Von: Birte Müller-Heidelberg
Reichen Sie Ihre Vorschläge ein!
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung loben zum fünften Mal den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre aus. Der Preis wird für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Hochschulen verliehen und ist mit insgesamt 375.000 EUR dotiert.
Erstmals können Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihre Vorschläge für Nominierungen direkt an die Jury schicken. Studierenden, die einen Vorschlag einreichen, der letztlich tatsächlich ausgezeichnet wird, winkt eine Prämie von bis zu 1000 Euro.
Vorschläge können bis zum 1. April 2011 eingereicht werden.
Zum Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre
Von: Birte Müller-Heidelberg
Wer möchte bei der Engineering-Night spielen?
Am Donnerstag, 26. Mai, findet am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften erneut die Engineering-Night statt. Von 17 bis 23 Uhr präsentiert der Fachbereich sich mit spannenden Exponaten, hochkarätigen Vorträgen und informativen Ständen.
Bei "Speis und Trank" findet auf dem Außengelände ein entsprechendes Rahmenprogramm statt. Für die Hauptbühne suchen wir eine Band, die möglichst mindestens ein Mitglied haben sollte, das an unserem Fachbereich studiert. Ihr Repertoire sollte etwa drei Stunden mit Musik füllen können - die Band spielt in mehreren Sets mit längeren Pausen dazwischen.
Sie wollen mit Ihrer Band bei der Engineering-Night 2011 auftreten? Dann geben Sie Ihre Bewerbung - mit Demo-CD - bei Cornelia Nitschinger im Dekanat des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften ab. Auch bei Rückfragen steht Frau Nitschinger Ihnen zur Verfügung.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Prof. Dr. Gerhard Engelken ausgezeichnet
Prof. Dr. Gerhard Engelken vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften wurde am Montag, 4. Oktober, im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung im Rüsselsheimer Rathaus mit dem „Preis für gute Lehre“ der Hochschule RheinMain ausgezeichnet. Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule, ehrte den Leiter des CIM-Centrums hiermit für sein überdurchschnittliches Engagement für die Studierenden. Vorgeschlagen für den mit 2.000 Euro dotierten Preis wurde Prof. Dr. Engelken von der Fachschaft Maschinenbau.
In der Begründung ihres Vorschlags hoben die Maschinenbau-Studierenden neben „Geduld und Sorgfalt“ in der Arbeitsweise von Prof. Dr. Engelken auch seine Art der Betreuung von Projekt- und Abschlussarbeiten hervor: „Klare Vorstellungen und die Weitergabe von Informationen an die Studierenden erleichtern die Kommunikation bei solchen Arbeiten enorm.“ Auch sein Einsatz für Exkursionen, beispielsweise regelmäßig zu Lufthansa-Technik und Opel, und Partnerhochschulen – er betreut die CAD-Kurse mit Studierenden aus Lille und Yverdon – lobte die Fachschaft Maschinenbau ausdrücklich. Die Weiterentwicklung der internationalen CAD-Kurse wurde auch Teil der ersten Rüsselsheimer Summer School mit Gästen aus Novosibirsk.
Gute Lehre und Wissensvermittlung haben an der Hochschule RheinMain einen hohen Stellenwert. Mit dem Preis für gute Lehre sollen besondere Leistungen von Lehrenden hervorgehoben und bekannt gemacht werden. „Das Besondere an unserem Preis ist, dass die Vorschläge für die Preisverleihung von den Studierenden kommen. Sie machen damit deutlich, von welchen Professorinnen und Professoren sie besonders profitieren und wodurch sie in ihrem Studium besonders gefördert werden. Wir möchten die Professorinnen und Professoren damit animieren, auch neue Wege der Zusammenarbeit mit den Studierenden auszuprobieren“, erklärt Jurymitglied Dr. Bärbel Clemens. Das Preisgeld wird nun innerhalb von zwei Jahren für die „Förderung guter Lehre“ verwendet; so sieht es der „Preis für gute Lehre“ vor.
