlungen werden ausführlich per E-Mail sowie überblicksweise über die Hochschul-Website www.hs-rm.de/corona und die offiziellen Social-Media-Kanäle kommuniziert. Die Hochschulleitung bittet Sie daher, weiterhin regelmäßig die E-Mails Ihres Hochschul-Accounts zu lesen. Sollten sich neue, relevante Informationen für die Beschäftigten und Studierenden der Hochschule RheinMain ergeben, gibt das Präsidium dies über die genannten Kanäle bekannt.

 

Wohin kann ich mich mit individuellen Fragen als Mitglied der Hochschule RheinMain wenden?

Die Hochschule RheinMain hat einen Koordinierungsstab eingerichtet. Dieser ist unter corona(at)remove-this.hs-rm.de zu erreichen. Bitte prüfen Sie vor Kontaktaufnahme, ob Ihre Frage bereits durch die FAQs beantwortet werden. 

 

Wie wird die telefonische Erreichbarkeit der Hochschule derzeit gewährleistet?

Die Hochschule ist derzeit per E-Mail und per Telefon erreichbar.

 

Was sollte ich tun, wenn ich als Beschäftigte/r zu einer Risikogruppe gehöre?

Risikogruppen unter Landesbeschäftigten können ab sofort von Zuhause aus arbeiten. Für diese Risikogruppe gilt das Arbeiten von Zuhause bis 30. April 2020 als genehmigt.

„Für Beschäftigte des Landes hat die Hessische Landesregierung beschlossen, dass Personen über 60 Jahren sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen fortan, sofern es ihre Tätigkeit erlaubt, von Zuhause aus arbeiten können. Das Robert-Koch-Institut sieht bezogen auf das neuartige Coronavirus bei Personen über 60 Jahren ein deutlich gesteigertes Risiko für einen schwereren Erkrankungsverlauf. Ebenso zählen Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen oder Beschäftigte mit unterdrücktem Immunsystem als Risikogruppe.“

Zur enstprechenden Pressemitteilung des Landes Hessen

Bei Zweifeln, ob Sie zu diesem Personenkreis gehören, klären Sie dies bitte unter ärztlicher Rücksprache ab. Informieren Sie in jedem Fall Ihre Vorgesetzten und stimmen Sie sich mit diesen bezüglich der Homeoffice-Möglichkeiten ab.

Bitte beachten Sie, dass es keine Verpflichtung für die o. g. Risikogruppen gibt, im Homeoffice zu arbeiten. Dies ist eine Option, die die betreffenden Beschäftigten individuell und ggf. nach ärztlicher Rücksprache in Anspruch nehmen können.

Weitere Informationen zu Risikogruppen

 

Was soll ich tun, wenn ich zur Risikogruppe gehöre, meine Tätigkeit aber nicht für das Homeoffice geeignet ist?

Informieren Sie in jedem Fall Ihre Vorgesetzten und stimmen Sie sich mit diesen bezüglich der Homeoffice-Möglichkeiten ab gemäß der Hinweise in der E-Mail vom 20.03.2020.

 

Ich lebe mit Personen in häuslicher Gemeinschaft zusammen, die zu einer Risikogruppe gehören. Kann ich als Beschäftigte/r in diesem Fall im Homeoffice arbeiten?

Informieren Sie Ihre Vorgesetzten und stimmen Sie sich mit diesen bezüglich der Homeoffice-Möglichkeiten ab gemäß der Hinweise in der E-Mail vom 20.03.2020.

 

Betreuung von Kindern bei Schließung von KiTas und Schulen

Bei einer Schließung von KiTas und Schulen können im Rahmen der üblichen Regelungen Gleitzeit, Urlaub, Sonderurlaub unter Verzicht auf Fortzahlung des Entgelts genommen werden. Zudem können Eltern, die davon betroffen sind, in Absprache mit der/dem Vorgesetzten bis auf Weiteres im Homeoffice arbeiten, sofern die Tätigkeit dies zulässt.

In den o.g. Fällen besteht die Homeoffice-Möglichkeit unabhängig davon, ob bereits ein Telearbeitsantrag genehmigt wurde. Es müssen keine gesonderten Anträge gestellt werden, eine Absprache mit dem/der Vorgesetzte/n ist ausreichend.

