AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER HOCHSCHULE RHEINMAIN

BDA Wiesbaden verleiht Studienpreis

Preisträger Jan Kedzielawski (r.) mit den Jurymitgliedern Prof. Faraneh Farnoudi (Hochschule RheinMain) und Jan Spork (BDA Wiesbaden) © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

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Die Jurymitglieder Prof. Andreas Fuchs, Jan Spork, Prof. Faraneh Farnoudi , Marcus Vaupel, Sven Burkard und Roger Christ © Silke Bartsch

Zum ersten Mal wurde gestern der mit 1.000 Euro dotierte Studienpreis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Wiesbaden verliehen. Studierende der Hochschule RheinMain konnten Abschluss- und Semesterarbeiten aus den vorherigen drei Semestern einreichen. "Mit dem Preis wollen wir einen Bezug zwischen unserer Praxis und dem Nachwuchs herstellen", so Jan Spork vom BDA Wiesbaden. Aufgrund des breiten Spektrums der eingereichten Arbeiten entschied sich die Jury schließlich drei ausgezeichnete Projektentwürfe zu prämieren.

"Ein starkes Stück Architektur"

Mark Haubrich und Leonard Lehrnickel wurden für ihren Entwurf zur Entwicklung eines ehemaligen Kasernenareals in Mainz-Kastel auzsgezeichnet. Jurymitglied Marcus Vaupel vom Stadtplanungsamt der Stadt Wiesbaden hob die "innovativen Lösungsansätze" der Arbeit  hervor. Der Entwurf sei schlüssig zu Ende gedacht und betrachte nicht nur Grundrisse, sondern beziehe auch den öffentlichen und halböffentlichen Raum mit ein.
Ebenfalls beeindruckt zeigte sich die Jury vom Entwurf einer Trinkhalle durch Sven Zimmermann. "Ein starkes Stück Architektur mit komplexen baukonstruktiven Details", lobte BDA-Mitglied Sven Burkard.

Verweise auf Münchener Bauten

Vierter BDA-Preisträger war Jan Kedzielawski, der sich in seiner Abschlussarbeit mit dem Entwurf eines Münchener Mietshauses in einer real existierenden Baulücke beschäftigte. "Diese haben wir direkt vor Ort besichtigt. So konnte ich in meinem Entwurf auch bewusst Bezüge zur Umgebung und der Stadt herstellen.“
Nach dem Abschluss seines Bachelors möchte Kiedzilawski an der Hochschule bleiben und sich im Master Bauen mit Bestand damit beschäftigen, wie bestehende Bausubstanz bestmöglich genutzt werden kann. "Ich denke, dass dies ein sehr zukunftsweisender Studiengang ist. Insgesamt ist immer weniger Platz für Neubauten, und zu zeigen, dass auch Umbauten zukunftsfähig sind, finde ich extrem spannend."

Alle eingereichten Arbeiten werden noch bis zum 23. Oktober in den Fluren des D-Gebäudes am Campus Kurt-Schumacher-Ring ausgestellt.