Wegen der guten Nachfrage gibt es einen dritten Chat-Termin für Schülerinnen und Schüler mit vier Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit der Hochschule RheinMain. Diese beraten über das Studium im Fachbereich Sozialwesen. Nach zwei Terminen im Dezember gibt es somit am Dienstag, 3. Januar, von 14 bis 15 Uhr die dritte Chat-Möglichkeit.
Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Jahrgangsstufen, die sich mit den Studierenden über den Studiengang und über mögliche Berufsfelder der Sozialen Arbeit austauschen möchten. Außerdem erfahren die Schüler etwas über die Studienerfahrungen der Studierenden. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich auf dem Beratungsportal der Zentralen Studienberatung registrieren und für den Termin anmelden: http://studienberatung-online.hs-rm.de.
Von Prof. Dr. Günter Stein und Dipl.-Ing. Erik Wünstel
Hochschule RheinMain, Rüsselsheim
Fachbereich Ingenieurwissenschaften, Labor Umweltanalytik
In der Vergangenheit haben Studierende des Studiengangs Umwelttechnik der Hochschule RheinMain die Stadt Rüsselsheim bei verschiedenen Fragestellungen zur Schadstoffbelastung der Luft unterstützt. Davon profitieren beide Seiten: Die Studierenden der Umwelttechnik bekommen die Gelegenheit, hochaktuelle und praxisnahe Themen im Rahmen von Projekten zu bearbeiten. Die Stadt wiederum erhält wichtige und wissenschaftlich fundierte Ergebnisse, auf deren Basis gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet werden können.
Aktuell läuft eine Studie zur Belastung durch Emissionen von Stickstoffdioxid, NO2, aus dem Straßenverkehr. Hier gilt ein Immissions-Grenzwert von 40 µg/m³, der im Jahresmittel nicht überschritten werden sollte. Um sich ein Bild über die NO2-Konzentration zu verschaffen, wird für das laufende Jahr in Kooperation zwischen dem Fachbereich Umwelt und Planung der Stadt Rüsselsheim, dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG), Wiesbaden, und der Hochschule RheinMain, Fachbereich Ingenieurwissenschaften, Campus Rüsselsheim, eine entsprechende Untersuchung durchgeführt.
Die Messstelle befindet sich im Rugbyring, also an einer relativ stark befahrenen Straße. Zur Messtechnik bedient man sich sogenannter Passivsammler, die für die vorliegende Fragestellung optimal geeignet sind, weil sie fundierte Ergebnisse bei vertretbarem Betreuungsaufwand und vergleichsweise geringen Kosten liefern. Die Probenahme vor Ort wird von dem Master-Studenten Maximilian Bierholz des Studienbereichs Umwelttechnik im 14-tägigen Rhythmus durchgeführt. Die Analyse der gesammelten Proben übernimmt das HLUG. Am Ende des Probenahmezeitraums wird die Auswertung der Messwerte erfolgen und ein entsprechender Bericht erstellt werden. Mit einer belastbaren Aussage über die Einhaltung des Grenzwertes ist somit frühestens Ende des 1. Quartals 2012 zu rechnen.
Ansprechpartner:
Reinhard Ebert
Leiter Umwelt- und Naturschutz, Stadtverwaltung Rüsselsheim
Dr. Stefan Jacobi
Dezernatsleiter Luftreinhaltung, Immissionen Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden
Prof. Dr. Günter Stein,
Dipl.-Ing. Erik Wünstel
Labor Umweltanalytik, Fachbereich Ingenieurwissenschaften Hochschule RheinMain, Rüsselsheim
Von Prof. Dr. Günter Stein und Dipl.-Ing. Erik Wünstel
Hochschule RheinMain, Rüsselsheim
Fachbereich Ingenieurwissenschaften, Labor Umweltanalytik
Abstract:
Anstelle der befürchteten – weil gesundheitlich bedenklichen – acht Prozent Anteil Reifenabrieb am PM10-Feinstaub macht der Reifenabrieb nur rund 0,5 Prozent aus. Das liegt daran, dass die Partikel größer sind als bisher angenommen: Etwa 86 Prozent der Partikel im Reifenabrieb sind größer als 10 Mikrometer (ein Mikrometer gleich einem millionstel Meter). Modellrechnungen gingen bisher davon aus, dass die Reifenabrieb-Partikel allesamt kleiner als zehn Mikrometer seien. Kleine Partikel haben im Vergleich zu größeren Partikeln einen vermutlich stärkeren Einfluss auf den menschlichen Organismus.
In mehreren Abschlussarbeiten (Diplom, Bachelor, Master) haben Studierende der Hochschule RheinMain, Rüsselsheim, im Labor "Umweltanalytik"“ in Kooperation mit dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie, Wiesbaden, eine völlig neue analytisch-chemische Messmethode zur Quantifizierung des Reifenabriebs in der Atemluft und im Feinstaub entwickelt. Basis dieses experimentellen Verfahrens ist die Zersetzung der Feinstaubproben bei sehr hohen Temperaturen (Pyrolyse) und anschließender Messung von Zerfallsprodukten, die für den Reifenabrieb charakteristisch und spezifisch sind. Zur praktischen Erprobung der Analysenmethode fanden Messungen an sehr stark befahrenen Stellen in Wiesbaden (Ringkirche) und in Darmstadt (Hügelstraße) statt. Dabei konnte nicht nur der Reifenabrieb in realen Feinstaubproben quantifiziert werden, vielmehr liefert die neue Methode darüber hinaus auch die durchschnittliche Zusammensetzung des Abriebs bezüglich der in den Gummi-Mischungen eingesetzten Kautschuk-Arten.
Eine ähnliche öffentliche Diskussion, wie sie mit Inkrafttreten der EU-Feinstaubrichtlinie zum 1. Januar 2005 für die Belastung des Feinstaubs mit Dieselruß in Gang gesetzt wurde, ist in naher Zukunft durchaus auch für das Thema "Reifenabrieb" zu erwarten. Verlässliche Werte über dessen Beitrag zum Feinstaub sind deshalb von großer Bedeutung. Bisherige Angaben zum Anteil des Reifenabriebs am PM10-Feinstaub, d. h. Feinstaubteilchen kleiner als zehn millionstel Meter (zehn Mikrometer), liegen bei durchschnittlich rund acht Prozent. Dabei basieren diese Angaben meist nicht auf Messungen, sondern auf Modellrechnungen.
Messungen mit überraschendem Resultat
Das entscheidende Ergebnis der aktuellen Studie wurde durch die gleichzeitige Sammlung von Feinstaubfraktionen mit jeweils unterschiedlichen Partikelgrößen erzielt, und zwar mit den drei Maximalgrößen 2,5 Mikrometer, zehn Mikrometer und 30 Mikrometer. Dadurch konnte gezeigt werden, dass bei den ganz feinen Partikeln – kleiner als 2,5 Mikrometer - praktisch kein Reifenabrieb beteiligt ist.
Bei der Fraktion PM10 mit Partikeln kleiner als zehn Mikrometer wurden durchschnittlich nur etwa 0,5 Prozent gefunden. Was im Vergleich zu den durchschnittlich acht Prozent in den bisherigen Prognosen von Modellrechnungen ein deutlich geringerer Wert ist – und somit eine "Entwarnung" hinsichtlich eines möglicherweise gesundheitlichen Risikos durch Reifenpartikel im Feinstaub bedeutet. Der Grund dafür liegt insbesondere in der Tatsache, dass die abgeriebenen Reifenteilchen zum überwiegenden Teil (etwa 86 Prozent) eine Partikelgröße von mehr als zehn Mikrometern haben. Lediglich 14 Prozent sind kleiner als zehn Mikrometer. Bei den Modellrechnungen wurde hingegen die Annahme gemacht, dass der weit überwiegende Anteil der Reifenabrieb-Partikel kleiner als zehn Mikrometer ist.
Diese Aussage ist für die anstehende Diskussion deshalb von ganz erheblicher Bedeutung, da Feinstaubteilchen umso weniger kritisch für die Gesundheit sind, je größer sie sind und je weniger tief sie deshalb beim Einatmen in die Lunge eindringen. Die gefundenen Ergebnisse wurden bisher der Fachwelt auf nationalen und internationalen Tagungen vorgestellt.
Schülerinnen und Schüler können sich von vier Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit der Hochschule RheinMain per Chat über das Studium beraten lassen. Diese Beratung wird für maximal zehn Schülerinnen und Schüler auf dem Onlineberatungsportal der Zentralen Studienberatung (ZSB) angeboten. Und zwar an zwei Terminen im Dezember: Nämlich am Donnerstag, 8., und am Dienstag, 20., von 14 bis 15 Uhr.
Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Jahrgangsstufen, die sich mit den Studierenden über den Studiengang und über mögliche Berufsfelder der Sozialen Arbeit austauschen möchten. Die Studierenden möchten Schülerinnen und Schüler mit diesem Angebot bei der Studien- und Berufsfindung unterstützen, indem sie von ihren eigenen Erfahrungen im Studium berichten.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich auf dem Beratungsportal der Zentralen Studienberatung registrieren und für die Termine anmelden: http://studienberatung-online.hs-rm.de.
Seine abschließende Vorlesung über den Prozess seines Schreibens, über die Verfertigung seiner Texte, hält Thomas Glavinic am Donnerstag, 8. Dezember, um 12.15 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Gartengeschoss. Der österreichische freie Autor nimmt in diesem Wintersemester die 13. "Poetikdozentur: junge Autoren" wahr, ein gemeinsames Projekt der Hochschule RheinMain und der Stadt Wiesbaden.
Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren, seine ersten Schreibversuche datieren in das Jahr 1991. Mit zwei völlig unterschiedlichen Publikationen in diesem Jahr - "Lisa" und "Unterwegs im Namen des Herrn" - machte Thomas Glavinic auf seine literarischen Möglichkeiten aufmerksam und auf die Intensität seines Schaffens. Bereits 2007 war Thomas Glavinic mit seinem Roman "Das bin doch ich" Finalist beim "Deutschen Buchpreis".
Die Vorlesung wird wieder als Lunchlesung durchgeführt. D. h. nach der Vorlesung und der Diskussion mit dem Autor wird das Publikum mit ihm einen gemeinsamen Lunch einnehmen. Der Eintritt ist frei.
Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain und der Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt haben jetzt eine wissenschaftliche Partnerschaft vereinbart. Sie ist das Ergebnis "gemeinsamer beziehungsweise einander ergänzender Studien- und Forschungsschwerpunkte", wie es in der Kooperationsvereinbarung heißt. Die Zusammenarbeit gibt besonders qualifizierten Masterabsolventen des Fachbereichs Sozialwesen die Chance, im Frankfurter Fachbereich Erziehungswissenschaften den Doktorgrad zu erlangen. Und zwar im Rahmen gemeinsamer Betreuung und Promotionsstudien.
Diese kooperative Betreuung durch Wiesbadener und Frankfurter Professorinnen und Professoren ist für Prof. Dr. Michael May, Fachbereich Sozialwesen, "eine Anerkennung unseres hohen Ausbildungsstandards. Wir werden zum jetzigen Zeitpunkt 15 unserer Masterabsolventinnen und -absolventen in diese kooperative Betreuung aufnehmen." Prof. May leitet zusammen mit Prof. Dr. Helga Cremer-Schäfer vom Frankfurter Fachbereich Erziehungswissenschaften diese Partnerschaft, die auch die Einrichtung eines Doktoranden-Kollegs vorsieht: "Das heißt, über die Förderung von Promotionen hinaus streben unsere beiden Fachbereiche die Einrichtung dieses Kollegs zum Thema ‚Alltag, Raum und Produktionsweisen des Sozialen’ an." Eine weitere konkrete Maßnahme, die ebenfalls gemeinsam angepackt werden soll, sind Forschungskooperationen und die Einwerbung von Forschungsmitteln.
Diese Kooperationsvereinbarung mit der Goethe-Universität ist bereits die zweite ihrer Art. Den Anfang haben die Informatiker der beiden Hochschulen gemacht, die seit rund zwei Jahren ein gemeinsames Doktorandenkolleg unterhalten. Ein weiteres Doktorandenkolleg - und zwar ein eigenständiges - besteht am Studienort Geisenheim der Hochschule RheinMain.
Für Diana Quirmbach (26) war das Bachelorstudium am Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain die "Eintrittskarte" in eine sich abzeichnende internationale Karriere als Wissenschaftlerin. Die gebürtige Bonnerin und gelernte Industriekauffrau hatte sich von Frankfurt aus für den Studiengang International Business Administration in Wiesbaden entschieden. Die im Studiengang vorgeschriebenen Praxis- und Studiensemester verbrachte sie in Russland, die Sprache lernte sie in den Russisch-Lehrveranstaltungen der Wiesbaden Business School.
Diana Quirmbach faszinieren die ökonomischen Aspekte des russischen Gesundheitssystems, genau gesagt: die Reform, die dort gerade stattfindet. Das alte, ineffiziente System der kostenlosen Krankenversorgung - Szenen, in denen Menschen "ihr eigenes Bettzeug ins Krankenhaus" bringen mussten, hat Diana Quirmbach selbst gesehen - prallt mit den Reformen in Richtung auf ein gerechtes und gleichzeitig wirtschaftlich orientiertes Gesundheitssystem zusammen.
Mit ihrem mit "sehr gut" abgeschlossenen Bachelorstudium ging sie nach London, an das University College London, machte dort ihren Master und schreibt seit September an ihrer Doktorarbeit zum Thema "Economics of Russian Health Reform".
Inzwischen mit einem englischen Stipendium für die hohen Studiengebühren und einem beantragten Stipendium der Stiftung der deutschen Wirtschaft ausgestattet - das Leben in London ist teuer -, kann sie sich nach Abschluss ihrer Promotion eine Tätigkeit in Lehre und Forschung vorstellen.
Berufstätige im Bereich der Sozialen Arbeit können sich mit dem berufsbegleitenden Fernstudium BASA-Online zum "Bachelor of Arts Soziale Arbeit" an der Hochschule RheinMain weiterqualifizieren.
Das Studium dauert insgesamt acht Semester und besteht zu ca. zwei Dritteln aus internetbasierten Selbststudienanteilen (Online-Modulen) und zu ca. einem Drittel aus dem Präsenzstudium an der Hochschule RheinMain. Während des Selbststudienanteils werden die Studierenden fachlich und organisatorisch per Internet über eine Lernplattform betreut. Über diese werden auch die Lehrmaterialien bereitgestellt und die Studierenden können mit anderen Studierenden in Kontakt treten und virtuelle Arbeitsgruppen bilden. Durch die Präsenzphasen lernen sich die Studierenden untereinander und auch ihre Dozenten persönlich kennen.
