Prof. Dr. Karin Scherschel

Prof. Dr. Karin Scherschel

Allgemein :

Raumnummer : Gebäude A Raum 409
E-Mail : Karin.Scherschel(at)remove-this.hs-rm.de
Telefon : +4961194951905

Postanschrift :

Postfach 3251
65022 Wiesbaden

Besuchsadresse :

Kurt-Schumacher-Ring 18
65197 Wiesbaden

Sprechzeiten :

Sprechstunde

In der vorlesungsfreien Zeit findet die Sprechstunde in Absprache statt.

Professur für gesellschaftstheoretische Grundlagen der Sozialen Arbeit mit den Schwerpunkten Soziale Ungleichheit und Teilhabe

Theorie ist immer der Umweg auf dem Weg zu etwas wichtigerem“. (Stuart Hall)

„Ich würde sagen, dass eine der wichtigsten Funktionen von Begriffen darin besteht, uns eine ungestörte Nachtruhe zu verschaffen“. (Stuart Hall)

Aktuelles

Im Wintersemester 2018/19 befinde ich mich im Forschungssemester und führe daher keine Lehrveranstaltungen durch.

Impulsvortragvortrag: „Perspektivwechsel: Geflüchtete als politische Subjekte“; Tagung: Geflüchtete als politische Subjekte – der Auftrag politischer Bildung im Kontext von Flucht, Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Otto Suhr Institut FU Berlin, 29.01.2019.

Keynote: „Grenzen der Demokratie – Inklusive und exklusive Solidaritäten in der Sozialen Arbeit“ gemeinsam mit Prof. Albert Scherr (PH Freiburg). Jahrestagung Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit (OGSA), 18.-19.3.2019, FH Salzburg.

Vortrag: „Frauen auf der Flucht - Fluchtursachen und Bedingungen im Aufnahmeland“, Migrationsfachtagung der Caritas der Nord-Ost-Deutschen Bundesländer, 4. 4. 2019, Erfurt.

Vortrag: „Prekäre Verhältnisse – Soziale Arbeit, Flucht und Aktivierung“, im Panel „Prekäre Teilhabe – Rassismus und Citizenship“ der Fachgruppe "Flucht, Migration, Antisemitismus- und Rassismuskritik, gemeinsam mit Prof. Barbara Schäuble (ASH), Prof. Susanne Spindler (HS Düsseldorf), Jahrestagung Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) 26.-27.4.2019, Stuttgart.

Vortrag: „Labour Market Participation of Highly Skilled Female Refugees - Empirical Evidence in Germany”, gemeinsam mit Anna Krämer (HS RheinMain), Global Labor Migration Network conference, International Institute for Social History in Amsterdam, June 20-22, 2019.

Arbeitsgebiete

Soziale Ungleichheit, Teilhabe, Strukturwandel der Arbeit, aktivierende Arbeitsmarktpolitik, Grundsicherung, Prekarisierung, Migration, Asyl- und Flucht, Menschenrechte, Rassismus, Gender Studies, Qualitative Methoden

Aktuelle Publikationen

Scherschel, Karin (2018): An den Grenzen der Demokratie – Citizenship und Flucht. In: Berliner Journal für Soziologie. 28 (1), S. 123-149. 

Krause, Ulrike, Scherschel, Karin, Carola Bauschke-Urban (2018) (Hrsg.): Flucht, Asyl, Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. 2/18.

Krause, Ulrike, Scherschel, Karin (2018): Flucht – Asyl – Gender: Entwicklungen und Forschungsbedarfe. In: Krause, Ulrike, Scherschel, Karin, Carola Bauschke-Urban (2018) (Hrsg.): Flucht, Asyl, Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. 2/18. S. 7-16.

Scherschel, Karin  (2017): Citizenship by work? Arbeitsmarktpolitik im Flüchtlingsschutz zwischen Öffnung und Selektion. In: Altenried, M./Bojadzijev, M. Höfler, L./ Mezzadra, S./Wallis, M. (Hrsg.): Logistische Grenzlandschaften. Das Regime mobiler Arbeit nach dem Sommer der Migration. Unrast Verlag. Münster.S. 142-166. (Wiederabdruck).

