Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sebastian Laux

Sebastian beim traditionellen schwedischen KrebsfestSebastian Laux, Masterstudent am Fachbereich Wiesbaden Business School, absolvierte ein Auslandssemester an der schwedischen Universität Kristianstad. Die Entscheidung für Schweden fällte das Los. Aus einer umfangreichen Liste von Partnerhochschulen durfte der 27-Jährige drei auswählen, an die er gerne gehen würde. Über den reibungslosen Ablauf der Vorbereitungen freut sich Sebastian noch immer: „Ich musste mich nur um meine Anreise nach Schweden und um die Kurswahl kümmern. Alle administrativen Dinge und selbst die Organisation eines Wohnheimplatzes für mich hat die Hochschule übernommen.“ So hatte der Masterstudent ausreichend Zeit, eine dreiwöchige Schwedenreise im Vorfeld seines Auslandssemesters zu planen, um das Land bereits ein bisschen kennenzulernen.

Die perfekte Organisation ging auch nach Sebastians Ankunft in Schweden weiter. In Empfang genommen wurden die Austauschstudierenden vom International Office der Uni Kristianstad. Das schwedische Auslandsamt organisierte auch Stadtführungen und andere Programmpunkte, die es den Erasmusstudenten leicht machten, sich zu orientieren und einzuleben. Erst einmal gewöhnen mussten sich die Austauschstudenten an das Studiensystem in Schweden: „Anders als in Deutschland werden Fächer nicht über ein ganzes Semester belegt. Man konzentriert sich für vier bis sechs Wochen auf etwa zwei Kurse, die man dann jeden Tag für mehrere Stunden belegt“, berichtet Sebastian. „Jeder Kurs wird nach ein paar Wochen mit einer Klausur abgeschlossen, und dann sind die nächsten Fächer dran. Das hat den Vorteil, dass man sich wirklich konzentrieren kann und nicht alles gleichzeitig im Kopf haben muss.“ Geärgert hat Sebastian sich nur, dass keiner der Kurse, die er in Schweden seinen Interessensschwerpunkten folgend belegt hat, in Wiesbaden anerkannt wurde. „Wenn Kristianstad eine Partnerhochschule der Hochschule RheinMain ist, sollte das doch zumindest bei einem Teil der Kurse möglich sein“, kritisiert er.

Die Universität in KristianstadObwohl Kristianstad auf Sebastians Wunschliste nur den dritten Platz belegte, würde er es jederzeit wieder wählen. „Müsste ich noch mal eine Präferenzenliste schreiben, käme Schweden auf jeden Fall auf Platz Eins“, schwärmt der Wirtschaftsstudent. „Ich habe bisher in keinem Land der Erde freundlichere Menschen getroffen als in Schweden. Alles läuft auf Vertrauensbasis. Es wird darauf vertraut, dass bei Klausuren nicht betrogen wird, dass man Ferienwohnungen wieder aufräumt bevor man sie verlässt… Und das Schöne ist, es funktioniert, und niemand missbraucht dieses Vertrauen.“ Gern würde Sebastian auch in Zukunft irgendwann mal für längere Zeit in Schweden arbeiten. Das Klima dort sei deutlich stressfreier, entspannter als in Deutschland – auch in der Arbeitswelt.

Besonders beeindruckt hat ihn auch die Natur. Ein Kurztrip nach Kiruna ließ ihn den nördlichen Polarkreis überqueren. In einem Camp hatte er Gelegenheit, das Eisfischen kennen zu lernen, eine Schlittenhunde- und eine Snowmobiltour zu machen. „Erfahrungen, die man wohl nur einmal im Leben macht."

Sebastian Laux vor dem Haus von

Ab ins Ausland!

Sie wollen auch für ein Studien- oder Praxissemester ins Ausland? Informieren Sie sich auf den Seiten des Büros für Internationales:
www.hs-rm.de/international