Die Regelung zur Dokumentation der geleisteten Arbeitszeit entnehmen Sie bitte der E-Mail vom 20.03.2020.

 

Kann ich mein Kind/meine Kinder bei Betreuungsengpässen aufgrund der aktuellen Schul- und KiTa-Schließung in die Dienststelle mitbringen?

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.

 

Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen bei Schließung einer Tagespflegeeinrichtung

Bei einer Schließung von einer Tagespflegeeinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen wegen des Coronavirus können im Rahmen der üblichen Regelungen Gleitzeit, Urlaub, Sonderurlaub unter Verzicht auf Fortzahlung des Entgelts genommen werden. Zudem können Beschäftigte, die nun einen pflegebedürftigen Angehörigen betreuen, in Absprache mit der/dem Vorgesetzten bis auf Weiteres im Homeoffice arbeiten, sofern die Tätigkeit dies zulässt. (SGB XI, Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz)

In den o.g. Fällen besteht die Homeoffice-Möglichkeit unabhängig davon, ob bereits ein Telearbeitsantrag genehmigt wurde. Es müssen keine gesonderten Anträge gestellt werden, eine Absprache mit dem/der Vorgesetzte/n ist ausreichend.

Die Regelung zur Dokumentation der geleisteten Arbeitszeit entnehmen Sie bitte der E-Mail vom 20.03.2020.

 

Wie ist die Arbeit im Homeoffice geregelt?

Das Präsidium empfiehlt dringend, die Homeoffice-Möglichkeiten zu nutzen. Die Regelung zum Homeoffice wird bis auf Weiteres verlängert. Sie gilt so lange, bis sie durch das Präsidium wieder aufgehoben wird. Bitte lesen Sie regelmäßig Ihre dienstlichen E-Mails.

Alle Beschäftigten, deren Tätigkeit für Homeoffice geeignet ist, die entsprechend dafür ausgestattet sind (technische Ausstattung, notwendige Unterlagen etc.) und die auch schon die notwendigen Abstimmungen mit ihren Vorgesetzten für Homeoffice durchgeführt haben, können bis auf Weiteres von zu Hause arbeiten.

Die Erreichbarkeit ist zu gewährleisten. Stellen Sie bitte bei vorhandenen Diensthandys eine Anrufweiterleitung von Ihrem Diensttelefon ein und/oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf Ihrem Anrufbeantworter und verweisen Sie auf die E-Mail-Kommunikation. Auf freiwilliger Basis (Wunsch der/des Beschäftigten) kann vom dienstlichen Festnetztelefon eine Anrufweiterleitung auch auf private Handys oder Festnetztelefone eingestellt werden.

Die Regelung zur Dokumentation der geleisteten Arbeitszeit entnehmen Sie bitte der E-Mail vom 20.03.2020.

 

Krankmeldung: Was mache ich, wenn ich mich krank fühle?

Wenn Sie sich krank fühlen, Fieber haben oder Erkältungssymptome zeigen, bleiben Sie bitte zuhause und melden sich krank.

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung bei ihrer Dienststelle krank zu melden. Es wird erst ab dem 8. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

 

Finden Publikumsveranstaltungen und Tagungen statt?

Publikumsveranstaltungen finden bis zum Vorlesungsbeginn nicht statt und sind abzusagen. Präsenzkonferenzen und -tagungen finden, wenn nicht unaufschiebbar, im Sommersemester nicht statt und sind abzusagen.

 

Wie ist der Umgang mit Dienstreisen, Exkursionen, Studien- und Forschungsaufenthalten?

Studien- und Forschungsaufenthalte in vom RKI eingestuften Risikogebieten werden nicht genehmigt. Dienstreisen und Exkursionen sind ab sofort und bis auf Weiteres generell untersagt und abzusagen.

Ausnahmen sind mit dem Präsidium abzustimmen, bitte wenden Sie sich dazu an unsere neue Funktionsadresse corona(at)hs-rm.de.

 

Ich habe eine generelle Dienstreisegenehmigung für die Fahrten zwischen den Studienorten der HSRM in Wiesbaden und Rüsselsheim. Muss ich auf diese Dienstfahrten verzichten?

Fahrten/Dienstgänge zwischen den Standorten der Hochschule sind vom Dienstreiseverbot ausgenommen.