Der Fachbereich Sozialwesen lädt alle Interessierten am Mittwoch, den 23. November, um 18 Uhr, zu einem Informationsabend am Kurt-Schumacher-Ring 18, D-Gebäude, Raum D 104, ein.
Um eine Anmeldung per E-Mail über astrid.reitz
hs-rm
de wird gebeten. Weitere Auskünfte zum Studiengang sind vorab unter www.hs-rm.de/sw erhältlich.
Bei den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen geht es am Mittwoch, 9. November 2011, um das Thema Licht. Unter dem Titel "Neues vom Licht - Erstaunliche Eigenschaften, interessante Anwendungen" nehmen Prof. Dr. Uwe Langbein von der Hochschule RheinMain und Andreas Unger von der DILAS GmbH die Zuhörer mit auf eine Reise, die nicht bei der Glühlampe endet. Die Vorträge mit anschließender Diskussion beginnen um 18 Uhr im Hörsaal E1 auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26. Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos.
Ohne Licht ist unser Leben nicht denkbar. Als Energieträger, Informationsträger, Leuchtmittel, Werkzeug, als Taktgeber unserer biologischen Uhr umgibt uns das Licht beständig. Und obwohl die Optik - die Lehre vom Licht - zu den ältesten Wissenschaften gehört, entlockt sie dem Licht immer noch neue Geheimnisse und erstaunliche, ja paradoxe Eigenschaften.
Prof. Dr. Uwe Langbein wird über einige der neu entdeckten Lichteigenschaften berichten, Eigenschaften, die selbst Albert Einstein nicht für möglich gehalten hat. Daran anschließend wird er an Beispielen zeigen, wie die moderne Optik die Mikroskopie und die Erzeugung künstlichen Lichts revolutioniert hat.
Andreas Unger geht in seinem Vortrag auf den aktuellen Stand der Lasertechnik ein. In der digitalen Kommunikation und Datenspeicherung, der industriellen Fertigung, der Medizintechnik oder der Unterhaltungsbranche sind Laser unersetzliche Werkzeuge. Das wirtschaftliche Potential des Lasers ist enorm und deutsche Unternehmen sind in vielen Bereichen der Laserentwicklung und Anwendung führend.
Ausgehend von der Frage "Was macht Laserlicht so besonders?" wird gezeigt, wie ein Laser funktioniert, und was ihn von anderen Lichtquellen unterscheidet. Interessante aktuelle Anwendungen, Trends und Herausforderungen an zukünftige Lasergenerationen werden diskutiert. Dazu zählt unter anderem "Power Beaming", also die drahtlose Energieübertragung mittels Laser.
Die Rüsselsheimer Hochschulgespräche sind Kooperationsveranstaltungen der VHS Rüsselsheim mit dem VDI Rheingau, der Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums und der Hochschule RheinMain. Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung ist frei, alle Interessenten, besonders Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüsselsheim und Umland, sind herzlich willkommen. Die Vorträge beginnen immer um 18.00 Uhr im Raum E1 am Campus Rüsselsheim.
Zu einem Vortrag zum Thema "Kabel auf dem Weg zum idealen Medium für Braodcast und Broadband" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Dipl.-Ing. Christoph Schaaf, Leiter Neue Technologien bei Kabel Deutschland, am Freitag, 4. November, um 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Der Ausbau eines Breitbandkabelnetzes wurde in den 1980er Jahren von der Bundespost mit Hochdruck vorangetrieben. Dies war eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung des privaten Rundfunks in Deutschland. Anfang des neuen Jahrtausends verkaufte die Deutsche Telekom das Kabel dann an Investoren, die in den letzten Jahren massiv in diese Infrastruktur investiert haben. Zum einen wurde aus dem unidirektionalen ein bidirektionales digitales Netz, zum anderen erlaubt das sogenannte DOCSIS-System heute sowohl Telefonie als auch breitbandigen Internetzugang. Im digitalen Kabelnetz kommt als dritter Faktor das Fernsehen hinzu.
In seinem Vortrag stellt Christoph Schaaf verschiedene Ansätze vor, das Kabelnetz weiter zu optimieren und zu einem optimalen Netz für Rundfunk und individuelle Breitbanddienste zu entwickeln: Schlagworte sind hier Physical Layer oder Middleware-Systeme.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands hat eine vom "deutschen ingenieurinnenbund" eingesetzte Kommission gewählt. Unter ihnen: Prof. Dr.-Ing. Moniko Greif, Dekanin des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieur-wissenschaften der Hochschule RheinMain.
Im März hatte der deutsche ingenieurinnenbund dazu aufgerufen, einflussreiche Ingenieurinnen vorzuschlagen. Zahlreiche Unternehmen, Verbände, Netzwerke und Privatpersonen folgten dem Aufruf und benannten über 200 Frauen aus dem Ingenieursbereich. Mit dabei waren unter anderem Landeswissenschaftsministerinnen, Abteilungsleiterinnen und Vorstandsmitglieder großer Automobilwerke, Ingenieurinnen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Wissenschaftlerinnen an Forschungszentren.
Eine unabhängige Kommission, der unter anderem die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth angehörte, wählte dann aus allen Einsendungen die Top 25. "Mit dieser Aktion will der deutsche ingenieurinnenbund die Vorbilder, die es inzwischen gibt, stärker bekannt machen – gerade bei Mädchen und jungen Frauen", so Jurymitglied Sylvia Kegel, die auch im Vorstand des deutschen ingenieurinnenbundes sitzt.
Zu dem Vortrag "3D Audio - Chancen und Herausforderungen" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Dr.-Ing. Frank Melchior, Director Research and Development bei der IOSONO GmbH, am Freitag, 14. Oktober, um 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Filme in stereoskopischer Bildwiedergabe, umgangssprachlich "3D" genannt, haben längst nicht nur die großen Multiplex-Theater, sondern auch das Heimkino erobert. Diese Entwicklung auf der visuellen Ebene zieht neue Anforderungen an die Audiowiedergabesysteme nach sich: auch hier soll ein räumlicher Eindruck entstehen. In den letzten Jahren wurden verschiedenste Systeme vorgeschlagen, die sich durch das Ergänzen weiterer Lautsprecherkanäle an mehr oder weniger klar definierten Positionen auszeichnen. Gleichzeitig ermöglichen marktreife Technologien die Wiedergabe über flexible Lautsprecheraufbauten. Diese Systeme basieren auf einer Speicherung von Audioinhalten in objektbasierter Form und sind vor dem Hintergrund flexiblerer Wiedergabesysteme und der optimalen Adaption für den Konsumenten zu Hause ein vielversprechender Ansatz.
Der Vortrag von Dr. Melchior gibt einen Überblick über 3D Audiosysteme und diskutiert deren Vor- und Nachteile vor dem Hintergrund der zukünftigen Herausforderungen im Bereich der räumlichen Audiowiedergabe. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Bei den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen geht es am Mittwoch, 5. Oktober 2011, um die Frage "Welcher Fernseher passt zu mir?". Beantworten wird sie Bernhard Schreiber vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften im Hörsaal E1 auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos.
Die rasante technische Entwicklung im Bereich Fernsehen und Multimedia macht auch vor dem klassischen Fernsehgerät nicht Halt. Seitdem der Flachbildschirm in deutsche Wohnzimmer eingezogen ist, entstehen immer neue Verbesserungen und Anwendungsmöglichkeiten. Gleichzeitig steigt aber auch der Grad der Verwirrung beim Nutzer: Was bedeuten die kryptischen Abkürzungen? Welcher Fernseher passt wirklich zu mir? Und wie hängen die Art der Fernsehnutzung und das passende Gerät zusammen?
Die Rüsselsheimer Hochschulgespräche befassen sich diesmal mit genau diesem Thema. Bernhard Schreiber vom Studienbereich Informations- und Elektrotechnik gibt den Zuhörern Tipps für die Auswahl des richtigen TV-Geräts. Außerdem erwartet das Publikum ein Vortrag zum Thema 3D-Fernsehen, und der Referent gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Die Rüsselsheimer Hochschulgespräche sind Kooperationsveranstaltungen der VHS Rüsselsheim mit dem VDI Rheingau, der Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums und der Hochschule RheinMain. Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung ist frei, alle Interessenten, besonders Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüsselsheim und Umland, sind herzlich willkommen. Die Vorträge beginnen immer um 18.00 Uhr im Raum E1 am Campus Rüsselsheim.
Die "Poetikdozentur: junge Autoren" beginnt in diesem Wintersemester 2011/12 mit der Antrittsvorlesung von Thomas Glavinic am Donnerstag, 6. Oktober, 12.15 Uhr, in der Hochschule, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, ausnahmsweise im Senatssaal, Raum 420, und nicht im Gartengeschoss. Im Anschluss an die Vorlesung und die Diskussion findet ein gemeinsamer Lunch von Publikum und Autor statt.
Thomas Glavinic bestreitet die 13. Poetikdozentur, die gemeinsam von der Hochschule und dem Kulturamt der Stadt Wiesbaden getragen wird. Der 1972 in Graz geborene Glavinic ist auch international bekannt. Im Jahr 2007 war er mit seinem Roman "Das bin doch ich" Finalist beim "Deutschen Buchpreis". In seiner Wiesbadener Antrittsvorlesung wird er sich mit seinen "Theorien des Schreibens" (Glavinic) beschäftigen.
Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.
Zu ihrem 40. Gründungsjahr lädt die Hochschule RheinMain die Bevölkerung ein, gemeinsam zu feiern. Genau im Herbst 1971 begann der Lehr- und Studienbetrieb an der - damaligen - Fachhochschule Wiesbaden, die sich 2009 in Hochschule RheinMain unbenannte. Vor 40 Jahren war es gerade mal 1500 Studierende, heute hat die Hochschule über 10 000 Studierende. Das Programm am Donnerstag, 6. Oktober, eröffnete der Hochschulpräsident, Prof. Dr. Detlev Reymann, um 17 Uhr auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring 18. Danach schließt sich eine Talkrunde mit den drei Altrektoren Prof. Dr. Manfred Volkmann, Prof. Wolfgang Courtin und Prof. Dr. Konrad Seyffarth sowie dem Alt-Präsidenten Prof. Dr. h.c. mult. Clemens Klockner an. Prof. Dr. Detlev Reymann wird dieses durchaus als historisch zu bezeichnende Treffen moderieren.
Es geht weiter um 18 Uhr mit der Verleihung dreier Preise: angefangen mit dem Frauenförderpreis, danach dem Preis für Engagement in der Lehre sowie dem DAAD-Preis für hervorragende Studienleistungen. Abschließend wird Dr. Klaus Peter Ebke zum Honorarprofessor ernannt.
Unter dem Titel "Gestern - Heute - Morgen" stellen sich die Fachbereiche der Hochschule RheinMain vor. Ein besonderes Highlight dabei ist der mit einem Elektromotor versehene Rennwagen aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Zum Ausklang, ab 20 Uhr, gibt es eine Party im Parkdeck mit Musik von den 70er Jahren bis heute.
Sekt für Erstsemester
Prof. Dr. Reymann verspricht "eine Flasche Geisenheimer Sekt" für diejenigen bereitzustellen, die "durch ihre Immatrikulationsbescheinigung nachweisen können, im Jahr 1971 im ersten Fachsemester an einem der damals vier Studienorte unserer Hochschule ein Studium begonnen zu haben". Ein Erstsemester ist bereits gefunden: Prof. Dipl.-Ing. Rudolf Deil, der sich mit der Matrikelnummer 001 im damaligen Fachbereich Architektur im Studienort Idstein eingeschrieben hatte. Er konnte damals nicht ahnen, dass er "seiner" Hochschule 30 Jahre lang die Treue halten würde. Zunächst ab 1981 als Lehrbeauftragte und ab 1997 bis heute als Professor für das Lehrgebiet "Grundlagen der Gestaltung, Architekturzeichnen und Freies Zeichnen". Der in Sonthofen im Allgäu geborene Deil vermisste in Idstein zunächst die geliebten Berge, er "hatte Heimweh", daran erinnert er sich noch heute. Was aber nichts damit zu tun hatte, dass er bereits nach fünf Semestern fertig studierte hatte. Das lag an seinen hervorragenden Leistungen. Der damalige Rektor Prof. Dr. Manfred Volkmann intervenierte, so dass Rudolf Deil auch das sechste Semester absolvieren musste: "Ich war dann Tutor und gab anderen Studenten Nachhilfe", so Rudolf Deil.
Heute sieht er seine Berufung darin, "Bauhauslehre in zeitgemäßer Ausprägung" zu erteilen -, seine Studierenden lehrt er "sehen". Und zeichnen müssen sie im Zeichensaal in weißen Kitteln, wie "beim Bauhaus", darauf besteht Rudolf Deil.
Fachkräfte sind rar. So rar, dass Unternehmen im "war for talents" um die geeigneten Mitarbeiter kämpfen - immer häufiger gerade in den sozialen Medien. Heute wird eine neue Studie veröffentlicht, die auf Basis eine Untersuchung aller wesentlichen Social Media Kanäle konkrete Handlungsempfehlungen aufzeigt, mit denen Unternehmen sich in sozialen Medien wirksam als attraktive Arbeitgeber darstellen können.
WIESBADEN/KÖLN, 27.09.2011. Der Bann der sozialen Medien ist ungebrochen, die Nutzerhäufigkeit steigt weiter an und längst haben Unternehmen die treibende Kraft dieser Kommunikationskanäle für sich entdeckt. Das eigentliche Potential von Social Media wird bisher aber noch viel zu gering genutzt, stellt die "Studie zur Wirkung von Social Media im Personalmarketing 2011" fest und entschlüsselt auf Basis einer umfangreichen empirischen Befragung die entscheidenden Erfolgsfaktoren für ein aktives und effektives Personalmarketing.
