#gemeinsamhinschauen

Psychische Erkrankungen werden den Betroffenen von außen oft nicht angesehen. Sie sind ein vermeintlich unsichtbarer Begleiter. Die Betroffenen werden meist nicht ernst genommen. Es passt nicht in unsere Gesellschaft und wird daher zum Tabuthema.  
Die Corona Pandemie hat diese Problematik verstärkt. Durch die herausfordernden Umstände der Pandemie sind auch wir Studierende an unsere Grenzen gestoßen. Zukunftsängste, Entfremdung, Existenzängste und das Wegbrechen sozialer Kontakte zeigten uns wie eng die Psyche mit dem sozialen und gesellschaftlichen Kontext verbunden sind.  
Anhand einer Umfrage haben wir versucht herauszufinden, was Studierende und junge Menschen in Not gemeinsam haben oder was anders ist. Die Wörter auf dem Plakat sind die direkten und persönlichen gemeinsamen Aussagen sowie Empfindungen der Befragten.   
Weiterhin war auffällig, dass die Auseinandersetzung mit der Thematik nur in geringem Umfang stattfindet. Auch wurde eine Spaltung der Gesellschaft beschrieben.  
Hier möchten wir mit unserem Projekt #gemeinsamhinschauen anknüpfen. Ziel ist es, durch die gestalteten Postkarten, der Gesellschaft einen Denkanstoß hinsichtlich dieser allgegenwärtigen Thematik zu geben.  
Weiterhin fanden wir heraus, dass junge Menschen in Not sich oftmals “Ohnmächtig”, “Wertlos” und “Unverstanden” fühlen.  
Aus diesem Grund dürfen WIR als Gesellschaft nicht weiter wegschauen, sondern müssen #gemeinsamhinschauen !

Die Initiative #gemeinsamhinschauen entstammt dem Praxisprojekt "Systemsprenger" des 6. Semesters Recht und Management in der Sozialen Arbeit.