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NACHHALTIGKEITSBERICHT

Nachhaltigkeit und Hochschule RheinMain – das passt zusammen

Ein Nachhaltigkeitsbericht einer Hochschule, warum das jetzt? Das mag sich so manche Leserin oder so mancher Leser anfänglich fragen. Nachhaltigkeit hat doch etwas mit Forst- oder Landwirtschaft zu tun – aber mit Hochschule?

Im weiter gefassten Sinn steht der Begriff von Nachhaltigkeit für ein System, dass dauerhafte Produktivität mit dem schonenden Umgang mit Ressourcen verbindet.

Unter diesem Blickwinkel betrachtet, gibt es in nahezu allen Bereichen einer Hochschule Aspekte, die nachhaltig betrieben werden sollten. Das reicht vom naheliegenden Thema des Energieeinsatzes bis hin zu inhaltlichen Aspekten der Lehre, der Forschung und auch der Verwaltung.

Über all dies wird nachfolgend berichtet. In der Berichtszusammenfassung wird deutlich, wie viel hier bereits an der Hochschule RheinMain geleistet wurde und wird. Es ist ein Grundprinzip des Nachhaltigkeitsgedankens, dass mit der Vorlage eines Berichts die Aktivitäten nicht abgeschlossen sein können, sondern dass der Bericht Ausgangspunkt für das weitere permanente Bemühen um Verbesserung in Bezug auf die Nachhaltigkeit steht. Das sieht die Hochschule RheinMain als Selbstverpflichtung.

Prof. Dr. Detlev Reymann
Präsident

Hintergrund

In Hessen sollen zukünftig alle Hochschulen mit der Berichterstattung ihre aktuellen und zukünftigen Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung darstellen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert dafür die Modellprojekte an der Hochschule RheinMain und der Universität Kassel.

Nachhaltigkeit bilanzieren

An der Hochschule RheinMain wurde vom Präsidium eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Kanzlers / der Kanzlerin eingerichtet, um die vielfältigen Leistungen der Hochschule zur Nachhaltigkeit zu bilanzieren. In der Arbeitsgruppe sind Mitglieder aus Hochschulverwaltung und Wissenschaft sowie ein externer Berater.

Die von der Arbeitsgruppe entwickelte Methode für die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst die Festlegung von Indikatoren, die Aufstellung einer Bilanz und die Kommentierung der Ergebnisse. Zur Messung der Nachhaltigkeit an der Hochschule RheinMain hat sich die Arbeitsgruppe auf ein Indikatorenkonzept verständigt, das auf der Struktur der Global Reporting Initiative (GRI) basiert, die weltweite Beachtung findet.

Im ersten Nachhaltigkeitsbericht der Hochschule RheinMain wird der Status quo an der Hochschule abgebildet und die sich daraus ergebenden Handlungsfelder benannt sowie Aktivitätsbereiche für die jeweilige Zielerreichung bestimmt.

Perspektive

Mit Vorlage des ersten Nachhaltigkeitsberichts werden Maßnahmen für eine kontinuierliche Nachhaltigkeitsberichterstattung erforderlich. Die Fachbereiche und die Verwaltung der Hochschule RheinMain erstellen Fortschrittsprogramme für ihre nachhaltige Entwicklung.

Perspektivisch wird ein Nachhaltigkeitsprogramm für die Hochschule RheinMain aufgestellt, in dem konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung benannt werden sowie eine Evaluation (Monitoringbericht) durchgeführt wird. Weiter wird die interne Datenbank bzw. Bilanz aktualisiert und fortgeschrieben. Dies sind vorbereitende Maßnahmen für den zweiten Nachhaltigkeitsbericht bzw. Fortschrittsbericht der Hochschule RheinMain.

Zukunftsfähigkeit und Beständigkeit sind wichtige Kriterien für die Gestaltung des Studienprogramms an der Hochschule RheinMain. Die mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln neu geschaffenen Studiengänge der Hochschule bilden auf Basis der Erfahrung der Lehrenden mit modernen Lehrmethoden für sich wandelnde Berufsfelder aus. Unser Verständnis von »Employability« beinhaltet nicht nur eine Ausbildung mit vielen Praxisbezügen sondern auch mit einer soliden akademischen Methodenlehre, die die Absolventinnen und Absolventen in die Lage versetzt, auch zukünftige, neue Herausforderungen in ihrem Arbeitsleben zu meistern.