 

Finden interne Fort- und Weiterbildungen statt?

Alle AGWW-Veranstaltungen und die internen iwib-Seminare der HSRM finden bis zum Vorlesungsbeginn nicht statt. Mögliche Ausnahmen sind Veranstaltungen, die online durchgeführt werden können. Die Teilnehmenden werden entsprechend per E-Mail informiert.

 

Was passiert, wenn ich mich angesteckt habe und erkrankt in Quarantäne bin? Bekomme ich als Beschäftigte(r) weiterhin mein Entgelt?

Sofern ein(e) Beschäftigte(r) sich tatsächlich angesteckt hat und/oder unter Quarantäne gestellt bzw. vom Arzt die Arbeitsunfähigkeit festgestellt wird, greift die übliche Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bzw. er/sie erhält eine Entschädigung in entsprechender Höhe.

 

Bekomme ich bei eventueller Schließung der Hochschule weiterhin mein Entgelt?

Nach unserem bisherigen Wissensstand erhalten die Beschäftigten auch bei vorübergehender Schließung der Hochschule Entgeltfortzahlung oder gegebenenfalls eine entsprechende Entschädigung.

Diese Regelung betrifft auch studentische Hilfskräfte. Wer arbeitsfähig ist und wessen Job es zulässt, soll in diesem Zeitraum im Homeoffice arbeiten.

Im Falle einer Schließung wird noch einmal ausführlich über entsprechende Regelungen informiert werden.

 

Welche Möglichkeiten habe ich, um Vorlesungen und Seminare, etc. online abzuhalten?

In welcher Art und Weise die Lehre ab dem 20. April 2020 stattfinden kann und wird, befindet sich derzeit in Klärung. Die Hochschule prüft derzeit, inwiefern Vorlesungen online mit den Studierenden geteilt werden könnten.

 

Website zur Begrüßung für Erstsemester

Der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Detlev Reymann, heißt alle Erstsemester-Studierenden herzlich willkommen. Da ein persönlicher Gruß in der aktuellen Situation nicht möglich ist, finden Sie auf unserer Willkommens-Website Video-Grußworte des Hochschulpräsidenten, des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Wiesbaden und des Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Um sich schnell an Ihrer neuen Hochschule zurecht zu finden, gibt Ihnen der Präsident zur Orientierung in einem Video die wichtigsten Tipps zum Studienbeginn. In einer Übersicht finden Sie außerdem alle nützlichen Informationen, um auch in Corona-Zeiten gut ins Studium zu starten.

Willkommens-Website

 

Wie erfahre ich, in welcher Form die Lehre im Sommersemester ab dem 20. April 2020 stattfinden wird?

Der Vorlesungsbeginn ist auf den 20. April 2020 verschoben. Trotz der aktuellen Schließung der Hochschulgebäude wird derzeit geklärt, in welcher Form die Lehre ab dem 20. April stattfinden kann. Daher werden die Studierenden gebeten, sich auf den jeweiligen Webseiten ihres Studiengangs über die genaueren Informationen auf dem Laufenden zu halten. Prüfen Sie bitte zudem regelmäßig die E-Mails Ihres Hochschul-Accounts, für den Fall, dass Sie vom Dekanat oder von den Studiengangsleitungen über aktuelle Maßnahmen per E-Mail informiert werden.

Gemeinsames Schreiben (05.04.2020) des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie der Hochschulpräsidentinnen und Hochschulpräsidenten mit landesweiten Leitlinien zur Gestaltung des Sommersemesters 2020: Download als PDF

 

Ich habe meine Student Card noch nicht validiert bzw. erhalten. Wie bekomme ich jetzt ein Semesterticket?

In Ihrem Studierendenaccount unter https://compass.hs-rm.de steht Ihnen ab sofort unter dem Reiter Bescheinigungen eine neues Dokument mit dem Namen "Immatrikulationsbestätigung inkl. ASTA Semesterticket bis 30.04." zur Verfügung. Bitte gehen Sie in Ihren Studierendenaccount und drucken Sie sich das Ticket aus, das zunächst bis zum 30.04.2020 gilt. Wenn Sie im ÖPNV unterwegs sind, führen Sie diese Bescheinigung zusammen mit der Student Card des letzten Semesters mit. Wenn Sie im Sommersemester im 1. Semester studieren, genügt diese Bescheinigung als Semesterticket. Außerdem empfehlen wir Ihnen, einen Personalausweis dabei zu haben.

