Hochschule RheinMain hat überdurchschnittlich viele Bundeskaderathleten
Durchschnittlich zehn Studierende der Hochschule RheinMain waren in den vergangenen Semestern Athleten eines Bundeskaders, wie Klaus Lindemann vom Hochschulsport berichtet. Damit belegt die Hochschule einen Spitzenplatz in Hessen. Eine ähnlich hohe prozentuale Anzahl studierender Spitzensportler hat nur die Goethe-Universität in Frankfurt. Hier sind 45 Bundeskaderathleten eingeschrieben - bei einer Gesamstudierendenzahl von 42.000 gegenüber 10.000 an der Hochschule RheinMain. An dritter Stelle folgt die Technische Universität Darmstadt mit elf Kaderathleten auf 25.000 Studierende.
Die Spitzensportler an der Hochschule RheinMain studieren häufig am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften, aber auch der Fachbereich Sozialwesen, der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen und der Fachbereich Wiesbaden Business School begleiten je zwei Sportlerinnen oder Sportler auf ihrem akademischen Weg.
Klaus Lindemann ist stolz darauf, dass so viele gute Sportler in Hessen sich für ein Studium an der Hochschule RheinMain entscheiden. "Das zeigt, dass unser Engagement als Partnerhochschule des Spitzensports sich auszahlt", freut er sich. Mit diesem bewussten Bekenntnis zum Sport erkennt die Hochschule an, dass es schwierig sein kann, Training und Wettkämpfe mit einer akademischen Ausbildung zu vereinbaren. "Genau das ist aber wichtig, enden Sportlerkarrieren doch lange vor dem Rentenalter", betont Lindemann. Aus diesem Grund ermöglicht die Hochschule RheinMain es Spitzensportlern, eine Klausur auch mal nachzuschreiben oder Fristverlängerungen zu bekommen.
Alexander Piel beendet sein Master-Studium
Seit 2004 studierte Alexander Piel an der Hochschule RheinMain, absolvierte zuerst den Diplomstudiengang Allgemeine Informatik und machte dann auch noch seinen Master. Nun verabschiedet sich der Karateka von seiner Hochschule und blickt auf erfolgreiche Jahre zurück, in denen er Sport und Studium gut unter einen Hut brachte.
Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ erleichtert die Hochschule RheinMain herausragenden Sportlern das Vereinbaren von Wettkämpfen, Training und akademischer Ausbildung. Konkret besteht für Kaderathleten die Möglichkeit, auch mal eine Prüfung oder Deadline zu verschieben, wenn der Wettkampfplan es verlangt.
Alexander Piel ist die Kombination aus Studium und Wettkampfsport bestens geglückt – er machte erfolgreich seinen Masterabschluss und feierte gleichzeitig Erfolge im Karate. Die letzte Meisterschaft, bei der er für die Hochschule RheinMain antrat, war die "European Universities KARATE Championship" in Sarajewo. Hier erlangte Piel den 5. Platz.
Im nächsten „Journal“ der Hochschule RheinMain können Sie Alexander Piels ausführlichen Rückblick auf sein Studium und seine parallel erfolgreiche Sportlerkarriere lesen.
Peter Morgner gewinnt JuJutsu-Weltmeisterschaften
Peter Morgner studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain. Im Oktober wurde der 28-Jährige Weltmeister im JuJutsu. Im kolumbianischen Cali erkämpfte er sich den Titel in der Gewichtsklasse unter 56 Kilogramm.
Im ersten Vorrundenkampf, den Morgner vorzeitig gewann, war der Kolumbianer John Cajamarca sein Gegner. Das Halbfinale bestritt Morgner gegen den Franzosen Fabien Biteau und siegte trotz Punktegleichstand von 18:18 mit einem knappen Vorteil in der Unterbewertung. Im Finale kämpfte Peter Morgner gegen einen weiteren Kolumbianer - Jeison Mora. Auch hier war Morgner vorzeitig erfolgreich und gewann so den Weltmeistertitel.
Klaus Lindemann, Hochschulsportbeauftragter der Hochschule RheinMain, gratuliert Peter Morgner von ganzem Herzen und freut sich, dass das Konzept quot;Partnerhochschule des Spitzensports" erneut aufgeht. Unter diesem Titel kooperiert die Hochschule RheinMain mit dem Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V. und dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh).Studierende Spitzensportler werden aktiv dabei unterstützt, Studium und Training sowie Wettkämpfe unter einen Hut zu bekommen.
