KRITIK DER GEGENWART, KRITIK DER VERGANGENHEIT

Kritik der Gegenwart, Kritik der Vergangenheit

In unserer Workshopreihe Erinnern und Vergessen widmen wir uns gemeinsam der Suche nach einer neuen Form der Erinnerung. Dabei verstehen wir erinnern nicht als Selbstzweck, sondern als bewussten Umgang mit Geschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart.

Am Beispiel der Bücherverbrennung von 1933 konnte in unserem letzten Workshop aufgezeigt werden, dass nicht allein das Feuer in der Lage ist, kritisches Denken zu unterbinden. Auch heute finden sich Mechanismen der Zensur, jedoch häufig in unseren eigenen Köpfen, welche durch gesellschaftliche Leitbilder und Ängste geprägt sind. Darüber hinaus wird mehr und mehr ein neues Phänomen deutlich: Der Verlust kritischen Denkens durch fehlende Räume und Zeit sowie Impulse.

Inwiefern sind Räume und Zeit für die Entfaltung kritischen Denkens gerade heute im Bildungswesen gefährdet? Ist eine kritische Auseinandersetzung mit der Umwelt für heute heranwachsende Generationen schwer zugänglich? Woran liegt es, dass gesellschaftliche Leitbilder der Nachkriegszeit heute ihre Wirkkraft verlieren?

Diesen und weiteren Fragen möchten wir in unserem nunmehr 3. Workshop der Reihe Erinnern und Vergessen am 29.11.2013 nachgehen. Dabei sind sowohl thematische NeueinsteigerInnen wie auch bereits vorherige BesucherInnen herzlichst eingeladen.

Anhand von biografischen Notizen und Workshopmethoden wollen wir uns auf die Spur des kritischen Denkens machen. Hier finden Sie unser  Programm.

Wann: Freitag, 29.11.2013, 13:00 - 17:30 Uhr

Wo: iwib - Institut Weiterbildung im Beruf der Hochschule RheinMain
Campus Unter den Eichen 5, Gebäude C, 4. Stock, Raum C 407, 65195 Wiesbaden
Eine Wegbeschreibung finden Sie hier.

 

Bei Interesse können Sie sich gerne unter 0611-9495-3166 oder iwib(at)hs-rm.de anmelden.

 

Der Workshop findet in Kooperation des iwib, dem Allgemeinen studierendenausschuss der Hochschule RheinMain, der Paul Lazarus Stiftung und der Jugendinitiative Spiegelbild statt.