
Wildnispädagogik ist eine natürliche Lehrweise mit dem Ziel, eine ganzheitliche Entwicklung von Sozialkompetenz, Persönlichkeit und Naturverbindung zu unterstützen. Dazu arbeitet die Wildnispädagogik vor allem mit Wahrnehmungs- und Sensibilisierungsübungen in verschieden Bereichen, naturhandwerklichen Aufgaben und dem (Über-) Leben lernen in der Natur.
In jedem Menschen ist ein natürliches Potential für seine optimale Entwicklung vorhanden. Diese versteckten „wilden“ Fähigkeiten sind von Natur aus gegeben und werden durch die Wildnispädagogik gefordert und gefördert. Die Natur spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Natur „ausgesetzt“ kommt der Mensch zur Ruhe, kann zu sich selbst finden und seine „Wildheit“ entdecken. Wildnispädagogik bezieht die Natur in diesen Prozess aktiv als Spiegel und somit Lehrpartner mit ein. Das eigene Handeln und Verstehen mit Kopf, Herz, Hand und Bauch stehen dabei im Mittelpunkt. Die Grundlage der Wildnispädagogik ist das Wissen und die Lehrprinzipien von Naturvölkern.
INFORMATIONSVERANSTALTUNG
1. Infoabend: 27. Oktober 2011 18:30 Uhr
2. Infoabend: 26. Januar 2012 18:30 Uhr
Hochschule RheinMain
Gebäude E
Kurt Schumacher Ring 18
65197 Wiesbaden
TERMINE
Start der nächsten Weiterbildung 30. März 2012 bis 1. April 2012
VERANSTALTUNGSORT
Wechselnde Zeltplätze, Camps und Seminarhäuser im Rhein-Main-Gebiet.
(Der überwiegende Teil der Weiterbildung findet in
der Natur unter freiem Himmel statt. Eigene Zeltausrüstung
ist erforderlich)
KOSTEN
Die Kosten betragen 1800.00 € + 450 € für Unterkunft
und Verpflegung. Es können keine Qualifizierungsgutscheine und Bildungsprämien mehr angenommen werden.
LEITUNG
Daniel Bruns
Weltenwandler Wildnisschule
Dipl. Biol. Anne Gärtner
Weltenwandler Wildnisschule
Prof. Dr. Angelika Ehrhardt
Hochschule RheinMain Fachbereich Sozialwesen
Prof. Dr. Walid Hafezi
Hochschule RheinMain Fachbereich Sozialwesen
„Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst
mehr in den Wäldern finden als in den Büchern;
Bäume und Steine werden dich lehren, was du
von keinem Lehrmeister hörst“
(Bernhard von Clairvaux)