Auf einen Blick

Forschungsprojekt

Sicher überholt

Fachbereich

Design Informatik Medien

Labor

Home Automation

Leitung

Prof. Dr. Volker Blees - Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

Beteiligte

Prof. Dr. Heinz Werntges

Ansprechpartner Forschungsförderung

Susanne Korzuch

Projektpartner

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Wiesbaden

Laufzeit

01.07.2017 - Ende 2019

Finanzierende Institution oder Auftraggeber

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Nahmobilität Mobiles Hessen 2020

Projektbeschreibung

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert über das Programm zum Nationalen Radverkehrsplan das Forschungsvorhaben „Sicher überholt!“ an der Hochschule RheinMain für einen Zeitraum von drei Jahren. Zusätzlich unterstützt das Land Hessen das Vorhaben über die Anfang des Jahres neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen.

Im Mittelpunkt des Vorhabens steht das Überholen von Radfahrenden durch Autos. Obwohl überholt werden von vielen Radfahrenden als Gefährdungssituation empfunden wird und manche zum Ausweichen auf Gehwege veranlasst, sind solche Überholvorgänge bislang erst punktuell erforscht. Der Frage, unter welchen Rahmenbedingungen des Fahrverhaltens, des Verkehrsflusses und des Straßenraums wie überholt wird, nehmen sich nun interdisziplinär Prof. Dr.-Ing. Volker Blees, Fachgruppe Mobilitätsmanagement am Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen, und Prof. Dr. Heinz Werntges, Fachgebiet Angewandte Informatik am Fachbereich Design Informatik Medien, mit ihren Teams an. Dabei betrachten sie auch besondere Bauformen wie Lastenräder und Fahrräder mit Anhängern, die im innerstädtischen Straßenverkehr zunehmend an Bedeutung gewinnen. Methodische Besonderheit und Herausforderung ist der geplante „Crowdsourcing“-Ansatz: die Messungen sollen von rund 300 freiwilligen Probanden auf deren Alltagswegen durchgeführt werden, so dass ein umfassendes und praxisnahes Bild des Überholens generiert werden kann. Ziel ist es, bis zum Projektende am 31.12.2019 den städtischen Behörden konstruktive  Hinweise zur Gestaltung von Radinfrastruktur und den Verkehrsteilnehmenden Hinweise zu sicheren Verhaltensweisen geben zu können.