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Christine Lorenz

Christine LorenzMelbourne war das Ziel der Träume von Christine Lorenz. Im Wintersemester 2010/11 studierte sie dort an der Swinburne University of Technology. In Wiesbaden absolviert die 26-Jährige den Studiengang Media Management. Die Entscheidung für Australien fiel zum einen aus Abenteuerlust, zum anderen aber auch aus praktischen Erwägungen. Christine wollte gern in ein englischsprachiges Land gehen, in dem sie sich von Anfang an verständigen konnte, wollte aber gleichzeitig möglichst weit weg, um etwas Außergewöhnliches zu erleben. Nachdem Freunde ihr sowohl von Australien als auch von Neuseeland vorgeschwärmt hatten, informierte sie sich über das Studienangebot in den beiden Ländern. Besonders hilfreich war hier eine Universitäts-Übersicht des Ranke-Heinemann-Instituts, das Universitäten von „down under“ in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz vertritt. Da zwischen der Swinburne University und der Hochschule RheinMain kein Partnerschaftsabkommen besteht, ließ Christine auch ihre Bewerbung über das Ranke-Heinemann-Institut laufen. Ihren Flug konnte sie mit einem DAAD Promos-Stipendium für Reisekosten finanzieren. Nach einer eingehenden Internetrecherche kam Christine zu dem Ergebnis, dass die Studentenwohnheime in Melbourne nichts für sie waren: hauptsächlich, weil sie zu teuer sind. Also suchte die Studentin sich über das Internet einen Platz in einer Wohngemeinschaft – bezahlbar, 30 Minuten Fahrt zur Uni und in Meeresnähe.

Melbourne Cup 2010 - das Pferderennen ist eine der größten Veranstaltungen von Melbourne und Australien insgesamt. Das Herausputzen gehört ebenso dazu wie das Hineinschmuggeln von Alkoholika für das mitgebrachte Picknick.Wie so vielen Austauschstudierenden erging es auch Christine: den Großteil ihrer Freizeit verbrachte sie im Gastland nicht mit Einheimischen, sondern mit anderen Gaststudierenden. „Ich denke, das liegt nicht an mangelndem Interesse der Australier, sondern hauptsächlich daran, dass die eben alle schon einen festen Freundeskreis haben. Wer hat schon Lust, in seiner eigenen Heimat, immer wieder die gleichen Touri-Flecken zu besuchen?“ Auf ihren zahlreichen Reisen durchs Land lernte Christine aber auch viele Australier, die großes Interesse an Deutschland zeigten. In den Gesprächen waren die „Aussies“ immer wieder überrascht, dass es selbst auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit gibt. Bewundert haben sie die offene und kontroverse Diskussionsbereitschaft über politisch-wirtschaftliche Themen in Tageszeitungen. Aber auch Christine bewundert die Australier – unter anderem dafür, dass sie noch immer nicht genug von den allgegenwärtigen Rucksacktouristen haben: „Australien ist ein ungemein freundliches Land; die Menschen sind offenherzig und hilfsbereit. Egal, in welcher Ecke dieses großen Kontinents man sich gerade befindet, alle heißen einen herzlich willkommen.“

Ab ins Ausland!

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www.hs-rm.de/international