Sprungmarken

Servicenavigation

Logo Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

Hauptnavigation

Aufgaben für die Zukunft - Tasks for the Future

(For translation please click "English" on the very top of this page)

Die Zahl der Architekten in Deutschland hat derart zugenommen, daß die traditionellen Tätigkeitsfelder heute schon längst nicht mehr allen Beschäftigung und lukrative Verdienstmöglichkeiten bieten. Der Berufsstand sollte darauf strategisch reagieren. Ähnlich wie in anderen Wirtschaftszweigen, z.B. der Autoindustrie, wo ständige neue Modelle entwickelt werden, neue verlockende Lösungen präsentiert werden, immer differenziertere Bedürfnisse und Ansprüche bei Kunden geweckt werden, sollte man auch in der Architektur vielmehr zeigen, was formal, technisch, ökologisch.....machbar und möglich ist. Man sollte nicht nur immer neue Rationalisierungsmöglichkeiten und "Minimal-Lösungen", sozusagen "Architektur als Sparpotential" anbieten. Die Architektur in Deutschland verkümmert sonst zur "Sparbüchse" der Nation und die Architekten schaffen sich mit der Zeit selber ab.

Architektur als "Baukunst" wiederentdecken

Die Architektur muß wieder zu ihrem einstigen Anspruch als "Baukunst" zurückfinden. Im Einfamilienhaus-Sektor, den die Architekten fast vollständig an Fertighausfirmen verloren haben, müssen wieder aussagekräftige, künstlerisch anspruchsvolle Lösungen angeboten werden, für die Bauherren - ähnlich wie bei ihrem Auto - gerne bereit sind für mehr Qualität, Design und Repräsentation auch mehr Geld auszugeben. Das anspruchsvolle Einfamilienhaus als "Gesamtkunstwerk", als Hort individueller Entfaltung und auch als gesellschaftliche "Visitenkarte" war in der Vergangenheit eine der schönsten Aufgaben für Architekten. Die potentielle,  finanzstarke  Interessentengruppe für solche hochwertigen Einfamilienhäuser sieht sich heute gezwungen alte Villen zu restaurieren. Scheinbar glaubt keiner mehr daran, daß moderne Architekten in der Lage sind, Gleichwertiges mit modernen Mitteln zu schaffen. Sie sollten das Gegenteil beweisen und sich dieses verlorene Terrain wieder zurückerobern. Im öffentlichen Sektor müssen wieder Entwürfe angeboten werden für die sich Bürger enthusiatisch begeistern können, die sie als "Wahrzeichen" ihrer Stadt wahrnehmen, die sie als echte "Bereicherung" empfinden und deshalb auch bereits sind dafür Kosten und Einsparungen an anderer Stelle zu akzeptieren. Firmengebäude, Kaufhäuser müssen wieder durch "Baukunst" zum unverwechselbaren "Markenzeichen" werden, zur gebauten "Corporate Identity" zur architektionischen "Werbemaßnahme", für die ein Bauherr auch gerne bereit ist mehr zu investieren. 

Neue Aufgabenbereiche erschließen

Durch weltweite Veränderungen entstehen neue Bedürfnisse und Aufgaben. Klimatische, energetische, wirtschafliche, gesellschaftliche Entwicklungen lassen auch für die Architektur neue Aufgabenbereiche - insbesondere im Ausland - erkennen. Zugleich sind in den vergangenen Jahrzehnten vielfältige neue Möglichkeiten in der Architektur entwickelt worden, die in der Baupraxis bislang noch kaum Eingang gefunden haben. Hier liegt ein ungeheures Wissens-Potential - quasi auf Abruf - bereit. Aus der Kombination von neuen Aufgaben einerseits und Expertenwissen andererseits, lassen sich zukünftige Tätigkeitsfelder entwickeln, die vielen angehenden Architekten durchaus neue, verlockende Berufsperspektiven bieten könnten. Zukunftsorientierte "Lebensaufgaben", abseits der überlaufenen und ausgetretenen Pfade des architektonischen "Mainstream".

Welche Wege führen zum Erfolg?

Erste, kleine Schritte beginnen im Architekturstudium. Anfängliche Ansätze in Projektentwürfen, Referaten oder Wahlfächern können in Vertiefungsarbeiten fortgeführt werden. Diplomarbeiten ( Bachelor- / Masterthesis) mit selbstgestelltem Thema bieten weitere Möglichkeiten neue Themenbereiche zu vertiefen. Mit solchen Grundlagen ist später eine zielorientierte Bewerbung für eine Praktikantenstelle, ein Forschungsprojekt, eine Doktorarbeit oder auch die Tätigkeit in einem Architektenteam mit ähnlicher Zielrichtung möglich. Man muß darauf achten daß auch im Berufsleben jede Arbeit, jeder Auftrag nicht nur eine reine Dienstleistung gegen Bezahlung ist, sondern auch inhaltlich weiterführt, neue Erkenntnisse und Fähigkeiten erschließt. Nur so verschafft man sich die Möglichkeit, mit seiner Arbeit  auch zu "wachsen" sich persönlich und fachlich kontinuierlich zu steigern . So kann man bis ins Alter seinen "Marktwert" erhöhen und mit Befriedigung und Stolz auf das Geleistete zurückblicken. So bleibt man Mensch und wird nicht zur reinen "Arbeitskraft" die wie eine Zitrone ausgepreßt wird.  Jeder lange Weg beginnt jedoch mit einem ersten Schritt.  Jede Studienarbeit, jeder Stegreif sollte darum ernst genommen werden: Sie sind wie einzelne, kleine Mosaiksteine, die einmal ein großes Bild ergeben sollen.

"Zukunft des Leichtbaus" Deutsches Architektenblatt 9/87 Autor: Johannes Fritz

Quick - Links

QIS

StudIP

HDSAdmin

Lehrende: Mail | Webmail

Studierende: Mail | Webmail

Facebook: HSRM

Anschrift

Hochschule RheinMain
Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

Kurt-Schumacher-Ring 18
65197 Wiesbaden

Architektur:
Tel.: +49.(0)611.9495 -1401
Fax: +49.(0)611.9495 -1422

Bauingenieurwesen:
Tel.: +49.(0)611.9495 -1451
Fax: +49.(0)611.9495 -1422

E-Mail

Wir sind dabei! 14. Deutsche Betonkanu-Regatta

Info Immobilienmanagement

Exkursion Bildnerisches Gestalten

Operatives Geschäft

das FABrikat