Die antike Siedlungstopographie Triphyliens/Peloponnes im 5. - 4. Jh.v.Chr.

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DIE ANTIKE SIEDLUNGSTOPOGRAPHIE TRIPHYLIENS/PELOPONNES IM 5. - 4. JH.V.CHR.

Die antike Siedlungstopographie Triphyliens/Peloponnes im 5. - 4. Jh.v.Chr.

Auf einen Blick

Forschungsprojekt

Die antike Siedlungstopographie Triphyliens/Peloponnes im 5. - 4. Jh.v.Chr.

Fachbereich

Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

Institut / Labor

Labor für Bauforschung

Leitung

Prof. Dr.-Ing. Corinna Rohn, Tel.: 0611 9495-1420, Email: corinna.rohn@hs-rm.de

Beteiligte

Dipl.-Ing. Jens Jost, Tel.: 0611 9495-1405, Email: jens.jost@hs-rm.de

Projektpartner

Dr. Joachim Heiden, Email: heiden@athen.dainst.org Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Athen Fidiou 1, 10678 Athen 7. Ephorie für Altertümer in Olympia 27065 ANCIENT OLYMPIA , ILIA , GREECE

Laufzeit

2005 - 2013

Finanzierende Institution / Auftraggeber

Deutsches Archäologisches Institut

Projektbeschreibung

Das Gebiet des antiken Triphylien auf der westlichen Peloponnes, südlich von Olympia, setzt sich aus verschiedenen antiken Siedlungen zusammen, die in hellenistischer Zeit in einem Staatenbund zusammengeschlossen waren. Archäologische Einzeluntersuchungen der griechischen Ephorie haben zwar Hinweise auf beachtliche Monumentalbauten erbracht, wurden bisher aber ebenfalls nicht in einem Gesamtzusammenhang betrachtet. Ziel des Projektes ist es, die Beziehungen zwischen den einzelnen Orten und ihre Stellung innerhalb des Staatenbundes Triphylien sowie Aufbau und Strukturwandel der hellenistischen Polis im Zusammenhang mit einem Staatenbund zu klären. Das Projekt war Teil des Schwerpunktprogramms „Die hellenistische Polis als Lebensform. Urbane Strukturen und bürgerliche Identität zwischen Tradition und Wandel“ der DFG.

Von 2006 – 2010 wurden Stadtpläne von ausgewählten antiken Siedlungen mit Tachymetrie und GPS angefertigt. Im zweiten Bewilligungszeitraum (2008-2009) standen detailliertere Bauaufnahmen von Stadtquartieren und Einzelobjekten wie Stadtmauern, öffentliche Gebäude und Gebäudekomplexe im Vordergrund. An den Untersuchungen waren Studierende der BTU Cottbus und der Hochschule RheinMain beteiligt. Bei diesem Projekt wurden interessante Einzelbauten im Rahmen von Vertiefungsarbeiten von den Studierenden übernommen. Die Materialaufnahme ist zusammen mit dem Auslaufen des SPP 1209 seit April 2012 abgeschlossen.