Von: Birte Müller-Heidelberg
Fachbereich Ingenieurwissenschaften zieht ins Opel-Altwerk
Industriecharme sorgt für Loft-Atmosphäre: der erste Teil des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften ist in das Interims-Quartier gezogen. Ab dem nun startenden Sommersemester wird teilweise im Opel-Altwerk studiert. Der Grund dafür: die Gebäude auf dem Campus am Brückweg werden grundlegend saniert. Zwar sorgen fehlende Parkplätze und die weit entfernte Mensa noch für Ungemach, die Stimmung in den altehrwürdigen Industriehallen von Opel ist aber einmalig.
Auf facebook gibt's mehr Fotos vom Opel-Altwerk.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Bewerbung/Einschreibung bis 15. März
Wer für das Mitte März startende Sommersemester noch einen Studienplatz ergattern will, kann das auf mehreren Wegen tun.
Bis zum 15. März können Sie sich noch online in die zulassungsfreien Studiengänge Informations- und Elektrotechnik, Medientechnik, Physikalische Technik und Bauingenieurwesen einschreiben.
Hier geht es zum Portal zur Einschreibung
Für die NC-Studiengänge gilt: Stehen nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem Studiengang noch Studienplätze zur Verfügung, werden diese verlost. Das ist in diesem Semester für die Studiengänge Umwelttechnik und Media Management der Fall. Wer am Losverfahren teilnehmen möchte, muss bis zum 15. März den Antrag zur Restplatzvergabe ausfüllen.
Die Liste der Studiengänge, für die eine Restplatzvergabe durchgeführt wird, kann sich täglich erweitern. Es kann sich also lohnen, den Antrag täglich abzurufen.
Ebenfalls bis zum 15. März ist die Bewerbung für die zulassungsfreien Masterstudiengänge Informatik, Konstruktiver Ingenieurbau/Baumanagement, Angewandte Physik, Bio- und Umweltverfahrenstechnik, Fahrzeugentwicklung und Produktionsplanung - F&P, Media & Communications Technology, Product Development and Manufacturing möglich.
Zur Online-Bewerbung für Masterstudiengänge
Wer sich für ein höheres Fachsemester bewerben möchte, kann das hier tun.
Von: Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Antragsfrist endet am 8. März 2013 / HMWK und Hertie-Stiftung loben Preisgeld von 325.000 Euro aus
Herausragende Lehre an hessischen Hochschulen wird auch 2013 wieder ausgezeichnet: Noch bis 8. März 2013 sind Studierende, Lehrende oder Verwaltungsmitarbeitende der hessischen Hochschulen aufgerufen, Vorschläge für den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre einzureichen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung loben den Preis bereits zum siebten Mal aus. Mit Preisgeldern von insgesamt 325.000 Euro ist die Auszeichnung deutschlandweit der großzügigste Landespreis für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Hochschulen.
Der Hochschullehrpreis würdigt die Entwicklung und Umsetzung zukunftsweisender Lehrkonzepte. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, Arbeitsgruppen oder Organisationseinheiten, die entsprechende Konzepte erarbeitet und verwirklicht haben. Zugleich trägt die Auszeichnung zur Profilierung der Hochschulen bei; die nicht nur von Forschungsleistungen profitieren, sondern auch vom guten Ruf ihrer Lehrenden.
Fünf Preise in drei Kategorien werden 2013 ausgeschrieben:
Vorschläge und alle nötigen Unterlagen sind bis 8. März 2013 ausschließlich per E-Mail einzureichen: hochschullehrpreis
hmwk.hessen
de. Das Antragsformular und Informationen zu den Anlagen sowie weitere Details zum Hochschullehrpreis finden sich auf der Homepage www.lehrpreis-hessen.de.
