INTERVIEW MIT STIPENDIATIN MIRJAM BAYATLOO

Interview mit Stipendiatin Mirjam Bayatloo

Mirjam Bayatloo studiert Medieninformatik im dritten Semester. Sie gehört zu den Ersten, die das Deutschlandstipendium der Hochschule RheinMain erhalten haben. 300 Euro monatlich gibt es zum Lebensunterhalt dazu – 150 Euro vom Bund und weitere 150 Euro von einem Förderer aus der Region. Mirjams Förderer ist die SER Solution Deutschland GmbH, ein Softwarehersteller aus Neustadt/Wied.


Natürlich spielte der finanzielle Aspekt des Stipendiums bei Mirjams Bewerbung eine Rolle. Sie hoffte auf das Stipendium, um die Arbeitszeit in ihrem Nebenjob reduzieren zu können und ein bisschen mehr Freizeit zu haben. Wichtiger als das Geld ist der 22-Jährigen aber die offizielle Anerkennung, die sie durch das Stipendium erhält: „Zum einen bestätigt es einen in der Arbeit, die man ins Studium steckt. Zum anderen sieht ein Stipendium im Lebenslauf gut aus und bringt mir möglicherweise Vorteile bei der Bewerbung um Praktikumsplätze oder später um einen Arbeitsplatz“, freut sich die Studentin.

Persönlichen Kontakt zu SER Solutions konnte Mirjam bisher leider noch nicht herstellen, da Neustadt/Wied 120 Kilometer von Wiesbaden entfernt liegt. Dennoch hat sie den Softwarehersteller in ihrem Kopf der Liste möglicher zukünftiger Arbeitgeber hinzugefügt. „Die Arbeitsbereiche der Firma decken sich sehr gut mit meinen jetzigen Präferenzen, und ich empfinde SER Solutions als sehr sympathisch. Außerdem ist SER wohl selbst interessiert an uns Nachwuchsinformatikern – sonst wären sie ja kein Förderer“, ist sich Mirjam sicher.

Ihren Kommilitonen würde Mirjam definitiv empfehlen, sich in Zukunft für ein Deutschlandstipendium zu bewerben. Und sie legt allen ans Herz, sich auch einmal die Angebote der Hochschule RheinMain anzuschauen, die über das jeweilige Studienfach hinausgehen. Hochschulpolitik und -sport, Sprachkurse sowie Workshops im Studienzentrum sind da nur einige wenige, die Mirjam empfiehlt.

Stipendiatin Mirjam Bayatloo