Scherschel, Karin (2016) Aktivierende Arbeitsmarktpolitik im Asyl- und Fluchtkontext und die Rolle Sozialer Arbeit, In: Sonderheft Neue Praxis 13: Flucht, Sozialstaat, Soziale Arbeit. S. 96-105. 

Scherr, Albert /Scherschel, Karin (2016): Soziale Arbeit mit Flüchtlingen im Spannungsfeld von Nationalstaatlichkeit und Universalismus. Menschenrechte - ein selbstevidenter normativer Bezugsrahmen der Sozialen Arbeit? In: Widersprüche 141, S. 121-130.   

Scherschel, Karin (2016): Zur Lebenssituation geflüchteter Frauen. In: humboldt chancengleich. S. 11-13.

Scherschel, Karin (2016): Citizenship by work? Arbeitsmarkpolitik im Flüchtlingsschutz zwischen Öffnung und Selektion. In: PROKLA 183. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, 46. Jg. Nr. 2, S. 245-266.

Scherschel, Karin (2016): Flucht, Gender, Menschenrechte. Neue Herausforderungen für die Soziale Arbeit: In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen. http://forschungsjournal.de/sites/default/files/fjsbplus/fjsb-plus_2016-1_scherschel.pdf

Funktionen

Ansprechpartnerin Fachbereich Sozialwesen: Gasthörer*innenprogramm für Geflüchtete

stellvertr. Vorsitzende Prüfungsausschuss BA Soziale Arbeit 

Anerkennungsbeauftragte für Studienleistungen BA Soziale Arbeit

Beirätin Competence & Career Center HS RheinMain

Beirätin Forschungsprojekt: "Neue Kultur des Helfens oder Schattenökonomie? Engagement und Freiwillgenarbeit im Strukturwandel des Wohlfahrtsstaates", Projektleitung: Prof. Silke van Dyk/Dr. Tine Haubner, FSU Jena. (Förderung Hans Böckler Stiftung)

Beirätin "Demokratisch handeln, Vielfalt leben - Wie die Inklusion von geflüchteten Kindern und Jugendlichen gelingen kann!". Stadtjugendring Wiesbaden. 15.7.2017-31.07.2010. (Förderung: Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend)

Vertrauensdozentin der Hans Böckler-Stiftung

Organisation des AK Gender Netzwerk Flüchtlingsforschung, gem. mit Dr. Ulrike Krause (Universität Marburg)

Mitgliedschaften

Rat für Migration

Ehrenmitgliedschaft Sir Peter Ustinov Institut

Netzwerk Flüchtlingsforschung

Netzwerk kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

wissenschaftliches Netzwerk der DFG „Grundlagen der Flüchtlingsforschung

Promotionszentrum Soziale Arbeit

Mitglied DGSA-Fachgruppe: Flucht, Migration und Rassismuskritik

Mitglied DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie)

Mitglied Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie)

Forschungsprojekte

Buch(forschungs)projekt zu „Geflüchtete Frauen. Lebenssituationen, Positionierungen und Unterstützungsangebote“, Prof. Karin Scherschel, Prof. Schahrzad Farrokzhad (TH Köln) (2018-2020)

Das Buch versammelt (1) aktuelle Forschungsbefunde zur Lebenssituation geflüchteter Frauen in verschiedenen Lebensbereichen (z.B. Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit), (2) Positionierungen geflüchteter Frauen und (3) eine Bestandsaufnahme von Unterstützungs- und Beratungsstrukturen. Bedeutsam für unsere Auseinandersetzung mit Flucht und Gender ist die Erkenntnis, dass nicht nur theoretisch und empirisch fundiertes Wissen über die Lebenslagen geflüchteter Frauen von Bedeutung ist, sondern auch ihre eigenen gesellschaftlichen Positionierungen und Selbsteinschätzungen. Wir wählen deshalb ein innovatives Format. In Interviews wollen wir geflüchteten Frauen ein Forum bieten, um ihre alltäglichen Erfahrungen zu artikulieren. Außerdem werden ausgewählte Angebotsstrukturen zur Beratung, Begleitung und Unterstützung geflüchteter Frauen einbezogen

