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Kommunikationsdesign

"Kreativität kann etwas bewegen"

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Kommunikationsdesign Sommersemester 2019

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Kommunikationsdesign Sommersemester 2019 © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

© Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Johannes Alexander Schroth (m.) mit den Förderpreisträgerinnen und -preisträgern Ve Kanzler, Philomena Wieth, Nils Schäfer und Heike Neff (v.l.)

Johannes Alexander Schroth (m.) mit den Förderpreisträgerinnen und -trägern Ve Kanzler, Philomena Wieth, Nils Schäfer und Heike Neff (v.l.) © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Schaltpult der Experimental Type Machine von Heike Neff

Schaltpult der Experimental Type Machine von Heike Neff © Julian Gerchow

Rund 30 Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs Kommunikationsdesign erhielten am Freitagabend im Museum Wiesbaden ihre Urkunden – feierlich überreicht durch ihre Professorinnen und Professoren, die die Abschlussarbeiten kurz vorstellten. "Sie sind nun keine Studierenden mehr, sondern Gestalterinnen und Gestalter und damit Kolleginnen und Kollegen", betonte Studiengangsleiter Prof. Jörg Waldschütz in seiner Ansprache. "Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Gesundheit – aktuelle Themen, für die die Sie Ihre Fähigkeiten einsetzen können, gibt es genug."  Und sein Kollege Prof. Dr. Theo Steiner ergänzte: "Die Absolventinnen und Absolventen haben bewiesen, dass sie ein Gespür für komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge haben. Die Abschlussarbeiten zeigen eindrucksvoll: Kreativität kann etwas bewegen."

Am Tag zuvor hatten die jungen Kommunikationsdesignerinnen und -designer der Hochschule RheinMain ihre Abschlussausstellung im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden eröffnet. Unter dem Titel Supernovum – Beyond the Surface waren in der Wilhelmstraße bis Sonntagabend insgesamt 28 Projekte aus den Bereichen digitales Design, Printmedien, Typografie, Corporate Design sowie Werbekampagnen und Crossmedia zu sehen.

JAS-Stiftung verleiht Förderpreise

Vier davon überzeugten laut Johannes Alexander Schroth durch "ihre besondere Relevanz und Komplexität in der Analyse und Ausführung" und wurden am Freitagabend mit dem Förderpreis seiner Stiftung ausgezeichnet. Dazu gehört auch Heike Neff, die die Johannes-Alexander-Schroth-Stiftung mit ihrer Experimental Type Machine überzeugte, einer Maschine, mit der Anwenderinnen und Anwender mithilfe eines Schaltpults interaktiv Schrift gestalten können. "Typografie hat mich schon immer interessiert", erzählte die Preisträgerin im Anschluss. "Die Maschine habe ich während eines Praktikums entworfen, damals hatte sie nur zwei Knöpfe. Im Studium konnte ich selbst Schwerpunkte setzen, was mir gut gefallen hat. So ergab sich im Zuge meiner Abschlussarbeit die Möglichkeit, meine Maschine weiterzuentwickeln."

Neben Heike Neff erhielten Ve Kanzler (Ich atme, also bin ich), Nils Schäfer (Holograffiti) und Philomena Wieth (Philomenas Phantastische Welt) den Förderpreis der JAS-Stiftung.