"Die auf unserer Studie 2010 aufbauende Untersuchung bildet die aktuelle Situation der Social Media Kanäle ab, leitet konkrete Handlungsempfehlungen ab und zeigt ein Vorgehensmodell für Unternehmen", sagen die Autoren der Studie Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain und Florian Schreckenbach von der Managementberatung embrander. Unterstützt wurde die Untersuchung von der Karriereplattform Talential, der Zeitschrift Personalwirtschaft und Studenten-Meinung.de. Die Ergebnisse der Studie können Unternehmen helfen, zielgruppenspezifische Aktivitäten in den sozialen Medien umzusetzen und so ihre Arbeitgeberattraktivität zu verbessern. Eine kanalspezifische Auswertung erlaubt eine detaillierte Interpretation der zielgruppenspezifischen Ergebnisse als Basis für weitere strategische Maßnahmen. Ein zentrales Ergebnis: Für Unternehmen ist das Internet Pflicht und Social Media ist die Kür.
Im Fokus der Befragung, an der sich 835 Personen beteiligten, stehen die Zielgruppen "Fach- und Führungskräfte" sowie "Studenten". Diese sind besonders auf den Social Media Kanälen YouTube und Facebook aktiv. In einem Arbeitgeber-Ranking wurden die Unternehmen ermittelt, die mit Personalmarketing-Aktionen in den sozialen Netzwerken aufgefallen sind und damit als Vorbilder dienen können: BMW, Lufthansa, die Deutsche Telekom, Otto und Daimler kamen auf die ersten fünf Plätze und sind den Zielgruppen u. a. durch Facebook-Pages, Karriereseiten oder Videos ins Auge gestochen. Aber nicht nur große Konzerne, sondern auch mittelständische Unternehmen (z.B. Krones) fielen den Teilnehmern auf. Dass insgesamt nur ein Drittel der Befragten überhaupt Angaben zu einem Unternehmen und seinen Aktivitäten in Social Media machen konnte, zeigt aber, dass viele Arbeitgeber auch 2011 noch keine wirksame Social Media Personalmarketing Strategie gefunden haben und ein alleiniges "dabei sein" im Web 2.0 nicht ausreicht.
Autoren der Studie
Prof. Dr. Thorsten Petry, Professor für Organisation & Personalmanagement, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain, thorsten.petry
hs-rm
de
Florian Schreckenbach, Gründer und Managementberater, embrander GmbH, florian.schreckenbach
embander
de
"Neue Felder der Phantasie entdecken", das verspricht die Kulturbeauftragte der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Rita Rosen, anlässlich der ersten Lesung aus dem neu erschienenen Buch "Dame mit Fächer". Der Titel leitet sich von dem gleichnamigen Wiesbadener Jawlensky-Gemälde ab: klar, dass es in diesem Band auch eine Geschichte gibt, die im Wiesbadener Museum spielt.
Rita Rosen, die Herausgeberin von "Dame mit Fächer", konnte als gewissermaßen "Stargast" die Berlinerin Felicitas Hoppe gewinnen, die Poetikdozentin vom Sommersemester 2005. Mit "Das Richtfest" und "Fakire und Flötisten" sind zwei Erzählungen von ihr in dem Buch enthalten.
Die Lesung am Mittwoch, 28. September, 19.30 Uhr, in der Buchhandlung "erlesen", Niederwaldstr. 8, werden Susanne Kronenberg, Bernd Giehl und Rita Rosen bestreiten. Deren Texte sowie die weiteren Texte in dem Buch "handeln von Erlebtem, Beobachtetem und Phantastischem, das sowohl in bekannten als auch in experimentellen Erzählformen dargeboten wird" (Rosen).
Bereits der Beginn einer Kooperation zwischen dem IT-Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen CSC und dem Studiengang Media Management der Hochschule RheinMain hat ein beachtliches Echo gefunden: Das Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaft und Praxis beschäftigt sich mit dem innovativen Spektrum von mobilen Anwendungen im öffentlichen Personenverkehr, die mit modernen Smartphones realisiert werden können. Ausgangspunkt dieser Zusammenarbeit sind die im Ballungsgebiet Rhein-Main bereits heute schon in Ansätzen vorhandenen Lösungen: Apps zeigen Fahrplaninformationen an oder können verwendet werden, um Fahrtickets mit dem Handy zu kaufen. Wie diese Pilotanwendungen sich weiterentwickeln könnten, wurde im Projekt anschaulich ausgearbeitet.
Während einer Wiesbadener Pressekonferenz gab der von den Media Management-Studierenden dazu produzierte Film "Mobile Lösungen im öffentlichen Personenverkehr" einen Ausblick auf visionäre Alltagsszenarien und Anwendungsfelder der mobilen Technologien. Dr. Gerhard Kaucky, CSC, erläuterte den strategischen Ansatz der Kooperation und freute sich "über die kreativen Ideen der Studierenden". Prof. Dr. Stephan Böhm, Hochschule RheinMain, machte deutlich, dass hier „bisher nur Prototypen gezeigt werden, die aber auch heute schon technisch umzusetzen sind“ und die Studierenden „eindrucksvoll die Potenziale innovativer Mobile-Media-Technologien aufgezeigt“ hätten. "Die Herausforderung besteht für die Verkehrsbetriebe insbesondere darin, diese Anwendungen auf den mobilen Endgeräten mit ihren eigenen Systemen zu verzahnen", so der Mobile Media-Experte.
Der Film "Mobile Lösungen im öffentlichen Personenverkehr" - der in einer englischsprachigen Fassung Ende dieses Jahres auf dem CSC-Messestand einer Verkehrsmesse in New Orleans gezeigt wird - ist auf der Webseite http://www.csc.com/de_mobile_film bzw. auf http://bit.ly/oM7NC9 abgelegt.
Umweltschutz, darunter stellt sich manch einer nur die naheliegenden Maßnahmen vor: Müll trennen und weniger Auto fahren. Dass Umweltschutz deutlich vielschichtiger ist und sich manchmal auch in Studiengängen versteckt, in denen man ihn nicht erwartet, das will das "Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen" der Hochschule RheinMain deutlich machen.
Idee und Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines fachbereichsübergreifenden Netzwerkes zum Thema Umwelt- und Ressourcenschutz an der Hochschule RheinMain. Professorinnen und Professoren der Fachbereiche Architektur und Bauingenieurwesen, Ingenieurwissenschaften sowie vom Fachbereich Geisenheim haben sich zusammengeschlossen, um ihre Aktivitäten zum Umwelt- und Ressourcenschutz in Lehre und Forschung gebündelt darzustellen.
Entstanden ist eine Internetplattform, die beteiligte Personen, Forschungsinstitute und Labore, Studiengänge, Lehrveranstaltungen sowie Weiterbildungsangebote mit Umweltbezug vorstellt. Unter www.hs-rm.de/umwelt können Studieninteressierte sich zentral über die umweltbezogenen Studiengänge an der Hochschule RheinMain informieren und infolgedessen leichter zu ihrem persönlichen Wunschstudiengang finden. Bereits an der Hochschule RheinMain eingeschriebenen Studierenden bietet das Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen die Möglichkeit, sich über ergänzende Lehrveranstaltungen anderer Fachbereiche/Studiengänge zu informieren und so ihren Stundenplan zu ergänzen. Aber auch an interessierte Institute und Büros richtet sich das Internetangebot: Durch die fachübergreifende Darstellung soll die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner erleichtert werden, wenn es um mögliche Kooperationen im Bereich von Bachelor- und Master-Thesis, Forschungsinteressen oder wissenschaftlicher Erhebungen geht.
Das Wissenschaftsforum informiert zudem über Fort- und Weiterbildungsangebote der Hochschule RheinMain im Bereich Umwelt- und Ressourcenschutz. Einige der berufsbegleitenden Schulungen werden von der Ingenieurkammer als Weiterbildung anerkannt.
Das Wissenschaftsforum Umwelt und Ressourcen finden Sie im Internet unter www.hs-rm.de/umwelt.
Dass Frauen nichts von Technik verstehen, ist ein absolutes Märchen. Das bewies nun einmal mehr eine Absolventin der Hochschule RheinMain: Yvonne Thomas erhielt für ihre Diplomarbeit im Studiengang Medientechnik den ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen + Medientechnologie".
Die 26-Jährige untersuchte in ihrer Abschlussarbeit die "Stereoskopische Wahrnehmung in Abhängigkeit verschiedener Displaygrößen" und erstellte eine Studie zur Akzeptanz von 3D-Inhalten. Auf der Medienwoche@IFA in Berlin überreichte Dr. Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des ZDF, der Absolventin den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis. Dabei hob er heraus, wie sehr er sich darüber freue, dass das ZDF "die Trägerin des 1. Preises, Frau Yvonne Thomas, bereits vor dieser Würdigung durch ein Praxissemester und später dann als freie Mitarbeiterin kennen und schätzen lernen durfte. […] Die Ausgezeichneten sind ein Beleg dafür, dass es gut qualifizierte Frauen mit Potenzial gibt. Wir sind zuversichtlich, auch zukünftig qualifizierte Frauen für die technischen Herausforderungen in den Medienunternehmen von ARD und ZDF gewinnen zu können."
Yvonne Thomas sieht die Auszeichnung nicht nur als Anerkennung für ihre Diplomarbeit, sondern als Bestätigung, dass sich das gesamte Studium gelohnt hat: "Wie auch viele andere Studierende habe ich während meines Studiums immer nebenbei gearbeitet. Nun fühle ich mich darin bestätigt, dass das Ergebnis die Mühe wert war." Das Preisgeld biete ihr eine gute Grundlage für den Start ins Berufsleben, freut sich die Absolventin. Unter anderem will sie von dem Geld ihre BaföG-Förderung zurückzahlen.
Mit dabei bei der Preisverleihung vor rund 100 Gästen aus Medien, Hochschulen und Verbänden war selbstverständlich auch Prof. Dr. Wolfgang Ruppel, der Yvonne Thomas von Seiten der Hochschule RheinMain bei ihrer Arbeit betreut hat. Er freut sich darüber, dass die 26-Jährige nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch und menschlich vom Studiengang Medientechnik begeistert ist. Yvonne Thomas betonte, im Studiengang Medientechnik habe ein außergewöhnlich gutes Verhältnis zwischen Studierenden und Professorinnen und Professoren geherrscht.
Dass ihr Studium an der Hochschule RheinMain eine gelungene Vorbereitung auf das Berufsleben war, beweist Yvonne Thomas’ heutiger Arbeitsplatz bei der European Broadcasting Union in Genf. "Für jemanden, der gerade erst auf dem Gebiet der Fernsehtechnik mit dem Studium fertig geworden ist, ist das eine der besten Chancen, die man bekommen kann", erklärt Thomas.
Mit dem 2009 erstmals vergebenen ARD/ZDF-Förderpreis "Frauen + Medientechnologie" wollen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Frauen motivieren, sich im Rahmen ihrer Praktika, Studienschwerpunkte und Abschlussarbeiten mit technischen Fragestellungen aus dem Bereich der audio-visuellen Medienproduktion und -distribution auseinanderzusetzen. Ziel ist auch, talentierten Frauen Karrierewege bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu eröffnen.
Beim Hochschulinformationstag "HIT 2011" präsentiert die Hochschule RheinMain über 30 Bachelorstudiengänge aus sechs Fachbereichen und informiert rund ums Studium - etwa zu "Wie finanziere ich mein Studium?". Das Veranstaltungsprogramm am Donnerstag, 20. September, am Campus Kurt-Schumacher-Ring 18, wird im Audimax mit einer Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, um 9 Uhr eröffnet. Im Halbstundentakt werden dann ab 9.15 Uhr Studiengänge vorgestellt, es gibt Probevorlesungen und Fachleute aus der Hochschulverwaltung geben beispielsweise "Tipps zur Studienwahl" bzw. informieren über "Bachelor - Master: Was Sie schon immer über "Bologna" wissen wollten!". Das vollständige Programm des HIT findet sich im Internet unter www.hs-rm.de/hit.
An den Infoständen während des Hochschulinformationstags besteht darüber hinaus die Gelegenheit, sich im persönlichen Gespräch mit Professoren, Studierenden oder weiteren Mitgliedern der Hochschule ein Bild von den Studienmöglichkeiten an der Hochschule RheinMain zu machen. Darüber hinaus bietet der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen Laborführungen an.
Eingeladen zum "HIT 2011" sind insbesondere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 sowie Berufstätige, die ein weiterqualifizierendes Studium aufnehmen möchten. Auch Lehrerinnen und Lehrer sind natürlich angesprochen und nicht zuletzt sind Eltern ebenfalls willkommen.
Der Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain begann im Jahre 1996 - seinerzeit noch als Fachbereich Weinbau und Getränketechnologie - mit dem Istituto Agrario di San Michele all Adige, Italien, und später mit den Universitäten Udine und Trento eine bisher sehr erfolgreiche Zusammenarbeit in Lehre und Forschung in Form eines Doppeldiplomabkommens.
Ziel des ersten agrarwissenschaftlichen Doppeldiplomabkommens im deutschsprachigen Raum war es, die berufliche Qualifizierung im Weinbau und in der Oenologie auf einem hohen internationalen Niveau durch die Einbindung bedeutender Hochschul- und Forschungsinstitutionen in Deutschland und Italien zu gewährleisten.
Seit 1996 haben bereits 87 Studierende im Rahmen dieser Zusammenarbeit ihre Diplom- bzw. Bachelorurkunde erhalten. Zurzeit sind 14 italienische Studierende in Geisenheim immatrikuliert und bereiten sich auf den doppelten Abschluss vor.
Vor dem Hintergrund einer seit 1996 bemerkenswerten Erfolgsbilanz stiftete Prof. Dr. h.c. mult. Clemens Klockner, ehemaliger Präsident der Fachhochschule Wiesbaden, im November 2006 auf der 10-jährigen Jubiläumsfeier in
S. Michele einen jährlichen Hochschulpreis von 2.000 Euro für die bestbewertete Abschlussarbeit im Rahmen dieser Hochschulkooperation. Bei Vorliegen von zwei gleichwertigen Arbeiten kann der Preis in je 1.000 Euro aufgeteilt werden.
Bisher erhielten sieben italienische Absolventen und ein deutscher Absolvent den "Karl-Bayer-Preis", benannt nach dem langjährigen Dekan des Fachbereichs Weinbau und Getränketechnologie, Prof. Karl Bayer, einem der Gründer der deutsch-italienischen Hochschulkooperation.
In diesem Jahr erhalten eine italienische Absolventin und ein deutscher Absolvent für ihre ausgezeichneten Diplomarbeiten die Urkunde über je 1.000 Euro.
