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16.05.2012

"Nie damit gerechnet"

Von: Jan Wüntscher

Neue Volksbank-Stipendiaten vorgestellt

Paul Günster und Tobias Schaffer heißen die beiden neuen Stipendiaten der Rüsselsheimer Volksbank an der Hochschule RheinMain. Beide studieren am Fachbereich Ingenieurwissenschaften Maschinenbau und wurden am Montag von Prodekanin Prof. Dr. Jutta Kerpen und Timo Schmuck, Marketing-Leiter der Volksbank, vorgestellt. Mit 600 Euro pro Semester wird sie das Kreditinstitut für die Zeit ihres Bachelorstudiums unterstützen. Entstanden ist dieses Engagement 2008 auf Anregung von Volksbank-Vorstand Josef Paul.

Timo Schmuck (links) von der Rüsselsheimer Volksbank und Prodekanin Prof. Dr. Jutta Kerpen mit den beiden neuen Stipendiaten

Ursprüngliche Idee war es, mit der finanziellen Zuwendung die damals hessenweit neu eingeführten Studiengebühren auszugleichen. Nach deren Abschaffung entschloss sich die Volksbank, das Stipendium, von dem mittlerweile vier Studierende gleichzeitig profitieren, beizubehalten. Da nun aufgrund der Umstellung vom Diplom- auf den Bachelorabschluss gleich zwei Stipendiaten gleichzeitig ausschieden, kommen ab sofort Paul Günster und Tobias Schaffer in den Genuss der Unterstützung. Die beiden Erstsemester waren durch den Fachbereich vorgeschlagen und von der Volksbank ausgewählt worden.

Ein Wohnsitz in Rüsselsheim oder der Umgebung, ein guter Notendurchschnitt im Abiturzeugnis und soziales Engagement gehören seit Anbeginn zu den Auswahlkriterien für das Stipendium. So ist der Königstädter Schaffer Vorstandsmitglied im Schützenverein Tell Hassloch, der Rüsselsheimer Günster spielt aktiv Hockey beim RRK. Beide zeigten sich überrascht, dass die Wahl ausgerechnet auf sie gefallen war. Auch nachdem ihn die Hochschule aufgefordert hatte, seine Bewerbungsunterlagen einzureichen, habe er sich eigentlich noch keine allzu großen Chancen ausgerechnet, erzählte Tobias Schaffer.

„Umso schöner ist es, wenn man dann genommen wird“, fand Paul Günster. Beide wollen auch Gebrauch von einem zusätzlichen Angebot der Volksbank machen: In den Semesterferien dürfen die Stipendiaten dort arbeiten und sich so weiteres Geld hinzuverdienen. In der Vergangenheit hätten fast alle diese Möglichkeit genutzt, berichtete Timo Schmuck. „Das ermöglicht interessante Einblicke in betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, die heutzutage auch im Ingenieurberuf eine große Rolle spielen“, unterstrich die Prodekanin, die der Volksbank für ihr außergewöhnliches Engagement dankte. Im Rahmen kleinerer Forschungsprojekte arbeitet die Bank auch mit der Wiesbaden Business School an der Hochschule RheinMain zusammen und konnte kürzlich sogar den ersten Absolventen als Mitarbeiter gewinnen.


10.05.2012

Octocopter bei Alle Wetter!

Von: Birte Müller-Heidelberg

Uwe Bernhardt stellt im Hessischen Rundfunk seinen Hubschrauber mit Wärmebildkamera vor

Defekte Solarzellen erhitzen sich und strahlen Wärme ab. Der Temperaturunterschied zu funktionierenden Zellen ist aber zu gering, als dass die menschliche Hand ihn feststellen könnte - dazu braucht man eine Wärmebildkamera. Sollen Hausbesitzer nun aber regelmäßig mit einer solchen Kamera auf ihr Dach klettern und die Solarzellen überprüfen? Das wäre aufwendig und nicht ganz ungefährlich.

Uwe Bernhardt (rechts) bei Alle Wetter!