Von: Birte Müller-Heidelberg
KIS-Student baut Murmelbahn für Kindergarten
„Jetzt will ich mal“, „Mach mal, dass es klingelt“, „Ups, jetzt ist die Kugel runtergefallen“… Buntes Treiben herrschte am Mittwoch, 29. September, im Freien Kindergarten Rüsselsheim. Der Grund: ein neues Spielzeug wurde eingeweiht. Violand Wagner, Student an der Hochschule RheinMain, konstruierte eine Murmelbahn der Extraklasse. Als Bachelorarbeit im kooperativen Studiengang Systems Engineering entschied er sich für ein „Konstruktionsprojekt mit sozialem Charakter“ und entwickelte ein Spielzeug, mit dem Kindergartenkinder einfache physikalische Effekte hautnah erleben können. Die Idee dazu hatte der Kindergarten schon eine ganze Weile gehabt, zur Umsetzung war das technische Know-How von Violand Wagner nötig.
Mit Magneten sind unterschiedlichste Bauteile an einer 1,70 mal 1,80 Meter großen Metallwand angebracht. Mal ertönt ein Klangbaustein, wenn die Kugel dagegen rollt, mal ändert sich die Spurbreite, und es lässt sich beobachten, dass große Kugeln weiterrollen, kleine jedoch herunterfallen. Die Kinder können die einzelnen Bauteile abnehmen und neu formieren und so ihre ganz eigenen Erfahrungen machen. Die fertige Bahn übergab der 25-Jährige nun dem Kindergarten. Ruth Hoch, Leitungsmitglied des Freien Kindergartens Rüsselsheim, ist begeistert und dankbar: „Schon seit einigen Jahren machen wir mit den Kindern naturwissenschaftliche Experimente. Dass wir den Bereich Physik jetzt mit einer so tollen, einzigartigen Murmelbahn erfahrbar machen können, ist natürlich großartig. Herr Wagner hat mit seiner Idee der Umsetzung unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen und etwas ganz Besonderes geschaffen.“
Zustande kam das „Projekt Murmelbahn“ über einen Kontakt von Jochen Müller von der Katholischen Hochschulgemeinde. Gemeinsam mit Prof. Dr. Konstanze Anspach, die Violand Wagners Arbeit von Seiten des Studienbereichs Maschinenbau betreute, initiiert er immer wieder Aktionen, bei denen Hochschule und externe Institutionen zusammenarbeiten und beide Seiten profitieren. „Die Studierenden sind hoch motiviert, wenn sie etwas konstruieren können, das dann auch tatsächlich genutzt wird. Und die sozialen Projekte müssen kein Geld für eine neue Maschine oder hier eben für ein Spielzeug ausgeben“, erklärt Anspach den Gedanken, der hinter der Zusammenarbeit steckt. Im Fall des Freien Kindergartens Rüsselsheim sorgte der Kontakt mit Jochen Müller dafür, dass ein lang gehegter Traum Wirklichkeit werden konnte.
Hergestellt hat Violand Wagner die Einzelteile für seine Murmelbahn bei der Firma SLZ-Maschinenbau in Hanau. Hier hat er – wie bei den kooperativen Studiengängen üblich – parallel zum Studium eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht. Trotzdem war für die Produktion der Murmelbahn natürlich Geld nötig. Verwendet wurde das Preisgeld der Elinor-Kirchner-von-Opel-Stiftung, das ein anderes Studierendenteam aus dem Maschinenbau für sein Engagement im „Projekt Kugelfahrzeug“ erhalten hatte. Für einige Teile der neuen Murmelbahn konnte Wagner auch Sponsoren gewinnen. So stiftete beispielsweise das auf Musikinstrumente und musikalisches Zubehör spezialisierte Internet-Versandhaus Thomann die Klangbausteine, die die Kleinen im Kindergarten nun begeistern.
