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Prof. Dr. Eleonore Oja Ploil - Heinrich-Böll-Stiftung

Prof. Dr. Eleonore Oja PloilProf. Dr. Eleonore Ploil vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain ist Vertrauensprofessorin der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie berät Studierende bei der Entscheidung für eine Bewerbung und bei der Bewerbung selbst. Außerdem ist es ihre Aufgabe, Bewerber zu begutachten und Kontakt zur Regionalgruppe der Stipendiatinnen und Stipendiaten zu halten. Wer eine schriftliche Bewerbung eingereicht hat und geeignet erscheint, wird zu einem Gespräch bei Prof. Ploil oder einem anderen Vertrauensdozenten eingeladen. Anhand des Gesprächs schreibt der Vertrauensdozent oder die Vertrauensdozentin ein Gutachten, das an die Auswahlkommission geht. In einem anschließenden Auswahlworkshop mit Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen wird über eine mögliche Förderung entschieden.

Die Heinrich-Böll-Stiftung ist eine politische Stiftung, die Studierende und Promovierende fördert, die „den Zielen des grünen Projekts positiv gegenüber stehen, die Grundwerte der Heinrich-Böll-Stiftung teilen, die hervorragende Schul- bzw. Studienleistungen mitbringen und die sich gesellschaftspolitisch engagieren“, so die Stiftung auf ihrer Website. Förderungswürdige Studierende sollen durch ihren gesamten Bildungsprozess begleitet werden. Kurze Förderungen sind nicht das Ziel. Studierende sollten sich also möglichst schon im ersten Semester für eine Förderung bewerben. Wichtig ist der Heinrich-Böll-Stiftung Vielfalt – auch und gerade bei der Auswahl ihrer Stipendiatinnen und Stipendiaten. Neben einer finanziellen Förderung bietet die Heinrich-Böll-Stiftung ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten ein umfangreiches Spektrum unterschiedlichster Veranstaltungen. Außerdem profitieren geförderte Studierende enorm von der Vernetzung untereinander, die ein Stipendium bietet. Informationen über die Stiftung selbst und den Bewerbungsprozess gibt es auf der Website der Stiftung: www.boell.de.

Wenn nach dem eingehenden Studium der Website noch Fragen offen sind, steht Prof. Ploil gern Rede und Antwort. Auch bei der Vorbereitung von Bewerbungen ist sie behilflich.

Nächste Bewerbungsmöglichkeiten

Der 1. März und 1. September 2012 (ausschlaggebend ist der Poststempel auf der Bewerbung) sind die nächsten Deadlines, zu denen sich Studierende auf ein Studienstipendium bewerben können. Die Bewerbung steht Studierenden aller Fächer offen, die ihren Schulabschluss in Deutschland gemacht haben und sich jetzt im Erststudium befinden. Besonderes Interesse hat die Heinrich-Böll-Stiftung an Studierenden mit Migrationshintergrund und Studierenden, deren Eltern keine Akademiker sind. Auch Studierende an Fachhochschulen gelten als besondere Zielgruppe.

Studierende, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, können gefördert werden, wenn sie nun in Deutschland einen Masterstudiengang absolvieren möchten. Gute Deutschkenntnisse sind dabei Voraussetzung. Besonders Studierende aus Mittel- und Osteuropa, aus Nachbarländern der Europäischen Union, aus dem Nahen Osten/Nordafrika, aus Transformations- und Schwellenländern sowie Konfliktregionen weltweit sind Zielgruppe der Förderung.