Uwe Bernhardt, Laboringenieur am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain, hat eine günstigere Methode entwickelt: mit seinem Octocopter, einem ferngesteuerten Hubschrauber mit acht Rotoren, kann er über das zu untersuchende Hausdach fliegen und die Solaranlage abfilmen. Die dazu benötigte Wärmebildkamera ist unter dem Octocopter befestigt.

In der Sendung "Alle Wetter!" des Hessischen Rundfunks stellte Uwe Bernhard seinen ferngesteuerten Hubschrauber vor und erläuterte die Methode zur Kontrolle von Solarpanels. Das Video ist im youtube-Kanal der Hochschule RheinMain anzuschauen.


10.05.2012

Hochschule RheinMain erhält neuen Opel Zafira Tourer

Von: Jan Wüntscher

Technikspende für ein modernes und praxisorientiertes Ingenieurstudium

Wer später in Industrie und Forschung neue Technologien entwickeln soll, die unser aller Leben einfacher, sicherer und komfortabler machen, darf während seiner Ausbildung nicht nur theoretisches Wissen vermitteln bekommen. Am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain wird deshalb seit jeher größter Wert auf ein zeitgemäßes und praxisorientiertes Studienangebot gelegt, welches den vielfältigen Anforderungen des modernen Ingenieurberufs gerecht wird.

Dies bedarf einer Ausstattung, die es den Studierenden ermöglicht, schon frühzeitig Erfahrungen mit Werkzeugen und Anwendungen zu sammeln, die später einmal ihren beruflichen Alltag bestimmen werden. Ein Beispiel dafür ist das Kfz-Labor auf dem Rüsselsheimer Campus, in dem sich angehende Maschinenbauer mit Fahrwerktechnik, Fahrmechanik und Chassissystemen auseinandersetzen. Seit einem Jahr verfügt das Labor über einen hochmodernen Straßensimulator, mit dem – ganz wie in der industriellen Automobil­entwicklung – Fahrzeugtests unter Realbedingungen durchgeführt werden können.

Dr. Tobias Sünner (Mitte) übergibt die Wagenschlüssel an Prof. Dr. Moniko Greif und Prof. Dr. Xiaofeng Wang.

Da die Autos und die Wechselwirkungen zwischen den zahlreichen Systemen und Komponenten immer komplexer werden, freut sich der Fachbereich, seinen Maschinenbau-Studentinnen und -Studenten für entsprechende Lehrveranstaltungen und Forschungsarbeiten zukünftig auch ein brandneues Prüfstandsfahrzeug mit hochwertiger Ausstattung zur Verfügung stellen zu können. Dank einer Technikspende der Adam Opel AG verfügt das Kfz-Labor nun über einen Zafira Tourer. Es handelt sich dabei um ein Vorserienfahrzeug, das zuvor im Entwicklungszentrum von Opel zur Validierung und Verifizierung sowie für Typprüfungen eingesetzt wurde.

Vermittelt wurde die Spende von der Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums in Rüsselsheim, die als Schnittstelle zwischen Hochschule und Industrie dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften seit über 40 Jahren mit Rat und Tat zur Seite steht. Dekanin Prof. Dr.-Ing. Moniko Greif bedankte sich anlässlich der Übergabe bei Dr. Tobias Sünner, Leiter der Fahrzeugentwicklung bei Opel und zugleich Vorsitzender der Fördergesellschaft. Der Zafira Tourer werde „einer großen Anzahl junger Ingenieure im Rahmen ihres Studiums wertvolle Praxiserfahrungen ermöglichen.“

Damit wird nicht nur für die Industrie der dringend benötigte gut ausgebildete und hochqualifizierte Nachwuchs sichergestellt. Auch die Hochschule profitiert von der Spende in mehrfacher Hinsicht. So wird der Fachbereich dank seiner zeitgemäßen Laborausstattung auch für Kooperationsprojekte und anwendungsorientierte Auftragsforschung für Partnerunternehmen noch attraktiver. Dementsprechend groß war die Freude auch bei Prof. Dr. Xiaofeng Wang, der in Rüsselsheim die Lehrgebiete Fahrwerktechnik und dynamische Simulation betreut und den neuen Zafira Tourer gemeinsam mit Laboringenieur Frank Möckus im Anschluss an die Übergabe gleich einem Härtetest auf dem Straßensimulator unterzog.


09.05.2012

Nachhaltig(keit) Studieren – Nachhaltig(keit) Forschen

Von: Birte Müller-Heidelberg

Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen zu Gast auf dem nawi TriForum

Nachhaltigkeit ist als Begriff gar nicht mehr wegzudenken aus unserem Sprachgebrauch. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Wort, und welche Bedeutung hat der Begriff für Unternehmen und Institute?  Diesen Fragen ging das erste nawi TriForum nach, das im April in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen stattfand. Mit einer Mischung aus Kongress, Fachausstellung und Award wurde hier nachhaltiges Wirtschaften thematisiert. Unter den Fachausstellern befand sich auch das Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen der Hochschule RheinMain.

Steffen Bäurle vom Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen auf dem nawi TriForum„Nachhaltig(keit) Studieren – Nachhaltig(keit) Forschen“ war das Motto, unter dem Steffen Bäurle und seine Kollegen vom Wissenschaftsforum das vielfältige Angebot von Studiengängen, Forschung und Weiterbildung der Hochschule RheinMain auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit vorstellten. Mit der Resonanz war Bäurle äußerst zufrieden: „Zahlreiche Teilnehmer des nawi TriForums nutzten die Pausen, um mit der Hochschule ins Gespräch zu kommen und über verschiedene Aspekte rund um Forschung, Studium und Nachhaltigkeit zu diskutieren.“ Auch eine weitere Ausrichtung des Wissenschaftsforums an der Hochschule RheinMain ließ sich aus den in Gesprächen geäußerten Bedürfnissen der Unternehmen ableiten. Die Firmen wünschen sich Netzwerke, die Nachhaltigkeit in ihrer gesamten Bedeutung abdecken, mit Mitgliedern aus allen Bereichen des nachhaltigen Wirtschaftens. Hier kann die Hochschule als Ansprechpartner für konkrete Projekte und als Koordinator des gegenseitigen Informationsaustauschs fungieren. "Wir sind auf dem richtigen Weg", betont Bäurle.

Genau zu diesem Zweck wurde das Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen an der Hochschule RheinMain gegründet. Hier arbeiten die Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen, Ingenieurwissenschaften und der Fachbereich Geisenheim zusammen, um ihre Expertise zu bündeln. Entstanden ist ein fachbereichsübergreifendes Netzwerk zum Thema Umwelt- und Ressourcenschutz, das nicht nur übersichtlich darstellt, welche Möglichkeiten sich auf diesem Gebiet an der Hochschule RheinMain bieten. Unter www.hs-rm.de/umwelt können Studieninteressierte sich zentral über die umweltbezogenen Studiengänge an der Hochschule RheinMain informieren und infolgedessen leichter zu ihrem persönlichen Wunschstudiengang finden. Bereits an der Hochschule eingeschriebenen Studierenden bietet das Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen die Möglichkeit, sich über ergänzende Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche/Studiengänge zu informieren und so ihren Stundenplan zu ergänzen. Aber auch an interessierte Institute und Büros richtet sich das Internetangebot: Durch die fachübergreifende Darstellung soll die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner erleichtert werden, wenn es um mögliche Kooperationen im Bereich von Bachelor- und Master-Thesis, Forschungsinteressen oder wissenschaftlicher Erhebungen geht. Das Wissenschaftsforum informiert zudem über Fort- und Weiterbildungsangebote der Hochschule RheinMain im Bereich Umwelt- und Ressourcenschutz. Einige der berufsbegleitenden Schulungen werden von der Ingenieurkammer als Weiterbildung anerkannt.


30.04.2012

Sportliche Erfolge

Von: Birte Müller-Heidelberg

Deutscher Vizemeister und Nominierung für die Weltmeisterschaft

Sport wird an der Hochschule RheinMain groß geschrieben. Neben dem umfangreichen Angebot an Kursen und Veranstaltungen im Breitensport unterstützt die Hochschule als "Partnerhochschule des Spitzensports" verstärkt Kaderathleten, die Studium und Sport unter einen Hut bringen müssen. Hochschulsportbeauftragter Klaus Lindemann freut sich dann besonders, wenn "seine" Sportler Erfolge feiern können, wie gerade wieder geschehen.

Fabius Igor Mbakom (2.v.l.) ist Deutscher Vizemeister im Judo.

Fabius Igor Mbakom, Student am Rüsselsheimer Fachbereich Ingeneiruwissenschaften der Hochschule RheinMain, wurde Deutscher Vizemeister im Judo bei den Hochschulmeisterschaften in Köln.

Gleichzeitig erreichte die Hochschule die frohe Botschaft, dass einer ihrer Studenten für die Studierenden-Weltmeisterschaften im Taekwondo nominiert wurde. Roger Kesternich fährt vom 25. bis 30. Mai mit der deutschen Delegation ins südkoreanische Pocheon.

 

 


26.04.2012

Girls' Day

Von: Birte Müller-Heidelberg & Jan Wüntscher

Hochschule RheinMain beteiligte sich in Wiesbaden und Rüsselsheim

59 Schülerinnen bekamen am Girls' Day die Gelegenheit, an der Hochschule RheinMain in angebliche "Männerberufe" hineinzuschnuppern. Am Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen teilten die Teilnehmerinnen sich auf vier verschiedene Projekte auf. Unterstützt wurde der Fachbereich in der Organisation von der Ingenieurkammer Hessen.

Acht Mädchen beschäftigten sich unter dem Motto "Ich brauche (einen) Raum" mit dem Thema Architektur. Im Raumlabor des entsprechenden Studiengangs experimentierten Sie mit Licht, gaben beispielsweise dem eigenen Schatten eine Farbe. So erkannten die Teilnehmerinnen, dass Architektur nicht nur mit Räumen den Rahmen für unser Wohnen schafft, sondern dass es das Licht ist, das Architektur und Räume erst sichtbar macht.

Arbeiten mit BetonMit dem Baustoff Beton beschäftigten sich sechs weitere Schülerinnen.Sie lernten die Geschichte des Baustoffs kennen, den schon die Römer herstellten, mischten selbst Beton und untersuchten die Frage, wie es sein kann, dass ganze Wolkenkratzer und Shoppingcenter auf dünnen Mauern im Erdgeschoss stehen können. In der Versuchshalle wurde zudem die Druckfestigkeit von Beton getestet - bis zum Bruch.

Ein ganz anderes, natürliches Material untersuchten die sechs Teilnehmerinnen der Gruppe "Baustoff Holz". Holz wird mindestens seit der Altsteinzeit zur Energiegewinnung (Feuer), als Werkzeugmaterial und vor allem als Baumaterial intensiv genutzt. Als vielseitiger, insbesondere aber als nachwachsender Rohstoff ist Holz bis heute einer der wichtigsten Baustoffe. Die sechs Teilnehmerinnen stellten in der Holzbauwerkstatt eine Modellbrücke aus Holz her und unterzogen ihre Modelle dann Belastungstests.

Die Teilnehmerinnen des Girls' Day in WiesbadenDas vierte Projekt des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen beschäftigte sich mit Treppenbau und Akustik. Acht Mädchen bekamen hier einen Einblick in gleich zwei Labore: Das Treppenbau- und das Akustiklabor. Praktische Vorführungen, die technische Anwendungen fühlbar, hörbar und damit erlebbar machen, waren das Herzstück des Workshops.



Impressionen des Girls' Day in Wiesbaden

Von der Taschenlampe bis zur Schachfigur - Girls' Day am Fachbereich Ingenieurwissenschaften

31 Schülerinnen der fünften bis zehnten Klasse konnten sich anlässlich des bundesweiten „Girls' Day“ am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften als Nachwuchsforscherinnen und -ingenieurinnen versuchen und dabei spannende Einblicke sowohl in den Hochschulbetrieb als auch in wissenschaftliche Arbeitsweisen erhalten. Wie schon in den vergangenen Jahren boten die vier Studienbereiche Informationstechnologie und Elektrotechnik (ITE), Umwelttechnik und Dienstleistung, Physik und Maschinenbau verschiedene Laborversuche an. Die Plätze waren nach der Veröffentlichung Mitte Februar wie immer binnen kürzester Zeit ausgebucht.

In Kleingruppen waren die Teilnehmerinnen mit Feuereifer bei der Sache. „Mitmachen statt Zugucken“ war angesagt. Die Jüngsten durften im ITE-Labor selbst eine LED-Taschenlampe bauen und dabei Löten und andere Techniken kennenlernen. Laboringenieur Henning Wirbs wurde dort von Emeritus Prof. Bernd Steffens und der Studentin Maria Knaub unterstützt. In der Umwelttechnik untersuchten die Älteren unter der Anleitung von Andrea Hagena und Studentin Jennifer Hegenbart Abwasserproben. Mikroskopiert wurde auch in der Physikalische Technik mit Astrid Mucs, während bei den Maschinenbauern mit Jakob Adam Gießversuche unternommen und dabei eigene Schachfiguren produziert wurden.

Kiana (links) und Andrea lernten im ITE-Labor zu löten

Begrüßt worden waren die Mädchen zu Beginn durch die Dekanin des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften Prof. Dr. Moniko Greif persönlich. Nach dem Mittagessen in der Mensa berichtete ihnen Maschinenbaustudentin Simone Schwarz noch über den Alltag an einer Hochschule sowie über eigene Erfahrungen mit dem Thema „Frauen und Technik“. Auf die Beine gestellt hatte die Angebote zum „Girls’Day“ auch in diesem Jahr die Zentrale Studienberatung unter der Regie von Marlene Schulz. Belohnt wurden die Organisatoren durch den Spaß und die Begeisterung, mit denen die Teilnehmerinnen bei der Sache waren.

„Mir hat alles Spaß gemacht!“, schrieb beispielsweise die zehnjährige Katharina bei der abschließenden gemeinsamen Auswertung samt „Smiley“ an die Pinnwand. Die 12 Jahre alte Marina befand: „Ich habe manches dazugelernt“. „Das Essen in der Mensa war top“, lobte Mariam, 11 Jahre, und bedauerte lediglich: „Leider war es zu kurz, also die Zeit.“ Die gleichaltrige Sina stellt es sich nach den gesammelten Eindrücken „sehr spannend“ vor, als Ingenieurin zu arbeiten. Das sah auch die 12-jährige Intisar so: „Wenn ich mal groß bin, bin ich auch dran interessiert hoffentlich!“

Das Feedback zum Girls' Day in Rüsselsheim fiel rundum positiv aus.


20.04.2012

Letzter Aufruf: Vorschläge für den Frauenförderpreis

Von: Birte Müller-Heidelberg

Bewerben Sie sich jetzt!

Der Frauenförderpreis der Hochschule RheinMain wird für herausragende Projekte vergeben, die spürbar die Förderung von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter vorantreiben und die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie an unserer Hochschule erleichtern. Damit soll das Engagement von einzelnen und von Gruppen in diesen Bereichen hervorgehoben werden. Angesprochen werden gleichermaßen Frauen und Männer aus der Gruppe der Studierenden, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Lehrenden.

Noch bis zum 1. Mai können Nominierungen für die nächste Vergaberunde eingereicht werden. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge anderer möglich. Die Nominierungen können von allen Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule kommen und müssen beim Präsidium eingereicht werden.

Ausgezeichnet werden

  • Maßnahmen oder Projekte, die geeignet sind, die Studentinnenzahl in Studiengängen mit geringem Frauenanteil zu erhöhen
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Frauenanteils bei den Lehrenden, vor allem in Studiengängen mit geringem Studentinnenanteil
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Studiensituation von Frauen
  • Maßnahmen zur Förderung und Qualifizierung von Studentinnen in Hinblick auf deren erfolgreichen Berufseinstieg
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Beruf
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und –situation für Frauen
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten an allen Entscheidungen der Hochschule für Frauen
  • Maßnahmen zur Schaffung von Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Pflegebedürftige

20.04.2012

Neues Programm von Studienzentrum und Career Service

Von: Birte Müller-Heidelberg

Anmeldungen jetzt möglich

Die neuen Workshop- und Seminarangebote von Studienzentrum und Career Service sind im aktuellen Flyer zusammengefasst, der an allen Standorten der Hochschule RheinMain ausliegt. Auch im Internet ist eine Liste der kommenden Veranstaltungen abrufbar:

Die Anmeldung für die Veranstaltungen ist nun online freigeschaltet. Für Angebote des Studienzentrums nutzen Sie bitte das online-Formular. Wenn Sie an Veranstaltungen des Career Service teilnehmen wollen, können Sie sich dafür im Stud.IP anmelden.


18.04.2012

Preis für Engagement in der Lehre

Von: Birte Müller-Heidelberg

Schlagen Sie herausragende Lehrende vor!

Seit 2005 wird an der Hochschule RheinMain der Preis für Engagement in der Lehre verliehen. Das Besondere: die Nominierungen kommen direkt aus den Reihen der Studierenden. Auch 2012 sollen wieder Dozentinnen und Dozenten ausgezeichnet werden, die sich durch besonders gute Veranstaltungen, Lehrmethoden oder Betreuung hervortun. Vorschläge können bis zum 31. Mai bei der Vizepräsidentin für Studium und Lehre eingereit werden.

Hinweise zur Formulierung eines Vorschlages finden Sie hier.


17.04.2012

Kostenlose Rechtsberatung

Von: Birte Müller-Heidelberg

Angebot des Studentenwerks Frankfurt

Das Studentenwerk Frankfurt, das auch für die Studierenden der Hochschule RheinMain zuständig ist, bietet neuerdings auch in Wiesbaden eine kostenlose Rechtsberatung für Studierende an. Am zweiten Mittwoch eines jeden Monats können Studierende sich am Kurt-Schumacher-Ring Rat in allen juristischen Fragen holen. Beraten werden sie von einem am Landgericht Frankfurt zugelassenen Rechtsanwalt. Einen Termin benötigen Ratsuchende nicht, und die Hilfe ist kostenlos. Sprechzeit ist von 13 bis 15 Uhr.


15.04.2012

Stipendiensuche leicht gemacht

Von: Birte Müller-Heidelberg

Neue Datenbank hilft bei der Suche

"Ein Studium kann ich mir nicht leisten!" oder "Stipendien sind nur was für Hochbegabte." Mit diesen Fehleinschätzungen möchten die Gründer der Initiative mystipendium aufräumen. Mit der Unübersichtlichkeit der Stipendienlandschaft in Deutschland konfrontiert beschlossen Mira Maier und ihre Mitstreiter, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Ergebnis: die Datenbank mystipendium.de.

Bislang mussten Studierende auf der Suche nach einem Stipendium an zahlreichen unterschiedlichen Stellen suchen, Stiftung für Stiftung nach den Kriterien für eine Stipendienvergabe abklappern. Diese lange Suche nach dem passenden Stipendium führte oft dazu, dass potentielle Studierende aufgaben und kein Studium aufnahmen, weil sie es nicht finanzieren konnten.

mystipendium.de ermöglicht es den Nutzern nun, ein Profil mit über 30 Kriterien anzulegen. Die Datenbank gleicht diese dann mit den gespeicherten Stipendien ab. Dahinter stecken einige mathematische Formeln, die zusammen mit einem sogenannten Matching-Verfahren eine automatische und kostenlose Auswertung passender Stipendien für Schüler, Studierende und Doktoranden ermöglicht. Mit nur wenigen Klicks können alle Stipendien identifiziert werden, die auf den persönlichen Lebenslauf passen. Mit über 1200 Fördereinträgen ist mystipendium.de zudem die umfassendste Stipendiendatenbank in Deutschland.

Zur Datenbank mystipendium.de

 


10.04.2012

Senat ehrt ehemaligen Präsidenten

Von: Dr. Ernst-Michael Stiegler

Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner ist der erste Ehrensenator der Hochschule RheinMain.