Die Diplomarbeit von Sabine Zublasing mit dem Thema: "Analyse der phänotypischen Variabilität einer Core Collection von Vitis Vinifera mittels Texture Analysis" wurde von den Herren Prof. Dr. Ernst Rühl, Geisenheim, und Prof. Dr. Duilio Porro, S. Michele, und die Diplomarbeit von Andreas Hütwohl mit dem Thema: “Charakterisierung von Weinen pilzresistenter Rebsorten, kultiviert und ausgebaut in Nordostitalien“ von Frau Prof. Dr. Rauhut, Geisenheim, und Herrn Prof. Dr. Roberto Zironi, Universität Udine, betreut. Beide exzellente Arbeiten wurden mit 1,0 bewertet.
Diese deutsch-italienische Hochschulkooperation ist kein Selbstläufer. Sie muss - wie bisher - gepflegt werden, damit auch in Zukunft italienische und Geisenheimer Studierende die Chance für einen doppelten Bachelor-Abschluss haben werden.
Mal eben übers iPhone bei Facebook einstellen, wo man sich gerade befindet. "Social Media goes Mobile" ist der Titel des vierten Mobile Media Forums an der Hochschule RheinMain, das am 29. September 2011 stattfindet. Auf dem Mediencampus Unter den Eichen beleuchten namhafte Experten aus der Branche die Nutzung sozialer Netzwerke über mobile Endgeräte.
Auf der Fachtagung wird zum einen ein Überblick über aktuelle Entwicklungen und neue Services im Bereich Social Media gegeben. Zum anderen beschäftigen die Referenten sich in ihren Vorträgen aber auch mit dem Einsatz von sozialen Netzwerken im Rahmen von Werbung und Marketing.
Die Redner kommen zu großen Teilen aus der Praxis und haben in ihren Unternehmen Strategien und Projekte im Themenfeld "Social Media goes Mobile" begleitet. Unter anderem sprechen Vertreter der Firmen Google, Qype, E-Plus und T-Systems.
Nähere Informationen zum Mobile Media Forum an der Hochschule RheinMain gibt es unter www.mobilemediaforum.de. Auch die Anmeldung erfolgt über diese Website. Schnellentschlossene können bei der Teilnahmegebühr sparen: wer sich bis zum 31. August anmeldet, zahlt 149 Euro statt 199 Euro. Im Preis enthalten sind das Mittagessen und das Catering zur Tagung.
Das Mobile Media Forum am Fachbereich Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain findet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Seit 2008 beschäftigt sich die Fachtagung alljährlich mit einem Schwerpunktthema aus dem Bereich Mobilfunk.
Dr. rer. pol. Peter Altvater ist jetzt zum Vorsitzenden des neuen Hochschulrats der Hochschule RheinMain gewählt worden. Sein Stellvertreter für die kommende Amtszeit wird der Rechtsanwalt und Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt, Jörg E. Feuchthofen, sein.
Der gebürtige Bremer Dr. Altvater, Jahrgang 1955, ist seit 1999 Mitarbeiter der HIS Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover. Er ist dort in leitender Funktion im Unternehmensbereich Hochschulentwicklung tätig. Zuvor war er u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschung und Lehre an der Universität Bremen und als freiberuflicher Organisationsberater tätig.
Die insgesamt acht Mitglieder des Hochschulrats, den es als Gremium seit dem Jahr 2002 gibt, stammen aus den beiden gesellschaftlichen Bereichen Wissenschaft sowie Wirtschaft und berufliche Praxis. Neben Dr. Peter Altvater und Jörg E. Feuchthofen sind dies Prof. Dr.-Ing. Burkhard Kampschulte, Dr. jur. Klaus Palandt, Prof. Dr. Gunter Schweiger, Birgit Braitsch, Joachim Nolde und Karl-Friedrich Stracke.
Diese angesehenen Persönlichkeiten sind von der hessischen Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Hochschulrat bestellt worden. Ihre Aufgaben bis zum Jahresende 2014 bestehen darin, die Hochschule bei ihrer Entwicklung zu beraten, die Erwartungen der Berufswelt an die Hochschule zu formulieren sowie die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischer Leistungen zu fördern.
Weiterhin können die Mitglieder des Hochschulrats Empfehlungen aussprechen in Hinsicht auf die Bildung von Schwerpunkten in Forschung und Lehre, auf den Wissens- und Technologietransfer sowie die Mittelverwendung. Und von hier können auch Impulse für neue Studiengänge ausgehen.
Wegen Baumaßnahmen wird der Buchbestand der Hochschul-Bibliothek am Campus Kurt-Schumacher-Ring vom 16. Juli bis 4. Oktober geschlossen. Ab dem 18. Juli steht eine Ersatztheke von Montag bis Freitag, 11 bis 14 Uhr, zur Verfügung. Und zwar für die Bücher-Rückgabe, aktuelle Zeitschriften, Fernleihe sowie für vorgemerkte und neuerworbene Bücher. Außerdem können Kopierer, Scanner und PCs benutzt werden. Darüber hinaus ist die Rückgabe von Büchern auch an den Bibliotheksstandorten Bleichstraße, Unter den Eichen und Landesbibliothek Wiesbaden möglich. Über die in der vorlesungsfreien Zeit an einigen Standorten geänderten Öffnungszeiten geben aktuelle Informationen im Internet www.hs-rm.de/bibliothek Auskunft.
Gleich zwei Preisträger des Plakatwettbewerbs "Alles Liebe?" kommen von der Hochschule RheinMain. Claudio Como und Peer Wierzbitzki, beide Studenten des Kommunikationsdesigns in Wiesbaden, überzeugten die Jury des vom Deutschen Studentenwerk ausgeschriebenen Wettbewerbs mit ihren Ideen.
"Alles Liebe?", das bezog sich auf die Gefühle, die Studierende heute ihrer Hochschule entgegenbringen. Auf Plakaten sollten Design-Studierende deutlich machen, ob es sich zwischen Hochschule und Studierenden um eine harmonische Beziehung oder eine stressige Beziehungskiste handelt. Das Thema traf einen Nerv: 240 Design-Studierende aus ganz Deutschland reichten 340 Plakate beim Deutschen Studentenwerk ein.
Unter ihnen waren Claudio Como und Peer Wierzbitzki von der Hochschule RheinMain. Unterstützt von Prof. Dr. Cornelia Freitag-Schubert beschlossen die beiden, auf die Frage "Alles Liebe?" eine direkte Antwort zu geben: "Das muss Liebe sein." Die Überlegung der Kommunikationsdesign-Studenten drehte sich um die Frage, welche Brücke sich zwischen einem so starken Begriff wie Liebe und dem Studium schlagen ließe. Schnell landeten Como und Wierzbitzki bei der Thematik der Finanzierung des Studiums. "Viele Studierende müssen heute nebenher arbeiten, um sich das Studium leisten zu können – und das nicht zu knapp", erläutert Como ihren Gedankengang. Und Wierzbitzki ergänzt: "Wenn man soviel auf sich nimmt, um studieren zu können, muss das einfach Liebe sein, sonst würde man es sich wahrscheinlich schnell anders überlegen."
Das Institut Weiterbildung im Beruf (iwib) der Hochschule RheinMain bietet eine Weiterbildungsreihe mit dem Titel "Führung als Motor der Veränderung" an. Hieran können Führungskräfte und diejenigen, die es werden wollen, teilnehmen. Gerade weil persönliche und soziale Kompetenzen bei einer Führungskraft in den Mittelpunkt der Tätigkeit rücken, muss ein eigener Führungsstil häufig erst entwickelt werden. Dazu bedarf es der Auseinandersetzung mit den individuellen Stärken und Entwicklungspotenzialen. "Führung als Motor der Veränderung" vermittelt die Lehrinhalte auf mehreren Ebenen, darunter sechs mehrtägige Seminare, Coaching-Einheiten sowie eine Dokumentation und ein Kolloquium. Die gesamte Weiterbildungsreihe kostet 2900 Euro. Dieser Betrag wird nicht komplett, sondern nach und nach pro Seminar fällig. Detailinformationen zur Anmeldung und zum Inhalt der Weiterbildungsreihe sind im Internet über www.hs-rm.de/iwib erhältlich. Der Anmeldeschluss ist am 22. August.
Bei den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen geht es am Mittwoch, 8. Juni, um 18 Uhr um die Frage "Wie die Autos sprechen lernten". In Hörsaal E1 auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26 sprechen dazu Harald Berninger und Hagen Stübing.
Vor Gefahrenstellen warnen, bevor es zu spät ist, den Stau auf einer Strecke erfassen, bevor man die Route wählt. Die Car-to-Car-Technologie bietet eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten, die Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr zu erhöhen. Fahrzeuge tauschen dabei Information nicht nur untereinander, sondern auch mit sogenannten Road Side Units am Straßenrand aus. Informationen werden über einen eigens für die Car-to-Car-Kommunikation entwickelten WLAN-Standard in einem ad-hoc Kommunikationsnetz an alle Verkehrsteilnehmer versandt. Damit sich die Car-to-Car-Kommunikation erfolgreich am Markt etablieren kann, muss die Fahrerin/der Fahrer von der Zuverlässigkeit des Systems überzeugt sein und der Schutz der Privatsphäre sichergestellt werden.
Harald Berninger und Hagen Stübing von der Vorausentwicklung bei der Adam Opel AG stellen die neuesten Entwicklungen innerhalb der Car-to-Car Technologie vor und zeigen Architektur und mögliche Anwendungen anhand des Forschungsprojektes AKTIV auf. Weiterhin werden Lösungen zum Schutz der Datensicherheit und der Privatsphäre vorgestellt.
Die Rüsselsheimer Hochschulgespräche sind Kooperationsveranstaltungen der VHS Rüsselsheim mit dem VDI Rheingau, der Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums und der Hochschule RheinMain. Der Eintritt zu der öffentlichen Veranstaltung ist frei, alle Interessenten, besonders Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüsselsheim und Umland, sind herzlich willkommen. Die Vorträge beginnen immer um 18:00 Uhr im Raum E1 am Campus Rüsselsheim.
Die Hochschule RheinMain, ihre Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter, wird am Montag, 30. Mai, auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring eine Gedenkveranstaltung durchführen. Und zwar am Tatort eines Tötungsdelikts, dem in der vergangenen Woche ein 19-jähriger Wiesbadener zum Opfer gefallen ist.
Auf Anregung des Fachbereichs Sozialwesen soll den Hochschul-Mitgliedern Gelegenheit gegeben werden, gemeinsam des Toten zu gedenken. Außerdem soll damit ein Anlass geschaffen werden, Mitgefühl und persönliche Betroffenheit über diese Tat auszudrücken und einen Austausch unter den Teilnehmern der Gedenkveranstaltung zu ermöglichen.
Vor Kurzem waren sie noch Informatik-Studenten am Campus Wiesbaden der Hochschule RheinMain, jetzt "machten" sie ihren Doktor an der Uni Marburg. Und zwar mit Arbeiten, die sie im Wiesbadener Fachbereich "Design Informatik Medien" angefertigt hatten. Genau gesagt: im Studiengang "Allgemeine Informatik" im Labor für Medizinische Assistenzsysteme unter der Leitung von Prof. Dr. Detlef Richter.
Beide frischgebackenen Doktoren haben einen sogenannten Migrationshintergrund: Soulimane Abdellaoui kam als Sechsjähriger aus Marokko nach Deutschland und absolvierte hier seine Schul- und Berufsausbildung. Danach erwarb er die Fachhochschulreife und studierte Informatik in Wiesbaden, wobei er sich besonders für das Fach Digitale Bildverarbeitung begeisterte.
Nach seinem Diplomabschluss qualifizierte er sich weiter und erwarb den Master. Die Aufgabenstellung dafür erhielt Abdellaoui von Prof. Dr. Detlef Richter und Dr. med. Gerd Straßmann von der Marburger Uni-Klinik für Strahlentherapie. Er führte sie im vertrauten Wiesbadener Labor durch. Diese Masterarbeit wurde 2006 durch den Fachbereichstag Informatik an Fachhochschulen sogar als bundesweit beste Jahrgangsarbeit auf dem Gebiet der Allgemeinen Informatik ausgezeichnet. Der erfolgreiche Informatiker blieb im Wiesbadener Labor für Medizinische Assistenzsysteme und fertigte hier seine Promotionsarbeit an, in bewährter Kooperation von Prof. Dr. Richter und Dr. Gerd Straßmann. Abdellaoui entwickelte dabei einen anatomischen Atlas für Kopf-Hals-Tumore. Dieser Atlas unterstützt die Radiologen bei der Bestrahlungsplanung für diese Tumorart.
Der zweite erfolgreiche Informatik-Student, Fayzal Bekkaoui, 1979 als Sohn marokkanischer Eltern in Wiesbaden geboren, legte einen ähnlichen akademischen Weg zurück. Auch er begeisterte sich für die digitale Bildverarbeitung und wurde während seiner Promotion von Prof. Dr. Richter betreut, ebenso wie Soulimane Abdellaoui in dem Wiesbadener Labor für Medizinische Assistenzsysteme und wiederum in Zusammenarbeit mit Dr. med. Gerd Straßmann von der Uni-Klinik für Strahlentherapie. Fayzal Bekkaoui entwickelte eine neue Methode zur Beschreibung der Bewegung und Verformung von Lungentumoren für die Hochpräzisionsbestrahlung.
Beide Doktorarbeiten wurden am Fachbereich Medizin der Philipps Universität Marburg eingereicht und inzwischen mit "magna cum laude" bewertet. Soulimane Abdellaoui und Fayzal Bekkaoui dürfen den Titel Dr. rer. physiol. tragen.
Zu einem Vortrag zum Thema "Infotainment - Schnelle Datenverbindungen im Automobil" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Dr. Thomas Ginsberg von TE Automotive in Bensheim am Freitag, 27. Mai, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Die sichere Übertragung schneller, hochfrequenter Datenströme spielt nicht nur im heimischen Wohn- oder Arbeitszimmer eine Rolle. Auch im Bereich der Automobilindustrie wird sie immer wichtiger – hauptsächlich für die Bereiche Multimedia und Fahrerassistenz.
Der Vortrag von Dr. Ginsberg beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand hochfrequenter Datenübertragungstechnik im Automobil aus der Sicht eines Steckverbinderherstellers. Zur Illustration greift der Referent auf aktuelle Produktbeispiele zurück. Im zweiten Teil seines Vortrags gibt Ginsberg einen Ausblick auf Trends und Potentiale im Bereich intelligenter Konnektivität.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Selbstentwickeltes Wein-Schulungskonzept verbindet Serviceorientierung, Organisation und Weinkommunikation
Für die Geisenheimer Studierenden des Projektes "Beratung & Kommunikation" war es ein spannender und erfolgreicher Tag im Mai: Nach mehrmonatiger Vorbereitungs- und Entwicklungszeit wendeten sie ein selbstentwickeltes Schulungskonzept erstmalig in der Praxis an. Dabei bewiesen die Geisenheimer Studierenden einmal mehr, dass sie nicht nur Wissen und Theorie beherrschen, sondern das Erlernte praxisgerecht zur Anwendung bringen können.
Auftraggeber und Erstkunde für das studentische Schulungsteam ist das Gastronomieunternehmen Cafe & Bar Celona aus Bielefeld, dessen Geschäftsleitung das Thema Wein in den eigenen Betrieben mehr in den Mittelpunkt rücken will. Besonders die Mitarbeiter, die in ihrer Heimatregion weniger mit Wein zu tun haben, sollten nicht nur mehr Fachkenntnisse erhalten, sondern für das Thema Wein begeistert werden.
Prof. Dr. Robert Göbel, der das Projekt initiierte und leitete, entwickelt neue Formen der Lehre außerhalb der Hörsäle: "Das Lernen und Trainieren geschieht viel effizienter, wenn Studierende mit den Anforderungen von Unternehmen unmittelbar konfrontiert werden. Nichts bleibt besser in Erinnerung als selbst gemachte Erfahrungen. Seminare und Planspiele können die Basis schaffen, aber die eigentliche Übertragung des Wissens gelingt nur durch die praktische Anwendung."
Das Schulungskonzept für Cafe & Bar Celona wurde innerhalb des Projektes komplett neu entwickelt. Zu Beginn galt es, die Abläufe und Besonderheiten des Gastronomieunternehmens kennenzulernen. Dazu präsentierte sich das Unternehmen, das insgesamt über 1000 Mitarbeiter beschäftigt, zunächst in Geisenheim und stellte sich den Fragen der 38 Projektteilnehmer. Im zweiten Schritt verbrachten Studierende als "getarnte" Gäste eineinhalb Tage in mehreren der 20 Restaurants des Unternehmens. Die dort gemachten Erfahrungen brachten ans Licht, dass eine effiziente Schulung in Sachen Wein nicht nur inhaltliche, sondern auch organisatorische Anforderungen erfüllen muss und dass das Thema Wein auch im Restaurant angemessen kommuniziert werden sollte.
Aufgeteilt in Projektgruppen entwickelten die Studierenden daraufhin eine Wein-Schulung für die Führungs- und Service-Mitarbeiter sowie ein Kommunikationskonzept, das auch das Weinsortiment optimieren hilft. Parallel dazu wurde ein Organisationskonzept aufgestellt, das zukünftig eine effiziente Schulung sicherstellen soll. Alle drei Teile wurden nun in einem abschließenden Tagesseminar vorgestellt und auch angewendet.
27 Mitarbeiter des Bielefelder Unternehmens reisten an und wurden für ein "Training der Nasen" zunächst einmal in die Welt der Weinaromen eingeführt. Beim anschließenden Mittagessen ging es darum, den richtigen Wein zum entsprechenden Gang zu finden. Sebastian Ott, einer der Studierenden und durch die eigene Gastronomie-Erfahrung bestens mit dem Thema Essen und Wein vertraut, führte durch diesen Teil der Schulung. "Die Teilnehmer sollten selbst die Erfahrung machen, wie unterschiedlich die Weine zum jeweiligen Essen passen. Das eine oder andere Schockerlebnis war dabei durchaus beabsichtigt. Wir erklärten dann, warum der eine Wein mehr und der andere weniger harmoniert."
Wie wichtig die Kommunikation des Themas Wein in der Gastronomie ist, war Thema des dritten Seminarteils. Wie denken und entscheiden unterschiedliche Kundentypen, auf was schauen sie, wenn sie ein Restaurant betreten und wie wählen sie ihre Weine aus? Die Studierenden präsentierten eindrucksvoll, wie wichtig das Thema Emotionen ist. Agata Barbagallo, die als Studierende die Gruppe Kommunikation leitete, fasste zusammen: "Weniger technische Beschreibungen und Text, dafür mehr Emotionen und weniger, aber gut aufeinander abgestimmte Weine machen dem Gast die Entscheidung leichter und erzeugen Vorfreude."
Dass man sich unternehmensintern auch selbst schulen kann, zeigte das dritte Team. Hohe Fluktuationsraten sind in der Gastronomiebranche an der Tagesordnung. Wenn man dennoch nicht auf Weinschulungen verzichten möchte, braucht es eine darauf abgestimmte Organisation. Ein dreistufiges Schulungs- und Organisationssystem wurde dementsprechend maßgeschneidert entwickelt. Das Ende des Seminars galt dem Weinwissen rund um Weinherstellung und Herkünften sowie einer abschließenden Prüfung für die teilnehmenden Mitarbeiter.
Für Prof. Dr. Robert Göbel besteht kein Zweifel, dass Studierende erfolgreiche Unternehmensberatung machen können. Allerdings sei es nicht immer einfach, ein solches Projekt in den Studienalltag zu integrieren: "Der Praxisschock für die Studierenden besteht nicht in der Abschlussveranstaltung, sondern in der flexiblen und an den Bedürfnissen der Unternehmen ausgerichteten Arbeitsweise. Ich bin mir bewusst, dass die eine oder andere Wochenend- oder Nachtschicht eingelegt wurde. Aber die Studierenden können stolz sein auf ihre Ergebnisse. Sie sind zu unternehmerischen Teams zusammengewachsen und haben praxisnäher gearbeitet, als dies in herkömmlichen Seminaren überhaupt möglich ist."
Jetzt bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen die neuen Erkenntnisse umsetzt. Das Feedback der Teilnehmer war überaus positiv und die Unternehmensführung der Celoba GmbH hat bereits ihr Interesse bekundet, die Zusammenarbeit mit den Studierenden aus Geisenheim fortzusetzen.
Andreas Reinhardt, "frisch gebackener" Absolvent des Internationalen Wirtschaftsingenieurwesens am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieur-wissenschaften der Hochschule RheinMain, wird im August und September an der Praxis Academy des Campus of Excellence (COE) teilnehmen. Als eines von rund 40 Nachwuchstalenten wurde der 25-Jährige ausgewählt, in einem von 20 anspruchsvollen Praxisprojekten mitzuarbeiten.
Der Campus of Excellence e.V. ist eine Initiative von fast 100 Wirtschafts-unternehmen, Institutionen, Verbänden, Hochschulen und Schulen. Er bietet eine Plattform für die systematische Vernetzung leistungsstarker Studierender und junger Akademiker mit Unternehmen, sorgt für Wissensaustausch und initiiert Projekte zu zentralen Zukunftsthemen in den Bereichen Bildung, Arbeit und Werte. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 haben mehr als 560 Schüler, Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen an Projekten des COE teilgenommen.
Reinhardt und die anderen Stipendiaten des Jahres 2011 werden zuerst eine gemeinsame Einführungswoche besuchen, die sie umfassend auf die Projektarbeit vorbereitet. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen neben Workshops (Projektmanagement, Problemanalyse, Businessetikette, interkulturelle Kompetenz u.v.m.) auch Unternehmensbesuche auf dem Plan, um Theorie und Praxis zu verknüpfen. Danach geht es für den Stipendiaten mit dem Studienschwerpunkt Energietechnik zur Firma IBC Solar. Hier entwickelt er ein Geschäftsmodell zur Marktintegration im Bereich Stromvermarktung vor dem Hintergrund der geplanten EEG-Novelle zum 01.01.2012.
Die Freude bei Andreas Reinhardt ist groß. Nicht nur, weil er sich über die Auszeichnung an sich freut, sondern auch, weil er hofft, vom Campus of Excellence einiges für die Zukunft mitzunehmen: "Von meinem Praktikum bei IBC Solar verspreche ich mir eine intensive Zusammenarbeit mit den anderen Stipendiaten und mit unseren erfahrenen Mentoren sowie spannende Einblicke in strategische Fragen der deutschen Photovoltaikbranche."
Eine reine "Frauensache" war der Gewinn des Ideenwettbewerbs "Volkswagen auf dem Weg zum Enterprise 2.0": Fünf von Prof. Dr. Wolfgang Jäger betreute Studentinnen aus dem Studiengang Media Management, Hochschule RheinMain, wurden jetzt in Wolfsburg ausgezeichnet. Beim Finale des von der Volkswagen AG deutschlandweit ausgeschriebenen Wettbewerbs setzten sich die Wiesbadenerinnen gegen zwei konkurrierende Teams aus Braunschweig und Clausthal durch.
Die Jury bestand aus Führungskräften der Volkswagen AG. Das Jurymitglied Nina Böttger lobte bei der Preisverleihung insbesondere die Umsetzbarkeit der Ideen: "Die Vorschläge, die die Studentinnen entwickelt haben, sind sehr praxisorientiert und lassen sich gut in den Arbeitsalltag integrieren."
Das erfreuliche Fazit der fünf angehenden Media Managerinnen: "Durch den Wettbewerb haben wir viel über Enterprise 2.0 und die interne Unternehmenskommunikation gelernt. Der Tag der finalen Präsentation war sehr spannend und eine tolle Erfahrung, auch im Hinblick auf das spätere Berufsleben."
Ein Enterprise 2.0 ist ein Instrument, welches Web 2.0-Technologien wie Blogs oder Wikis innerhalb eines Unternehmens sinnvoll integriert. Es lebt von der Bereitschaft der Mitarbeiter, diese Neuerung auch wirklich zu nutzen. Daher bestand die Aufgabe des Wettbewerbs darin, ein Konzept zu entwickeln, um eventuelle Vorbehalte gegenüber Web 2.0-Technologien auszuräumen. Darüber hinaus ging es darum, ihren Nutzen aufzuzeigen und die Mitarbeiter dadurch nachhaltig zu motivieren, vielleicht sogar zu begeistern, daran teilzunehmen.
Im vergangenen Jahr musste Fabius Igor Mbakom Tchiengang sich noch mit dem zweiten Platz bei den deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo zufrieden geben. Ende April gelang dem Kameruner nun der Sieg: Bei den Hochschulmeisterschaften in Hamburg errang er den Meistertitel in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm.
Tchiengang studiert am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain im zweiten Semester Maschinenbau. Er kämpft für den JC Wiesbaden in der deutschen Judo-Bundesliga und ist Mitglied im Nationalteam von Kamerun.
Der Hochschulsportbeauftragte Klaus Lindemann war einer der ersten, die dem Ausnahmesportler gratulierten: "Als Partnerhochschule des Spitzensports sind solche Siege unserer Studierenden immer wieder eine besondere Freude. Sie zeigen, dass unser Anliegen, studierende Spitzensportler dabei zu unterstützen, Sport und Studium unter einen Hut zu bringen, erfolgreich ist."
Für die beste hessische Abschlussarbeit im Bereich Frauen- und Geschlechterforschung hat Agnes Happel jetzt den Henriette-Fürth-Preis erhalten. Dieser Preis wird jährlich vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) für die beste hessische Abschlussarbeit im Bereich Frauen- und Geschlechterforschung vergeben. Die Preisträgerin studierte im Masterstudiengang "Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Sozialraumentwicklung und -organisation (maps)" der Hochschulen RheinMain und Fulda. Die Grundlagen zu ihrer Masterarbeit – der Titel lautet "Die fremden Deutschen im ländlichen Raum – Integrationspotentiale russlanddeutscher Frauen einer Neubausiedlung in einer Kleinstadt in Nordhessen" - bildete ein Lehrforschungsprojekt der Wiesbadener Hochschule, das von Prof. Dr. Michael May, Fachbereich Sozialwesen, zusammen mit seiner Fuldaer Kollegin Prof. Dr. Monika Alisch geleitet wurde. In der Laudatio zum Henriette-Fürth-Preis hieß es u.a., dass Agnes Happel "einen innovativen Beitrag zur interkulturellen Verständigung und zur Debatte um Integrationspolitik und -praxis" geleistet und damit ein "gutes Beispiel fachhochschultypischer Forschung" geliefert habe.
Der österreichische Schriftsteller Thomas Glavinic, Jahrgang 1972, wird sich noch vor seiner Poetikdozentur im Wintersemester 2011/12 dem Wiesbadener Publikum vorstellen, und zwar am Donnerstag, 12. Mai, 12.15 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, Gartengeschoss.
Unter dem Titel "Ein Autor stellt sich vor" findet erstmals in einem Sommersemester diese Einführung in die "Poetikdozentur: junge Autoren" statt. Bei dem Debüt dieser neuen Veranstaltung im Vorfeld der eigentlichen Poetikdozentur wird Thomas Glavinic gemeinsam mit Prof. Dr. Lorenz Jarass auf dem Podium sitzen. Der Professor des Fachbereichs Design Informatik Medien wird als Talkleiter den Autor zu seinem Leben und Schreiben befragen. Außerdem wird Thomas Glavinic ausgewählte Textpassagen aus seinem Werk, beispielsweise aus seinem neuen Roman "Lisa", der im Februar 2011 erschienen ist, lesen. Hierin geht es um eine Schwerkriminelle, die weltweit rätselhafte Verbrechen verübt – ein "typischer" Glavinic–Roman?! Das wird der 1972 geborene Autor selbst anlässlich von "Ein Autor stellt sich vor" beantworten können.
Abschließend kann das Publikum Fragen stellen, moderiert von Prof. Dr. Rita Rosen, der Kulturbeauftragten der Hochschule RheinMain.
Der Eintritt zu "Ein Autor stellt sich vor" ist frei.
Die Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain gehört deutschlandweit zu den zehn besten Fachbereichen in der Kategorie "Betriebswirtschaftslehre (BWL)" an Fachhochschulen. Dieses Ergebnis ergab eine aktuelle Umfrage der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ bei über 500 Personalchefs von Unternehmen. Die Wiesbaden Business School teilt sich gemeinsam mit dem Wirtschafts-Bereich der Fachhochschule Frankfurt Platz neun, was gleichzeitig bedeutet, dass sie unter den Fachhochschulen Hessens und Rheinland-Pfalz den Spitzenplatz einnehmen.
