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Tilman Schmidt

Tilman SchmidtTilman Schmidt studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften Maschinenbau. Er gehört zu den Studierenden, die an der Hochschule RheinMain das Deutschlandstipendium erhalten. Konzept des Deutschlandstipendiums ist es, dass die jeweilige Hochschule Firmen aus der Region findet, die als Partner mit 150 Euro pro Monat Studierende fördern. Der Bund legt weitere 150 Euro drauf, so dass die Deutschlandstipendiaten 300 Euro im Monat erhalten und in der fördernden Firma Ansprechpartner aus ihrer jeweiligen Branche finden. Der Maschinenbauer Schmidt wird von der Adam Opel AG in Rüsselsheim gefördert.

Motivation für die Bewerbung des 24-Jährigen war hauptsächlich der Wunsch, von den Eltern unabhängig zu werden. Tilman Schmidt wollte von zu Hause ausziehen, sich ein eigenes Zimmer finanzieren können – und das, ohne so viel Zeit in Nebenjobs verbringen zu müssen, dass das Studium darunter leidet. Diesen Wunsch konnte der Student bereits umsetzen. Er wohnt mittlerweile in einer WG und ist dank eines Nebenjobs (statt mehrerer) völlig unabhängig vom Elternhaus.

Neben der finanziellen Förderung möchte Schmidt auch die Chance nutzen, Kontakte zu knüpfen. Auf der Stipendiatenfeier hatte er Gelegenheit, seine Ansprechpartner bei Opel näher kennen zu lernen und Kontaktdaten auszutauschen. Da bei ihm derzeit weder ein Praktikum noch eine Abschlussarbeit anstehen, kam es bisher zu keiner direkten Zusammenarbeit zwischen Förderer und Stipendiat. Aber auf lange Sicht käme die Adam Opel AG durchaus als potentieller Arbeitgeber für den Studenten in Frage. Schmidt geht nun erst einmal ins Ausland, um einen Masterstudiengang zu absolvieren; danach möchte er aber ins Rhein-Main-Gebiet zurückkehren und hofft, dann von seinen Kontakten profitieren zu können.

Seinen Kommilitonen würde der Maschinenbauer auf jeden Fall empfehlen, sich in der nächsten Runde für das Deutschlandstipendium zu bewerben: „Der Aufwand im Bewerbungsprozess ist relativ gering. Ich musste nur einen tabellarischen Lebenslauf und einen Sammelschein meiner Noten einreichen. Neben den erbrachten Studienleistungen wird auch der persönliche Werdegang bei der Vergabe des Deutschlandstipendiums berücksichtigt.“