Von: Jan Wüntscher
Staatssekretär informiert sich an der Hochschule RheinMain über Multifunktionsfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb
Besuch aus dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bekam Ende Februar das Wasserstofflabor des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain. Staatssekretär Mark Weinmeister ließ sich von Prof. Dr. Birgit Scheppat vom Studienbereich Physik und ihren Mitarbeitern das dort zurzeit entwickelte Brennstoffzellen-Multifunktionsfahrzeug „BZ-MuF“ vorführen. Der Prototyp auf Basis eines im Handel verfügbaren Kleinfahrzeugs ist von den Rüsselsheimer Forschern auf umweltfreundliche Brennstoffzellentechnologie mit Elektroantrieb umgerüstet worden.

Dank seines modularen Aufbaus ist das BZ-MuF für verschiedenste Anwendungen, zum Beispiel als Rasenmäher oder für den Rollstuhltransport, einsetzbar. Zusätzlich wird an einem komplexen Energiemanagementsystem zur energieoptimierten Ansteuerung geforscht und gearbeitet. Im Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen mit Batterieantrieb bietet das System mit einer größeren Reichweite, einer längeren Einsatzdauer sowie einer schnellen und unkomplizierten Betankung gleich mehrere Vorteile. Darüber hinaus zeichnet es sich gegenüber konventionell motorisierten Fahrzeugen durch eine deutliche Vermeidung von Schadstoffen aus – und dies bei nahezu geräuschlosem Betrieb.
Auch die an dem Projekt beteiligten Industriepartner waren neben Oberbürgermeister Patrick Burghardt sowie der Hochschul- und der Fachbereichsleitung bei dem Termin vertreten, so dass sich der Staatssekretär ausführlich über die vorhandenen Möglichkeiten informieren konnte. Selbstverständlich ließ er es sich nicht nehmen, persönlich einige Runden auf dem MuF zu drehen und auch die Steuerung mittels eines integrierten Smartphones in Augenschein zu nehmen. Einblicke in die weiteren Forschungsaktivitäten des Labors sowie ein Gedankenaustausch zum Stand und zu den Zukunftsperspektiven der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie rundeten den Besuch ab.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Elke Brunner übernimmt Vertretung von Regina Müller
Mit dem Wegfall des Fachbereichs Geisenheim ist die bisherige Vertretung der Frauenbeauftragten, Annette Faber, kein Mitglied der Hochschule RheinMain mehr. Ihr Amt übernimmt nun Elke Brunner. Die Mitarbeiterin aus der Personalabteilung wird in Zukunft die Frauenbeauftragte Regina Müller vertreten, wenn diese krank oder im Urlaub ist.
Elke Brunner ist an der Hochschule RheinMain für die administrativen Angelegenheiten aller Auszubildenden und Praktikanten zuständig. Außerdem bearbeitet sie Mutterschutz und Elternzeit sowie Arbeitsunfälle der Tarifangestellten. Auf ihr neues, zusätzliches „Ehrenamt“ ist Elke Brunner sehr gespannt: "Ich schätze die Arbeit von Frau Müller sehr und sehe mit meinem Engagement die Möglichkeit, diese wertvolle Arbeit zu unterstützen." Und auch die Frauenbeauftragte Regina Müller freut sich über die Unterstützung: "Frau Brunner bringt meiner Ansicht nach alle Qualifikationen und die Persönlichkeit mit, die für eine stellvertretende Frauenbeauftragte notwendig sind."
Ziel der Frauenbeauftragten ist es, eine Hochschule zu schaffen, die Frauen und Männer gleichermaßen mitgestalten, in der Frauen und Männer sich gleichermaßen in den Lehr- und Studieninhalten wiederfinden und gleiche Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer Potentiale haben, als Studierende, als Lehrende und Forschende und als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Büros, Laboren und Werkstätten.
