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"Würde kennt keine Grenzen"

Moses (25), Maschinenbaustudent aus Kenia. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

© Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

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"Was bedeutet Würde für mich?" Diese Frage haben 16 Studierende und Geflüchtete für die Fotoausstellung "Würde kennt keine Grenzen" des AStA, der Katholischen Hochschulgemeinde und des Büros für Internationales der Hochschule RheinMain beantwortet, die heute eröffnet wurde. Ihre Porträts, fotografiert von Sertac Cigirgan, werden zusammen mit den individuellen Antworten noch bis zum 21. Dezember im Foyer des Campus Am Brückweg in Rüsselsheim ausgestellt.

Die porträtierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus Burkina Faso, Deutschland, Indonesien, dem Irak, dem Iran, Kamerun, Kenia, Kurdistan, Palästina, Syrien und der Türkei. "Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht", sagt Moses (25) aus Kenia, der am Fachbereich Ingenieurwissenschaften Maschinenbau studiert und sich selbst als Tutor für ausländische Studierende engagiert.

Weitere Fotoprojekte

Aus einigen dieser Länder werden in einem weiteren Teil der Ausstellung Projekte vorgestellt, die von Studierenden der Hochschule RheinMain angestoßen wurden oder in denen diese mitwirken. Darunter zum Beispiel ein Schulprojekt in Kamerun und das Konzept für ein Institut für nachhaltige Energienutzung in Kenia. Zudem zeigt die Ausstellung Motive der Mainzer Fotografin Hatice Ogur, die das Leben an der syrischen Grenze dokumentiert hat und das Foto-Projekt "Auf Heimatbesuch in Kenia" von Cromwell Kebenei. Ergänzt wird die Ausstellung durch drei weitere Bereiche, in denen Besucherinnen und Besucher sich über die Themen Flucht und Fluchtgründe sowie die Wohn- und Arbeitssituation internationaler Studierender informieren können.
Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung wurde der Film "Eldorado" von Markus Imhoof gezeigt. Der Schweizer Regisseur widmet sich darin der Frage, wie Flüchtlinge und Migranten im Europa des 21. Jahrhunderts behandelt werden, indem er seine eigenen Erfahrungen mit einem während der Zeit des 2. Weltkrieges in die Familie gekommenen Flüchtlingsmädchen einfließen lässt.