Dem langjährigen Rektor und Präsidenten der Fachhochschule Wiesbaden, Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner, wurde jetzt mit einstimmigem Beschluss des Hochschulsenats die Würde eines Ehrensenators verliehen. Prof. Dr. Klockner, 1944 in Oberwesel geboren, stand über 23 Jahre lang, von 1985 bis 2008, an der Spitze der Hochschule, jetzt Hochschule RheinMain. Mit seinem Namen ist der Ausbau der Hochschule an allen drei Studienorten – Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim – verbunden. Er war zudem Wegbereiter und Hauptakteur für die Entwicklung von einer überwiegend lehrbezogenen Fachhochschule hin zu einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.

Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner ist der erste Ehrensenator der Hochschule RheinMain.Darüber hinaus ist Prof. Dr. Klockner bis heute eine der prägenden Persönlichkeiten für die Weiterentwicklung der Fachhochschulen in Deutschland. Er war von 1991 bis 1995 Vorsitzender der Fachhochschulrektorenkonferenz (FRK). Nach der Integration der FRK in die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) war er Sprecher der Mitgliedergruppe der Fachhochschulen und damit Vizepräsident der HRK. Prof. Dr. Klockner profilierte sich dabei bundesweit als engagierter, sachkundiger und erfolgreicher Interessenvertreter der Fachhochschulen.

Ein herausragender Ausdruck der Anerkennung der hochschulpolitischen Kompetenz von Prof. Dr. Klockner war die Berufung in den Wissenschaftsrat, die auf Vorschlag der deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und der Max-Planck-Gesellschaft erfolgte. In zwei Wahlperioden, von 2001 bis 2007, war er Mitglied des Wissenschaftsrats. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang sein wesentlicher Anteil an der Entwicklung des Konzepts für eine „Hochschule neuen Typs“, der die Diskussion um die Weiterentwicklung der Fachhochschulen mitprägt. Nach dem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt ist er weiterhin tätig in Kommissionen des Wissenschaftsrates, in Hochschulstrukturkommissionen verschiedener Bundesländer sowie in verschiedenen Hochschulräten.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt schrieb Klockner das Buch "Die Gründerzeit ist schon Geschichte. Eine exemplarische Betrachtung der Vorgeschichte und der Anfangsjahre der Fachhochschule Wiesbaden".

Prof. Dr. Klockner ist der erste Ehrensenator der Hochschule RheinMain. Laut ihrer Satzung für Ehrungen hat die Hochschule die Möglichkeit, Persönlichkeiten, die sich in hervorragendem Maße um die Hochschule verdient gemacht haben, die Würde eines Ehrensenators zu verleihen.


09.03.2012

VDI-Förderpreise verliehen

Von: Birte Müller-Heidelberg

Zwei Preisträger von der Hochschule RheinMain

Hervorragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten zeichnet der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) regelmäßig mit seinen Förderpreisen aus. Unter den vier Preisträgern waren in diesem Jahr gleich zwei der Hochschule RheinMain: Florian Puschmann (2.v.l.) ist Absolvent des Rüsselsheimer Masterstudiengangs Bio- und Umweltverfahrenstechnik, Alexander Stauffer (2.v.r.) studierte Weinbau und Getränketechnologie in Geisenheim. Die Preise sind mit jeweils 400 EUR dotiert und beinhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im VDI.

Laudator Prof. Heinz-Ulrich Vetter (links) und VDI-Bezirksvereinsvorsitzender Wolfgang Truss (rechts) übergaben die Urkunden an die Preisträger (v.l.n.r.): Florian Puschmann, Timo Spreitzer, Christin Wiese, Alexander Stauffer / Foto: christianloewe.com

Preisträger Florian Puschmann gehörte zum ersten Jahrgang des neuen Masterstudiengangs Bio- und Umweltverfahrenstechnik. Die Auszeichnung des VDI erhielt er nicht nur wegen seiner überdurchschnittlich guten Abschlussnote ("Sehr gut"). Gewürdigt wurde damit auch seine außergewöhnliche Abschlussarbeit, die er an der renommierten Valley View Universität in Accra, Ghana, durchführte. Hier untersuchte Puschmann verschiedene ökologische Kreislaufkonzepte mit dem Ziel, die Funktion der verschiedenen Anlagen und Prozesse zur Abwasser- und Wasseraufbereitung zu optimieren. Auf der internationalen Tagung „Rewater“ in Braunschweig fand der von Puschmann vorgetragene Beitrag über die Ergebnisse seiner Masterarbeit große Beachtung.