Zur Seite der Frauenbeauftragten
Von: Prof. Dr. Wolfgang Jäger
Studiengang Media Management veröffentlicht neue Studie zu Karriere-Websites
Bereits zum achten Mal seit dem Jahr 2000 vergleicht die Studie „Human Resources im Internet“ des Studienganges Media Management an der Hochschule RheinMain die Karriere-Websites von diesmal rund 170 der größten und bedeutendsten deutschen Arbeitgeber. Für diese Unternehmen ist die Karriere-Website regelmäßig der wichtigste Rekrutierungskanal. Auch in der aktuellen Studie zeigen die Ergebnisse wieder eine „Drei-Klassen-Gesellschaft“ der deutschen Karriere-Websites. Rund 20 Prozent zeichnen sich durch sehr gute Ergebnisse über alle Untersuchungsfelder aus. 30 Prozent bilden das durchschnittliche Mittelfeld, die restlichen 50 Prozent haben zum Teil deutlichen Optimierungsbedarf hinsichtlich der Qualität ihrer Karriere-Websites. Top Aufsteiger war die Karriere-Website von Nestlé Deutschland, die sich um 89 Plätze gegenüber der Vorstudie aus 2010 auf Rang 22 verbessern konnte.
Mit einem 340 Kriterien umfassenden Katalog untersucht und bewertet die Studie Umfang und Qualität der zur Verfügung gestellten Informationen, überzeugende und moderne Leistungen bei Design sowie Navigation & Usability und letztlich auch ausgereifte interaktive Angebote mit funktions- und inhaltsreichen Stellenmärkten.
Die TOP 30 Unternehmen des diesjährigen Gesamtrankings sind die Folgenden:
Neu aufgenommen wurde das Thema Mobile Media, da hier ein wichtiger neuer Kanal zur Ansprache und Gewinnung potenzieller Bewerber entstanden ist. „Wenn in naher Zukunft jeder zweite Zugriff auf die Karriere-Website über mobile Endgeräte erfolgen wird, ist es dringend erforderlich, eine inhaltliche und funktionale Anpassung an die mobilen Kommunikationswege vorzunehmen“, so Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule RheinMain, einer der Herausgeber der Studie. Jedoch ist der Einsatz mobiler Technologien in der Breite noch überschaubar. Ein Großteil der Unternehmen schenkt dem mobilen Personalmarketing sowie Mobile Recruiting noch nicht die nötige Aufmerksamkeit. So verfügen nur knapp 16 Prozent aller untersuchten Unternehmen über eine mobile Karriere-Website, eine Karriere-App bieten aktuell nur fünf Prozent. Die Best-Practice-Unternehmen sind da weiter und verfügen schon teilweise über überzeugende mobile Lösungen.
Auch beim Thema Web 2.0 und Social Media kann trotz bereits erkennbarer, neuer Entwicklungs-schritte von Karriere-Websites immer noch nicht von einer Etablierung des Einsatzes von Web 2.0-Tools gesprochen werden. Aktuell haben zwei Drittel der Unternehmen Karriere-/HR-Videos im Einsatz (65 Prozent in 2012, 40 Prozent in 2010). Social Bookmarking hat mittlerweile jedes zweite Unternehmen in seinem Portfolio, in der Studie 2010 war es erst jedes Vierte.
Die Bewertung der Karriere-Websites wurde wie in allen Studien zuvor von einem neutralen Studierenden-Team auf Basis eines von den Herausgebern entwickelten Kriterienkataloges durchgeführt. Der Kriterienkatalog misst jede untersuchte Karriere-Website auf Basis einer imaginären, optimalen Umsetzung. Dabei werden Anforderungen in den Kategorien Zugang, Information, Design, Navigation & Usability sowie Interaktivität überprüft.
Die Studie kann zum Preis von EUR 148,- inkl. MwSt. über den Buchhandel oder die Website des Fachbereichs Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain (http://www.hs-rm.de/user/wjaegerx) und das dort verfügbare Bestellformular erworben werden. Ebenfalls ist eine Bestellung per Fax unter der untenstehenden Nummer möglich. Weiterhin ist dieses Jahr erstmals auch eine eBook-Variante der Studie in diversen eBook-Shops erhältlich.
