Sozialpsychologische Einflussfaktoren der Verkehrsmittelwahl am Beispiel der Stadt Wiesbaden

Auf einen Blick

Forschungsprojekt

Sozialpsychologische Einflussfaktoren der Verkehrsmittelwahl am Beispiel der Stadt Wiesbaden

    Institut / Labor

    Fachgruppe Mobilitätsmanagement

    Leitung

    Prof. Dr. Matthias Kowald

    Beteiligte

    Prof. Dr. Till Dannewald, Prof. Dr.-Ing. André Bruns, Prof. Dr.-Ing. Volker Blees

    Projektpartner

    ESWE-Verkehr; Landeshauptstadt Wiesbaden; Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV); Hessische Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (IVM)

    Forschungsart

    Grundlagenforschung

    Erstes Projekt oder Folgeprojekt

    Erstes Projekt

    Laufzeit

    12 Monate / bis voraussichtlich Februar 2019

    Finanzierende Institution oder Auftraggeber

    Hochschulinterne Forschungsförderung mit Budgetaufstockung durch die Projektpartner

    Forschungsschwerpunkte

    Mobilitätsverhalten

    Veröffentlichungsform

    Abschlusspräsentation und Abschlussbericht (Datei zum Download), wissenschaftlicher Konferenzbeitrag und Publikation in einem internationalen wissenschaftlichen Journal

    Projektbeschreibung

    Die Mobilität der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger ist in einem tiefen Wandel begriffen. Obwohl derzeit die Einführung vieler neuer Verkehrsangebote diskutiert wird, Beispiele sind die Citybahn, ein Carsharing- und Radvermietsystem, gibt es bisher kein Wissen bezüglich der kognitiven Wahrnehmung der Stadtbevölkerung in Bezug auf derartige Angebote.

    Die Schließung dieser Wissenslücke ist von hoher Bedeutung, belegen doch zahlreiche empirische Studien,
    dass die verkehrsverlagernde Wirkung neuer Verkehrsangebote durch eine zielgruppenspezifische Förderung und Bewerbung erheblich gesteigert werden kann. Das beantragte Projekt möchte am Beispiel der Stadtbevölkerung Wiesbadens derartige Daten sammeln, analysieren und in der Ergebnisinterpretation Handlungsempfehlungen zur
    Förderung der neuen Angebote aussprechen. Dabei erfolgt die Erfassung und Analyse der entsprechenden individuellen Wahrnehmungen und Einstellungen durch die Operationalisierung sozialpsychologischer Handlungstheorien. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Lösung aktueller Verkehrsprobleme und bietet zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, sowohl für die Praxis als auch für die Wissenschaft.

    Für weitere Informationen: mobilitaetsmanagement(at)hs-rm.de