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adh-Auszeichnung: Hochschule des Jahres 2016

Hochschule des Jahres - Vizepräsident Prof. Dr. Walid Hafezi, Meike Kaltenbach und Klaus Lindemann, Leiter des Hochschulsports, freuen sich über die Urkunde des adh. © adh.

Das aktuelle Team des Hochschulsports (v.l.n.r.): Klaus Lindemann, Meike Kaltenbach sowie die beiden studentischen Hilfskräfte Sandra Polanetzki und Lars Münster. © Cordula Friedrich

Eine Auswahl der Programme aus 30 Jahren Hochschulsport. © Hochschulkommunikation | Hochschule RheinMain

adh-Auszeichnung: Hochschule des Jahres 2016. © Hochschulsport| Hochschule RheinMain

Der Allgemeine Hochschulsport der Hochschule RheinMain wurde am Sonntag für seine Leistungen geehrt. Vizepräsident Prof. Dr. Walid Hafezi nahm zusammen mit Klaus Lindemann, Leiter des Hochschulsports, und Meike Kaltenbach die Urkunde mit dem Titel „Hochschule des Jahres“ des  Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) bei dessen Vollversammlung in Kassel entgegen.


In seiner Begründung betonte der adh unter anderen „die regelmäßige professionelle und verlässliche Ausrichtung von adh-Wettkampfsportveranstaltungen […], die überaus gelungene Ausrichtung der Arbeitstagung der kleinen Hochschulsporteinrichtungen 2016, […], die seit vielen Jahren bestehende Bereitstellung eines breiten und an Qualität sowie insbesondere am Bedarf orientierten Sport- und Bewegungsangebots für die Angehörigen der Hochschule RheinMain, die regelmäßige erfolgreiche Teilnahme […] an nationalen adh-Wettkampfsportveranstaltungen wie internationalen Spitzensportveranstaltungen, [sowie] die Mitgliedschaft im Projekt 'Partnerhochschule des Spitzensports' und die intensive Begleitung der studierenden Kaderathletinnen und -athleten“.


„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, weil wir uns im Bereich des Hochschulsports seit Jahren sehr engagieren. Unser Ziel ist es,  Studierenden, Lehrenden sowie den anderen Beschäftigten jedes Jahr ein attraktives Sportprogramm anzubieten, uns bei den adh-Veranstaltungen aktiv einzubringen und den Spitzensport zu unterstützen,“ so der Vizepräsident.

Volles Programm und Top-Ausrichter


Klaus Lindemann ergänzt: "Obwohl wir keine eigenen Sportstätten haben, wie beispielsweise Hochschulen mit Sportstudiengängen, stellen wir jedes Jahr ein Programm auf, das sich sehen lassen kann. Und das seit über 30 Jahren!". Er selbst hat 1985 den Hochschulsport mit ins Leben gerufen. Heute umfasst das Programm über 120 Kurse in 66 Sportarten. Daneben richtet der Hochschulsport Wettbewerbe im Rahmen der Mitgliedschaft im adh aus und ist dabei auch mit eigenen Mannschaften erfolgreich: Zuletzt belegten die Handballer den 2. Platz beim Deutschen Hochschulpokal, die Basketballer holten Bronze beim Deutschen Hochschulpokal in ihrer Disziplin. Regelmäßig erreichen Studierende der Hochschule RheinMain auch Top-Platzierungen in Einzelwettbewerben, wie z.B. Leichtathletik, Schwimmen oder Taekwondo.


"Wir versuchen zwei bis drei Turniere pro Semester selbst zu organisieren. 2014 waren wir Top-Ausrichter unter allen 192 Mitgliedern des adh. Für unsere Größe ist das schon super", so Lindemann, der sich auch auf sein Team verlassen kann. Neben den vielen Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie studentischen Hilfskräften ist Meike Kaltenbach seit 2014  beim Hochschulsport und organisiert mit Lindemann alles von Aerobic bis Zumba. Zudem ist sie verantwortlich für die Gesundheitsförderung und Prävention an der Hochschule und hat das Projekt Pausenexpress an den einzelnen Standorten ins Leben gerufen, das im Sommer 2016 offiziell vom adh zum "Hochschule RheinMain Pausenexpress" zertifiziert wurde.

Gemeinsam noch besser

Teamwork ist ein wichtiger Punkt: Seit letztem Jahr kooperieren die Hochschule RheinMain und die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) im Hochschulsport. Es gibt ein gemeinsames Sportprogramm, Sportstätten werden zusammen genutzt und Wettkampfgemeinschaften bei Pokal- und Turnierwettkämpfen gebildet. "Damit erreichen wir noch bessere Bedingungen für studierende Sportlerinnen und Sportler und bei der Ausrichtung von Hochschulmeisterschaften", erklärt Lindemann, der früher selbst als Volleyballer aktiv war.

Support für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler


Dass die Bedingungen gut sind, zeigen auch die aktuell 19 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler an der Hochschule RheinMain, um die sich der Hochschulsport ebenfalls kümmert. "Als Partnerhochschule des Spitzensports unterstützen wir Studierende, die auf Wettkampfniveau Sport treiben, mit einer möglichst flexiblen Studienplanung und bei sämtlichen Fragen der Vereinbarkeit von Studium und Sport", betont Lindemann. "Enorm wichtig ist dabei auch die gute Zusammenarbeit mit den Mentoren, die aus dem Kreis der Professorenschaft der einzelnen Studiengängen kommen, die sich mit den Anliegen der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler befassen und sie unterstützen."

2017 wieder einiges geplant


Und wie sieht die Zukunft aus? "Wir haben uns seit 1985 wirklich enorm entwickelt und wollen uns weiter professionalisieren", so der Hochschulsportleiter. "Dabei stoßen wir leider immer wieder an unsere Grenzen durch die mangelnden räumlichen Ressourcen." Ziel sei es dennoch, weiterhin ein so breites Angebot an Sportarten zu machen und eventuell sogar auszubauen. Und natürlich auch zukünftig spannende Wettbewerbe auszurichten: Für 2017 ist wieder einiges geplant, unter anderem die adh-Open Beachsoccer anlässlich des Hessentages in Rüsselsheim. "Wieder eine Herausforderung, aber wir freuen uns drauf!", sagt Lindemann.