Die befragten HR-Experten gaben in ihrem Ranking Auskunft darüber, aus welchen Hochschulen ihrer Ansicht nach die besten Absolventinnen und Absolventen kommen. Darüber hinaus räumen sie nach der Flaute der Wirtschafts- und Finanzkrise den Berufseinsteigern gute Chancen ein: Deutschlandweit glauben 85 Prozent der Befragten in den Personalabteilungen, dass Berufseinsteiger gute oder sogar sehr gute Aussichten auf dem Stellenmarkt haben.
Den Dekan des Fachbereichs Wiesbaden Business School, Prof. Dr. Jakob Weinberg, freut es sehr, "unter die Top 10 der aus der Sicht der Wirtschaft renommiertesten Hochschulen gekommen zu sein. Dieses gute Ergebnis korrespondiert sehr gut mit unseren Erfahrungen, dass unsere Absolventinnen und Absolventen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben."
Auf Einladung des Fachgebiets Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain beschäftigt sich Dipl.-Ing. (FH) Roland Knauer unter dem Titel "Fixed Access-Technologien, aktueller Stand und zukünftige Entwicklungen" mit neuen Perspektiven von Zugangsnetzen. Der Vortrag vermittelt ein Bild der aktuellen Situation in den kabelgebundenen Zugangsnetzen - Kupfer und Glasfaser - und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Netze, im Zusammenhang mit dem Netzumbau zum Next Generation Network. Roland Knauer ist Mitarbeiter bei "Produktion technische Infrastruktur Nürnberg, Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH". Der Vortrag findet am Freitag, 6. Mai, 14 Uhr, im M-Lab (Raum 406, 4. Stock, Gebäude A1 Nord) der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, statt.
Die Ära der Breitbandanschlüsse auf Basis des Kupfer-Anschlussliniennetzes in Deutschland begann im Jahr 1999 mit der Einführung der ADSL-Technologie. Zuvor waren im Konsumentenbereich Internet-Schmalbandzugänge per Analog- und ISDN-Modem üblich. Die ADSL-Technologie bildet heute noch die Basis der Breitbandversorgung breitester Bevölkerungsschichten.
Die Entwicklung des Bandbreitenbedarfes stellt das klassische Kupfernetz nun zunehmend vor Herausforderungen. Der Vortrag von Roland Knauer erläutert, welche technologischen Möglichkeiten dieses Netz noch bietet, welche Reserven noch in ihm stecken. Unbestritten jedoch ist, dass am Ende die beinahe unbegrenzte Kapazität der Glasfaser in den Anschlussbereichen Einzug hält und FTTx die Accesstechnologie der Zukunft auf lange Sicht darstellen wird. Der Vortrag geht dabei näher auf das GPON-System ein, zeigt darauf aufbauende Entwicklungspfade, die den am Horizont längst skizzierten Gigabit-Anschluss im Konsumentenbereich ermöglichen.
Zu einem Vortrag zum Thema "Exact Audio Copy - Audiodaten von optischen Speichermedien extrahieren" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Diplom-Informatiker André Wiethoff von der ACE GmbH in Dortmund am Freitag, 15. April, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Beim Auslesen von Audiodaten von einer CD können Lesefehler vorkommen. Exact Audio Copy gilt als eines der besten Freeware-Programme, um Audiodaten von CDs fehlerfrei auszulesen. Der Vortrag von André Wiethoff erläutert das grundlegende Datenformat von CDs und wendet sich dann dem Auslesen von Audiodaten und den Unterschieden zum Auslesen von reinen Daten-CDs zu. Im Anschluss werden einige der von Exact Audio Copy angewandten Techniken vorgestellt. Zum Abschluss folgen einige Betrachtungen zu Kopierschutzverfahren bei Audio-CDs, die auf bewussten Verstößen gegen den Red Book Audio CD-Standard beruhen.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Die Hochschule RheinMain beteiligt sich an einer Spendenaktion zugunsten von Studierenden der japanischen Stadt Sendai. Diese Großstadt an der Pazifikküste liegt lediglich 130 Kilometer westlich des Epizentrums vom Erdbeben im März und wurde von einer verheerenden Tsunamiwelle heimgesucht.
Die Tohoku Gakuin University in Sendai ist eine Partnerhochschule der Hochschule RheinMain. Der Fachbereich Wiesbaden Business School unterhält seit vielen Jahren ein Austauschprogramm mit ihr. Auf Initiative Wiesbadener Studierender, die die Gastfreundschaft und die großzügige Unterstützung ihres Aufenthalts in Sendai erlebt haben, wurde jetzt ein Spendenkonto eingerichtet. Die Spenden sollen in erster Linie den dortigen Studierenden zugute kommen, die durch die Naturkatastrophe ihre Eltern oder Wohnungen verloren haben oder wegen der furchtbaren Erfahrungen psychologische Hilfe benötigen.
Der Präsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, bittet persönlich auch die Wiesbadener Bevölkerung um Spenden, und zwar auf das Konto mit der Nr. 47597, Bankleitzahl 510 915 00 bei der Rheingauer Volksbank, Kontoinhaber Detlev Reymann, Verwendungszweck "Spende Sendai".
Wie der Auslandsbeauftragte des Fachbereichs Wiesbaden Business School, Prof. Dr. Andreas Lenel, sagt, "sind die Lebensbedingungen in Sendai nach wie vor sehr schwierig. Viele Menschen haben alles verloren und sind sehr traumatisiert. Auch einige Gebäude der Tohoku Gakuin University sind völlig zerstört, so dass die Vorlesungen vermutlich erst wieder im Mai aufgenommen werden können."
Am Freitag, 8. April, hält Dr. Stefan Jordan vom Astronomischen Recheninstitut der Universität Heidelberg einen Vortrag am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain. Um 20 Uhr spricht er im Hörsaal E1 auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26 zum Gaia-Satelliten, der ab 2013 etwa eine Milliarde Sterne unserer Milchstraße mit extrem hoher Genauigkeit vermessen soll. Die besten Winkelmessungen entsprechen der Bestimmung des Durchmessers eines menschlichen Haares in einer Entfernung von 700 km. Besonders die präzisen Messungen der Entfernungen der Sterne sind von fundamentaler Bedeutung für fast alle Gebiete der Astrophysik.
In dem Vortrag werden nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte der Astrometrie und der Entfernungsbestimmung das Messprinzip und die Technik des Satelliten erläutert. Den Abschluss bilden ausgewählte Beispiele, welche die Wichtigkeit der Messungen für das Studium unserer Galaxis und des ganzen Universums erläutern.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Wie gut sind junge Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland integriert? Wie stehen die Bildungschancen von Ausländern in der Bundesrepublik? Und werden Deutsche mit Wurzeln in anderen Ländern in unserem Schulsystem von vornherein benachteiligt? "Natürlich hat man immer mal mit Klischees zu kämpfen, aber dann muss man eben durch gute Leistung überzeugen", sagt Murat Karakaya, Student an der Hochschule RheinMain. Genau wie seine Kommilitonen Erkan Kara und Jalal Hammari wurde er von der Friedrich-Ebert-Stiftung in deren Stipendiatenprogramm aufgenommen. Kriterien für eine Förderung sind soziales Engagement und "ein Blick, der über das eigene Fach hinausgeht", wie Prof. Dr. Jiri Sobota, Vertrauensdozent der Stiftung an der Hochschule RheinMain, betont. Aber natürlich muss man auch gute Noten mitbringen, wenn man ein Stipendium bekommen will. Das tun alle drei.
Erkan Kara und Murat Karakaya sind als Kinder türkischer Eltern in Deutschland geboren, Jalal Hammari kam vor zwei Jahren aus Marokko nach Deutschland. Alle drei studieren sehr erfolgreich an der Hochschule RheinMain und engagieren sich in ihrer Freizeit in zahlreichen Projekten. So sind die Studenten des Internationalen Wirtschaftsingenieurwesens Kara und Karakaya politisch sehr aktiv und wurden am vergangenen Sonntag in die Stadtparlamente von Oestrich-Winkel bzw. Rüsselsheim gewählt. Jalal Hammari gibt kostenfreie Förderkurse für Studierende mit Schwierigkeiten in den Fächern seines Studiengangs Maschinenbau. Auch in den Gremien der studentischen Selbstverwaltung mischen die drei ordentlich mit.
Als Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung werden sie nun zum einen finanziell gefördert - und zwar in Höhe des jeweils gängigen BaFöG-Satzes, zu dem monatlich 150 Euro Büchergeld hinzukommen. Das Stipendium läuft für die Dauer des Studiums. "Durch die finanzielle Unterstützung müssen wir neben dem Studium weniger arbeiten. Das gibt uns mehr Zeit für weiteres Engagement", freut sich Erkan Kara. Noch wichtiger als die Finanzspritze ist den Studenten aber die ideelle Förderung durch die Stiftung. Das Seminarangebot für die Stipendiaten ist breit gefächert, vom Führungskräftetraining über Workshops zur politischen Bildung bis hin zu Softskills wie Präsentationstechniken oder Schreibtrainings. Wichtiger Bestandteil des Studiums ist auch der Netzwerk-Gedanke. So stellen beispielsweise ehemalige Stipendiaten den "Neuen" regelmäßig ihre Arbeitgeber vor und stellen wichtige Kontaktpersonen auf der Suche nach Praktikumsplätzen dar. Prof. Dr. Sobota erläutert: "Studierende aus gewissen gesellschaftlichen Schichten haben einen Wettbewerbsvorteil, weil ihre Eltern die richtigen Leute kennen und sie sich auf diese Kontakte berufen können. Die Stiftung möchte diese Kontakte allen Stipendiaten zugute kommen lassen und solche Wettbewerbsnachteile, für die keiner etwas kann, nivellieren." Als Repräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Sobota die drei Studenten ausdrücklich auf die Vorbildfunktion hingewiesen, die sie nun haben. Hammari, Kara und Karakaya freuen sich gerade darauf. "Wir wollen zeigen, dass man es schaffen kann - ganz egal mit welchem Hintergrund."
Die Hochschule RheinMain beteiligt sich ab dem kommenden Wintersemester am "Deutschlandstipendium", dem nationalen Stipendienprogramm der Bundesregierung. Mit diesem Programm verbindet die Bundesregierung die Absicht, dass zukünftig acht Prozent aller Studierenden in Deutschland mit je 300 Euro monatlich gefördert werden. Die Hochschulen werben dafür 150 Euro pro Stipendium von privaten Förderern ein. Die weiteren 150 Euro legt das Bundesministerium für Bildung und Forschung dazu. Damit verfolgt das Ministerium auch das Ziel, eine Stipendienkultur in Deutschland zu etablieren.
Für das Jahr 2011 kann die Hochschule RheinMain 41 Studierenden nach Vorgabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein Stipendium zur Verfügung stellen. Vorausgesetzt, es finden sich private Förderer und Unternehmen in der Region, die sich am Stipendienprogramm beteiligen. "Das Deutschlandstipendium birgt die große Chance, junge Talente während ihres Werdeganges zu unterstützen. Studierende können sich durch diese finanzielle Hilfe stärker auf ihr Studium konzentrieren", erklärt Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain. "Wir suchen daher private Förderer und Unternehmen, die gemeinsam mit uns die Spitzenkräfte von morgen unterstützen wollen."
Die Förderer können sich regelmäßig mit den Stipendiatinnen und Stipendiaten austauschen, wenn sie das möchten. Sie erhalten damit frühzeitig Kontakt zu den jungen Nachwuchskräften. Für das Stipendium kommen Studierende in Betracht, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig.
An den drei Studienorten Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim der Hochschule RheinMain sind 10 000 Studierende in mehr als 50 modernen Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben.
Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium an der Hochschule RheinMain unter: http://www.hs-rm.de/deutschlandstipendium
Die Hessische Landesbibliothek in Wiesbaden zeigt vom 4. April bis 31. Mai 24 Fotografien von Walter Ballhause. In diesem Jahr, am 3. April, wäre Walter Ballhause 100 Jahre alt geworden (geb. 1911 in Hameln, gest. 1991 in Plauen). Er hat in den Jahren 1930 bis 1933 als junger Arbeitsloser in Hannover sozialdokumentarische Fotos mit hoher künstlerischer Qualität geschaffen: es sind Zeugnisse der tiefen Krise der Weimarer Republik und des aufkommenden Faschismus.
Die Ausstellung "Agonie der Weimarer Republik" bietet einen thematischen Querschnitt durch das fotografische Werk Walter Ballhauses der Jahre 1930 bis 1933.
Die Massenarbeitslosigkeit - durch Porträtfotos einzelner Personen erhält sie ein einprägsames Gesicht - und das Elend der Kriegskrüppel des 1. Weltkriegs gehören zu den "Zeichen der Zeit" (W.B.), ebenso wie das traurige Schicksal vieler Kinder. Dabei kennt Ballhause keine Klassenschranken: Der frierende Gymnasiast aus vermutlich "gutem Hause" und das einsame, durstige Kind vor den monotonen Hanomag-Werkswohnungen in Hannover sind Motive seiner "mitfühlenden Kamera" (Prof. Jörg Boström). Fotos arbeitsloser Handwerker, Angestellter und - infolge der Wirtschaftskrise - ruinierter Einzelhandels-Geschäfte gehen ebenfalls über eine reine "Arbeiterfotografie" hinaus. Und das Foto "Abends auf der Ithklippe", erstmals öffentlich als Print gezeigt, veranschaulicht noch eine ganz andere Facette: Das auf den ersten Blick stimmungsvolle Bild zeigt hintergründig betrachtet Menschen zwischen Himmel und Abgrund - ein romantischer Topos.
Unbemerkt aufgenommene Fotos von der beginnenden Gewaltherrschaft 1933 dokumentieren den gescheiterten Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Bilder der politischen Agitation einer linken Splitterpartei, deren Ortsgruppe in Hannover Walter Ballhause mitgegründet hatte, vervollständigen die Wiesbadener Ausstellung.
Zum Studienstart gehört weit mehr als nur das Entgegennehmen des Stundenplans oder das Eintragen in Teilnehmerlisten. Wer mit dem Studium beginnt, kommt nicht nur neu an die jeweilige Hochschule; er oder sie ist oft auch neu in der Stadt, kennt noch niemanden und sich nicht aus.