Neben Praxisbezug und Methodenlehre unterstützen wir auch durch Service-Learning Projekte und eine Förderung der Partizipation soziales Engagement. Wir ermöglichen den Studierenden die Entwicklung personaler Kompetenzen und den Blick »über den Tellerrand«, um ihnen nicht nur Ausbildungsmöglichkeiten sondern auch Bildungsgelegenheiten zu bieten.

Wir hoffen, durch die Ausbildung von engagierten Absolventinnen und Absolventen, die nicht nur über umfassende Fachkompetenzen verfügen, einen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region zu leisten. Der vorliegende Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert eindrucksvoll, dass sich die Hochschule dabei auf einem guten Weg befindet.

Prof. Dr. MSc. Christiane Jost
Vizepräsidentin

 

Studienangebot
(Bachelorstudiengänge, Masterstudiengänge, Duale ausbildungsintegrierte Bachelorstudiengänge, Berufs-/Praxisintegrierte Studiengänge, Fernstudiengänge)

Studienorientierung
(Studienwahl, Voraussetzungen, Vergabe, Studieren in besonderen Lebenslagen, Gasthörer, Frühstudium)

Bewerbung und Immatrikulation
(Bewerbung mit deutschen oder ausländischen Zeugnissen, Immatrikulation, Vorkurse)

Studienorganisation
(AStA, Online-Service, Prüfungsorganisation, Semesterbeitrag, Semestertermine, Studienfinanzierung, Teilzeitstudium, Wohnen)

Es ist inzwischen ein allgemein anerkannter Grundsatz der Wissenschaft, dass Forschungsaktivitäten immer im Dienst einer nachhaltigen Entwicklung stehen müssen. Für die Forschung an der Hochschule RheinMain, die sich traditionell als anwendungsorientiert versteht, bedeutet dies, dass ihre Aktivitäten in ethischer und sozialer Verantwortung nachhaltige Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft initiieren und unterstützen. Hier kann die Hochschule sowohl in die Vergangenheit als auch aktuell auf zahlreiche technische und soziale Innovationen verweisen. Als Beispiel sei hier das Forschungsprojekt »Timber Tower« – Windräder aus Holz, aber auch zahlreiche Projekte im Feld der nachhaltigen Mobilität und der sozialen Partizipation von Minderheiten zu erwähnen. Einige ausgewählte Forschungsprojekte, die diese Aktivitäten eindrucksvoll kennzeichnen, werden in dieser Publikation kurz dargestellt.

Diese Entwicklung in der Forschung setzt die Hochschule RheinMain auch künftig konsequent fort, indem sie ihre Forschungsaktivitäten in Leitlinien eingebettet hat sowie ihr Forschungsprofil in den nächsten Jahren im Dienst einer nachhaltigen Entwicklung noch weiter schärfen wird.

Die Forschungsaktivitäten der Fachbereiche und der dort aktiven Kolleginnen und Kollegen leisten somit einen wichtigen Beitrag zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten der gesamten Hochschule RheinMain.

Prof. Dr. phil. Walid Hafezi
Vizepräsident

 

Forschungsprofil
(Forschungsleitlinien, Profilbildende Forschungsschwerpunkte der Hochschule, Forschungsschwerpunkte der Fachbereiche, Forschung in den Fachbereichen, Auswahl Aktueller Forschungsprojekte, Forschungseinrichtungen und Institute, Wissenstransfer)

Forschungsservice
(Aktuelle Meldungen und Ausschreibungen, Forschungsförderung, Erfindungen und Patente, Gute Wissenschaftliche Praxis)

Nachwuchsförderung
(Promotion, Förderung, Doktorandennetzwerk, Doktorandenkollegs)

Kooperationen
(Wirtschaft, Kooperationsangebote, Netzwerke, Forschungsfinder Hessen)

Nachhaltigkeitsbericht

Die Hochschule RheinMain veröffentlicht im April 2016 ihren Nachhaltigkeitsbericht, in dem die Ziele, Leistungen und Facetten der Hochschule bezüglich einer zukunftsfähigen und dauerhaften Entwicklung in den Handlungsbereichen Umwelt, Wirtschaft und Soziales dargestellt werden.
 
Download Nachhaltigkeitsbericht (Pdf Datei, 5,0 MB)

Der Nachhaltigkeitsbericht der Hochschule RheinMain

Die Aktivitäten der Hochschule werden nach dem Leitfaden der Global Reporting Initiative (GRI) im Folgenden dargestellt:

 

 Download GRI-Content-Index (Pdf Datei, 0,4 MB)