Nach seinem Abschluss möchte Violand Wagner gern bei SLZ-Maschinenbau bleiben, die Chancen auf eine Übernahme stehen gut. Sein „Projekt Murmelbahn“ ist aber mit der Übergabe an den Kindergarten noch nicht abgeschlossen. Wagner denkt bereits über eine Weiterentwicklung für Schulen nach: „Wenn man hier und da eine Lichtschranke oder ähnliche etwas komplexere Bauteile aus der Physik einbauen würde, ließen sich mit der Murmelbahn auch Versuche in der Unterstufe machen.“
Von: Birte Müller-Heidelberg
Englischkurse und Messebesuche finanziert
Sozusagen „vorauseilend“ erhielten Silke Schuster, am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften zuständig für Internationales, und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) 2009 Gelder aus dem Topf des Frauenförderpreises der Hochschule RheinMain. Damit sollten weibliche Studierende gefördert werden, die aus anderen Ländern zum Zweck des Studiums nach Rüsselsheim gekommen sind. Jochen Müller, Leiter der KHG, kümmert sich verstärkt um ausländische Studierende in Rüsselsheim.
Für zwei größere Projekte wurden die rund 3.500 Euro eingesetzt, und beide erwiesen sich als großer Erfolg. Zum Einen wurden Englischkurse für ausländische Studentinnen finanziert. Gefördert wurde eine Gruppe marokkanischer und kamerunischer junger Frauen, die sich besonders in der KHG engagieren. Da sie die Fremdsprache alle auf unterschiedlichem Niveau beherrschten, konnten sie nicht in einer Lerngruppe zusammengefasst werden. Das Sprachenzentrum der Hochschule RheinMain kann aber erst ab einer Gruppengröße von sieben Teilnehmerinnen einen Kurs anbieten. Die Lösung entstand in einer Zusammenarbeit mit der Volkshochschule in Rüsselsheim: Es wurde eine Muttersprachlerin gefunden, die die Studentinnen unterrichtete. Dass das Preisgeld sinnvoll eingesetzt wurde, zeigt das Fazit, dass die Lehrerin nun zog: Noch nie habe sie so motivierte Schülerinnen gehabt.
Ein weiterer Teil des Preisgeldes wurde eingesetzt, um den ausländischen Studentinnen Messebesuche zu ermöglichen. So reiste beispielsweise eine der Geförderten zu einer Tagung an der Fachhochschule Düsseldorf mit dem Titel „Solarenergie für Afrika“. Reisekosten und Unterkunft konnten mithilfe des Preisgelds bezahlt werden. Besonders freuen sich Silke Schuster und Jochen Müller über das Ergebnis einer Reise nach München. Die Studentin Suzanne Kona (sh. Bild) besuchte dort die Messe „Solarworld“ und kam mit guten Nachrichten zurück: Sie konnte durch auf der Messe geknüpfte Kontakte ein Praktikum ergattern, das sie zum Teil hier in Deutschland, zum Teil aber auch in ihrer Heimat Kamerun absolviert.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Veranstaltungen und Workshops vom Bewerbungstraining bis zum Selbstmanagement
Der Career Service der Hochschule RheinMain gibt Antworten auf alle Fragen rund um Bewerbung, Arbeitsplatzssuche und Karriere. Schon während Ihres Studiums unterstützt er Sie bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen und vermittelt Ihnen die nötigen Kompetenzen zum Thema Bewerbung und Berufseinstieg.
Welche Workshops und Veranstaltungen im Herbst 2010 stattfinden, können Sie jetzt auf den Seiten des Career Service' nachlesen:
Von: Birte Müller-Heidelberg
Eine Zusammenfassung aus studentischer Sicht
Eine der internationalen Aktivitäten der Hochschule RheinMain sind die "International Summer Schools" am Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Sie richten sich an Studierende, die über ihr Studienprogramm hinaus Kenntnisse erwerben, anwenden und interkulturelle Erfahrungen sammeln wollen. Andreas Müller, Student im Master-Studiengang Angewandte Physik der Hochschule RheinMain, hat im Sommer 2010 an der Summer School zum Thema „Advanced Applied Physics“ teilgenommen und blickt nun auf das Erlebte zurück.
