Sprungmarken

Servicenavigation

Logo Fachbereich Sozialwesen

Hauptnavigation

weitere Forschungsprojekte:

 

Prof. Dr. habil. Regina Dackweiler:

a.      Zwischen Normalisierung und Dramatisierung: Relevanzsetzung und Akzeptanz geschlechterreflektierter Lehrinhalte in BA-Studiengängen der Sozialen Arbeit" (2009-2010). Gefördert aus FHW-Zentralmitteln

b.      Evaluation des aus „Xenos"-Mitteln finanzierten politischen Jugendbildungsprojekts „Culture masala" der BASA (Bildungsstätte Alte Schule Anspach, Ts.) im Rahmen des Lehrprojekts „Gender Mainstreaming in der außerschulischen politischen Jugendbildung" am FB Sozialwesen, FH Wiesbaden.

Prof. Dr. Angelika Ehrhardt:

"Kinder stärken"

„Kinder stärken" ist ein Forschungs- und Qualifizierungsprojekt der Fachhochschule Wiesbaden, das Kitas und Kita-Teams darin unterstützt, ihre Praxis resilienzfördernd zu gestalten. Es ist Teil des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Fortbildungen richten sich an ErzieherInnen aus Kindertagesstätten und Horten. Die Qualifizierung startete 2008 und endet im Frühjahr 2010. Sie umfasst sieben zweitägige Fortbildungen. Die Fortbildungsreihe wird durch die Fachhochschule Wiesbaden zertifiziert. Die Inhalte werden in der Praxis erprobt. Der Transfer in den Kindergartenalltag wird vom Projektteam unterstützt, inkl. eines Coachings für die LeiterInnnen der Einrichtungen.

Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Begleitforschung wissenschaftlich ausgewertet

Prof. Dr. Thomas Feuerstein:

Computerunterstützte Netzwerkanalyse (CANA©) und Netzwerkförderung.
Ein flexibles Verfahren für die Ausbildung und Praxis Sozialer Arbeit. Wiesbaden 2005, aktualisiert und erweitert 2010.

Prof. Dr. habil. Michael May:

a.      Partizipative Jugendhilfeplanung im Rheingau-Taunus-Kreis
Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes führen Studierende des BA-Soziale Arbeit in Kooperation mit der Jugendhilfeplanung des RTK-Kreises Lebenswelterkundungen mit verschiedenen Cliquen durch. Diese finden ihren Niederschlag in medialen Präsentationen, mit denen die Jugendlichen ihre Interessen artikulieren. Daneben werden in einer Art Kombination des Verfahrens der Planungszelle und Zukunftswerkstatt an einzelnen Orten mit Heranwachsenden unterschiedlichster Herkunft und Lebensweise eine konkrete Jugendhilfeplanungen für diese Orte erarbeitet.

b.      Ältere MigrantInnen im Quartier: Stützung und Initiierung von Netzwerken der Selbstorganisation und Selbsthilfe - AMiQuSINSS  (im Genehmigungsverfahren SILQUA-FH BMBF)
Im Wiesbadener Westend und in Wiesbaden Biebrich sollen mithilfe von Sozialraum-Netzwerk-Tagebüchern, Zukunftswerkstätten und einer repräsentativen aktivierenden Befragung in Kooperation mit dem Wiesbadener Amt für Wahlen und Stadtforschung die Sichtweise der älterer MigrantInnen auf die Probleme und Barrieren einer angemessenen Lebensführung im Alter sowie ihre Vorstellungen darüber, wie ein solches Leben aussehen könnte, und schließlich was für sie in dieser Hinsicht angemessene Unterstützungsangebote wären, erhoben werden. Parallel zur Erhebung sollen konkrete Ansätze der Selbstorganisation und Selbsthilfe der MigrantInnen handlungsforschend begleitet bzw. initiiert werden mit dem Ziel, solche Strukturen jeweils quartiersbezogen zu vernetzen und zwar untereinander als auch im Hinblick auf eine integrierte, koordinierte, regionale Hilfeplanung professioneller wohnortnaher Unterstützungsangebote. Das Projekt kooperiert sehr eng mit dem Einwohner- und Integrationsamt und der Abteilung Altenhilfe der Stadt Wiesbaden, sowie dem Quartiersmanagement im Westend (KUBIS e.V.) und Biebrich (BauHof).

c.      Partizipation in ländlichen Regionen Ostdeutschlands (im Genehmigungsverfahren 
Zentralmittel FHW)
Am Beispiel des Dorfes Osthausen der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg sollen die Grenzen und Möglichkeiten von Beteiligungsmodellen im ländlichen strukturarmen Raum in Ostdeutschland unter den Bedingungen des  gesellschaftlichen Transformationsprozesses  untersucht werden. Im Vordergrund steht die Frage nach den Möglichkeiten der Entwicklung  zivilgesellschaftlichen Bewusstseins und Engagements unter den besonderen Bedingungen  des Strukturwandels, der demographischen Entwicklung und vor dem Hintergrund des  erfahrenen Transformationsprozesses nach 1989. Dazu soll eine auf politisches und zivilgesellschaftliches Engagement ausgerichtete Historiographie der Gemeinde Osthausen von den 50er Jahrenbis heute erstellt werden. Zudem soll über das Verfahren soziogenetischer Rekonstrukion das Spektrum an politischen und zivilgesellschaftlichen Orientierungsmustern in der Gemeinde untersucht werden.

