Von: Birte Müller-Heidelberg
Neue Datenbank hilft bei der Suche
"Ein Studium kann ich mir nicht leisten!" oder "Stipendien sind nur was für Hochbegabte." Mit diesen Fehleinschätzungen möchten die Gründer der Initiative mystipendium aufräumen. Mit der Unübersichtlichkeit der Stipendienlandschaft in Deutschland konfrontiert beschlossen Mira Maier und ihre Mitstreiter, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Ergebnis: die Datenbank mystipendium.de.
Bislang mussten Studierende auf der Suche nach einem Stipendium an zahlreichen unterschiedlichen Stellen suchen, Stiftung für Stiftung nach den Kriterien für eine Stipendienvergabe abklappern. Diese lange Suche nach dem passenden Stipendium führte oft dazu, dass potentielle Studierende aufgaben und kein Studium aufnahmen, weil sie es nicht finanzieren konnten.
mystipendium.de ermöglicht es den Nutzern nun, ein Profil mit über 30 Kriterien anzulegen. Die Datenbank gleicht diese dann mit den gespeicherten Stipendien ab. Dahinter stecken einige mathematische Formeln, die zusammen mit einem sogenannten Matching-Verfahren eine automatische und kostenlose Auswertung passender Stipendien für Schüler, Studierende und Doktoranden ermöglicht. Mit nur wenigen Klicks können alle Stipendien identifiziert werden, die auf den persönlichen Lebenslauf passen. Mit über 1200 Fördereinträgen ist mystipendium.de zudem die umfassendste Stipendiendatenbank in Deutschland.
Von: Dr. Ernst-Michael Stiegler
Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner ist der erste Ehrensenator der Hochschule RheinMain.
Dem langjährigen Rektor und Präsidenten der Fachhochschule Wiesbaden, Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner, wurde jetzt mit einstimmigem Beschluss des Hochschulsenats die Würde eines Ehrensenators verliehen. Prof. Dr. Klockner, 1944 in Oberwesel geboren, stand über 23 Jahre lang, von 1985 bis 2008, an der Spitze der Hochschule, jetzt Hochschule RheinMain. Mit seinem Namen ist der Ausbau der Hochschule an allen drei Studienorten – Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim – verbunden. Er war zudem Wegbereiter und Hauptakteur für die Entwicklung von einer überwiegend lehrbezogenen Fachhochschule hin zu einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.
Darüber hinaus ist Prof. Dr. Klockner bis heute eine der prägenden Persönlichkeiten für die Weiterentwicklung der Fachhochschulen in Deutschland. Er war von 1991 bis 1995 Vorsitzender der Fachhochschulrektorenkonferenz (FRK). Nach der Integration der FRK in die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) war er Sprecher der Mitgliedergruppe der Fachhochschulen und damit Vizepräsident der HRK. Prof. Dr. Klockner profilierte sich dabei bundesweit als engagierter, sachkundiger und erfolgreicher Interessenvertreter der Fachhochschulen.
Ein herausragender Ausdruck der Anerkennung der hochschulpolitischen Kompetenz von Prof. Dr. Klockner war die Berufung in den Wissenschaftsrat, die auf Vorschlag der deutschen Forschungsgemeinschaft, der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und der Max-Planck-Gesellschaft erfolgte. In zwei Wahlperioden, von 2001 bis 2007, war er Mitglied des Wissenschaftsrats. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang sein wesentlicher Anteil an der Entwicklung des Konzepts für eine „Hochschule neuen Typs“, der die Diskussion um die Weiterentwicklung der Fachhochschulen mitprägt. Nach dem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt ist er weiterhin tätig in Kommissionen des Wissenschaftsrates, in Hochschulstrukturkommissionen verschiedener Bundesländer sowie in verschiedenen Hochschulräten.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Präsidentenamt schrieb Klockner das Buch "Die Gründerzeit ist schon Geschichte. Eine exemplarische Betrachtung der Vorgeschichte und der Anfangsjahre der Fachhochschule Wiesbaden".
