Fünf der sechs Auszeichnungen der Elinor-Kirchner-von-Opel-Stiftung gingen in diesem Jahr an Studenten der Hochschule RheinMain.
Jedes Jahr vergibt die Rüsselsheimer Elinor-Kirchner-von-Opel-Stiftungen Preise für überdurchschnittliches Engagement in der Region. In diesem Jahr konnten vor allem die Studierenden der Hochschule RheinMain überzeugen - sie nahmen fünf der sechs Auszeichnungen entgegen.
Das "Team Spherical" des Studienbereichs Maschinenbau hatte ein unbemanntes Objekt, das so genannte "Kugelfahrzeug" entwickelt, das sich allein durch Wind-, Wasser- und Solarenergie fortbewegt. In dieses Projekt, mit dem die Studierenden bereits die "Ferchau Challenge" gewonnen haben, ist sehr viel Freizeit der Teammitglieder geflossen.
Ein weiterer Preis ging an Marthe Kona und Khalid Kahhoudi. Die beiden studieren am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und helfen ausländischen Studierenden bei allen Fragen rund ums Studium und das Leben in Deutschland. Als "Auslandstutoren" haben sie all die Probleme, die ausländische Studierende zu Beginn ihres Studiums in Deutschland lösen müssen, am eigenen Leib erfahren und können Hilfe aus erster Hand leisten.
Lilie Sawoschenko wurde für ihren Einsatz für eine Partnerschaft der Hochschule RheinMain mit der sibirischen Universität Novosibirsk ausgezeichnet. Ihr Engagement trägt maßgeblich dazu bei, dass die Partnerschaft so lebendig läuft.
Peter Kaun und Jens Müller, ebenfalls Studenten des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, sind engagierte Mitglieder der Studierendenvertretung AStA. Sie nehmen nicht nur ihre sich daraus ergebenden Pflichten in Gremien wahr, sondern haben unter anderem das Café und das Studierendenkino wiederbelebt.
Studierende des Studiengangs Innenarchitektur erhielten den Elinor-Kirchner-von-Opel-Preis für ein Projekt, das sie gemeinsam mit dem Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim durchführten: Sie entwickelten ein neues Ausstellungskonzept, das den Museumsbesuch auch für jüngere Menschen spannender machen soll.
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger!