SORGEN UND NÖTE

Sorgen und Nöte

Wer hilft mir an der Hochschule?

Als ausländischer Studierender ein Studium zu absolvieren und eigene Mittel für den Lebensunterhalt aufzubringen, ist nicht leicht. Da wird einem mal alles zu viel. So ist es schon vielen vor Ihnen gegangen. Mit diesen Problemen sind Sie nicht allein. Es gibt besonders schwere Zeiten, zum Beispiel in der Prüfungsvorbereitung oder bei Umzügen oder wenn man eine Familie gründen will. Sie brauchen Hilfe und diese Hilfe ist ganz in Ihrer Nähe: an der Hochschule oder in der Stadt sind Menschen dafür da, Ihnen in Ihrer Situation zu helfen. Es liegt allerdings an Ihnen, den ersten Schritt zu gehen und sie anzusprechen. Sowie Sie mit jemandem über Ihre Probleme sprechen, wird es Ihnen schon ein bisschen besser gehen und im Gespräch werden sich neue Ideen entwickeln und Wege finden, wo es für Sie weitergeht. Ob es um Gesundheit, Finanzen, Prüfungen oder andere Themen geht, Sie finden Ansprechpartner an der Hochschule RheinMain.

Eine gute Anlaufstelle gerade bei Problemen mit der Studienplanung, Prüfungen oder mit der Aufenthaltsgenehmigung ist der Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs. Erkundigen Sie sich im Sekretariat, wer der oder die Prüfungsausschussvorsitzende ist und wie Sie ihn oder sie erreichen können. Auch das Prüfungsamt der Hochschule weiß darüber Bescheid.  ZUM PRÜFUNGSAMT

Bei Problemen mit dem Studium hilft die STUDIENBERATUNG.

Internationale Tutoren sind tudentische Ansprechpartner im Büro für Internationales. KONTAKT INTERNATIONALE TUTOREN.

 

Der Allgemeine Studierenden Ausschuss (ASTA) hat speziell für ausländische Studierende eine Anlaufstelle eingerichtet. KONTAKT ASTA-RERFERAT FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE.

Ärztliches Attest für die Abmeldung von einer Prüfung

 

Wenn Sie eine Prüfung an der Hochschule nicht besuchen können, weil es Ihnen nicht gut geht, brauchen Sie ein ärztliches Attest, das bescheinigt, dass Sie prüfungsunfähig waren. Der Arzt  kann dafür eine Gebühr verlangen (3-10 €). Ein amtsärztliches Attest, das Sie in bestimmten Fällen vorlegen müssen, wenn es sich um eine Wiederholungsprüfung handelt, kostet sogar bis zu 60 €. Wer in Ihrer Wohngegend ein Amtsarzt ist, erfahren Sie über das zuständige Gesundheitsamt. Einige Studiengänge akzeptieren auch eine sogenannte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die z.B. auch beim Arbeitgeber vorgelegt werden muss. Diese kostet in der Regel nichts.

 

 

In den Einführungsveranstaltungen werden Ihnen die Regelungen in Ihrem Studiengang erklärt. Achten Sie genau darauf! Ohne Attest gilt eine nicht besuchte Prüfung als nicht bestanden, Beim dritten Mal nicht bestanden, werden Sie exmatrikuliert. Nehmen Sie es als eine Chance: Wenn Sie sich nicht in der Lage sehen, eine Prüfung mitzuschreiben, gehen Sie zum Arzt und bitten Sie ihn um das Attest, auch wenn Sie in Wirklichkeit nicht ganz so krank sind.

Wenn ich rechtliche Probleme habe ...

Der ASTA der Hochschule RheinMain hat mit einer Rechtsanwaltskanzlei in Wiesbaden eine Vereinbarung getroffen, dass jeder Studierende dort einmal kostenlos beraten wird.  KONTAKT ASTA

 

Das Studierendenwerk Frankfurt bietet auch eine kostenlose Rechtsberatung an; zu diesem Zweck gibt es feste Sprechstunden an der Hochschule RheinMain.  KONTAKT RECHTSBERATUNG STUDENTENWERK FRANKFURT

 

Psychologische Beratung

Jeder Mensch hat Momente, in denen er vor lauter Sorgen nicht mehr weiter weiß. Die Hochschule bietet eine regelmäßige psychologische Beratung an, Sprechstunden gibt es sowohl in Wiesbaden als auch in Rüsselsheim einmal in der Woche. Sie sollten sich vorher anmelden, es werden Termine auch kurzfristig vergeben. Näheres hier

Andere Institutionen, die helfen können

Die meisten Städte bieten mittlerweile spezielle Beratungsstellen für ihre „Bürger mit Migrationshintergrund“ an. In Rüsselsheim ist es  das Interkulturelle Büro

Eine gute Anlaufstelle, wo Sie Leute kennenlernen und in Notsituationen mit Hilfe rechnen können sind die verschiedenen Religionsgemeinschaften, z.B.

- die Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden,
- die Moscheen
und andere religiöse Einrichtungen
- der Lions Club Cosmopolitan. In Rüsselsheim hat er eine Jugendorganisation unter Studierenden, den  Leo-Club gegründet. Sie sind dort herzlich willkommen.
- die politischen Parteien und der Ausländerbeirat vor Ort engagieren sich für Studierende und freuen sich, wenn Studierende bei ihnen mitarbeiten
- Der World University Service   (WUS) ist ein überregional arbeitender Verein, der sich vor allem um die Belange ausländischer Studierender kümmert. Er bietet z.B. auch Rückkehrhilfen oder finanzielle Unterstützung für Praktika im Heimatland an.
Der WUS organisiert über seine Unterorganisation STUBE Hessen kostenlose äußerst interessante Seminare speziell für ausländische Studierende.

Katholische und Evangelische Hochschulgemeinde

Die katholische Hochschulgemeinde (KHG) ist am Standort Rüsselsheim durch einen Pastoralreferenten vertreten. Er steht - über alle Konfessionen hinweg - zu Gesprächen zur Verfügung und hat viele Ideen für konkrete Hilfe in Krisensituationen.

 

Regelmäßig Montagabend ab 18:00 Uhr trifft sich eine Gruppe von ausländischen Studierenden  zum Essen,  zum Diskutieren, zum Pläne machen für die berufliche Zukunft. Hier kann man sich von anderen Studierenden, die auch schon viele Probleme meistern mussten, Rat holen. Die Religion der Teilnehmer und Teilnehmerinnen spielt keine Rolle.  Filme und Fußballspiele wurden schon zusammen angeschaut, Feste z.B. zu Silvester gefeiert, Verwandte aus den Heimatländern willkommen geheißen. Ehemalige Studierende (Alumni) schauen regelmäßig vorbei, Stadtvertreter oder Referenten von interessanten Vereinen und Institutionen werden eingeladen. Das Angebot ist reichhaltig. Jede/jeder ist herzlich willkommen. Wenn Sie mehr über die Veranstaltungen erfahren wollen, schicken Sie eine E-Mail an: khg.ruesselsheim@t-online.de

An der Hochschule RheinMain gibt es zur Zeit keinen hauptamtlichen Vertreter der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), die ESG Frankfurt hat die Zuständigkeit für die Hochschule RheinMain mit übernommen.