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Pressemitteilungen 2010

PM 76/2010 - "Liebe machen": Zweite Lunchlesung von Antje Rávic Strubel

Ihre zweite Vorlesung an der Hochschule RheinMain als Poetikdozentin hat Antje Rávic Strubel mit "Liebe machen" überschrieben. Die Potsdamer Autorin wird darstellen, warum Liebesgeschichten konservativ seien. Und sie wird sich mit der Frage beschäftigen, was "überhaupt eine Liebesgeschichte ist" (Strubel). Abgerundet wird die Vorlesung von Antje Rávic Strubel mit der Aussicht darauf, "wie Liebe als anarchistisches Modell zurückgewonnen werden kann" und was das mit ihrem Hörspiel "Kältere Schichten der Luft" zu tun hat.

Die Vorlesung am Donnerstag, 9. Dezember, 12.15 Uhr, in der Hochschule, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Gartengeschoss, wird wieder als Lunchlesung stattfinden: nach der Vorlesung und einer anschließenden Diskussion nehmen die Poetikdozentin und die Gäste einen gemeinsamen Lunch zu sich. Der Eintritt ist frei.


PM 75/2010 - Hilfe nach Erdbeben und Flut: Prof. Dr. Trabert berichtet über Haiti und Pakistan

Prof. Dr. med. Gerhard Trabert berichtet in einem öffentlichen Vortrag über seine medizinischen Hilfseinsätze in Haiti und Pakistan. Der Professor für Sozialmedizin im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain schildert dabei die eigene Tätigkeit vor Ort und die Situation der notleidenden Bevölkerung in den beiden Ländern. Fotos und ein kurzer Film, der ihn bei der Versorgung pakistanischer Flutopfer zeigt, illustrieren seinen Vortrag. Gleichzeitig wird sich Prof. Dr. Trabert damit auseinandersetzen, was die beiden Kulturkreise - der westliche und der islamische - verbindet. Darüber hinaus wird sein Vortrag Inhalte seines Hochschulseminars "Armut und Existenzsicherung" wiedergeben: u.a. in Form eines von Studierenden komponierten Musikstücks.

Der Vortrag findet am Montag, 6. Dezember, 16 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Audimax, statt. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.


PM 74/2010 - Prüfen, bewerten, zertifizieren: Offenbacher Institut stellt sich in der Hochschule vor

Wenn es um die Sicherheit von Geräten und Anlagen geht, um die Eichung von Energiezählern, um Photovoltaik und vieles mehr, dann ist das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH in Offenbach am Main die richtige Adresse -, die allerdings nicht sehr bekannt ist. In einer Veranstaltung des Fachgebiets Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule am Campus Rüsselsheim wird sich dieser Unternehmensteil des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V., kurz VDE, vorstellen.

Der Referent ist Dr.-Ing. Stephan Kloska vom Labor für Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und Akustik des Offenbacher Instituts. Sein Vortrag umfasst drei Teile. Im ersten Teil gibt er einen kurzen Überblick über den VDE. Dabei wird der Schwerpunkt auf den konkreten Prüfmöglichkeiten und Dienstleistungen des VDE-Instituts liegen.

Im zweiten Teil seines Vortrags wird auf einige typische Prüfungen im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) eingegangen. Dazu werden die vorhandenen Prüfanlagen im VDE-Institut mit den entsprechenden Parametern vorgestellt. Einige der aktuellen Trends in der EMV werden im Anschluss angesprochen. Im dritten Teil des Vortrags von Dr.-Ing. Stephan Kloska beschäftigt er sich mit dem Marktzugang – Zulassungen, Zertifizierungen, Selbsterklärungen - im Bereich der EMV.

Der Vortrag findet am Freitag, 10. Dezember, 14 Uhr, Am Brückweg 26, im M-Lab (Raum 406, 4. Stock, Gebäude A1 Nord), statt. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.


PM 73/2010 - Erste hessische Online-Studienberatung

Als erste hessische Hochschule bietet die Hochschule RheinMain eine Studienberatung via Internet an. Es handelt sich um ein Onlineforum, das Studieninteressierten eine Kommunikation untereinander ermöglicht. Um beispielsweise über studienrelevante Themen zu diskutieren oder Beiträge anderer einfach nur zu lesen – und das alles selbstverständlich in anonymisierter Form. Und das Forum ist natürlich 24 Stunden am Tag und von jedem Ort aus erreichbar: "Das macht einiges leichter. Man sieht auch, dass man nicht alleine mit seinen Fragen dasteht. Oder man kann andere an eigenen Erfahrungen teilhaben lassen, wovon diese profitieren können", erläutert Chantal Mommertz von der Zentralen Studienberatung.