Von: Jan Wüntscher
Drei Hochschulen ziehen beim Thema Mobilität an einem Strang
Als Kooperationsprojekt der drei Hochschulen Fachhochschule Frankfurt am Main, Hochschule Darmstadt und Hochschule RheinMain wurde in Anwesenheit von Ministerpräsident Volker Bouffier in Rüsselsheim der neue ForschungsCampus eröffnet. Dessen Ziel ist es, zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen eine Infrastruktur aufzubauen, welche die Erforschung, Entwicklung und prototypische Anwendung von Technologien für die nachhaltige Mobilität von morgen ermöglicht. Bereits 2012 hatten die drei Hochschulen sich darauf verständigt, ihre unterschiedlichen Forschungskompetenzen in das Projekt einzubringen. Als Unterstützer konnten über 20 führende Automotive-Unternehmen gewonnen werden.

Dafür gab es Lob vom Ministerpräsidenten, der unterstrich, dass die Bedeutung des ForschungsCampus „weit über Hessen hinaus“ reichen werde. Das gemeinsame Wissenschaftszentrum, das seine Heimat in den historischen Räumlichkeiten des Opel-Altwerks finden wird, beschränkt seine Forschung nicht auf rein technologische Fragestellungen. Auch sozioökonomische Aspekte von nachhaltiger Mobilität sollen in die Entwicklung innovativer Energie-, Infrastruktur- und Nutzungskonzepte integriert werden. Der Standort Rüsselsheim ist dafür aus Sicht der drei Hochschulen ideal geeignet. Wie in kaum einer anderen Region Deutschlands sind schließlich im Rhein-Main-Gebiet Akteure aus nahezu sämtlichen Bereichen des Mobilitäts- und Automotive-Sektors versammelt. Da lag es nahe, hier eine Denkfabrik zur Entwicklung von Konzepten, Prototypen und Geschäftsmodellen für die Mobilität der Zukunft anzusiedeln – ein Gedanke, der nun mit vereinten Kräften umgesetzt wird.

So konnte zum vielbeachteten Start, unter anderem begleitet von vier Fernsehteams, auch gleich die zweitägige Eröffnungskonferenz mit hochkarätigen Expertenvorträgen aufwarten. Rund 250 angemeldete Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, mit führenden Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien über Ansätze der Mobilität von morgen und konkrete Beispiele für zukünftige Energie-, Infrastruktur- und Nutzungs-konzepten zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Zusammenführung unterschiedlichster Partner aus dem Bereich Mobilität sowie die Vernetzung mit Kollegen und Fachleuten. In verschiedenen Panels und Podien wurden neueste Forschungserkenntnisse und Problemlösungen aus der Praxis vorgestellt. Die eingeladenen Referenten lieferten Antworten auf die von der Politik formulierten Herausforderungen in Sachen nachhaltiger Mobilität sowie zur technischen und ökonomischen Umsetzung innovativer Antriebstechnologien. Zudem bot die Veranstaltung den Teilnehmern eine ideale Gelegenheit, wertvolle Kontakte für eigene Forschungskooperationen zu akquirieren.

In dieser Hinsicht haben die Forscher der drei Gründungshochschulen schon in der Vergangenheit diverse innovative Projekte, Prototypen und Studien entwickelt, die nun auf dem neu geschaffenen ForschungsCampus ihre Fortsetzung finden sollen. Der anstehende Übergang vom zu Ende gehenden Erdölzeitalter über die aktuell favorisierte Batterietechnologie hin zu gänzlich neuen Ansätzen bietet dafür reichlich wissenschaftliche Herausforderungen und dürfte das Verhältnis zwischen Verkehrsträger, Verkehrseinheit und Verkehrsnutzung so nachhaltig verändern, wie zuletzt der Wechsel von der Pferdekutsche zum Automobil im frühen 20. Jahrhundert. Diesen Prozess will der neue ForschungsCampus, als erster seiner Art in ganz Hessen, aktiv begleiten und mitgestalten.
