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Erfinderlabor an der Hochschule RheinMain

© Zentrum für Chemie

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16 Schülerinnen und Schüler forschen derzeit im Labor für Wasserstofftechnologie der Hochschule RheinMain. Beim Erfinderlabor des Zentrums für Chemie entwickeln Schülerinnen und Schüler verschiedener hessischer Schulen gemeinsam Lösungen für den Bereich Wasserstoffmobilität. Die Aufgabenstellung in diesem Jahr: Es sollen Experimente entwickelt werden, die die vielfältigen Eigenschaften von Wasserstoff veranschaulichen. "Aus der Schulzeit kennen viele die typischen Knallgas-Experimente. Die Gruppen sollen Experimente entwickeln, in denen auch andere Merkmale des Wasserstoffs gezeigt werden, die also auch die Angst vor Wasserstoff nehmen können", sagt die Studentin Cora Döhler, die die vier Gruppen bei Fragen und Problemen unterstützt.

Messung des Wasserstoffaustritts

"In unserem Experiment zeigen wir, dass Wasserstoff praktisch durch fast alles durchdiffundiert", erklärt Justus Reiß. Die Gruppe hat kleine Röhrchen mit verschiedenen Materialien abgedeckt und misst den Austritt des Wasserstoffs. "Das machen wir in einer Langzeitmessung", ergänzt Johanna Richter. Das Projekt hat ihr gut gefallen. "Es ist spannend auch selbst an wissenschaftlichen Themen zu arbeiten, statt nur im Unterricht wissenschaftliche Ergebnisse präsentiert zu bekommen."

Gesellschaftliche Aspekte in den Unterricht bringen

Das Erfinderlabor wird bereits seit 15 Jahren vom Zentrum für Chemie (ZFC) organisiert. "Wir wollen Themen wie den Klimaschutz in den Unterricht bringen", so Thomas Schneidermeier, Vorstand des ZFC. "Es sollten nicht nur Grundlagen vermittelt werden, sondern auch neue Technologien und die gesellschaftlichen Dimensionen." Die Ergebnisse des Erfinderlabors werden am 14. Februar in der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim präsentiert.