Prof. Dr. Bettina Fischer ist seit September 2006 an der Hochschule RheinMain und hat eine Professur für Marketing und Unternehmensführung im Fachbereich Wiesbaden Business School.
Frau Fischer, was hat Sie ausgerechnet an unsere Hochschule verschlagen?
Die Hochschule RheinMain, zum Zeitpunkt meiner Berufung noch die Fachhochschule Wiesbaden, hat gerade im Bereich Wirtschaft eine sehr gute Reputation; daher hat mich die damalige Stellenausschreibung direkt angesprochen.
Was sind Ihre Aufgaben an der Hochschule?
Als Professorin für Marketing und Unternehmensführung habe ich unterschiedliche Aufgaben. Der Schwerpunkt liegt in der Vorbereitung und Durchführung der Lehrveranstaltungen. Aber auch Forschung, Projektarbeit, die Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen (z. B. in Form von wissenschaftlichen Fachartikeln) und die Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule gehören zu meinen Aufgaben.
Was haben Sie studiert, und wie sah Ihr beruflicher Werdegang bis zur Professorin aus?
Ich habe nach dem Abitur Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mainz studiert. Anschließend habe ich ein internationales Traineeprogramm bei der SCHOTT AG in Mainz absolviert und dann im gleichen Unternehmen unterschiedliche Positionen bekleidet (u.a. Marketingleiterin im Geschäftsbereich Faseroptik, Projektleitung Strategie&Innovation, etc.).
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Meine Lehrveranstaltungen führe ich meist in der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr durch. Vorher habe ich noch kurz Zeit, um im Büro die Post oder anfallende E-Mails zu bearbeiten. Mittags finden dann Projektmeetings oder Ähnliches statt. Die Vorbereitung der Vorlesungen oder Korrekturen von Klausuren oder Abschlussarbeiten erledige ich meist abends oder an meinem vorlesungsfreien Tag.
Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders viel Freude?
Der Kontakt zu Studierenden und die Möglichkeit, an spannenden Forschungsthemen zu arbeiten.
Und was ärgert Sie vielleicht auch manchmal?
Die Bürokratie.
An welchem konkreten Projekt arbeiten Sie derzeit?
Gemeinsam mit meiner Kollegin Prof. Dr. Czech-Winkelmann habe ich das Research Center Nation Branding ins Leben gerufen. Wir haben dort gemeinsam mit Studierenden ein innovatives Instrumentarium zur Markenbewertung von Ländermarken entwickelt und möchten dieses gerne weiter vorantreiben.
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