Zum Internet-Auftritt des FoschungsCampus
Zum Bericht von Sat1
Zum Bericht von RTL
Zur hessenschau (bei 11:50min)
Von: Jan Wüntscher
Rüsselsheimer Opel-Chefingenieur Dr. Tobias Sünner
Als neues Mitglied ihres Hochschulrats konnte die Hochschule RheinMain mit dem Rüsselsheimer Dr. Tobias Sünner jetzt einen ausgewiesenen Fachmann aus der industriellen Praxis und zugleich profunden Kenner des eigenen Fachbereichs Ingenieurwissenschaften gewinnen. Dr. Sünner verantwortet aus Rüsselsheim als Leitender Chefingenieur für General Motors die weltweite Entwicklung für Kompaktfahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, Buick und Holden. In seiner neuen Funktion im Hochschulrat folgt er dem früheren Opel-Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke nach. Seit 1993 übernahm Dr. Sünner in dem Automobilunternehmen verschiedene leitende Positionen. So zeichnete er unter anderem als Chefingenieur für die Entwicklung des neuen Zafira verantwortlich.
Der Hochschule RheinMain ist Dr. Sünner sogar noch länger eng verbunden. Bereits zu Beginn der 90er Jahre hatte er einen Lehrauftrag inne, seit 2007 lehrte er hier im Bereich Fahrzeugentwicklung. Vor gut einem Jahr hat er außerdem den Vorsitz der Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselsheim übernommen. Während der Senatssitzung am 12. Februar wurde ihm daher auf Vorschlag des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften auch der Titel des Honorarprofessors verliehen. Bereits zuvor war die Ernennung zum Mitglied des Hochschulrats durch Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst erfolgt.
Der 48-jährige Doktor der Physik lebt mit Frau und zwei erwachsenen Kindern in Rüsselsheim. Am hiesigen Max-Planck-Gymnasium legte er 1983 auch sein Abitur ab, bevor er an der TU Darmstadt Physik studierte und promovierte. Im Hochschulrat wird er zukünftig zusammen mit den sechs weiteren Mitgliedern die Aufgabe übernehmen, der Hochschule RheinMain und ihren Leitungsgremien beratend bei strategischen und inhaltlichen Fragen zur Seite zu stehen und dabei insbesondere auch die Außen-Perspektive der freien Wirtschaft einzubringen.
Die weiteren Mitglieder des Hochschulrats sind der Vorsitzende Dr. Peter Altvater (HIS Hochschul-Informations-System GmbH), sein Stellvertreter Jörg E. Feuchthofen (Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU) sowie Prof. Dr.-Ing. Burkhardt Kampschulte (Technische Hochschule Mittelhessen), Prof. Dr. Gunter Schweiger (Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt und Mitglied im Wissenschaftsrat), Dr. Klaus Palandt (Ministerialdirigent a.D.), Joachim Nolde (Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden) und Birgit Braitsch (Landesbezirksfachbereichsleiterin für Finanzdienstleistungen der Gewerkschaft ver.di).
Von: Jan Wüntscher
Gemeinsames Projekt der Hochschule RheinMain, der Hochschule Darmstadt und der Fachhochschule Frankfurt
Rechtzeitig vor der offiziellen Eröffnung des neuen gemeinsamen Forschungscampus von Fachhochschule Frankfurt, Hochschule Darmstadt und Hochschule RheinMain in Rüsselsheim in der kommenden Woche ist nun auch die Homepage unter www.forschungscampus-hessen.de online gegangen. Das Portal bietet einen ersten Einblick in Intentionen und Ziele des Wissenschaftszentrums mit dem zukunftsweisenden Schwerpunkt individualisierte nachhaltige Mobilität, das sich mit seinem integrierten Forschungsansatz im Verbund mit 20 namhaften Kooperationspartnern aus der Industrie nicht auf rein technologische Aspekte beschränken, sondern auch die sozioökonomischen Aspekte der Mobilität von morgen, mit neuen Energie-, Infrastruktur- und Nutzungskonzepten, betrachten will.