Infografik zum Semesterticket für Erstsemester (PDF)

Infografik zum Semesterticket für höhere Fachsemester (PDF)

Weitere Informationen des AStA zur Semesterticket-Übergangslösung

 

Ausgabe der Abschlussdokumente

Abschlussdokumente können ab 21.03.2020 nicht mehr erstellt werden. Bereits erstellte Abschlussdokumente werden Ihnen auf Antrag per E-Mail an studienbuero(at)remove-this.hs-rm.de postalisch übermittelt. Bitte teilen Sie uns in Ihrer E-Mail auch Ihre aktuelle Anschrift mit. Wenn Sie keine Abschlussdokumente zugesandt bekommen können, werden die PAU-Vorsitzenden Ihnen die bestandene Abschlussprüfung formlos per E-Mail bestätigen.

 

Was sollte ich tun, wenn ich als studentische Hilfskraft oder als Studierende/r zu einer Risikogruppe gehöre?

Die folgende Regelung für Risikogruppen unter Landesbeschäftigten wird an der Hochschule RheinMain auch sinngemäß für Studierende und studentische Hilfskräfte mit schweren Vorerkrankungen angewandt.

WICHTIG: Alle studentischen Hilfskräfte der Hochschule RheinMain, die zu einer der o.g. Risikogruppen gehören, können ab sofort von zu Hause aus arbeiten. Für diese Risikogruppe gilt das Arbeiten von Zuhause bis 30. April 2020 als genehmigt. Bitte stimmen Sie sich dazu mit dem/der Vorgesetzten ab. Bitte beachten Sie, dass es keine Verpflichtung für die o.g. Risikogruppen gibt im Homeoffice zu arbeiten. Dies ist eine Option, die die Betroffenen individuell und ggf. nach ärztlicher Rücksprache in Anspruch nehmen können.

Informieren Sie in jedem Fall Ihre/n Vorgesetzte/n und stimmen Sie sich bezüglich der Homeoffice-Möglichkeiten ab.

WICHTIG: Alle Studierenden der Hochschule RheinMain, die zu einer der Risikogruppen gehören, sollten im Einzelfall in ärztlicher Rücksprache abklären, inwiefern die Teilnahme an welcher Prüfung ein unzumutbares Gesundheitsrisiko darstellt. Bitte informieren Sie in einem solchen Fall unverzüglich und vor der Prüfung die/den Prüfende/n.

 

Finden Prüfungen an der Hochschule RheinMain statt?

Die Prüfungen sind überwiegend verschoben. Bei für die Studierenden dringlichen Prüfungen (z.B. Bachelor-Kolloquien bei laufenden Verfahren) könne digitale Varianten genutzt werden. Das fällt in die Zuständigkeit des jeweiligen Prüfungsausschusses. Die Fristen und Termine für die Abgabe und/oder Präsentationen von laufenden Projekt- und/oder Abschlussarbeiten werden pauschal um vorerst 4 Wochen verlängert. Arbeiten, die an Labore gebunden sind, sollten um die Zeit verlängert werden, die das betreffende Labor geschlossen ist. Auch hier ist der jeweilige Prüfungsausschuss zuständig. Eine turnusmäßige Neuanmeldung von Abschlussarbeiten ist weiterhin grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie hierzu auch das Rundschreiben vom 19. März 2020 sowie aktuelle Informationen aus Ihrem Fachbereich.

 

Kann ich an einer Prüfung teilnehmen, wenn ich Hausverbot habe?

Personen, für die das Hausverbot gilt, dürfen nicht an Prüfungen teilnehmen. Diese wenden sich bitte an den Prüfungsausschuss ihres jeweiligen Studiengangs.

 

Was muss ich tun, wenn ich aus gesundheitlichen Gründen von einer Prüfung zurücktreten muss?

Beim Rücktritt von einer Prüfung aus gesundheitlichen Gründen wird in der derzeitigen Situation auf den ärztlichen Nachweis (Attest, Prüfungsunfähigkeit) verzichtet. Es genügt der Hinweis per Mail an die/den Prüfende/n, aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten zu wollen. Diese Regelung gilt für alle Aufsichtsarbeiten (z. B. Klausuren und mündliche Prüfungen) bis einschließlich Vorlesungsbeginn.

