ZUFRIEDENHEIT UND ERREICHBARKEIT VON ELTERN MIT ANGEBOTEN FRÜHER HILFEN

Auf einen Blick

Forschungsprojekt

Zufriedenheit und Erreichbarkeit von Eltern mit Angeboten Früher Hilfen

Fachbereich

Sozialwesen

Leitung

Prof. Dr. Reinhild Schäfer

Beteiligte

Melanie Sittig (bis 31.05.2015)

Ansprechpartner Forschungsförderung

Susanne Korzuch

Projektpartner

Sozialdienst katholischer Frauen SkF Wiesbaden

Fördermittelgeber

HMWK „Forschung für die Praxis“

Laufzeit

01.06.2014 - 30.09.2015

Website(s)

 www.skf-wiesbaden.de

Projektbeschreibung


Frühe Hilfen umfassen eine Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten und Maßnahmen, die sich an Schwangere sowie Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern richten. Zwar handelt es sich überwiegend um Hilfeangebote, die von Fachkräften durchgeführt werden. Es kommen jedoch auch ehrenamtlich Tätige zum Einsatz.

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, Erkenntnisse zur Unterstützung von Familien mit Säuglingen und Kleinkindern durch ehrenamtlich tätige Familienpatinnen zu gewinnen. In Kooperation mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Wiesbaden soll herausgefunden werden, wie Eltern dieses spezifische Hilfeangebot des SkF einschätzen.

Familienpatenschaften werden von geschulten Laien übernommen. Ihr Einsatz erfolgt nicht voraussetzungslos, sondern erfordert professionelle Schulung und Begleitung durch Fachkräfte. Im Gegensatz zu Sozialpädagogischer Familienhilfe (SPFH) oder anderen Formen strukturierter aufsuchender Arbeit mit Familien verfügen Familienpatinnen in der Regel nicht über das fachliche Wissen und die Handlungskompetenz von Fachkräften der Sozialen Arbeit, deren Aufgaben sie auch nicht ersetzen sollen. Dennoch wird von ihnen erwartet, dass es ihnen gelingt, Bedürfnisse und Erwartungen von Eltern in Interaktion mit ihnen zu erkennen und angemessen darauf einzugehen. Entsprechend besteht ein weiteres Ziel des Projektes darin, im Abgleich mit den Einschätzungen von Eltern Erkenntnisse zu den Voraussetzungen des Einsatzes von Ehrenamtlichen zu gewinnen und der Frage nachzugehen, ob und unter welchen Bedingungen ehrenamtliche Unterstützung eine angemessene Antwort auf Hilfebedarfe von Familien auch in schwierigen Lebenslagen darstellt.