Prof. Dr. Klockner ist der erste Ehrensenator der Hochschule RheinMain. Laut ihrer Satzung für Ehrungen hat die Hochschule die Möglichkeit, Persönlichkeiten, die sich in hervorragendem Maße um die Hochschule verdient gemacht haben, die Würde eines Ehrensenators zu verleihen.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Zwei Preisträger von der Hochschule RheinMain
Hervorragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten zeichnet der Verband Deutscher Ingenieure (VDI) regelmäßig mit seinen Förderpreisen aus. Unter den vier Preisträgern waren in diesem Jahr gleich zwei der Hochschule RheinMain: Florian Puschmann (2.v.l.) ist Absolvent des Rüsselsheimer Masterstudiengangs Bio- und Umweltverfahrenstechnik, Alexander Stauffer (2.v.r.) studierte Weinbau und Getränketechnologie in Geisenheim. Die Preise sind mit jeweils 400 EUR dotiert und beinhalten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft im VDI.

Preisträger Florian Puschmann gehörte zum ersten Jahrgang des neuen Masterstudiengangs Bio- und Umweltverfahrenstechnik. Die Auszeichnung des VDI erhielt er nicht nur wegen seiner überdurchschnittlich guten Abschlussnote ("Sehr gut"). Gewürdigt wurde damit auch seine außergewöhnliche Abschlussarbeit, die er an der renommierten Valley View Universität in Accra, Ghana, durchführte. Hier untersuchte Puschmann verschiedene ökologische Kreislaufkonzepte mit dem Ziel, die Funktion der verschiedenen Anlagen und Prozesse zur Abwasser- und Wasseraufbereitung zu optimieren. Auf der internationalen Tagung „Rewater“ in Braunschweig fand der von Puschmann vorgetragene Beitrag über die Ergebnisse seiner Masterarbeit große Beachtung.
Alexander Stauffer überzeugte die VDI-Jury mit seiner Abschlussarbeit und seinem großen Engagement während des Studiums. Im Zuge zweier längerer Aufenthalte in den USA während der Studienzeit erweiterte Stauffer sowohl die praktische als auch die akademische Seite seiner Ausbildung. Im Bundesstaat New York absolvierte der Student ein Praktikum bei einem auf die Herstellung von Premium-Weinen spezialisierten Betrieb. Ein volles akademisches Jahr studierte er außerdem mit Unterstützung der Flossfeder-Stiftung an Universität von Kalifornien in Davis. In seiner mit „Sehr gut“ bewerteten Abschlussarbeit befasste Stauffer sich mit dem Einfluss der UV-Strahlung auf Weinhefen vor dem Hintergrund eines Anstiegs dieser Strahlung auf die Erdoberfläche in den letzten 50 Jahren und mit dem möglichen Einfluss auf die Hefeflora in den Weinbergen.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Projekt am Rüsselsheimer Fachbereich erhält 221.820 Euro
221.820 Euro bekommt die Hochschule RheinMain vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften wird damit eine innovative Systemarchitektur für Inhaus-Mobilfunkanwendungen erforscht, die in Abhängigkeit der veränderlichen Funkumgebungsbedingungen permanent eine für die drahtlose Kommunikation optimale besonders leistungsfähige adaptive Hochfrequenzelektronik beinhaltet. Geleitet wird dieses Forschungsprojekt von Prof. Dr. Werner Schroeder aus dem Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik.
Mit der Erforschung des kognitiven drahtlosen Kommunikationssystems soll die knappe und wertvolle Ressource Funkfrequenzen besonders im Bereich unter 900 MHz effizienter genutzt werden. Die finanziellen Zuwendungen an die Hochschule RheinMain sind Bestandteil des Projektes „Standard-konforme Testplattformen mit hohem HF-Dynamikbereich zur Einführung kognitiver Funkgeräte in den zellularen Mobilfunk“ (kogLTE), das insgesamt mit 2,8 Millionen Euro gefördert wird.
Dr. Franz Josef Jung, Bundestagsmitglied aus dem Kreis Groß-Gerau, betonte die Bedeutung der Förderung für die Region: Die Zuwendungen des Ministeriums belegten nicht nur, dass im Kreis Groß-Gerau Spitzenforschung betrieben werde, sondern verdeutlichten auch, dass die Hochschule RheinMain in Rüsselsheim eine interessante und zukunftsorientierte Ausbildung für Studierende biete.