"Das Programm unserer Summer School umfasste einen zweiwöchigen anspruchsvollen fachlichen Teil, der in der dritten Woche durch einen landeskundlichen Teil ergänzt wurde. Prof. Dr. Friedemann Völklein und Prof. Dr. Birgit Scheppat vom Studienbereich Physik zeichneten für den fachlichen Teil verantwortlich und ermöglichten spannende Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder. Über interessante Vorträge, Vorlesungen und Laborarbeiten konnten sich die Studierenden theoretisch und praktisch in die Themen Mikrotechnologie und Brennstoffzellentechnik einarbeiten.
In der ersten Woche lehrte Prof. Dr. Völklein die Grundlagen der Mikrosystemtechnik und ließ diese auch gleich im Labor anwenden. So konnten Kenntnisse in den Techniken Aufdampfen, Lithographie und Materialanalyse erworben werden.
Die zweite Woche wurde von Prof. Dr. Scheppat ausgerichtet. Aktuelle Fragen nach der Zukunft der Energieversorgung wurden hier intensiv beleuchtet. Neben den Vorträgen der Dozentin selbst zum Thema Brennstoffzellentechnologie kamen kompetente Gäste aus Firmen der Region zu Wort. Sie legten den Studenten und Studentinnen aus vier Nationen den Stand der Technik im Bereich erneuerbarer Energien wie Wind und Solarenergie dar. Zudem wurden Exkursionen zu verschiedenen Firmen unternommen. Auch diese Besuche haben gerade bei den ausländischen School-Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Die letzte Woche war dem landeskundlichen Teil gewidmet. Eine Rheinfahrt, der Besuch von Darmstadt, Frankfurt und einige andern Sehenswürdigkeiten im Rhein-Main-Gebiet rundeten den Aufenthalt der Gaststudierenden ab. Diese Phase wurde intensiv von Silke Schuster, zuständig für internationale Angelegenheiten, und Albrecht Beil vom IWI-Alumni-Team betreut. Nicht zuletzt kümmerten sich fünf Studierende der Hochschule RheinMain um die Freizeitgestaltung der Gaststudierenden. Shopping Touren, die Besichtigung von Mainz, Wiesbaden und Frankfurt standen auf dem Programm. Trotz des ausgedehnten Unterrichtsprogramms stand abends noch ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Natürlich wurde den Gästen auch nicht das Nachtleben des Gebietes vorenthalten. Besuche von Bars und Diskotheken waren ein wichtiger Bestandteil, um Deutschland kennenzulernen.
Der Teilnehmerkreis umfasste deutsche, russische, mexikanische, japanische und italienische Studierende. Insgesamt wurde die Veranstaltung von allen Beteiligten als voller Erfolg gewertet. Der Kontakt zur Partnerhochschule in Novosibirsk wurde ausgebaut, alle Teilnehmer gaben ein sehr positives Feedback und auch persönliche Kontakte wurden geknüpft. Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat und zudem Leistungspunkte, die sie sich im Studium anrechnen lassen können.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Scuderia Mensa sehr zufrieden mit Ergebnis der Formula Student
Großer Jubel beim Konstruktionswettbewerb Formula Student in Hockenheim: Die Scuderia Mensa, das Racing Team der Hochschule RheinMain, hat ihr selbstgestecktes Ziel erreicht. Unter die Top 15 wollten die Studierenden um Prof. Dr. Claus Schul mit ihrem Boliden kommen. Platz 12 von 75 Teilnehmern wurde es am Ende nach mehreren anstrengenden Tagen und zahlreichen unterschiedlichsten Wettbewerben.
"Während der letzten Runde beim abschließenden Rennen standen wir mit Standing Ovations auf der Tribüne. Viele hatten Tränen in den Augen, und wir haben uns alle riesig gefreut", berichtet Prof. Dr. Schul, Faculty Advisor der Scuderia Mensa. "Im dritten Jahr hat unser Racing Team Scuderia Mensa endlich die Früchte seiner unglaublich harten Arbeit eingefahren. Platz 12 ist angesichts der großen Konkurrenz und des immer höheren Niveaus sehr hoch zu bewerten", lobt er sein Team.