 

Die Bibliotheken sind geschlossen. Kann ich entliehene Bücher zurückgeben?

Alle Bibliotheken der HLB sind ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Falls Sie Medien der HLB entliehen haben, können Sie beruhigt sein: Verlängern Sie die Medien online – sofern möglich. Sollte eine Verlängerung nicht möglich sein, warten Sie bis die Bibliotheken wieder geöffnet sind.
Sie bekommen auf keinen Fall eine Mahnung! Das Mahnverfahren ist bis auf Weiteres ausgesetzt.

Bitte lesen Sie weitere Informationen zu entliehenen Medien, Vormerkungen und Bestellungen.

In wirklich dringenden Fällen (Buchrückgabe wegen Exmatrikulation) wenden Sie sich per E-Mail an information-hlb(at)remove-this.hs-rm.de.

 

Wie kann ich die digitalen Medien der Bibliothek nutzen?

Viele der digitalen Medien sind im Katalog Plus der Bibliothek verzeichnet. Sie können hier Ihre Suchergebnisse nach Online-Quellen filtern. Wählen Sie dafür in der Facette "Standorte" die "E-Medien" aus.
 
Auf den Webseiten der Bibliothek finden Sie zudem unter dem Menüpunkt E-Medien & Datenbanken die wichtigsten Angebote thematisch zusammengefasst – Informationen zu E-Books, E-Journals, Datenbanken, Video-Trainings.
 
Zudem erhalten wir derzeit zahlreiche Angebote für Testzugriffe von E-Book- und anderen  Volltext-Anbietern. Diese finden Sie unter Zusätzliche Angebote während der Corona-Krise.
Um die Angebote zu nutzen, müssen Sie eine Verbindung zum Hochschulnetz via VPN herstellen. Hinweise zum VPN-Zugang

Fragen zur Nutzung der Online-Angebote richten Sie bitte per E-Mail an e-medien-hlb(at)remove-this.hs-rm.de.
 
Alternative zur Fernleihe: Da zurzeit auch keine Fernleihbestellungen möglich sind, können wir Sie leider nur auf Dokumentlieferdienste hinweisen, die Literatur im Bedarfsfall (kostenpflichtig) per PDF nach Hause liefern können. Zum Beispiel: https://www.subito-doc.de

 

Wie erreiche ich das Studienbüro und die Studienberatung?

Das Studienbüro und die Studienberatung sowie der iPunkt am Standort Kurt-Schumacher-Ring sind nicht mehr persönlich erreichbar. Bitte nutzen Sie die auf der Hochschul-Webseite angegebenen alternativen Kontaktmöglichkeiten (Telefon, Kontaktformular).

 

Wie reiche ich meine Unterlagen im Studienbüro ein?

Das Studienbüro arbeitet ab sofort im Wesentlichen aus dem Homeoffice und kann daher keinen persönlichen Service vor Ort anbieten.

Reichen Sie ab sofort Ihre Anträge und Unterlagen an das Studienbüro ausschließlich per E-Mail an studienbuero(at)remove-this.hs-rm.de ein.Die Unterlagen senden Sie bitte als pdf-Dokument, idealerweise in schwarz-weiß und in möglichst kleiner Dateigröße.

Papierunterlagen, die Sie bereits auf den Weg gebracht haben, müssen Sie nicht noch einmal einreichen. Sie werden in den nächsten Tagen noch bearbeitet.

Weiterhin gilt Folgendes:

  1. Falls Sie beglaubigte Dokumente einreichen müssen (z.B. für die Immatrikulation), senden Sie auch diese zunächst in Kopie per E-Mail. Wir werden nach der Krise auf Sie zukommen und um Vorlage der Beglaubigung bitten.
  2. Falls Sie sich exmatrikulieren wollen, schicken Sie uns den Exma-Antrag per Mail, sodass wir Sie zeitnah exmatrikulieren können. Wenn Sie bereits rückgemeldet sind und eine Erstattung der Semestergebühr wünschen, benötigen wir für die Erstattung Ihre Student Card. Diese senden Sie uns bitte mit der Post. Die Erstattung kann erst vorgenommen werden, wenn wir wieder am Arbeitsplatz sind und die Karte nachweislich vor dem 15.04. (Poststempel!) an der Hochschule vorgelegen hat.