Die Präsenzberatung wird dadurch nicht verringert. Vielmehr bedeutet die Entscheidung für eine Onlineberatung, dass ein "weiteres Aufgabenfeld in der Studienberatung seinen Platz hat" (Mommertz).

Das Onlineforum der Zentralen Studienberatung der Hochschule RheinMain ist über http://studienberatung-online.hs-rm.de zu finden.


Human Resources im Internet: Die Spreu trennt sich vom Weizen

Die vollständige Presseinformation finden Sie hier.


PM 71/2010 - "Raumfüllendes Kino": Welche Technik steckt hinter der faszinierenden Tiefenwirkung von 3D-Filmen?

Mit dem Filmerfolg von "Avatar" ist das 3D-Kino endgültig zum ästhetischen wie auch kommerziellen Renner geworden. Die Veranstaltung "3D-Kino – Technik und Marktaussichten der dritten Dimension" im Rahmen der "Rüsselsheimer Hochschulgespräche 2010" widmet sich Fragen wie diesen: Welche Technik wird benötigt, um stereoskopische 3D-Filme zu produzieren? Wie funktioniert die Wiedergabe im Kino? Wie kommt die Ausstattung der Kinos mit digitaler Projektionstechnik in Deutschland und Europa voran und wodurch wird sie getrieben? Antworten darauf geben die Gesprächspartner Prof. Dr. Wolfgang Ruppel vom Studiengang "Medientechnik" der Hochschule RheinMain und Oliver Pasch, Sony Professional Solutions Europe, Head of Digital Cinema Europe.

Beide Experten werden Probleme diskutieren, die im Zusammenhang mit der Verarbeitung und Projektion stereoskopischer Bilder auftreten können. Außerdem werden Ergebnisse zur Zuschauerakzeptanz präsentiert. Eine Marktbetrachtung zum Stand der Umrüstung der Kinos auf Digitaltechnik und eine Übersicht über die verfügbaren Technologien runden den Inhalt der Veranstaltung ab.

Sowohl Prof. Dr. Ruppel als auch Oliver Pasch haben langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des 3D-Kinos und sind in nationalen und internationalen Gremien als Mitglieder vertreten. Aufgrund der Forschungsarbeiten von Prof. Dr. Ruppel können im Studiengang "Medientechnik" beispielsweise stereoskopische Digitalfilme in höchster Qualität produziert und nachgearbeitet werden. Außerdem steht dort ein Digitalkino mit stereoskopischer Projektion zur Verfügung.

Die Veranstaltung "3D-Kino – Technik und Marktaussichten der dritten Dimension" findet am Mittwoch, 1. Dezember, um 18 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Campus Rüsselsheim, Am Brückweg 26, Gebäude E, Hörsaal E1, statt. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.


PM 70/2010 - Online zum Bachelor für Soziale Arbeit (B.A.)

Fachkräfte im sozialen Bereich können sich mit dem Fernstudium BASA-Online der Hochschule RheinMain weiterqualifizieren. Hierüber informiert der Fachbereich Sozialwesen am Freitag, 26. November, 18:30 Uhr, am Kurt-Schumacher-Ring 18, D-Gebäude, Raum D 104.

Das Studium besteht zu ca. zwei Dritteln aus internetbasierten Selbststudienanteilen, d. h. Online-Modulen, und zu ca. einem Drittel aus dem Präsenzstudium an der Hochschule RheinMain. Während des Selbststudienanteils werden die Studierenden fachlich und organisatorisch per Internet über eine Lernplattform betreut. Über diese werden auch die Lehrmaterialien bereitgestellt und man kann mit den anderen Studierenden in Kontakt treten und virtuelle Arbeitsgruppen bilden. Durch die Präsenzphasen lernt man sich untereinander und auch die Hochschullehrenden persönlich kennen. Auskünfte sind vorab über astrid.reitz[at]hs-rm[.]de und www.hs-rm.de/sw erhältlich.