Zwar wurde das Team bis zum Schluss mit von der Technischen Abnahme geforderten Änderungen auf Trab gehalten, aber alles wurde souverän gemeistert. Besonders freuen sich die Teammitglieder über den achten Platz beim sogenannten Engineering Design Event, der Präsentation des technischen Konzepts. Diese Beurteilung der Konstruktion des Rennwagens ist das Herzstück des Formula Student-Wettbewerbs.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Auch in diesem Jahr nimmt die Scuderia Mensa wieder am Wettbewerb Formula Student teil.

SPR 10 heißt der neue Bolide, den die „Scuderia Mensa“, das Racing Team der Hochschule RheinMain, auf dem Opel-Gelände vorstellte. Gelb ist er, und deutlich eckiger als seine Vorgänger. Aber das Aussehen von SPR 10 ist längst nicht alles, was neu ist: um ganze zwölf Kilogramm haben die Studierenden das Gewicht des Rennwagens im Vergleich zum Vorjahr reduzieren können, eine ganze Menge neue Technik kommt zum Einsatz, und weniger Sprit verbraucht SPR 10 auch.
Geschätzte 30.000 Arbeitsstunden hat das Team der Scuderia Mensa in die Entwicklung gesteckt. 35 Studierende aus drei Fachbereichen waren beteiligt: die Rüsselsheimer Maschinenbauer und Elektrotechniker kümmerten sich um das Innenleben des Rennwagens, die Außenhaut wurde von den Innenarchitekten entworfen, und Studierende des Studiengangs Internationales Wirtschaftsingenieurwesen (IWI) entwarfen den Businessplan für das Projekt. Betreut wird das Racing Team von Prof. Dr. Claus Schul vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften.

2010 nimmt die Hochschule RheinMain zum dritten Mal am Konstruktionswettbewerb Formula Student teil. Das bedeutet: Studierendenteams bauen einen einsitzigen Formelrennwagen und treten damit – unter anderem auf dem Hockenheimring – gegen Teams aus der ganzen Welt an. Der Gewinner ist nicht einfach das Team mit dem schnellsten Auto, sondern bewertet wird das Gesamtpaket aus Konstruktion, Design, Rennperformance und Finanzplanung.
Im vergangenen Jahr konnte die Scuderia Mensa vor allem mit dem Design des Wagens punkten: „Wir bauen die schönsten Autos Deutschlands“, freut sich Prof. Schul, denn den ersten und zweiten Platz belegten Wien und Barcelona. 2010 soll es aber auch im Rennen selbst ein Platz unter den ersten 15 sein, so das selbstgesteckte Ziel. Ob der Flitzer schneller ist als 2009, wird sich zeigen, „zuverlässiger ist er aber auf jeden Fall“, ist Schul sich sicher. Im vergangenen Jahr sprang SPR 09 nach dem Fahrerwechsel nicht mehr an.
Der große Moment für SPR 10 und das diesjährige Scuderia Mensa-Team ist Anfang August gekommen: Am Wochenende des 7. und 8. messen die Studierenden der Hochschule RheinMain sich in Hockenheim mit Teams aus aller Welt. Danach nehmen sie außerdem an Formula Student in Österreich und Italien teil.

Von: Georg Fries
Nachwuchs des FB-ING an vorderster Front der Forschung dabei
An vorderster Front der Forschung an neuartigen Messverfahren zur Qualifizierung und Zertifizierung von Mobilfunkgeräten der 4. Generation sind zur Zeit Mitarbeiter des Labors für Hochfrequenztechnik und Elektromagnetische Verträglichkeit im Rahmen einer internationalen Messkampagne tätig.