Von: Klaus Lindemann
Anmeldung ab sofort möglich
Auch im Sommersemester 2012 bietet die Hochschule RheinMain wieder ein umfangreiches Sportprogramm für die Studierenden, aber auch für alle anderen Hochschulangehörigen an. Der Breitensport steht dabei im Mittelpunkt: Ein attraktives Angebot verschiedenster Sportarten von Aerobic über Hockey bis Yoga soll dazu beitragen, sich vom Studien- und Arbeitsalltag zu erholen, nette Leute kennenzulernen und außerhalb der Lehrveranstaltungen mal etwas Neues zu erproben.
Welche Kurse im Sommersemester angeboten werden, lässt sich dem Programm entnehmen, das nun online einsehbar ist. Auch die online-Anmeldung zu den einzelnen Angeboten ist ab sofort freigeschaltet.
Ab Mitte März liegt das Sportprogramm für das Sommersemester auch in gedruckter Form vor. Das Heftchen wird an zahlreichen Stellen auf dem Hochschulcampus ausliegen.
Von: Birte Müller-Heidelberg
PROMOS fördert mit 500 Euro
Im Rahmen des PROMOS-Programms vergibt die Hochschule RheinMain auch in diesem Jahr wieder Stipendien für Summer Schools im Ausland. Das DAAD-Programm PROMOS soll die Mobilität deutscher Studierender fördern. Wer im Sommer 2012 an einem Sommerkurs im Ausland teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 18. Mai auf ein PROMOS-Stipendium bewerben, das eine Kursgebührenpauschale von 500 Euro umfasst.
Bewerbungsunterlagen müssen beim Büro für Internationales am Kurt-Schumacher-Ring abgegeben werden und folgende Dokumente enthalten:
Von: Jan Wüntscher
Es sind noch Plätze frei.
Am bundesweiten Girls'Day beteiligt sich der Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain auch in diesem Jahr wieder am 26. April mit Laborversuchen aus den vier Studienbereichen Informationstechnologie und Elektrotechnik (ITE), Umwelttechnik und Dienstleistung, Physik und Maschinenbau. Insgesamt stehen 30 Plätze zur Verfügung, die seit Mitte Februar auf der bundesweiten Webseite www.girls-day.de zu finden sind und darüber gebucht werden können.
Dabei sein können Mädchen ab der 5. bis einschließlich 10. Klasse. Die Teilnehmerinnen bekommen in Kleingruppen Gelegenheit, in den Arbeitsalltag moderner Ingenieurberufe hineinzuschnuppern. Dabei werden von der Zentralen Studienberatung, die das Angebot in Rüsselsheim organisiert, vier Gruppen gebildet, die zu unterschiedlichen Themen arbeiten.
Vom Bau einer LED-Taschenlampe über Gießversuche und Mikroskopieren bis hin zur Abwasseruntersuchung – Am Girls’Day heißt es: Mitmachen statt Zugucken. Das Programm beginnt mit einer Begrüßung durch die Dekanin Prof. Dr. Moniko Greif, anschließend gehen die Mädchen in die Labore. Nach dem Mittagessen in der Mensa wird Maschinenbaustudentin Simone Schwarz kurze Einblicke in ihr Studium geben und über das Thema „Frauen und Technik“ referieren.
Neben den Rüsselsheimer Studienbereichen bietet auch der Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen Plätze für den Girls’Day in der Landeshauptstadt an. Interessierte können sich über dieses Angebot ebenfalls auf der Webseite www.girls-day.de informieren und direkt anmelden.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Neue Kurse starten Ende März
Ende März gehen die Fachsporachkurse für Wirtschafts- und Handelsfranzösisch in eine neue Runde. Gemeinsam mit der Pariser Handelskammer bietet die Hochschule RheinMain diesen Unterricht für Studierende und Berufstätige an, die mindestens fünf bis sieben Schuljahre Französisch gelernt haben. Die Fachsprachkurse bereiten auf ein Praktikum oder Studium in Frankreich vor und schließen mit dem Diplôme de Français Professionnel Affaires B2 (DFP B2) ab.
Bei ausreichender Nachfrage sollen zwei Gruppen gebildet werden: die erste beginnt am 20. März mit dem Unterricht und trifft sich immer dienstags von 17 bis 20.15 Uhr. Die zweite Gruppe startet am 22. März und wird donnerstags um die gleiche Uhrzeit unterrichtet. Die Kurse finden je an zehn Abenden statt; die schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen werden voraussichtlich Mitte Juni stattfinden.
Die Anmeldung erfolgt über www.hs-rm.de/dfp-affaires
Weitere Fragen beantwortet Boualem Adjez
Von: Birte Müller-Heidelberg
Förderung durch den DAAD
Wer in diesem Jahr an einer Summer School in Mittel- oder Osteuropa teilnimmt, hat die Chance auf eine Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).
Um ein Teilstipendium zu erhalten, müssen Studierende sich sowohl direkt bei der jeweiligen Summer School als auch beim DAAD bewerben. Ob ein Stipendium gewährt wird, entscheidet der DAAD erst nach dem Bewerbungsschluss für die entsprechende Summer School.
Weitere Informationen auf der Website des DAAD
Von: Birte Müller-Heidelberg
Nur aktualisierte Karten gelten als ÖPNV-Ticket.
Nach der Rückmeldung für das nächste Semester, also der Überweisung des Semesterbeitrages, müssen Studierende der Hochschule RheinMain ihre Student Card validieren. Dies geschieht, indem Sie die Karte in eine der Validierungsstationen stecken, die Sie an jedem Studienort der Hochschule finden. Der Automat bedruckt die Karte neu, so dass sie dann für ein weiteres Semester gültig ist.
ACHTUNG: Wer seine Karte nicht aktualisiert, besitzt damit kein gültiges Semesterticket mehr! Bei einer Kontrolle in Bus oder Bahn wird das mit Schwarzfahren gleichgesetzt.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Wir brauchen Interviewpartner für unsere Website-Serie.
Auf der Startseite der Website der Hochschule RheinMain werden in unterschiedlichen Serien Menschen vorgestellt, die an den verschiedenen Standorten der Hochschule studieren oder arbeiten. Für die aktuelle Serie "Lass Dich fördern!" sucht die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit noch Interviewpartner, die bereit sind, mit einem Foto auf der Website zu erscheinen. Gesucht werden Studierende, die ein Stipendium erhalten - ob von einer politischen Stiftung, für einen Auslandsaufenthalt oder als Deutschlandstipendium spielt dabei keine Rolle.
Möchten Sie anderen Mut machen, sich für ein Stipendium zu bewerben? Dann melden Sie sich bei Birte Müller-Heidelberg.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Im August und September Praxiserfahrung sammeln
Die Initiative Campus of Excellence (COE) vergibt im Rahmen der Praxis Academy Unternehmensstipendien für 2012. Das Bewerberportal auf der Webseite www.campus-of-excellence.com ist für Studierende aller Fachrichtungen vom 1. Februar bis zum 11. April 2012 geöffnet.
In der Praxis Academy bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im August und September in namhaften Partnerunternehmen mehrwöchige, anspruchsvolle Projekte und lernen so die betriebliche Praxis kennen. Studierende und Unternehmen werden dabei von ausgewählten Experten fachwissenschaftlich begleitet. In einer Einführungswoche wird in Workshops (Projektmanagement, Problemanalyse, Businessetikette, interkulturelle Kompetenz u.v.a.) gezielt auf den Einsatz im Unternehmen vorbereitet. Exkursionen verknüpfen Theorie und Praxis, und es besteht die Möglichkeit, sich mit Führungskräften intensiv auszutauschen.
Für die Partner-Projekte werden motivierte und leistungsstarke Studierende gesucht. Insgesamt werden 2012 im Rahmen der Praxis Academy rund 25 Unternehmensstipendien vergeben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Für die Unternehmensstipendien in der Praxis Academy gibt es eine einheitliche Vergütung von 1500.- €.
