JOBS

Jobs

In welchem Umfang dürfen Sie als Student/in arbeiten.

 

Seit August 2012 dürfen internationale Studierende, die nicht aus der EU oder dem EWR kommen, 120 volle (ab 4 bis maximal 8 Stunden) oder 240 halbe Tage im Jahr arbeiten. Dafür brauchen Sie keine Zustimmung der Agentur für Arbeit, der deutschen Zentralbehörde. Die Arbeit als wissenschaftliche oder studentische Hilfskraft zählt nicht dazu. Es ist zu empfehlen, den Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber abzusprechen und ihn so zu gestalten, dass er die maximal erlaubten Arbeitsstunden pro Tag enthält, weil z. B. 5 Stunden am Tag als ganzer Arbeitstag gerechnet wird.

 

Allerdings dürfen internationale Studierende, die nicht aus der EU kommen, keine Selbständigen-Tätigkeit ausübern!

 

Wenn Sie mehr als 120 volle oder 240 halbe Tage arbeiten wollen, brauchen Sie die Zustimmung der Agentur für Arbeit und der Ausländerbehörde und Sie müssen nachweisen, dass die gewünschte Erwerbstätigkeit das Studium nicht gefährdet.

 

Studierende aus der EU und dem EWR

 

Grundsätzlich gilt: Studierende aus der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum sind praktisch den deutschen Studierenden gleichgestellt und haben freien Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.

 

Für Studierende aus Kroatien gelten jedoch weiterhin die Beschränkungen der 120/240 Tage-Regelung. 

 

Studierende an Studienkollegs und in vorbereitenden Sprachkursen

 

Wenn Sie in einem Studienkolleg sind oder an einem studienvorbereitenden Sprachkurs teilnehmen, dürfen Sie während des ersten Jahres Ihres Aufenthaltes außerhalb der Ferien nicht arbeiten. In den Ferien kann nur eine bestimmte Beschäftigung mit der Zustimmung der Ausländerbehörde zugelassen werden.

Im zweiten Jahr des Aufenthaltes zur Studienvorbereitung darf eine Erwerbstätigkeit in gleichem Umfang wie von Studierenden ausgeübt werden.

 

Praktika

 

Wenn Sie nicht aus der EU oder dem EWR kommen und in Deutschland ein Praktikum absolvieren, zählt das als reguläre Arbeit - selbst dann, wenn das Praktikum unbezahlt ist! Jeder Tag im Praktikum wird von Ihrem 120-Tage-Guthaben abgezogen.

Wenn Sie zum Beispiel schon 120 Tage gearbeitet haben, müssen Sie für ein Praktikum die Zustimmung der Ausländerbehörde und der Agentur für Arbeit einholen.

Davon ausgenommen sind nur Praktika, die verpflichtender Bestandteil Ihres Studiums sind.

 

Nach dem Studium

 

Ausländische Absolventen einer deutschen Hochschule haben nahezu uneingeschränkten Zugang zum deutschen Akademiker-Arbeitsmarkt.

Sie dürfen bis zu 18 Monate in Deutschland bleiben und nach einen Ihrem Abschluss angemessenen Arbeitsplatz suchen. Während dieser Zeit ist eine Erwerbstätigkeit genauso wie während des Studiums erlaubt.

 

Wenn Sie in diesem Zeitraum einen geeigneten Arbeitsplatz finden, kann die bisherige Aufenthaltserlaubnis in eine Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Beschäftigung umgeschrieben werden.

 

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