Teilprojekt B „Mediale Wahrnehmung des Islam bei Politiker*innen und Journalist*innen“

BMBF-Verbundprojekt „Das Bedrohungsszenario des „islamistischen Terrorismus“ aus den Perspektiven von Politik, Medien und muslimischen Communities – eine empirische Studie“ im Verbund mit Prof. Andreas Bock (Akkon Hochschule) und Prof. Iman Attia (ASH)

Laufzeit: 1.2.2018-31.1.2021

Projektmitarbeiter: Benedikt Bazyar Gudrich 

Tutorin: Ingo Bartsch, Safaa Toutouh

Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung; Fördermaßnahme „Geistes und Sozialwissenschaften“ im Förderbereich „Zusammenhalt stärken in Zeiten von Krisen und Umbrüchen“

Zusammenfassung:

Das Teilprojekt B an der HS RheinMain analysiert empirisch die Perspektive von Politiker*innen und Journalist*innen. Von Interesse ist, wie mediale Repräsentationen des Islam in der Kommunikation dieser Personen aufgegriffen und thematisiert werden und wie sie (aus der Perspektive der Befragten) in politische Entscheidungsprozesse münden.

Die Teilprojekte des Forschungsverbundes verfolgen die Frage, a) wie in medialen Repräsentationen das Thema ‚islamistische Bedrohung‘ unter Rückgriff auf antimuslimische Topoi vermittelt wird und wie kritische Diskurse artikuliert werden und b) wie mediale Repräsentationen in der Kommunikation von Politiker_innen und Journalist_innen aufgegriffen und thematisiert werden und wie sie (aus der Perspektive der Befragten) in politische Entscheidungsprozesse münden und c.) wie (als) Muslim_innen (Markierte) und muslimische Communities angesichts des Sicherheitsdiskurses Deutungs- und Handlungsmacht (wieder) gewinnen, wie sie das Verhältnis von Zustimmung und Kritik austarieren und welche Freiräume sie sich schaffen, um die Diskursivierung des ‚muslimischen Subjekts‘ nicht (gänzlich) anderen zu überlassen.

Kooperationspartnerinnen

Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen im Asylkontext

Laufzeit: 10/2016-7/2018

Projektmitarbeiterin: MA Anna Krämer

Tutorin: Zübeyda Elbey

Förderung: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Forschungsschwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung

Zusammenfassung

Das Forschungsprojekt untersucht den Arbeitsmarktzugang von hochqualifizierten geflüchteten Frauen. Es handelt sich um eine hessische Pilotstudie. Folgende Forschungsfragen leiten u.a. die explorative Studie: Wie gestalten sich die Arbeitsmarktchancen der Zielgruppe? Inwiefern werden sie überhaupt als arbeitsmarktpolitische Adressatinnen wahrgenommen? Wie ist der Blick der arbeitsmarktpolitischen Akteure auf diese Gruppe? Welche Strategien entwickeln Migrantinnen im Asylkontext angesichts ihrer Arbeitsmarktsituation? Welche Erfahrungen machen hochqualifizierte Migrantinnen am Arbeitsmarkt? Wie schaffen es hochqualifizierte Frauen ihre Kompetenzen und Qualifikationen einzubringen? Mit qualitativen Interviews werden die subjektiven Deutungen der geflüchteten Frauen und die Perspektiven verschiedener Arbeitsmarktakteure erhoben. Die Studie ist im Schnittfeld der soziologischen Arbeitsmarkt-, Gender-, Migrations- und Asylforschung angelegt.