Pascal Ramali wechselt die Sportart
Die Gebrüder Ramali sind an der Hochschule RheinMain bereits bestens bekannt: im Speedskating brachten Pascal und Etienne in den letzten Jahren zahlreiche Titel mit „nach Hause“. Nun hat Maschinenbau-Student Pascal Ramali die Sportart gewechselt. Er träumt davon, einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Da Speedskating nicht olympisch ist, entschied er sich, von der Bahn aufs Eis zu wechseln und betreibt nun Eisschnelllauf – und auch das gleich erfolgreich. Anfang November startete Ramali bei den Deutschen Meisterschaften in Inzell und wurde sogleich Achter über fünf Kilometer und Fünfter über zehn Kilometer. „Ich persönlich bin mit meinen Ergebnissen zufrieden. Ich hatte mir vorgenommen, erst einmal konstante Rundenzeiten zu laufen und Erfahrungen zu sammeln“, freut sich Pascal – und steckt sich sogleich wieder hohe Ziele: im Januar möchte er so nah es geht an die Welt Cup-Norm laufen und diese vielleicht sogar unterbieten. „Das wäre ein Traum!“
Pascal Ramali gehört zu jenen Studierenden, die das Versprechen der Hochschule RheinMain als Partnerhochschule des Spitzensports sehr ernst nehmen und regelmäßig davon profitieren. Mit Unterzeichnung des Abkommens verpflichtet sich die Hochschule, studierende Spitzensportler dabei zu unterstützen, Training, Wettkämpfe und Studium unter einen Hut zu bringen. Für Pascal Ramali den Speedskater waren die Monate Oktober bis März bisher immer die Zeit, in der er sich mehr auf das Studium konzentrieren konnte. Nun liegt die Eisschnelllauf-Saison mitten in dieser Skate-Pause. Eine Herausforderung nicht nur für Ramali, sondern auch für die Hochschule RheinMain.
„Eine Herausforderung, die wir gerne annehmen“, sagt der Hochschulsportbeauftragte Klaus Lindemann. So ermöglicht die Hochschule RheinMain Pascal Ramali, dass er derzeit jede zweite Woche für sechs Tage nach Inzell fährt, um dort mit dem Team zu trainieren. Denn das Eis auf der Frankfurter Bahn habe keine ausreichende Qualität, um an der eigenen Technik zu feilen, berichtet der Maschinenbau-Student. „Mal wieder nimmt der Sport sehr viel Zeit in Anspruch, aber die sehr gute Kooperation zwischen der Hochschule RheinMain und dem Olympiastützpunkt Frankfurt am Main ermöglicht es mir, Sport und Studium bestmöglich zu vereinen“, so Ramali.
Foto: Lars Hagen
Jan-Felix Knobel wurde für die Wahl zum Leichtathleten des Jahres 2011 nominiert. Geben Sie ihm Ihre Stimme.
Jan-Felix Knobel, kurz "JFK", beeindruckte im Juni die Sportpresse, als er bei einem internationalen Zehnkampfwettbewerb in Götzis in Österreich deutlich über 8000 Punkte kam. Mit seinen 8288 Punkten und einem 5. Platz bekam er bei der Siegerehrung in dem „Mehrkampf-Mekka Götzis“ fast so viel Applaus wie der Sieger (8689 Punkte) und Weltmeister im Zehnkampf, der US-Amerikaner Trey Hardee.
Knobel, der in Wiesbaden Architektur studiert, überbot seine persönliche Bestleistung damit um satte 530 Punkte und löste damit gleichzeitig als erster deutscher Mehrkämpfer das WM-Ticket. Rico Freimuth und Pascal Behrenbruch folgten ihm im Juli, als sie in Ratingen 8287 Punkte (Freimuth) bzw. 8232 Punkte (Behrenbruch) erreichten.
Jan-Felix Knobel ist erst 22 Jahre alt, ein „Zehnkämpfer der Zukunft“, wie die Presse titelte. In einem Interview für das „Journal“ erzählt JFK u.a. von seinen sportlichen Ambitionen, insbesondere in Richtung Olympia in London 2012.
Ihre Stimme können Sie hier abgeben: http://www.leichtathletik.de/index.php?SiteID=497www.leichtathletik.de/index.php
Einen guten siebten Platz belegte Fabius Nbakom, Student im Studiengang Maschinenbau in Rüsselsheim, in der Gewichtsklasse - 100 kg, bei der diesjährigen Universiade Ende Juli in Shenzhen (China).
Der für den JC Wiesbaden in der Bundesliga startende Kameruner scheiterte unglücklich im Viertelfinale durch "Golden Score".

Mai 2011: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hochschulsportkonferenz Südwest der Hochschulen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Julian Flügel, mehrfacher deutscher Hochschulmeister auf den Langdistanzen und Student an der Hochschule RheinMain wurde vor kurzem ausführlich von der Rhein-Main Presse vorgestellt.
Weitere Informationen finden Sie hier
Das Fitness-Training in der August-Hermann-Francke Schule, Montags, 17.00 - 18.00 Uhr findet ab sofort nicht mehr statt. Ersatztermine sind bislang nicht verfügbar.
Fußball in Wiesbaden, Adalbert-Stifter-Schule, Dienstags, 20.00 - 22.00 Uhr, kann derzeit ebenfalls nicht mehr angeboten werden.