Pressemitteilung: MPA Wiesbaden – Abteilung Holz notifizierte Stelle für Bauprodukte aus dem Holzbau

Die an der Hochschule RheinMain ansässige Materialprüfanstalt für Bauwesen (MPA Wiesbaden) hat ihren Tätigkeitsbereich auf die Überwachung und Zertifizierung von Holzbauprodukten im Geltungsbereich harmonisierter Normen nach der Bauproduktenrichtlinie erweitert.

Gemäß des Bescheids des Deutschen Instituts für Bautechnik ist sie mit sofortiger Wirkung als Notifizierungsstelle (notified body 1594) für folgende Bauprodukte aus dem Holzbau (nach Bauregelliste B Teil 1) anerkannt worden:

  • Brettschichtholz nach EN 14080-1
  • Bauholz mit rechteckigem Querschnitt nach EN 14081

Für die Hochschule RheinMain bedeutet die Erweiterung der MPA insgesamt eine weitere Manifestierung ihrer Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb mit anderen (Fach-)Hochschulen.

Kontaktdaten

Hochschule RheinMain
Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen
Institut für Baustoffe und Konstruktion
Materialprüfanstalt für Bauwesen - Abteilung Holz
Kurt-Schumacher-Ring 18
65197 Wiesbaden
Telefon: 0049 (0)611 – 94 95 1514 / 1518 / 1531
Telefax: 0049 (0)611 – 94 95 1532
E-mail: holzbaulabor-fab[at]hs-rm[.]de
Web: www.hs-rm.de/fab


PM 69/2010 - Im Spitzengremium des deutschen Managements: Wiesbadener Wirtschaftsprofessorin wurde jetzt in das Präsidium des Deutschen Marketing-Verbands gewählt

Prof. Dr. Bettina Fischer vom Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain ist in das Präsidium des Deutschen Marketing-Verbands (DMV) gewählt worden. Diese Entscheidung fiel jetzt auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Verbands in Dortmund bei der Wahl des neuen siebenköpfigen Präsidiums. Der DMV ist der Berufsverband des Marketing-Managements. Ihm gehören 14 000 Entscheidungsträger in 66 deutschen Marketing-Clubs an.

Prof. Dr. Fischer lehrt Marketing und Unternehmensführung an der Hochschule in Wiesbaden und ist zugleich Präsidentin des Marketing-Clubs Mainz-Wiesbaden. Im neuen Präsidium des Deutschen Marketing-Verbands übernimmt sie das Ressort "Wissenschaft/Innovation".

Die zunächst für die Amtszeit von zwei Jahren gewählte Professorin möchte sich insbesondere dem verstärkten Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis widmen: "Für die Mitglieder unserer Marketingclubs ist es wichtig, aktuelle Erkenntnisse der Forschung in ihren Unternehmen einsetzen und umsetzen zu können. Eine wesentliche Aufgabe unserer Verbandsarbeit liegt darin, diese Informationen entsprechend zu filtern und praxisnah aufzubereiten" (Bettina Fischer).


PM 68/2010 - Neues Semesterticket beschlossen

Das Studierendenparlament (StuPa) der Hochschule RheinMain hat sich auf seiner Sitzung am 2. November 2010 einstimmig für die Fortsetzung des Semesterticket-Vertrages mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) entschieden. In den Monaten zuvor hatte der Verkehrsreferent des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der HSRM gemeinsam mit den AStA-Vertreterinnen und -Vertretern der Universitäten in Frankfurt, Darmstadt, Marburg und Gießen die Inhalte dieses Vertrags nach harten Verhandlungen mit dem RMV unter Dach und Fach gebracht.

Die StuPa-Zustimmung der Hochschule RheinMain macht den Weg für das hessenweite Solidarmodell frei. Mindestens 75% der Hochschulen in Hessen müssen dem Vertrag zustimmen, damit dieser seine Gültigkeit erlangt. Die endgültige Entscheidung mit den Voten aller hessischen StuPas ist bis Ende November zu erwarten.

Der neue, unbefristete Vertrag wirkt sich auf den Semesterticketpreis, welcher ab dem Sommersemester 2011 bei 95 EUR liegen wird, sowie auf die Fahrgastrechte aus: zu Gunsten der Studierenden! Zudem werden ab dem genannten Semester die Übergangstarifgebiete des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) inkludiert.