Organisiert wurde die Messkampagne von einem international tätigen Netzwerkbetreiber im Rahmen der Europäischen Forschungkooperation COST2100. Im Laufe der kommenden Wochen gehen dabei ausgewählte Prüflinge (Mobilfunkgeräte) rund um die Welt und werden in verschiedenen Labors untersucht, um die Aussagekraft und die Ergebnisse verschiedener vorgeschlagener neuer Messverfahren miteinander zu vergleichen. Beteiligt sind die führenden Mobilfunkhersteller von Japan über Europa bis zu den USA. Das Rüsselsheimer Labor ist als eines von ganz wenigen Hochschullabors weltweit dabei. Möglich wurde dies durch das Interesse und die großzügige Unterstützung der Firmen Agilent UK und Cetecom GmbH, die leihweise modernste Messtechnik zur Verfügung stellen, die nun in der im Labor für Hochfrequenztechnik und Elektromagnetische Verträglichkeit installierten Absorberkammer zum Einsatz kommt.

Yifei Feng und Jens Jonas vor ihrem Messaufbau
Beantwortet werden soll die Frage, wie die Empfangsqualität der neuen Generation von Mobilfunkgeräten mit Multiple Input - Multiple Output (MIMO) Übertragungstechnik zuverlässig bewertet werden kann. Da diese Geräte Signale mit mehreren Antennen über unterschiedliche Ausbreitungswege gleichzeitig empfangen, werden sogenannte Over-the-Air (OTA) Messverfahren benötigt.
Der 27-jährige Rüsselsheimer Nachwuchsforscher M. Sc. Yifei Feng, der sich diesem Thema im Rahmen seiner Doktorarbeit widmet, hat dazu in mehreren Veröffentlichungen Vorschläge vorgelegt, die nun unter anderem praktisch erprobt werden. Ebenfalls aktiv an den Messungen beteiligt ist der Rüsselsheimer Student Jens Jonas, der zugleich beim Projektpartner Cetecom GmbH, dem auf diesem Gebiet führenden Testhaus, an seiner Diplomarbeit zu diesem Thema arbeitet.
Prof. Dr. Werner Schroeder, der die Arbeiten betreut, äußert sich hocherfreut über die Professionalität der Arbeiten: "Hier sind zwei exzellente Nachwuchsforscher tätig, auf die unsere Hochschule stolz sein kann."
Von: Dr. Ernst-Michael Stiegler
Langjährige Zusammenarbeit wird gefestigt.
Anlässlich der ERIMA Tagung am 11. und 12. Juni in Wiesbaden (ERIMA´2010 – 3rd International Symposium on Innovative Management Practices – „Learning to grow“) unterzeichnete Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, ein Kooperationsabkommen mit der Universidade Federale de Santa Catarina (Florianopolis). Das Abkommen soll die bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Klaus North, Fachbereich Wiesbaden Business School, mit Prof. Ph.D. Gregorio Varvakis und weiteren Kollegen des Departamento de Engenario y Gestao de Conocimiento auf dem Gebiet des Innovations- und Wissensmanagement längerfristig absichern. Außerdem soll ein breiterer Austausch von Studierenden und Lehrenden ermöglicht werden.
Der Bundesstaat Sta. Catarina im Süden Brasiliens hat aufgrund der deutschen Einwanderung im 19. Jahrhundert weiterhin privilegierte Kontakte zu Deutschland. Insbesondere die Ingenieurwissenschaften der Universität Florianopolis wurden mit deutscher Unterstützung aufgebaut. Die Insel Florianopolis gilt als Surfer-Paradies und hat sich aufgrund der hohen Lebensqualität in den letzten Jahren als Standort vieler Software- und HighTech-Unternehmen entwickelt.
Prof. Dr. North hat im Jahr 2009 einen Teil seines Forschungssemesters in Florianopolis verbracht. Ein gemeinsamer Forschungsantrag für das 7. EU-Rahmenprogramm wurde vorbereitet und positiv evaluiert. Für 2011 ist ein weiterer Aufenthalt in Florianopolis geplant.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Förderpreis Mikrosystemtechnik für Matthias Schmitt
Der Rüsselsheimer Absolvent Matthias Schmitt erhielt am 30. Juni anlässlich der Jahrestagung des mst-Netzwerks Rhein-Main den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis Mikrosystemtechnik. Dieser Preis wurde 2010 erstmals vom mst-Netzwerk, einem Verbund von Firmen, Hochschulen und Forschungs-einrichtungen, vergeben. Schmitt ist Absolvent des Masterstudiengangs Angewandte Physik der Hochschule RheinMain. Den Preis erhielt er für seine Abschlussarbeit über thermoelektrisch aktive Nanodrähte.
