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Labore

Unter einem Labor stellt man sich eine „Forschungs-Werkstatt“ vor, in dem Wissenschaftler, insbesondere Naturwissenschaftler, ihre Forschungsprojekte durchführen. Das ist zwar nicht falsch, aber im Zusammenhang mit unserem Studiengang bedeutet der Begriff „Labor“ noch viel mehr!

Natürlich sind die zehn Labors (siehe die Buttons rechts), die zum Physik-Bereich gehören, auch Räumlichkeiten, die Forschungsapparaturen und Arbeitsplätze zur Durchführung von Projekten enthalten. In diesen Labors spielen sich jedoch ganz unterschiedliche Dinge ab:

 

Labore als Lehrveranstaltung: Die Ausbildung an Fachhochschulen verläuft traditionell sehr praxisnah, d.h. zentrale praktische Arbeiten des Ingenieurs werden von den Studierenden mit eigenen Händen eingeübt. Dazu gehören zuerst einmal die Praktika, in denen man einfache Experimente selbst aufbauen, durchführen und ihre Ergebnisse deuten lernt. In höheren Semestern kommen dann die Labors hinzu. Je nach Studienrichtung oder –schwerpunkt gibt es unterschiedlich viele Pflicht- oder Wahllabors. Man belegt zunächst einen Theorieabschnitt und im darauf folgenden Semester dann den eigentlichen Laborkurs. Dort heißt es dann: Selber machen!

 

Labore zur Durchführung von Abschlussarbeiten: Ziel des Studiums ist das selbstständige Arbeiten als Ingenieur. In den Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeit) soll der angehende Absolvent die Fähigkeit dazu unter Beweis stellen. Dies kann extern (bei einer Firma oder einem Institut), aber auch intern in einem der Labors geschehen.

 

Labore zur Durchführung von Forschungsprojekten: Die für die Labors verantwortlichen Professoren und ihre Mitarbeiter führen, soweit Lehr- und Verwaltungstätigkeit dies erlauben, selbst Forschungen zu ganz unterschiedlichen Themen durch. Meist zusammen mit Partnern aus der Industrie oder anderen Forschungsinstituten. Auch Studierende können – als wissenschaftliche Hilfskraft – an solchen Projekten teilnehmen, z.B. im Rahmen ihrer Abschlussarbeit, aber auch schon davor.

 

Labore zur Durchführung von Promotionen: Der Master-Abschluss berechtigt zur Aufnahme einer Promotion. Bereits mehrere unserer Master-Absolventen haben in unseren Labors große Teile der Arbeiten durchgeführt, deren Auswertung dann den Kern ihrer Doktorarbeit bildete. Betreut werden diese Promotionen durch einen Professor unserer Hochschule und einen weiteren von einer Universität, der die Rolle des verantwortlichen „Doktorvaters“ übernimmt.

Welche unterschiedlichen Themengebiete in unseren Labors behandelt werden, erfahren Sie, wenn Sie die Buttons rechts oben anklicken.

Anschrift

Hochschule RheinMain

Fachbereich 
Ingenieurwissenschaften 

Am Brückweg 26
D-65428 Rüsselsheim

Telefon: +49 (0) 6142  898 0
Telefax: +49 (0) 6142  898 4651

E-Mail: dekanat-ing[at]hs-rm[.]de