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"Ein guter Übergang!"

Prof. Dr. Walid Hafezi (re.) und Prof. Dr. Bodo A. Igler. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

Nach vier Jahren im Amt übergibt der Vizepräsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Walid Hafezi, in wenigen Tagen an seinen Nachfolger, Prof. Dr. Bodo A. Igler. „Wir sind schon seit einigen Tagen dabei den Übergang zu gestalten, es gibt viele laufende Projekte“, so Hafezi. Zu den großen Initiativen, die von seinem Nachfolger fortgeführt werden, zählen die Weiterentwicklung der IT-Services sowie das große Thema Forschung und Promotionsrecht.

„Die  Modernisierung der IT-Struktur ist verknüpft mit dem Anspruch, die Kernservices für Studierende und Beschäftigte auf hohem Qualitätsniveau zu gewährleisten. Außerdem spielen in diesem Kontext die Themen IT-Sicherheit und Datenschutz eine herausragende Rolle“, erklärt Hafezi. Im Bereich Forschung ist in den letzten vier Jahren ebenfalls viel passiert. „Mit der Bildung der drei profilbildenden Forschungsschwerpunkte und der Aufnahme in die HRK-Forschungslandkarte haben wir viel erreicht“, so der scheidende Vizepräsident. „Ohne das hohe Engagement in den Fachbereichen wäre dies nicht möglich gewesen.“ Damit einher gehe auch die signifikante Erhöhung der Drittmittel.

Digitalisierung als strategische Querschnittsaufgabe

Besonders hervorzuheben sei außerdem das Promotionsrecht für forschungsstarke Fachrichtungen, das mittlerweile für den Bereich Soziale Arbeit und Angewandte Informatik besteht. „Diese erfolgreiche Arbeit will ich weiter fortführen, das Promotionsrecht für den Bereich Mobilität und Logistik ist beantragt“, so Igler. Aber auch neue eigene Akzente will der zukünftige Vizepräsident setzen. So ist die Digitalisierung für ihn eine strategische Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche der Hochschule berührt: „Wir sollten uns von dem Thema nicht treiben lassen, sondern selbst das Thema vorantreiben. Durch die Digitalisierung entstehen neue Möglichkeiten, Abläufe zu gestalten und unsere Ressourcen noch geschickter einzusetzen“, betont der promovierte Mathematiker, der als Professor für Informatik im Bereich Software-Engineering an der Hochschule tätig ist.

Hafezi wird nun wieder als Hochschullehrer im Fachbereich Sozialwesen aktiv. „Ich habe die Lehre und meine Forschungsprojekte vermisst. Aber meine Tätigkeit als Vizepräsident war ebenfalls sehr spannend und hat mir die Möglichkeit gegeben die Hochschule mitzugestalten. Das Engagement in der Selbstverwaltung einer Hochschule ist sehr wichtig für deren Weiterentwicklung“, so Hafezi. Ohne seine engagierten Kolleginnen und Kollegen sei aber auch das nicht möglich: „Sowohl im Forschungsbereich als auch in der IT hat es eine unglaubliche Dynamik gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar!“