Bewerbungsphase: 1. Februar 2012 - 11. April 2012
Einführungstage: 7. August 2012 - 10. August 2012
Praxisphase: 13. August 2012 - 30. September 2012
Projektpräsentationen und Abschluss-Symposium: 12. Oktober 2012
Von: Jan Wüntscher
Begabte hessische Schüler experimentieren im Rüsselsheimer Wasserstofflabor
Als erste Fachhochschule überhaupt war die Hochschule RheinMain in Rüsselsheim Ende Januar Gastgeber des "Erfinderlabors" für hochbegabte Oberstufenschülerinnen und -schüler, das zum zehnten Mal vom Zentrum für Chemie (ZFC) in Kooperation mit der hessischen Landesregierung ausgerichtet wurde. Prof. Dr. Birgit Scheppat vom Studienbereich Physik am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain führte die 16 jungen Forscherinnen und Forscher drei Tage lang in die zukunftsweisende Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie ein. Die Schülerinnen und Schüler waren nach strengen Leistungskriterien aus insgesamt 140 qualifizierten Kandidaten von 57 hessischen Schulen – von Melsungen bis Bensheim - ausgewählt worden.
Unterstützt von namhaften Kooperationspartnern greift das Erfinderlabor Themengebiete auf, die im Schulunterricht nicht oder nur partiell behandelt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei nicht nur Hochschulen, sondern auch weltweit agierende Firmen kennen. An der Hochschule RheinMain sei die Zusammenarbeit zwischen Fachbereich und Unternehmen besonders eng gewesen, lobte Organisator Dr. Thomas Schneidermeier vom ZFC.
Mit der Hanauer Partnerfirma Umicore, bei der am Freitag, 27. Januar, auch die Abschlussveranstaltung mit Kultusministerin Dorothea Henzler stattfand, kooperiert die Physikalische Technik der Hochschule RheinMain bereits seit Jahren. „Wir sind generell sehr praxisorientiert und betreiben viel angewandte Grundlagenforschung“, erklärte Prof. Dr. Scheppat, die auch stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen (H2BZ) ist. Die guten Kontakte zur Industrie kamen den Schülern auch beim Besuch des Zentrums für alternative Antriebe der Adam Opel AG in Mainz-Kastel zugute, wo sie in einem HydroGen4-Brennstoffzellenfahrzeug mitfahren durften.
Im Mittelpunkt stand für sie jedoch die Teamarbeit im Labor, wo sie sich mit unterschiedlichen Fragestellungen auseinandersetzen mussten – eine ideale Möglichkeit, um wissenschaftliches Arbeiten kennenzulernen. Konkrete Vorgaben hatten sie dabei nicht, es galt vielmehr, eigene Ansätze zur Problemlösung zu entwickeln und am Abschlusstag vor knapp 150 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Schule und Hochschule zu präsentieren. „Die sind unheimlich heiß darauf, selbst etwas zu tun und ihre Ideen zu Ende denken zu können“, beobachtete Prof. Dr. Scheppat. „Um 17 Uhr müssen wir sie hier regelrecht rauskehren.“
„Wir können hier alle Einrichtungen nutzen, wie die richtigen Forscher“, freute sich eine der Teilnehmerinnen. „Naturwissenschaften machen mir schon in der Schule Spaß. Aber das hier ist noch mal etwas ganz anderes“, ergänzte ein anderer Schüler. Angesichts dieser Begeisterung erscheint eine Rückkehr des Erfinderlabors an die Hochschule RheinMain in den kommenden Jahren durchaus denkbar. Seit 2005 bemüht sich das Bensheimer ZFC auf diese Weise, das Interesse für das Schulfach Chemie zu wecken, naturwissenschaftlich begabte Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern und die Lehrkräfte bei der Gestaltung eines anschaulichen und berufsorientierten Unterrichts zu unterstützen. Weitere Veranstaltungen zu Nano- und Biotechnologie fanden in den zurückliegenden Monaten bereits in Marburg und Darmstadt statt.