Der Preisträger hat sich bereits ein neues Ziel gesetzt: im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Mikrotechnologien (IMtech) der Hochschule RheinMain promoviert er an der Goethe-Universität Frankfurt. Der Doktorand hatte seine Ausbildung zum Physiklaboranten bei der Firma Schott in Mainz und sein Diplomstudium an der damaligen Fachhochschule Wiesbaden absolviert. „Von meinem Preisgeld möchte ich meiner Freundin einen Kurzurlaub schenken“, versprach Matthias Schmitt.
Wärme wird zu Strom
Was ist der besondere Vorteil von thermoelektrisch aktiven Materialien? Man kann mit ihnen „Wärme direkt in Elektrizität verwandeln“, so Matthias Schmitt. Thermoelektrische Generatoren können beispielsweise in einem Auto die am laufenden Motor entstehende Abwärme nutzen. Diese wird in Strom umgewandelt und geht somit nicht verloren. Der gewonnene Strom kann etwa die Bordelektronik oder die Klimaanlage des Autos betreiben. Besonders effizient wird die Thermoelektrik aber erst durch Materialien, die mit Hilfe der Nanotechnologie hergestellt werden, z.B. in Form von Nanodrähten.
In seiner Masterarbeit entwickelte der 30-jährige Matthias Schmitt einen Chip, um Nanodrähte mit einem Durchmesser von ca. 100 Nanometern (ein 500stel eines Haares) zu untersuchen. Hierzu erstellte er zuerst zahlreiche Simulationen am Computer und experimentierte dann an der Herstellung des Chips selbst – unter anderem durch den Einsatz unterschiedlicher Beschichtungen und Ätztechniken. Entstanden ist eine innovative Messplattform, mit der erstmalig die thermoelektrischen Eigenschaften einzelner Nanodrähte bestimmt werden können. Inzwischen wird sie auch von anderen Forschungsgruppen genutzt. In seiner Doktorarbeit macht Schmitt nun den weiteren logischen Schritt: es sollen Nanodrähte mit hoher thermoelektrischer Effizienz identifiziert werden, um aus ihnen extrem sensitive Sensoren zu entwickeln.
Zum Mikrosystemtechnik-Netzwerk Rhein-Main gehören rund 40 Firmen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für Informationsaustausch und Weiterbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie zu schaffen und Forschungsprojekte auf diesem zukunftsweisenden Forschungsgebiet zu initiieren.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Hochschulangehörige können kostengünstig Zertifikate erlangen.
Angehörige der Hochschule RheinMain können jetzt kostengünstig Zertifikate der Firma Microsoft erlangen. Der Fachbereich Wiesbaden Business School ist Mitglied im Microsoft IT Academy Program. Über diese Kooperation von Hochschule und Software-Anbieter erhalten Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren die Gelegenheit, an standardisierten Zertifizierungskursen teilzunehmen. Hier können unter anderem die Zertifikate „Microsoft Office Specialist“, „Microsoft Office Master“ und „Microsoft Certified Business Management Solutions Specialist“ erlangt werden.
Als offizielles Microsoft Office Testing Center bietet der Fachbereich Wiesbaden Business School nicht nur Zugang zu den offiziellen Ausbildungsmaterialien und die entsprechende Infrastruktur mit PC-Laboren und Trainern. Auch die Zertifizierungsprüfungen zu Office Word, PowerPoint, Excel oder Outlook können direkt im Fachbereich abgelegt werden. Die Prüfungsvorbereitung besteht aus einem eintägigen Präsenztraining unter Verwendung der entsprechenden Ausbildungsmaterialien. Ergänzende Materialien und Prüfungssimulationen können im Rahmen von freien Übungszeiten genutzt werden.