Zu Beginn eines jeden Semesters hilft das Organisations-Team, bestehend aus Prof. Dr. Konstanze Anspach, Mona Schwarz und Yavuz Dal (beide Studienschaft Maschinenbau) mit der Unterstützung weiterer Studierender aus höheren Semestern, den Maschinenbau-Erstsemestern mit der so genannten "RimS-Race", sich zurechtzufinden. RimS, das steht für "Rein in mein Studium", und die Schnitzeljagd führt die Erstsemester sowohl auf dem Campus herum als auch in die Umgebung des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften. In Fünferteams müssen die Studienanfänger unterschiedlichste Aufgaben lösen und Fotos an den anzulaufenden Stationen machen.
Eine der Fragen lotst die Studierenden beispielsweise in das Labor für Werkstoff- und Bauteilprüfung, wo geschätzt werden soll, welche Temperatur ein im Ofen erhitztes Stahlbauteil hat. In der Bibliothek soll das Standardwerk "Dubbel" gesucht und zusammen mit einem Teammitglied fotografiert werden. Die Stadt-Stationen führen die Studierenden unter anderem zu Partnerfirmen, bei denen sie Prozente bekommen, aber auch auf den Bahnhofsvorplatz mit dem berühmtesten "Kind der Stadt", Adam Opel, und schließlich zum CIM-Zentrum der Hochschule, wo die Studierenden sich ein Software-Paket abholen, das sie im gesamten Studium nutzen können.
Im Sommersemester 2011 begrüßte der Maschinenbau 40 neue Studierende, 35 davon nahmen an der Race teil. Natürlich wurden die Besten auch prämiert – bei einem Grillfest zusammen mit den Maschinenbau-MentorInnen zum Abschluss der RimS-Race erhielten die Gewinner Poloshirts, Laptoptaschen oder andere Logo-Artikel "ihrer" Hochschule. Gewonnen hat in diesem Semester das Team C2 mit Jens Kirsch, Mark Roos, Rene Schneider, Georg Schot und Philipp Wietschorke.
"Wir haben uns einmal total verlaufen und sind jetzt richtig geschlaucht, aber wir haben unheimlich viele nützliche Infos gesammelt. Und dass wir am Schluss zu einem Steak und einem Bier eingeladen waren, war ein super Abschluss", freute sich nicht nur das Gewinnerteam.
Eine seltene und daher besondere Feierstunde im Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen: Dr. jur. Christian Lührmann, links auf dem Foto, erhielt vom Präsidenten der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor. Zuvor hatte der Senat der Hochschule RheinMain dem Antrag des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen zur Verleihung der Bezeichnung Honorarprofessor an Dr. Christian Lührmann zugestimmt.
Dr. Lührmann, 1973 in Osnabrück geboren, ist seit dem Jahr 2007 Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht. Bereits seit 2006 ist er als Lehrbeauftragter am Fachbereich tätig. Dort hielt er Pflichtvorlesungen im Masterstudiengang Bautechnologie/Baumanagement und im Bachelorstudiengang Architektur. Künftig wird er bei den angehenden Architekten das Fach "Ziviles und öffentliches Baurecht, Honorarrecht" und bei den angehenden Bauingenieuren die Fächer "Mediation und Konfliktschlichtung" sowie „Risiko- und Chancenmanagement im Hochbau“ lehren.
"Wir sind finanziell, räumlich und hinsichtlich der Lehrkapazität zwar am Limit, dennoch nehmen wir wieder über 1000 Erstsemester auf", so kommentiert Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, anlässlich der Erstsemesterbegrüßung in Wiesbaden die aktuelle Studierendenstatistik.
Die vorliegende Gesamtzahl der Erstsemester an der Hochschule RheinMain beträgt 1020 (Stand 11. März). Es ist die zweithöchste in der Geschichte der Hochschule RheinMain für ein Sommersemester und steht dem Sommersemester 2010, als es eine Rekordsteigerung um rund 20 Prozent mit einer Gesamtzahl von 1141 Studienanfängern gab, kaum nach.
Die Studienorte im Einzelnen: In Wiesbaden haben sich bis zum 11. März 772 Erstsemester immatrikuliert, im Sommersemester 2010 waren es 823 Studienbeginner. Am Campus Rüsselsheim waren es im vergangenen Jahr 300 Erstsemester, in diesem Jahr sind es 241. In Geisenheim nahm der Masterstudiengang "Gartenbauwissenschaften" sieben Studierende auf. Die weiteren Geisenheimer Studiengänge nehmen ihre neuen Studierenden stets im Wintersemester auf.
Wiesbaden:
Ähnlich wie in den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen des Fachbereichs Wiesbaden Business School ungebrochen hoch. Beispielsweise lauten die Zahlen für die Bachelorstudiengänge "Business Administration" 92 Erstsemester (2010: 98) und "International Business Administration" 66 (2010: 71). Die Bachelorstudiengänge "Insurance and Finance" und "Business Law" konnten sogar von 98 (2010) auf aktuell 123 bzw. von 96 (2010) auf 100 Erstsemester in diesem Sommersemester zulegen. Bereits die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber ließ das kommende rege Einschreibverhalten erwarten. So bewarben sich beispielsweise 695 junge Leute im BA-Studiengang "Mediamanagement", 919 waren es bei BA-"Business Administration". Die höchste Zahl an Bewerbungen für das Sommersemester 2011 an der Hochschule RheinMain gab es im Bachelorstudiengang "Soziale Arbeit", und zwar 1070.
Rüsselsheim:
Am Studienort Rüsselsheim führte der Bachelorstudiengang "Umwelttechnik" aufgrund der hohen Nachfrage einen Numerus clausus ein. Tatsächlich lag die Zahl der Bewerbungen für einen Studienplatz mit 119 nochmals höher als im Vergleichszeitraum Sommersemester 2010 (89). Anstelle der extrem hohen Zahl von 80 Erstsemestern im Sommersemester 2010 nimmt der Studiengang aktuell nur 39 neue Studierende auf: eine Antwort auf die Überschreitung der Lehr- und Raumkapazität vergangener Semester. Somit erklärt sich die geringere Zahl an Erstsemestern in Rüsselsheim allein schon durch diese Maßnahme der notwendigen Studienplatzbeschränkung.
Geringeren Zahlen in den Bachelorstudiengängen "Medientechnik" und "Informations- und Elektrotechnik" des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften stehen gleiche oder leicht erhöhte Erstsemesterzahlen in den anderen Studiengängen gegenüber. Und bei der lange Zeit schwachen bzw. stagnierenden Nachfrage nach den beiden "Physik"-Studiengängen deutet sich eine Trendwende an. 2010 gab es hier 30 Erstsemester, aktuell werden 40 Bachelor- und Masterstudierende ihr Studium aufnehmen.
Weiterhin äußert sich Prof. Dr. Detlev Reymann zur aktuellen Studierendenstatistik: "Sowohl das hohe Niveau bei der Zahl der Erstsemester als auch die „Atempause“ kommen nicht überraschend. Wir mussten studienplatzbeschränkende Maßnahme einführen, um die Qualität der Lehre, des Studiums und auch der Forschung zu halten. Da, wie allseits bekannt ist, die hessischen Hochschulen unter fehlenden Finanzmitteln leiden, müssen diese Maßnahmen wohl als unpopuläre "Notwehr" bezeichnet werden. Natürlich wollen wir uns fit machen für die künftig zu erwartenden hohen Zahlen von Studienbeginnern aufgrund des G 8 und der ausgesetzten Wehrpflicht - und sehen uns allerdings mit einem deutlichen Handicap konfrontiert: wir haben schlichtweg keine Räume, kein Personal."
Eine Bibliothek in Bewegung – die Bereichsbibliothek für die medienorientierten Studiengänge hat ein neues Gebäude bezogen: "Die Rotunde im F-Gebäude auf dem Mediencampus Unter den Eichen 5 bietet ein lichtdurchflutetes, architektonisch reizvolles Ambiente zum Lesen und zum Arbeiten: ein echtes Schmuckstück einer modernen Bibliothek", freut sich Helga Klein, die Leiterin der Hochschulbibliothek. Dort stehen in der neuen Umgebung 20 000 Bücher und 60 Zeitschriften den Studierenden und externen Nutzern zur Verfügung. Nicht zu vergessen die "Tastbar", die eine einzigartige Sammlung von Materialproben für die Innenarchitekten und Kommunikationsdesigner bereit hält.
Beim Umzug im Februar waren auch die Mitarbeiterinnen gefordert, so wie hier Jana Etzrodt beim Einsortieren der Bücher.
Dass er sich im Zuge seines Informatik-Studiums an der Hochschule RheinMain einmal mit der Sprache der Fische beschäftigen würde, hätte Jakob Klaus-Stöhner nicht gedacht. Nicht einmal, dass Fische überhaupt vernehmbar kommunizieren, wäre ihm in den Sinn gekommen. Umso spannender findet der Wiesbadener nun seine Mitarbeit an einem Forschungsprojekt des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung auf Helgoland: der 31-Jährige entwickelte eine Software, die in Tonaufnahmen die Stellen erkennt und herausfiltert, an denen Knurrhähne - in der Nordsee lebende Raubfische - im öffentlichen Aquarium auf Helgoland miteinander kommunizieren.
Warum das Ganze? "Die Forscher wollen herausfinden, worüber die Knurrhähne sich unterhalten", erläutert Klaus-Stöhner. "Das Problem ist, dass die Fische etwas mundfaul sind und nur recht selten knurren. Vor dem Einsatz meiner Software mussten die Forscher die Versuchsbecken daher 24 Stunden am Tag überwachen." Bei der Entwicklung der entsprechenden Software ging es darum, das Knurren der Fische zu erkennen, gleichzeitig aber Störgeräusche - die oft auf derselben Frequenz liegen wie die "Unterhaltung" der Knurrhähne - zu eliminieren. Ein umfangreiches Unterfangen, dem Klaus-Stöhner bereits seine Bachelorarbeit an der Hochschule RheinMain gewidmet hat. Auch in seine Masterarbeit am dortigen Fachbereich Design Informatik Medien wird das Forschungsprojekt nun einfließen.
Ein zukünftiges Projekt für den Informatiker könnte beispielsweise sein, anhand der Geräusche des Störs festzustellen, ob es sich bei dem jeweiligen Fisch um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Diese Erkenntnis wäre ökonomisch höchst wertvoll: "Derzeit dauert es fünf Jahre, bis man das Geschlecht eines Störs bestimmen kann", weiß Klaus-Stöhner. "Wenn das in Zukunft früher ginge, wäre das für die Kaviarproduktion ein entscheidender Vorteil."
Betreut wird Jakob Klaus-Stöhner auf Seiten der Hochschule RheinMain von Prof. Dr. Steffen Reith. Der Professor ist genauso gefesselt von den Knurrhähnen wie sein Student. "Ich lehre das oftmals nicht so beliebte Fach Theoretische Informatik", gibt er schmunzelnd zu. "Umso mehr freue ich mich nun, dass Jakob beweist, wie praktisch und interdisziplinär die theoretischen Grundlagen der Informatik tatsächlich sind." Während seiner Aufenthalte an der Biologischen Anstalt Helgoland wird Jakob Klaus-Stöhner von Prof. Dr. Philipp Fischer vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung betreut.
Enthusiastisch fasst Prof. Dr.-Ing. Stefan Plaum vom Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen seine Lehrerfahrungen in Namibia, im südwestlichen Afrika, zusammen: "Das Projekt klappte prima und war ein toller Erfolg. Auch namibische Dozenten nahmen teil." Die Rede ist von seinem - inzwischen sogar vierten - Baukostenworkshop an der Polytechnic of Namibia in Windhuk, Partnerhochschule der Hochschule RheinMain. Vor gut einem Jahr schlossen Wiesbadener Bauingenieure und die Hochschulleitung der Polytechnic eine Kooperation, an der sich hoch motivierte Dozenten und Studierende beteiligen. "Mit einer Gruppe von 20 Studierenden - darunter sogar ein Drittel Studentinnen - des 5. Semesters Bachelor of Technology habe ich projektbasiertes Lernen, project-based-learning, geübt. Das ist eine in Afrika noch eher unbekannte Lehrform", erklärt Prof. Dr.-Ing. Plaum. Am Beispiel einer großen Sporthalle aus Stahlbeton, Stahl, Glas, Mauerwerk und Holz mussten die Studierenden eigenständig eine Massenermittlung, öffentliche Ausschreibung und EDV-basierte Baukostenkalkulation des anspruchsvollen Projektes erstellen.
Derzeit befindet sich noch ein Wiesbadener Master-Student des Bauingenieurwesens in Namibia, vier weitere Master-Studenten folgen in diesem Sommer. "Im Herbst dieses Jahres kommen aber auch Studierende und Dozenten aus Namibia an unsere Hochschule und werden hier ein Gastsemester verbringen", erläutert Prof. Dr. Plaum die zukünftigen Pläne.
Internationalität wird an der Hochschule RheinMain groß geschrieben. Nicht nur unsere Studierenden gehen vermehrt für ein Praxis- oder Studiensemester ins Ausland. Jedes Semester kommen auch zahlreiche Studierende aus anderen Ländern zu uns, um in Deutschland ein Auslandssemester zu absolvieren.
Der Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften will seinen ausländischen Gästen nun größere Mobilität in der Stadt selbst und in der Umgebung ermöglichen und bittet daher um Fahrradspenden. Gesucht werden fahrbereite gebrauchte Fahrräder, besonders Herrenräder. Diese sollen sowohl an internationale als auch an bedürftige Studierende verliehen werden. Wer in Keller oder Garage noch ein Fahrrad findet und dies spenden möchte, kann es an der Telefonzentrale des Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26 abgeben.
Sebastian Otte, Student der Hochschule RheinMain, ist jetzt Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volks e.V.. Diese erfreuliche Nachricht aus der Bonner Geschäftsstelle der Studienstiftung erreichte den Studenten des Masterstudiengangs "Informatik", der "eine absolute Sonderstellung einnimmt", wie Prof. Dr. Ulrich Schwanecke in seinem Antrag schrieb.
Der aus Ratzeburg gebürtige Otte, Jahrgang 1983, absolvierte zunächst in fünf Semestern als bester Absolvent den Bachelorstudiengang "Allgemeine Informatik". Seine herausragenden Leistungen setzt er nun im Masterstudium "Informatik" fort, beispielsweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Schwanecke beim Forschungsprojekt "Stereo-Fotografie mit einer Smartphone-Kamera".