Das Studienbüro setzt alles daran, Ihre Anliegen zeitnah und korrekt zu bearbeiten. Dennoch kann es derzeit zu Verzögerungen kommen. Wir bitten um Verständnis. Kontakt zum Studienbüro oder per Kontaktformular

 

Sind die Mensen geöffnet?

Ab sofort sind alle Verpflegungseinrichtungen des Studentenwerks Frankfurt am Main bis auf Weiteres geschlossen.

 

Sind Vorlesungssäle, Seminarräume, Labore, PC-Pools etc. geöffnet?

Alle Vorlesungssäle, Seminarräume, Labore, PC-Pools etc. sind bis auf Weiteres geschlossen. Generell gilt zur Zeit, dass Sie die Hochschule nur bei wirklich triftigen Gründen aufsuchen und dabei angemessene Verhaltensweisen (Abstand halten, Hände waschen, …) beachten sollten.

 

Wie sehen die Regelungen bezüglich von Praktika außerhalb der Hochschule aus?

Für Studierende, die außerhalb der Hochschule ein Praktikum, eine externe Abschlussarbeit o. ä. durchführen, gelten die Regelungen der Praktikumsstelle ergänzend zu den Regelungen der Hochschule RheinMain. Bei Widersprüchen zwischen den Regelungen der Praktikumsstelle und der Hochschule RheinMain haben die jeweils zum Wohle Ihrer Gesundheit weitergehenden Regelungen Vorrang.

Setzen Sie sich bei widersprüchlichen Regelungen und bei möglichen Auswirkungen auf Ihren Studienerfolg unverzüglich mit Ihrer/m Betreuer/in an der Hochschule (am besten telefonisch oder per E-Mail) in Verbindung, um die weiteren Schritte abzustimmen.

 

Bekommen ich weiter mein BAföG bei einer Schließung der Hochschule oder bei Einreisesperren?

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat erklärt, dass BAföG-Geförderte aufgrund der Corona-Epidemie keine Nachteile befürchten müssen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am Freitag, 13.03.20, in einem Erlass an die Länder geregelt, dass BAföG-Geförderte auch bei Schließungen von Hochschulen oder Einreisesperren in andere Staaten ihre Ausbildungsförderung weitergezahlt wird.

Das BMBF hat in der entsprechenden Pressemitteilung des Weiteren bekannt gegeben, dass auch Studienanfänger, deren Semesterbeginn sich pandemiebedingt verzögert, ihr BAföG so erhalten, als ob die Präsenzvorlesungen zum ursprünglich vorgesehenen Zeitpunkt begonnen hätten. Weiterhin wird ausgeführt, dass sobald an Ausbildungsstätten Online-Lehrangebote zur Verfügung stehen, um den Lehrbetrieb aufrechtzuerhalten, die Teilnahme an diesen Online-Lehrangeboten im Sinne der Förderungsvoraussetzungen verpflichtend ist.

Für die Klärung von einzelfallbezogenen Fragen steht das zuständige Amt für Ausbildungsförderung bei dem jeweiligen Studierenden-/Studentenwerk zur Verfügung.

Zur Pressemitteilung im Wortlaut

Weitere Informationen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zum BAföG

 

Ich befinde mich momentan im Auslandssemester und möchte dieses abbrechen. Was passiert dann?

Kein Teilnehmer soll verpflichtet werden, eine Mobilität anzutreten oder fortzuführen, auch wenn diese nicht in oder aus einem durch das Robert-Koch-Institut und/oder das Auswärtige Amt ausgewiesene Risikogebiet führen soll. Sofern eine Mobilität aufgrund des Coronavirus nicht stattfinden kann oder abgebrochen wird, deklarieren wir diese Mobilitäten als Fälle "höherer Gewalt".

 

Finden Vorkurse, Blockveranstaltungen, Praktika innerhalb der Hochschule etc. statt?

Vorkurse, Blockveranstaltungen, Praktika innerhalb der Hochschule und alle sonstigen lehrbezogenen Präsenzveranstaltungen vor dem Vorlesungsbeginn am 20. April 2020 werden abgesagt, sofern sie nicht digital durchführbar sind.