Start eines Stratosphärenballons in Trebur-Astheim

Am 28.5.2018 haben Studierende des Studiengangs Umwelttechnik der Hochschule RheinMain erneut einen Heliumballon in die Stratosphäre aufsteigen lassen.

Start:                                                 10:41 Uhr in Trebur-Astheim

Landung:                                          16:34 Uhr Nähe Maria Laach in der Eifel

Maximale Höhe:                             34.606 Meter

Eine Stunde lang konnte der Ballon über APRS verfolgt werden, dann endete die Übertragung wie erwartet, als der Ballon eine Höhe von 12.000 m erreicht hatte. Die Crew machte sich nun auf den Weg nach St. Goar, wo der Ballon ursprünglich landen sollte. Dann hieß es warten – kein Signal. Erst gegen 15:30 Uhr meldete sich der APRS-Sender wieder; neuer Landeort: Nähe Maria Laach in der Eifel. Die Landung erfolgte am Rand eines Waldes, der Fallschirm hoch im Baum, die Sonde baumelte in Brusthöhe. So konnte alles mit ein wenig Zerren unbeschadet geborgen werden.

Ziel des Projekts ist, über die gesamte Flugstrecke in der Vertikalen Messwerte über Temperatur, Druck, Luftfeuchtigkeit und vor allem die Ozonkonzentration in der Atmosphäre zu erhalten. Stratosphärenozon wirkt absorbierend auf schädliche UV-Sonnenstrahlung und schützt uns daher u.a. vor Hautkrebs. Seine Konzentration wird erheblich durch menschliche Einflüsse auf die Atmosphärenchemie beeinflusst. Durch sein Fehlen im sogenannten Ozonloch erlangte es in den letzten Jahrzehnten Berühmtheit.

Unterstützt wird das Projekt von den Rüsselsheimer Sternfreunden e.V.





 

 

Die Bilder auf der linken Seite zeigen

  • den Ballon mit Fallschirm und Box kurz nach dem Start
  • Bilder von der On-Board-Kamera

 

Technische Ausrüstung:

  • Kamera
  • Sensoren für Temperatur (innen / außen), Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Ozonkonzentration
  • Mikrocontroller und Datenlogger
  • GPS-Tracker
  • APRS-Funksender

 

Zum Video auf youtube