AKTUELLE MELDUNGEN AUS DEM FACHBEREICH INGENIEURWISSENSCHAFTEN

Meet & Greet Rüsselsheim

Prof. Dr. Bernhard Gross stellt die Studiengänge des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften vor.

Prof. Dr. Bernhard Gross stellt die Studiengänge des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften vor. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Im Medizintechnik-Labor erklärt Prof. Dr. Bernd Schweizer den Interessierten die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks.

Im Medizintechnik-Labor erklärt Prof. Dr. Bernd Schweizer den Interessierten die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des 3D-Drucks. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

"Unsere Absolventinnen und Absolventen finden im Durchschnitt nach etwa 1,5 Monaten einen Job, das zeigen Befragungen, die wir durchgeführt haben." Wenn es um Argumente für ein Studium am Fachbereich Ingenieurwissenschaften geht, muss Studiendekan Prof. Dr. Bernhard Gross nicht lange überlegen. Beim gestrigen meet & greet in Rüsselsheim stellte er den anwesenden Studieninteressierten die Angebote in den vier Studienbereichen Angewandte Physik und Medizintechnik, Informationstechnologie und Elektrotechnik, Maschinenbau sowie Mathematik und Umwelttechnik vor. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst entscheiden, welches der zahlreichen Labore sie sich näher anschauen wollten.

Experimente im Labor für Medizintechnik

Kübra Özdil interessiert sich für den Bereich Medizintechnik. "Mein Onkel hat in der Medizintechnik gearbeitet, dadurch habe ich schon früh etwas von seiner Arbeit mitbekommen. Vor allem, wenn er zuhause an etwas experimentiert hat." Im Medizintechnik-Labor erklärt Prof. Dr. Bernd Schweizer, welche Experimente seine Studierenden im Bereich bildgebende Verfahren durchführen. In einem kleinen Röntgengerät werden Lego-Männchen durchleuchtet und mit Hilfe des Nahinfrarot-Scanning kann das Muster der Handvenen sichtbar gemacht werden. "Dies ist bei jedem Menschen leicht unterschiedlich, ähnlich wie bei einem Fingerabdruck", erklärt Prof. Dr. Schweizer.
Auch einen 3D-Drucker gibt es im Labor, dort werden auf der Basis von Tomographiedaten beispielsweise Schädelmodelle hergestellt. Es sei definitiv eine spannende Zeit, um im Bereich Medizintechnik zu arbeiten, sagt Prof. Dr. Schweizer den Studeninteressierten zum Abschluss: "Sie leben in einer Zeit, in der Algorithmen teilweise besser darin sind, Tumore zu erkennen als die besten Ärzte."