Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Andrej Vadzinskyi

Andrej VadzinskyiAndrej Vadzinskyi studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain Informations- und Elektrotechnik. Der 25-Jährige ist einer der Studierenden, die durch das Deutschlandstipendium gefördert werden. Das bedeutet, er bekommt jeden Monat 300 Euro. Die Hälfte dieser Summe hat die Hochschule von einem Förderer aus der Region eingeworben, die andere Hälfte steuert die Bundesregierung bei. Andrej Vadzinskyis Förderer ist die Adam Opel AG in Rüsselsheim.

Die fördernden Firmen können selbst entscheiden, aus welchen Studiengängen die von ihnen geförderten Studierenden kommen sollen. So ist sichergestellt, dass Stipendiat und Förderer inhaltlich zusammenpassen. Neben der finanziellen Förderung können die Studierenden so auch Einblicke in ihre Branche bekommen und erste Kontakte zu möglichen späteren Arbeitgebern knüpfen.

Als die ersten Deutschlandstipendien ausgeschrieben wurden, war für den Studiengang Informations- und Elektrotechnik erstmal kein Stipendium vorgesehen. Andrej Vadzinskyi bewarb sich trotzdem, in der Hoffnung, mit seinen Studienleistungen und seinem Engagement überzeugen zu können. Als er dann den positiven Bescheid der Hochschule in seinem Briefkasten fand, freute der angehende Ingenieur sich umso mehr.

Während viele Studierende auf ein Stipendium hoffen, um den lästigen Nebenjob kündigen zu können, war es bei Andrej Vadzinskyi genau umgekehrt: durch das Deutschlandstipendium hat er überhaupt erst einen guten Job gefunden. Nach Meinung des 25-Jährigen liegt hierin einer der vielen Vorteile des Deutschlandstipendiums: „Dass die Stipendiaten neben dem Studium arbeiten dürfen und ihnen trotzdem nicht die finanzielle Unterstützung gestrichen wird, ermöglicht es, wichtige Praxiserfahrung zu sammeln“, betont er.

Die Adam Opel AG sieht Andrej Vadzinskyi ganz oben auf seiner Wunschliste zukünftiger Arbeitgeber. Er erinnert sich noch lebhaft daran, im ersten Semester das Opelwerk besichtigt zu haben. „Ich war sehr beeindruckt. Außerdem interessiere und begeistere ich mich für das Thema E-Mobilität. Da wäre ich bei Opel absolut richtig“, schwärmt der Student.

Da ist es kein Wunder, dass er das Deutschlandstipendium wärmstens weiterempfiehlt: „Die Bewerbung geht ganz einfach und schnell über das Online-Portal. Niemand sollte sich von vornherein einreden, dass er eh keine Chance hat. Mit dem Deutschlandstipendium kann man nur gewinnen“, macht Andrej Vadzinskyi anderen Mut.