Alle Informationen rund um die Microsoft IT Academy, Termine und Anmeldungen finden Sie hier:
Fachbereich Wiesbaden Business School/Weiterbildung.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Medientechniker punkten mit Werbespot zum dualen Studium
14 Studierende aus dem Studiengang Medientechnik haben mit Unterstützung ihres Dozenten Dr. Matthias Schnöll vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften am Film-Spot Kreativ-Wettbewerb 2010 teilgenommen und den dritten Platz belegt.
Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Kampagnenbüro "Duales Studium Hessen". Aufgabe war es, einen Werbespot für Kino und Internet zu produzieren, der die Kampagnenbotschaft "Duales Studium Hessen - Motiviert. Integriert. Kombiniert." am besten transportiert.
Nun können die Medientechniker der Hochschule RheinMain sich über den mit 1.500 Euro dotierten dritten Platz freuen. Die offizielle Preisverleihung unter Anwesenheit der Hesssichen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, fand am 9. Juni statt.

Von: Birte Müller-Heidelberg
Umwelttechnik-Student wird Deutscher Hochschulmeister im Taekwondo
Die Hochschule RheinMain war in diesem Jahr Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Taekwondo. Am 29. und 30. Mai maßen sich Sportlerinnen und Sportler von 56 Hochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet in der Sporthalle am Konrad-Adenauer-Ring in Wiesbaden. Einen Heimsieg konnte Metaj Dukagjin feiern. Der neue Deutsche Hochschulmeister in der Kategorie „Seniors Male +80kg“ studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain Umwelttechnik und trainiert beim JC Rüsselsheim.
Das Fazit von Klaus Lindemann, Hochschulsportbeauftragter der Hochschule RheinMain, fällt durchweg positiv aus: „Die Arbeit, die wir in die Vorbereitung der Meisterschaften gesteckt haben, hat sich absolut gelohnt. Wir haben zwei Tage voller fairer Wettkämpfe auf hohem Niveau erlebt, die Stimmung war phantastisch, und auch organisatorisch hat alles gut funktioniert.“ Unter den Sportlern waren viele Teilnehmer, die auch bei der Universiade starten und sogar einige, die bei den Olympischen Spielen in Peking dabei waren.
Gefreut haben sich die Organisatoren über „hohen Besuch“: Da die Deutschen Hochschulmeisterschaften auch der Qualifikation für internationale Turniere dienen, waren die Taekwondo-Bundestrainer in Wiesbaden. Schirmherr der Veranstaltung und natürlich auch „live vor Ort“ war Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller.
Wer als Zuschauer in die Sporthalle kam, konnte nicht nur die Wettkämpfe verfolgen, sondern bekam auch einen sensationellen Showact zu sehen: In einer vor Energie sprühenden Vorführung zeigte das Taekwondo demonstration team „Taepoong“ sein Können.
Bildunterschrift:
Organisatoren und Teilnehmer freuen sich über gelungene Hochschulmeisterschaften. Umringt von studentischen Helfern: Prof. Dr. Ulrich Schwanecke von der Taekwondo-Gruppe der Hochschule RheinMain (vordere Reihe links), Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain (vordere Reihe, 3. von links), Nico Sperle, Vorstandsvorsitzender des ADH, Alfred Wallraf, Disziplinchef Taekwondo beim ADH, und Helge Fitz, Kampfrichter-referent der Taekwondo-Union Hessen (vordere Reihe, 7., 8. und 9. von links). In der hinteren Reihe (5. von links) Klaus Lindemann vom Hochschulsport der Hochschule RheinMain. Vor der Gruppe posiert der Deutsche Hochschulmeister 2010, Metaj Dukagjin.
Auch außerhalb der Turnhalle feierte die Hochschule RheinMain am Wochenende sportliche Erfolge: Julian Flügel, Student am Fachbereich Wiesbaden Business School, verteidigte seinen Titel als Deutscher Hochschulmeister über 5000m.
Hochschule RheinMain
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