Von: Jan Wüntscher
Arbeitskreis Hochschule-Wirtschaft der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände mit Arbeitsgruppentagung an Hochschule RheinMain in Rüsselsheim
Für die Tagung einer Arbeitsgruppe ihres Arbeitskreises Hochschule-Wirtschaft zum Thema „Berufsfelderkundung“ hatte die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände (VhU) am Donnerstag vergangener Woche ganz gezielt die Hochschule RheinMain in Rüsselsheim ausgewählt. Der hiesige Fachbereich Ingenieurwissenschaften zählt nicht nur mit seinen dualen und berufsintegrierten Studiengängen zu den Vorreitern in Sachen praxisorientierte Ingenieurausbildung. Seit dem laufenden Wintersemester gibt es darüber hinaus ein neues Wahlpflichtangebot für die Maschinenbau-Studierenden, das im Rahmen eines Seminars fachbezogene Betriebsexkursionen ermöglicht.
Ziel sei es, in der betrieblichen Praxis Einblicke in die Tätigkeiten von Ingenieuren zu bekommen, berichtete Dekanin Prof. Dr.-Ing. Moniko Greif den Mitgliedern des Arbeitskreises. Pro Semester finden vier solcher Exkursionen mit mindestens 12 bis 15 Teilnehmern statt. Nach der Pilotveranstaltung bei Schenck Process in Darmstadt wurden die Firmen EnviroChemie, EDAG, und Hörmann besucht, wo Jungingenieure ihren angehenden Kollegen Rede und Antwort standen Für die Seminarteilnahme und die anschließenden Ausarbeitungen bekommen die Studierenden vom dritten bis siebten Semester so genannte Credit Points und damit die Anerkennung als Studienleistung.
Aktuelles Bestreben des Fachbereichs ist es laut Prof. Dr. Greif, einen festen Stamm an Unternehmen aufzubauen, die sich an diesem Angebot beteiligen. „Der Ingenieurberuf hat sich in den zurückliegenden Jahren stark gewandelt. Viele Tätigkeitsfelder sind neu und den Studenten weitgehend unbekannt. Da ist es wichtig, einmal aus Sicht eines Berufspraktikers etwas über seine Aufgaben und seinen Arbeitsplatz zu erfahren“, so die Dekanin. Gleichzeitig sei auch für die Firmen in Zeiten einer großen Nachfrage nach jungen, gut ausgebildeten Ingenieuren der frühzeitige Kontakt mit den kommenden Hochschulabsolventen von Vorteil.
Dementsprechend interessiert zeigten sich die Arbeitskreismitglieder an den Aktivitäten des Rüsselsheimer Fachbereichs. Vorgestellt wurden die in der Region einmaligen dualen Kooperativen Ingenieurstudiengänge (KIS) Systems Engineering, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Auf positive Resonanz stieß dabei, dass durch die eingebundene IHK-Facharbeiterprüfung die Studierenden besser in die betrieblichen Abläufe integriert werden können als bei herkömmlichen BA- oder anderen Blockmodellen. Gleiches galt für die berufsintegrierten Studiengänge (BIS) in Maschinenbau und Elektrotechnik, bei denen besonders begrüßt wurde, dass mit diesem, im weiten Umkreis ebenfalls einzigartigen, Angebot Technikern und Meistern ermöglicht wird, neben ihrer Berufstätigkeit einen Studienabschluss zu erwerben.
Die Chancen, dass über die Tagung neue Kooperationen für das Angebot zur Berufsfelderkundung zustande kommen, stehen nicht schlecht. Immerhin vertritt die VhU als Dachorganisation der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Hessen und Spitzenorganisation der freiwillig organisierten hessischen Wirtschaft 64 Mitgliedsverbände, denen 150.000 Unternehmen mit 1,5 Millionen Beschäftigten angeschlossen sind.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Seminarprogramm des Studienzentrums
Nutzen Sie die vorlesungsfreie Zeit im Februar und März, um ein wenig Abstand von den fachspezifischen Inhalten Ihres Studiums zu nehmen und stattdessen Ihre Soft Skills auszubilden. Das Studienzentrum der Hochschule RheinMain bietet gleich acht Seminare an, die Studierenden aller Fachrichtungen offenstehen - von Arbeiten im Team über Rhetorik bis hin zu Wissenschaftlichem Schreiben.
Anmeldeschluss für alle Seminare in der vorlesungfreien Zeit ist der 6. Februar 2012.
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