Prof. Dr. Reinhard Peukert:

a.      Durchführung einer Nutzer- und Trägerstudie aus Anlass der Abmeldungen vom Betreuten Wohnen wegen der Heranziehung von Einkommen und Vermögen. 1.  und 2. Studie abgeschlossen und im Internet publiziert, 3. Studie in Vorbereitung

Download

b.      Vorbereitung einer Vollbefragung aller psychiatrischen Krankenhäuser der BRD zum Versorgungsbedarf und der Versorgungssituation von chronisch kranken Menschen sowie von Menschen mit besonderem Hilfebedarf („Systemsprenger" und/oder „Heavy User") in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim - im Auftrag der Bundesdirektorenkonferenz und dem Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter von psychiatrischen Abteilungen an Allgemeinkrankenhäusern.

c.      Evaluation des Projektes „Prävention und Krisenintervention in Jugendhilfe und Psychiatrie in Hessen" des Hessischen Gesundheitsministeriums in 10 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten (Abschluss: Februar 2009).

d.      Evaluations- und Entwicklungsprojekt „Verbesserung der regionalen Versorgung durch Kooperation und Koordination" als Teilnehmer der Steuer- und Untersuchungsgruppe der Aktion Psychisch Kranke, im Auftrag des BMG

Prof. Dr. Michael Schmidt:

a.    Vom Kollektiv zum Unternehmen. Autonomie umsetzen in unternehmerischer Verantwortlichkeit. 
Beginn des Projektes: 2009
Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit dem Schlachthof in Wiesbaden statt. Der Projektantrag wird bis Ende Januar gestellt.

b.    Wissensbilanz 
Beginn des Projektes: 2007 
Im September 1998 wurden im International Accounting Standard (IAS, seit 2002 IFRS - International Financial Reporting Standard) Festlegungen zur Bilanzierung von „intangible assets" getroffen und Empfehlungen für den Umgang mit nichtaktivierungsfähigen, immateriellen Vermögenswerten ausgesprochen.

Seit 2003 werden z.B. von einigen kirchlichen Banken beim Rating die „harten" Zahlen von Organisationen mit 65 Prozent berücksichtigt - die sogenannten „intangible assets" beeinflussen das Rating zu 35 Prozent.

Durch die ab dem 01. Januar 2006 geltenden Bestimmungen von Basel II sind bei der Kreditvergabe der Banken neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen auch die so genannten „weichen" Faktoren zu berücksichtigen.Es stellt sich die Frage, wie es gelingen kann, intellektuelle Dimensionen in monetär bewertbare Größen zu transformieren, die ergänzend zur "klassischen" Bilanz Aussagen über den Unternehmenswert ermöglichen. 
Im Fokus der Untersuchung stehen die wertschöpfenden Geschäftsprozesse Sozialwirtschaftlicher Unternehmen (Organisationsaktivitäten und Arbeitsschritte sowie ihre netzartigen Zusammenhänge).
Am Projekt sind Sozialwirtschaftliche Unternehmen, Banken sowie Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beteiligt. Hierbei findet eine im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) vom Fraunhofer Institut sowie von der incowia GmbH entwickelte Software (die Wissensbilanz-Toolbox) Anwendung.

Prof. Dr. Heidrun Schulze:

Trauma und Professionalität in der Sozialen Arbeit*

Bisher gibt es aus der Disziplin der Sozialen Arbeit keine Publikationen, die die psychosozialen Dimensionen durch einen interpretativen Forschungsansatz und durch hermeneutische Verfahren aus der Erfahrungsperspektive der Professionellen in Handlungsfelder der Sozialen Arbeit rekonstruieren. Mit diesem Projekt sollen diese bisher in Lehre und Praxis existierenden gravierenden Lücken professioneller Wissensbestände verbessert werden, um eine Professionalisierung auf diesem Gebiet zu unterstützen. Erklärtes Ziel des Projektes ist, die klinische Kompetenz in der Sozialen Arbeit zu fundieren, um so einen disziplinären und professionellen Status im Gesundheitswesen zu etablieren, derzeitigen Vereinnahmungen oder Marginalisierungen durch andere Professionen entgegenzuarbeiten. Gerade im Traumabereich zeigen sich disziplinäre Herausforderungen psychosozialer Vermittlungsarbeit. Diesem Forschungs- und Theoriestrang wird sich das geplante Projekt widmen.

Dieses Forschungs- und Buchprojekt setzt an diesen Binnenlogiken professionellen Handelns im Umgang mit Menschen und traumatischer Lebenserfahrung an. Es will den vorwiegend theoretisch deduzierten und zum Teil normativ geführten Diskurs über professionelles Handeln Sozialer Arbeit im psychosozialen Handlungsfeld durch empirische Untersuchungen zur Professionalisierung erweitern. Der für die professionelle Praxis wie für die Hochschulausbildung relevanten Fragestellung dieses Projektes soll im Rahmen einer qualitativen Erhebung nachgegangen werden.

* gemeinsam mit Prof. Dr. Silke Gahleitner (Alice Salomon Hochschule Berlin); Dr. Ulrike Loch (Universität Kassel),