Darüber hinaus unterstreicht sein soziales und kulturelles Engagement außerhalb des Studiums seine Förderungswürdigkeit. Über längere "Zeit war er ein sehr aktives Mitglied in der Theatergruppe unserer Hochschule" (Schwanecke). Zusätzlich war Sebastian Otte im traumhaus e.V. für Jugendkultur in Taunusstein engagiert. Hier wirkte er mit bei der Organisation der Hausaufgabenbetreuung und auch von Musik/Band-Events. Sogar an einem Survival-Wochenende für Jugendliche war der Stipendiat beteiligt.
Für den Familienvater, im Februar 2008 kam sein Sohn zur Welt, bedeutet diese Förderung der Studienstiftung, dass "ich jetzt eine breite Plattform zum hochschul- und fächerübergreifenden Austausch mit anderen Studierenden nutzen kann. Das bringt neue und interessante Kontakte! Meine weitere wissenschaftliche Ausbildung wird dadurch um eine wesentliche Facette erweitert. Ich freue mich sehr, dass ich in dieses Förderprogramm aufgenommen wurde und bin dankbar für diese neue Perspektive."
Zum Abschied von Prof. Dr. Reinhard Peukert als Hochschullehrer am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain findet das Symposium "Helfen und (ver-)dienen. Gemeindepsychiatrie und Sozialwirtschaft" statt. Die Begrüßung nimmt Prof. Dr. Angelika Ehrhardt um 13 Uhr am Mittwoch, 16. Februar, im A-Gebäude, Audimax, Campus Kurt-Schumacher-Ring, vor. Danach spricht der Buchautor und langjährige Chefarzt der Westfälischen Landesklinik in Gütersloh, Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner, zum Thema "Kann Helfen überhaupt bezahlbar sein? Sozialökologische Anmerkungen zu einem alten Thema der Sozialpsychiatrie". Diesem Beitrag folgen drei weitere Referate sowie um 17 Uhr eine Diskussion, moderiert von Prof. Dr. Petra Gromann, Hochschule Fulda. Das Symposium wird um 18 Uhr mit einem Empfang im E-Gebäude abgeschlossen.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, Gäste sind willkommen.
Mit dem Wintersemester 2010/11 begann der Studienbetrieb des neuen Studiengangs "Angewandte Mathematik" mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ der Hochschule RheinMain. In sechs Semestern erlernen die Studierenden sowohl mathematische Theorien als auch die Fähigkeit, diese Theorien in einem naturwissenschaftlich-technischen Bezug praktisch anzuwenden. Dafür stehen neben mathematischen Kernfächern wie Analysis, Geometrie, Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie und Numerik auch Problemlösungsstrategien und die computergestützte Umsetzung mathematischer Methoden auf dem Lehrplan. "Der Studiengang macht keine Kompromisse beim theoretischen Niveau, erlaubt aber gerade dadurch die Bearbeitung auch sehr komplexer Anwendungsprobleme und führt bereits während des Studiums an ein Forschungsniveau heran", sagt der Studiengangsleiter Prof. Dr. Karlheinz Spindler. "Voraussetzungen für das Studium sind Freude an analytischem und abstraktem Denken, Ausdauer und Zähigkeit – und ein Interesse daran, mathematische Methoden in konkreten Anwendungen umzusetzen."
Die Absolventinnen und Absolventen haben gute Berufsaussichten in verschiedensten Tätigkeitsbereichen: von der Luft- und Raumfahrttechnik über den Automobilbau bis hin zur Nanotechnologie. Zusätzlich werden die Studierenden auf ein weiterführendes Masterstudium und eine mögliche Promotion vorbereitet. Das Studium richtet sich besonders an mathematik- und technikbegeisterte Studieninteressierte, die ihr theoretisches Wissen schon im Studium an konkreten Aufgaben aus Industrie und Forschung anwenden wollen.
Unter dem Titel "... nah und fern" liest Prof. Dr. Rita Rosen, Kulturbeauftragte der Hochschule RheinMain, eigene Gedichte und Haiku. Begleitet wird sie am Klavier und Akkordeon von Edda Heine. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 8. Februar, 19.30 Uhr, im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, statt. Der Eintritt beträgt acht bzw. ermäßigt sieben Euro.
Die Gedichte von Rita Rosen werden als "lebenslustig, kritisch, etwas widerborstig und humorvoll" beschrieben. In der konzentrierten Form des japanischen Haiku: ein Dreizeiler mit 17 Silben, verarbeitet sie Beobachtungen in der Stadt Wiesbaden und Erlebnisse auf ihren Reisen. Das gemeinsame Motto von Rita Rosen und Edda Heine lautet: "Musik und Gedichte verbinden uns mit unsichtbaren Fäden".
Julia Friesdorf studiert im 2. Semester Kommunikationsdesign und hat jetzt mit ihren Landschaftsfotografien den "Vitanas Fotopreis" gewonnen. Dieser Preis ist eine Premiere in Wiesbaden. Die Vitanas Unternehmensgruppe betreibt deutschlandweit Senioren- und Pflegeheime und seit 2010 auch in Wiesbaden. Die künstlerische Ausstattung der Innenräume berücksichtigt insbesondere fotografische Arbeiten. Darauf bezieht sich der jährlich zu vergebene "Vitanas Fotopreis". Thema des Preises ist die Landschaftsfotografie, wobei dieser Begriff frei verstanden wird. Industrielandschaft, Stadtlandschaft und imaginäre Landschaften sind ebenfalls zugelassen. Teilnehmer sind die Fotografie-Studierenden von Prof. Lothar Bertrams, Hochschule RheinMain. Die dreiköpfige Jury besteht aus der Leitung des Vitanas-Hauses, einem studentischen Vertreter aus der Fachschaft Kommunikationsdesign und Prof. Lothar Bertrams. Mit dem 1. Preis ist auch der Ankauf eines Bildes verbunden.
Die 22jährige Preisträgerin zeigt eine kleinformatige Serie digital bearbeiteter Landschaftsaufnahmen. Als Vorlagen hat Julia Friesdorf eigene Landschaftsfotos aus dem rheinland-pfälzischen Westerwald benutzt. Die Studentin hat diese Fotos ästhetisch "verwandelt", sodass die Bilder mit ihren hellen, ausgewaschenen Farben ferne Erinnerungen und Träume assoziieren. "Es sind beinahe ortlos idealisierte Szenerien", urteilt Prof. Lothar Bertrams. Julia Friesdorf selbst will damit "idyllische Plätze" zeigen, die „erst auf den zweiten Blick als Menschen geschaffen erkennbar sind, weshalb ich die Farben verändert habe.“
Die Ausstellung ist noch bis zum 23. März, täglich von 9 bis 17 Uhr, im Vitanas Senioren Centrum Sonnenberg zu sehen.
Die Anfang Dezember ausgefallene abschließende Vorlesung von Antje Rávic Strubel findet jetzt am Donnerstag, 27. Januar, 12.15 Uhr, in der Hochschule, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Gartengeschoss, statt.
Die Poetikdozentin der Hochschule RheinMain hat diese Vorlesung mit "Liebe machen" überschrieben. Die Potsdamer Autorin wird darstellen, warum Liebesgeschichten konservativ sind. Und sie wird sich mit der Frage beschäftigen, was "überhaupt eine Liebesgeschichte ist" (Strubel). Abgerundet wird die Vorlesung von Antje Rávic Strubel mit der Aussicht darauf, "wie Liebe als anarchistisches Modell zurückgewonnen werden kann" und was das mit ihrem Hörspiel "Kältere Schichten der Luft" zu tun hat.
Die Vorlesung wird wieder als Lunchlesung stattfinden: nach der Vorlesung und einer anschließenden Diskussion nehmen die Poetikdozentin und die Gäste einen gemeinsamen Lunch zu sich. Der Eintritt ist frei.
Mit dem berufsintegrierten Studium (BIS) bietet die Hochschule RheinMain Techniker/innen und Meister/innen die Möglichkeit, neben ihrer Berufstätigkeit einen vollwertigen Abschluss als Diplom-Ingenieur/in zu erlangen. Am Mittwoch, 26. Januar, können sich Interessierte über die Möglichkeiten des BIS in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik informieren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr am Campus Rüsselsheim der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, Gebäude A, Raum A6a.
Aufgrund der soliden praktischen Erfahrungen von Techniker/innen und Meister/innen kann das berufsbegleitende Studium gestrafft werden und ermöglicht so den Abschluss nach acht bzw. neun Semestern. Die Vorlesungen für BIS-Studierende finden im Semester jeweils am Mittwoch ab 14 Uhr und am Samstag statt. Die Diplomarbeiten werden in der Firma angefertigt, in der die Studierenden arbeiten. So können die neu erworbenen Kenntnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden.
Das Buch "Bordeaux & Co" des Fachbereichs Geisenheim belegte jetzt bei den GOURMAND WINE BOOKS AWARDS 2010 in Paris den 1. Platz in der Kategorie "Best Wine Book for Professionals" für das Land Deutschland. Studierende des Studiengangs Internationale Weinwirtschaft haben es im Rahmen des Seminars "Projekt Frankreich" eigenständig entwickelt und geschrieben.
Wie der Präsident des Gourmand World Cookbook Awards, Edouard Cointreau (Madrid), mitteilte, wird das Buch im März im Rahmen der "Paris Cookbook Fair" vorgestellt. Gleichzeitig ist das Buch für den weltweiten Wettbewerb "Gourmand Best in the World" qualifiziert, der am 2. März entschieden wird.
Prof. Dr. Robert Göbel, der die Idee zum Buchprojekt hatte und es wissenschaftlich begleitete, sieht in dem Preis "die Leistungen der Studierenden bestätigt, die damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, dass sich Studium und professionelles Arbeiten durchaus ergänzen können. Die Studierenden des Studiengangs Internationale Weinwirtschaft des Jahrgangs 2008 haben nicht nur die einzelnen Artikel verfasst, sondern haben das gesamte Projekt der Buchkonzeption, Herstellung sowie alle PR-Aktivitäten in Teams durchgeführt. Schön ist auch, dass Vertreter des Semesters ihr Buch und das Projekt persönlich in Paris im Rahmen der Cookbook Fair vorstellen werden."
Das Projekt ging über eine reine Wissensvermittlung hinaus. Für Prof. Dr. Göbel war wichtig: "Viele Fähigkeiten, die es als Unternehmer braucht, konnten trainiert und konkret umgesetzt werden. Dass das Ergebnis jetzt mit einem internationalen Preis bedacht wird, ist eine tolle Belohnung für die zurückliegenden Anstrengungen." Nicht zu vergessen, dass ein Verlag gefunden wurde, der ein hervorragender Kooperationspartner war: "Der Kornmayer Verlag hat das Buch seit Januar 2010 im Programm und trug im Vorfeld tatkräftig zur Fertigstellung der Druckvorstufe bei. Es macht Spaß, mit Unternehmern zu kooperieren, bei denen neben den wirtschaftlichen Interessen auch noch Zeit bleibt für eine gute Portion Idealismus. Davon profitieren die Studierenden und der Fachbereich Geisenheim" (Göbel).
Die jungen Autorinnen und Autoren werfen in ihrem Erstlingswerk einen kritischen Blick auf das Weinland Frankreich und bringen den interessierten Lesern auf sehr abwechslungsreiche und anschauliche Weise die französische Weinwirtschaft näher. Weingenuss ist ebenso ein Thema wie Handels- und Produktionsstrukturen. Christopher Groote, einer der Autoren und Leiter des PR-Teams, hebt hervor, dass "diese Fülle unterschiedlicher Aspekte erstmal strukturiert werden musste. Wir durften uns nicht verzetteln. Denn wir wollten ja ein Gesamtergebnis abliefern und nicht bloß Einzelleistungen der Teams. Der Jury hat es offensichtlich gefallen." Das Buch war auch ein Wagnis, weil die Studierenden "ohne eigene Erfahrungen ans Werk gegangen sind" (Groote). Die betont kritische, völlig neutrale Blickrichtung war beabsichtigt, "nichts ist romantisch verklärt", wie Christopher Groote sagt: "Wir haben schöne Landschaften und prunkvolle Chateaus bewusst nur als Nebenaspekt betrachtet und uns auf Fakten, das Identifizieren von Problemen und mögliche Perspektiven konzentriert." So "ist ein Buch entstanden, das für Profis und auch für interessierte Laien wertvolle Informationen und interessante Einblicke enthält."
Inzwischen dient den nachfolgenden Semestern das Buch als Basis zum Einlesen in das Grundlagenwissen zum Thema "Weinwirtschaft Frankreich". Das aktuelle Semester Internationale Weinwirtschaft des Jahrgangs 2009 sieht das Projekt ihrer Vorgänger als Herausforderung an und hat sogar ein eigenes Vorhaben gestartet. Unter dem Projekt-Titel „IWW forscht“ arbeiten acht Forschungsteams rund um das Thema "Frankreich" und bereiten einen Forschungsbericht vor. Prof. Dr. Göbel: "Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!"
Unter dem Titel "Next Generation Networks" referieren und diskutieren Dr. Birgit Kaltenmorgen und Dipl.-Ing. Heinrich Gebehenne über die Basis einer einheitlichen Netzinfrastruktur für die Telekommunikation. Die beiden Vortragenden sind Mitarbeiter der Fixed Mobile Engineering Deutschland, Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH. Eingeladen wurden sie vom Fachgebiet Informationstechnik & Telekommunikation des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain, Campus Rüsselsheim. Die etwa einstündige Veranstaltung findet am Freitag, 14. Januar, in der Hochschule, Am Brückweg 26, M-Lab (Raum 406, 4. Stock, Gebäude A 1 Nord) statt. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Herausforderung für die Netzbetreiber, ihre Netze stetig an die Anforderungen ihrer Kunden und an neue technische Entwicklungen anzupassen. Allerdings ist die traditionelle Telekommunikations-Infrastruktur sehr heterogen aufgebaut. Mit anderen Worten: Unterschiedliche Dienste werden in unterschiedlichen Netzen realisiert. Dagegen schafft eine einheitliche Netzinfrastruktur, die als Plattform für alle Kommunikationsdienste genutzt werden könnte, ein riesiges Synergiepotential. Die Grundlage hierfür bietet das auf dem Internet Protocol basierende "Next Generation Networks" (NGN). Weitere Informationen zu diesem Vortrag sind im Internet über www.hs-rm.de zu erhalten.