Eröffnet wird der ForschungsCampus am Mittwoch, den 20. Februar, durch den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier im Rüsselsheimer Rathaus. Damit verbunden ist eine zweitägige Eröffnungskonferenz mit hochkarätigen Expertenvorträgen und einer spannenden Verknüpfung von Technik, Infrastruktur und sozio-ökonomischen Aspekten. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenführung unterschiedlichster Partner aus dem Bereich Mobilität sowie die Vernetzung mit Kollegen und Fachleuten. In verschiedenen Panels und im Plenum werden neueste, anwendungsorientierte Forschungserkenntnisse und Problemlösungen aus der Praxis vorgestellt. Die eingeladenen Referenten liefern Antworten auf die von der Politik formulierten Herausforderungen in Sachen nachhaltiger Mobilität sowie zur technischen und ökonomischen Umsetzung innovativer Antriebstechnologien.
Das Programm der Eröffnungskonferenz
Von: Jan Wüntscher
Gemeinsam die Identifikation mit dem Standort stärken
Dass Sport ein ideales Mittel ist, um Menschen zu erreichen und zusammenzuführen, hat man an der Hochschule RheinMain seit jeher erkannt und bietet Studierenden und Hochschulangehörigen ein umfangreiches Breitensportprogramm, von Aerobic bis Yoga, an. In Rüsselsheim, wo der mit 3.000 Studierenden größte Fachbereich Ingenieurwissenschaften angesiedelt ist, kommt zukünftig noch ein besonderes Angebot hinzu. Eine Kooperation, die jetzt mit den drei örtlichen Bundesligatraditionsvereinen RRK (Hockey), TG 1862 (Volleyball) und Judo-Club (JCR) eingegangen wurde, eröffnet den Studentinnen und Studenten mit zahlreichen Spitzensportveranstaltungen in unmittelbarer Campusnähe eine attraktive Freizeitalternative vor Ort.
Ab sofort können die Studierenden der Hochschule RheinMain nämlich kostenlos, nur mit ihrem Studierendenausweis, die Bundesligaspiele und -wettkämpfe in der Walter-Köbel-Halle, der Sporthalle Dicker Busch und im Stadion am Sommerdamm besuchen. Gleiches gilt für die Hochschulmitarbeiter. „Uns verbindet mit den drei Vereinen das gemeinsame Interesse, die Identifikation mit der Stadt beziehungsweise dem Studienort Rüsselsheim zu stärken“, erklärte Wilfried Friedl, Kanzler der Hochschule RheinMain, bei der Vorstellung des Kooperationsprojekts am Donnerstag. Der Sport biete ideale Möglichkeiten, in Kontakt mit jungen Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen zu kommen, was auch in Zeiten, in denen sich die Ingenieurstudiengänge einer regen Nachfrage erfreuten, ein wichtiges Anliegen des Fachbereichs sei, ergänzte Dekan Prof. Dr. Wolfgang Kleinekofort.

Gerade neu zugezogene oder ausländische Studierende dürften dankbar für die kostenlosen Veranstaltungsangebote sein, die es ihnen ein Stück weit erleichtern sollen, in Rüsselsheim heimisch zu werden. Wie breit gefächert die Auswahl an hochklassigem Bundesligasport und weiteren Events in der Stadt ist, machten die Vertreter und Sportler der drei Vereine am Donnerstag deutlich. Mit einer Plakatkampagne und Flyern, die insbesondere auch auf die zeitgemäßen Auftritte der Vereine in den sozialen Netzwerken hinweisen, wollen sie die Aktion möglichst breit bekanntmachen. Für die Zukunft kann sich Klaus Lindemann als Leiter des Bereichs Hochschulsport darüber hinaus noch weitere gemeinsame Projekte vorstellen.
„Mit Sport erreicht man fast jeden – sei es zum Mitfiebern oder zum Mitmachen“, hat er festgestellt. Er erinnerte daran, dass Sportler aus allen drei Vereinen in der Vergangenheit auch bereits erfolgreich für Teams der Hochschule RheinMain bei den Hochschulmeisterschaften starteten. Eine hervorragende Grundlage also, auf der sich zum Vorteil der Studierenden aufbauen lässt und die noch reichlich Platz für neue Ideen und Initiativen hat.