Alexander Stauffer überzeugte die VDI-Jury mit seiner Abschlussarbeit und seinem großen Engagement während des Studiums. Im Zuge zweier längerer Aufenthalte in den USA während der Studienzeit erweiterte Stauffer sowohl die praktische als auch die akademische Seite seiner Ausbildung. Im Bundesstaat New York absolvierte der Student ein Praktikum bei einem auf die Herstellung von Premium-Weinen spezialisierten Betrieb. Ein volles akademisches Jahr studierte er außerdem mit Unterstützung der Flossfeder-Stiftung an Universität von Kalifornien in Davis. In seiner mit „Sehr gut“ bewerteten Abschlussarbeit befasste Stauffer sich mit dem Einfluss der UV-Strahlung auf Weinhefen vor dem Hintergrund eines Anstiegs dieser Strahlung auf die Erdoberfläche in den letzten 50 Jahren und mit dem möglichen Einfluss auf die Hefeflora in den Weinbergen.


09.03.2012

Bundesförderung für Forschung

Von: Birte Müller-Heidelberg

Projekt am Rüsselsheimer Fachbereich erhält 221.820 Euro

221.820 Euro bekommt die Hochschule RheinMain vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften wird damit eine innovative Systemarchitektur für Inhaus-Mobilfunkanwendungen erforscht, die in Abhängigkeit der veränderlichen Funkumgebungsbedingungen permanent eine für die drahtlose Kommunikation optimale besonders leistungsfähige adaptive Hochfrequenzelektronik beinhaltet. Geleitet wird dieses Forschungsprojekt von Prof. Dr. Werner Schroeder aus dem Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik.

Mit der Erforschung des kognitiven drahtlosen Kommunikationssystems soll die knappe und wertvolle Ressource Funkfrequenzen besonders im Bereich unter 900 MHz effizienter genutzt werden. Die finanziellen Zuwendungen an die Hochschule RheinMain sind Bestandteil des Projektes „Standard-konforme Testplattformen mit hohem HF-Dynamikbereich zur Einführung kognitiver Funkgeräte in den zellularen Mobilfunk“ (kogLTE), das insgesamt mit 2,8 Millionen Euro gefördert wird.

Dr. Franz Josef Jung, Bundestagsmitglied aus dem Kreis Groß-Gerau, betonte die Bedeutung der Förderung für die Region: Die Zuwendungen des Ministeriums belegten nicht nur, dass im Kreis Groß-Gerau Spitzenforschung betrieben werde, sondern verdeutlichten auch, dass die Hochschule RheinMain in Rüsselsheim eine interessante und zukunftsorientierte Ausbildung für Studierende biete.


08.03.2012

Hochschulsport-Programm online

Von: Klaus Lindemann

Anmeldung ab sofort möglich

Auch im Sommersemester 2012 bietet die Hochschule RheinMain wieder ein umfangreiches Sportprogramm für die Studierenden, aber auch für alle anderen Hochschulangehörigen an. Der Breitensport steht dabei im Mittelpunkt: Ein attraktives Angebot verschiedenster Sportarten von Aerobic über Hockey bis Yoga soll dazu beitragen, sich vom Studien- und Arbeitsalltag zu erholen, nette Leute kennenzulernen und außerhalb der Lehrveranstaltungen mal etwas Neues zu erproben.

Welche Kurse im Sommersemester angeboten werden, lässt sich dem Programm entnehmen, das nun online einsehbar ist. Auch die online-Anmeldung zu den einzelnen Angeboten ist ab sofort freigeschaltet.

Ab Mitte März liegt das Sportprogramm für das Sommersemester auch in gedruckter Form vor. Das Heftchen wird an zahlreichen Stellen auf dem Hochschulcampus ausliegen.

 


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