
Der Physik-Ingenieur (Bachelor Physikalische Technik) bildet die Brücke zwischen aktueller Forschung und der Entwicklung neuer Technologien, Produkte und Verfahren. Deshalb ist er breit und umfassend ausgebildet, kann sich flexibel und effektiv in neue Problemstellungen einarbeiten und wird zum Spezialisten, wo dies nötig ist. Das unterscheidet ihn grundsätzlich vom traditionellen Ingenieur des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und auch vom "reinen" Physiker!
Die Beschäftigung mit Großgeräten wie Teilchenbeschleunigern oder mit Miniatursystemen bis hin zu atomaren Dimensionen gehört ebenso zum Tätigkeitsfeld des Physik-Ingenieurs wie die präzise Messung und Regelung extrem niedriger Drücke und Dichten in Anlagen zur Mikrostrukturierung, die Erzeugung großer Strahlungsdichten in der Laserchirurgie oder der Lasermaterialbearbeitung, kleinster Temperaturen in der Supraleitung oder kürzester Lichtimpulse in der Optoelektronik.
Kurz gesagt, der Physik-Ingenieur ist an der Schnittstelle von physikalischer Forschung und technischer Entwicklung tätig und damit häufig fernab jeglicher Routine mit der Einführung modernster Technologien und Produkte befasst.
Sein Ausbildungsprofil eröffnet ihm eine faszinierende Vielzahl von Tätigkeitsfeldern wie Medizintechnik, Umwelttechnik, Alternative Energietechnik, Mikro- und Nanotechnologien, Lasertechnik, Medientechnik, um nur einige zu nennen.
Hochschule RheinMain
Fachbereich
Ingenieurwissenschaften
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