SATZUNG

Satzung der Gesellschaft der Freunde der Landesbibliothek Wiesbaden. e.V.

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen "Gesellschaft der Freunde der Landesbibliothek Wiesbaden e.V.". Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Wiesbaden eingetragen.

2. Der Sitz des Vereins ist Wiesbaden.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige wissenschaftliche und kulturelle Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung 1977 vom 16. März 1976. Er unterstützt den wissenschaftlichen, bildungspolitischen und kulturellen Auftrag der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden.

2. Gemäß dieser Ziele wird er im Zusammenwirken mit der Landesbibliothek besonders darum bemüht sein:
a) durch seine Öffentlichkeitsarbeit die Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden im Bewußtsein der Bürger und Bürgerinnen insbesondere der Landeshauptstadt Wiesbaden, im Nassauer Land und im Rhein-Main-Gebiet zu verankern;
b) das Literatur- und Informationsangebot der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden zu verbessern;
c) die Veranstaltungen der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden zu fördern und
d) Veröffentlichungen der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden zu unterstützen.

§ 3 Verwendung der Mittel

1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zweck.

2. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten weder eine Zuwendung aus Mitteln des Vereins noch dürfen Personen durch Vergütung von Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft

1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein.

2. Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand Persönlichkeiten ernennen, die sich um die Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden und um die Ziele der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben.

§ 6 Aufnahme der Mitglieder

1. Die Aufnahme von Mitgliedern setzt eine schriftliche Anmeldung voraus.

2. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder des Vereins verpflichten sich durch ihren Beitritt, die Ziele des Vereins zu fördern.

2.Die Mitglieder haben, soweit gesetzliche Vorschriften nicht entgegenstehen, freien Zutritt zu Ausstellungen und Veranstaltungen, die von der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden getragen werden.

§ 8 Ende der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt aus dem Verein. Der Austritt ist schriftlich zu erklären und nur zum Schluß eines Geschäftsjahres zulässig.

2. Die Mitgliedschaft erlischt ferner durch Ausschluß aus dem Verein. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, das durch sein Verhalten die Ziele und die Arbeit des Vereins geschädigt hat. Vor dem Ausschluß ist das Mitglied zur Stellungnahme aufzufordern. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied innerhalb von einem Monat nach Zustellung der Ausschlußmitteilung Widerspruch beim Vorstand erheben. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 9 Finanzielle Mittel des Vereins

Zur Erfüllung seiner Zwecke stehen dem Verein folgende Mittel zur Verfügung:
a) jährliche Beiträge und Spenden der Mitglieder,
b) Stiftungen, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen,
c) Einnahmen aus Veranstaltungen.

§ 10 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 11 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden, einem Schatzmeister, einem Schriftführer und bis zu 3 Beisitzern. Die Leitung der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden nimmt, sofern  sie nicht gewähltes Vorstandsmitglied ist, an den Sitzungen des Vorstandes beratend teil.

2. Der Vorsitzende und die weiteren Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

3. Alle Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

4. Der Vorstand beschließt über alle Angelegenheiten des Vereins, die nicht in der Zuständigkeit der Mitgliederversammlung liegen.

5. Der Vorstand ist beschlußfähig, soweit und solange die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist.
Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

6. Der Vorsitzende leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlung.

7. Die Vertretung des Vereins im Sinne des § 26 BGB erfolgt durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch seinen Vertreter.

8. Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen des Vereins und legt der Mitgliederversammlung den Kassenbericht vor.

9. Über die Vorstandssitzungen ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen, das vom Schriftführer und dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 12 Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie soll vom Vorsitzenden spätestens vier Wochen vor dem Sitzungstermin unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einberufen werden.

2. Der Vorsitzende hat unter Angabe der Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, wenn der Vorstand sie für erforderlich hält oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe sie verlangt.

3. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. § 11, Absatz 7 der Satzung gilt entsprechend.

4. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
a) die Wahl und die Entlastung des Vorstandes,
b) die Entgegennahme des Tätigkeits- und Kassenberichts,
c) die Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder,
d) die Entscheidung über Einsprüche gegen den Ausschluss eines Mitgliedes,
e) die Wahl zweier Rechnungs- und Kassenprüfer, und zwar jeweils für eine Amtszeit von 2 Jahren, Wiederwahl ist zulässig,
f) die Änderung der Satzung,
g) die Auflösung oder Aufhebung des Vereins,
h) die Festsetzung der Höhe der Beiträge.

5. Anträge zur Tagesordnung sollen mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. Später eingehende Anträge können nur auf Beschluss der Mitgliederversammlung zugelassen werden.

6. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann mit schriftlicher Vollmacht auf ein anderes Mitglied übertragen werden.

7. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

8. Beschlüsse und Wahlen werden mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder.

9. Die von der Mitgliederversammlung gewählten Rechnungs- und Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Sie erstatten der Mitgliederversammlung Bericht und stellen ggf. den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

10. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von drei Vierteln sämtlicher Mitglieder. Schriftliche Abstimmung und eine Beschlußfassung im Umlaufverfahren ist zulässig. Die Auflösung des Vereins darf nur beschlossen werden, wenn sich die wirksame Erfüllung seines Zweckes als nicht mehr möglich erweist.

Im Falle der Auflösung des Vereins sowie bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das gesamte Vereinsvermögen der Hochschul- und Landesbibliothek RheinMain Landesbibliothek Wiesbaden mit der Bestimmung zu, es ausschließlich und unmittelbar für den in § 2 genannten Zweck zu verwenden.

§ 14 Inkrafttreten der Satzung

Die Satzung tritt mit der Beschlußfassung durch die Mitgliederversammlung in Kraft. Soweit sie keine ausdrückliche Regelung enthält, gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.

 

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