AKTUELLE MELDUNGEN AUS DER HOCHSCHULE RHEINMAIN

Maschinenbau

Konstruktionsprojekt im Studiengang Maschinenbau: Rohrschippe schlägt Magazinschieber

Die strahlenden Gewinner

Maschinenbaustudentin Christ mit ihrem zweitplatzierten Team

Das Team auf dem 3. Platz

Zum Abschluss des Praktikums in Konstruktion 2 traten auch in diesem Semester die Teams im Konstruktionswettbewerb wieder gegeneinander an und zeigten, was ihre Prototypen drauf haben. Dieses Mal sollte eine Vorrichtung entwickelt werden, mit der Bällebad-Bälle aufgenommen, in der Vorrichtung zwischengelagert und in ein Ziellager transportiert werden können. „Vier von den neun Teams haben die naheliegendste Lösung umgesetzt und eine „Rohrschippe“ konstruiert. Es waren aber auch wirklich extravagante Lösungen dabei, wie zum Beispiel ein „Trommelmagazinheber“, bei dem die Bälle mit einem Vielarm aufgenommen und in einem Trommelmagazin zwischengelagert werden“ erläutert Konstanze Anspach.

Schon im ersten Durchgang liegt ein Team mit einer „Rohrschippe“ ganz vorn, dicht gefolgt von einem Team mit „Magazinschieber“: in der vorgegebenen Rundenzeit von zwei Minuten schafft es die Rohrschippe, 67 Bälle ins Ziellager zu bringen. Der Magazinschieber liegt mit nur einem Ball dahinter. Die vier anderen Teams, die es in die zweite Runde schaffen, sind mit höchstens 33 Bällen deutlich abgeschlagen. „Aber noch ist nichts entscheiden, neues Spiel, neues Glück“ meint Robert Helfrich und läutet den zweiten Durchgang ein.

Sebastian Leibrecht feuert seine beiden im Wettbewerb verbliebenen Teams an, die sich mit etwas unterschiedlichen Interpretationen der Rohrschippen-Lösung gegenüber stehen: „Kommen Sie, zeigen Sie, was Sie können, da geht doch noch mehr!“ Es geht nicht mehr, aber am Ende reicht es für eines der Teams zu Platz 3. An den Erst- und Zweitplatzierten ändert sich auch in Runde zwei nichts mehr, im Gegenteil: die Rohrschippler können ihren Vorsprung ausbauen und siegen mit 76 Bällen klar vor den MagazinschieberInnen mit 61 Bällen. „Wir wollten eine außergewöhnliche Lösung, auch auf die Gefahr hin, dass wir damit nicht gewinnen“ strahlt Denise Christ mit ihrem – fast – „all-women-team“. „Dass wir es auf Platz 2 geschafft haben, ist klasse. Und jetzt können wir uns wieder voll auf die Klausurvorbereitungen konzentrieren.“

So ist es: nach dem Wettbewerb ist leider vor den Klausuren und daher löst sich die Veranstaltung nach der Preisverleihung, bei der es für die drei Siegerteams Giveaways aus dem Logoshop der Hochschule gibt, langsam auf. Bis es im nächsten Semester wieder heißt: Wer baut die besten Prototypen im Konstruktion 2-Praktikum?