... es mir Spaß macht, mein Studium mitzugestalten.
Carlo Scherer studiert seit dem Wintersemester 2005/06 Kommunikationsdesign auf dem Campus Unter den Eichen. Nach seinem Abschluss im Sommersemester dieses Jahres will er direkt mit dem neuen Masterstudiengang Mediamanagement & Design weitermachen – ebenfalls hier an der Hochschule RheinMain.
Ausschlaggebend für seine Entscheidung für die Hochschule RheinMain war der erste Eindruck, den er vom Studium hier vermittelt bekam: Während des Aufnahmeverfahrens fühlte Carlo sich sehr gut betreut, und auf dem Campus Unter den Eichen fühlte er sich sofort wohl.
Carlo Scherer ist studentischer Vertreter im Studiengang Kommunikationsdesign, nimmt dort regelmäßig an den Studiengangskonferenzen teil und übernimmt sowohl organisatorische als auch repräsentative Aufgaben. Außerdem macht er Gremienarbeit. „Mein Steckenpferd“, sagt Carlo, „ist es allerdings, Prozesse in unserem Studiengang in Gang zu setzen und zu optimieren. Eine lebendige Hochschule sollte immer wandlungsfähig bleiben.“
Wo kommt die Motivation für Ihr Engagement her, Carlo?
Das ist eine gute Frage. Ich denke, ich hatte schon immer ein Faible für organisatorische Aufgaben und Spaß daran, Verantwortung zu übernehmen. Zudem finde ich es interessant, die Hochschule auch mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Engagement ist mir wichtig, weil es die Triebfeder ist, um Dinge am Laufen zu halten, ständig zu optimieren oder aber auch um neue Wege zu gehen. Engagement hält unsere Hochschule lebendig.
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, welches studentische Projekt würden Sie gern starten?
Wenn ich die Zeit und Unterstützung dazu hätte, würde ich ein Kooperations-Zentrum gründen, in dem Studierende und Professoren aus unterschiedlichen Studiengängen Projekte miteinander planen und durchführen. An einer Hochschule wie unserer besteht ein enormes Potential für interdisziplinäre Vernetzungen und Synergien. Ich finde, das sollte man nutzen.
Was tun Sie, um auch andere dazu zu bringen, sich mehr zu engagieren?
Sich zu engagieren liegt nicht jedem, und oft hat man durch das straffe Studienprogramm auch nicht unbedingt die Zeit dazu. Einfach mal ansprechen ist immer ganz gut. Ebenso zu schildern, welchen persönlichen Nutzen die Leute davon haben ist wichtig. Von Hochschulseite könnte mit Plakaten an den schwarzen Brettern ein bisschen mehr für Engagement geworben werden. Auch ein Vortrag im Grundstudium (evtl. in der Einführungswoche) wäre ein Instrument, um die Studierenden zu motivieren, sich auch über das Studium hinaus zu engagieren und ihnen aufzuzeigen, wo sie das tun können.
Engagieren Sie sich auch außerhalb der Hochschule?
Ich bin zwar Mitglied in zwei Vereinen, doch wirklich engagiert bin ich eigentlich nur an der Hochschule. Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, und bevor ich mehrere Sachen halbherzig mache, mache ich lieber eine richtig.
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