Weitere Informationen sind unter www.asta-hsrm.de/semesterticket und in der kommenden Ausgabe der YaBAStA, der AStA-Zeitschrift, nachzulesen.


PM 67/2010 - Vortrag zur Halbleiterfertigung bei Texas Instruments

Zu einem Vortrag zum Thema "Halbleiterfertigung bei Texas Instruments - vom Silizium zum fertigen IC" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften ein. Dipl.-Ing. Philipp Menz, Leiter Process Analysis & Reliability bei Texas Instruments, spricht hierzu am Freitag, 5. November 2010, um 14 Uhr in der Hochschule am Standort Rüsselsheim, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).

In kaum einer Branche wird die Entwicklung so schnell vorangetrieben wie im Halbleitersektor. Im Durchschnitt verdoppelt sich so z. B. die Anzahl der Transistoren pro Chip innerhalb von weniger als zwei Jahren. Texas Instruments verwendet in diesem Bereich für die Fertigung von integrierten Schaltungen die Advanced BiCMOS/CMOS Technologie.

Der Vortrag verschafft einen Überblick über die Herstellung dieser integrierten Bausteine und zeigt am Beispiel einer virtuellen Tour die technischen Abläufe und Prozessmaschinen in der Halbleiterherstellung. Außerdem wird über die notwendigen Versorgungseinrichtungen, den Energiebedarf sowie den Umweltschutz einer Halbleiterfabrik berichtet.


PM 66/2010: Forschungsprojekt von Masterstudierenden der Hochschule RheinMain: Beratungskompetenz der Hochschule findet Interesse bei Unternehmen

Gleich 56 Masterstudierende des Fachbereichs Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain untersuchten in diesem Sommersemester Veränderungsprozesse in Unternehmen. Am Forschungsprojekt nahmen 135 Firmen unter anderem aus den Branchen Telekommunikation, Sportbekleidung und Elektrogeräte teil. Im Blickpunkt standen Veränderungen in der Vertriebsorganisation.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Czech-Winkelmann erhielten die Studierenden des Masterstudiengangs Sales and Marketing tiefe Einblicke in die Motive, Ziele und Herausforderungen von Veränderungsprozessen. Auch die professionelle Unterstützung durch Beratungsfirmen wurde beleuchtet.

Überraschenderweise würden drei von vier Unternehmen bei einem zukünftigen Veränderungsprozess auf Consultingunternehmen verzichten. Als Gründe gegen ein externes Consulting wurden "hohe Kosten", die Gefahr des Abflusses von Informationen an Mitbewerber und das fehlende Branchenwissen von Beratern angegeben. Hingegen würden fast alle Unternehmen (95 %), die bereits mit externer Unterstützung Erfahrung haben, diese wieder nutzen.

Insgesamt haben 45 % aller Unternehmen Interesse, zukünftig und alternativ eine hochschulnahe Beratung hinzuzuziehen. Diese Erkenntnis zeigt vielversprechende Perspektiven für die neu gegründete Unternehmensberatung "The UnExpected Company" auf. Den "Campus Analysten und Konzeptionisten" des Fachbereichs Wiesbaden Business School eröffnet das Forschungsprojekt durch die positiven Hinweise aus der Wirtschaft also erfolgversprechende Aussichten für ihre zukünftige Tätigkeit.

Die detaillierten Ergebnisse des Forschungsprojekts sind unter www.the-unexpected-company.de abrufbar.


PM 65/2010 - Hochschulgespräch bietet Hintergrundwissen: Elektromobil in die Zukunft fahren?

Um "Elektromobilität" geht es in der ersten Veranstaltung der "Rüsselsheimer Hochschulgespräche 2010" in diesem Wintersemester. Die Gesprächspartner sind Dr. Lars Peter Thiesen von der Adam Opel GmbH und Prof. Dr. Birgit Scheppat von der Hochschule RheinMain. Beide führen mit Impulsvorträgen in das Thema ein. Anschließend diskutieren Dr. Thiesen, der für das Globale Entwicklungszentrum für alternative Antriebe der Adam Opel GmbH tätig ist, und Prof. Dr. Scheppat, die neben ihrer Hochschultätigkeit auch stellvertretende Vorsitzende der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. ist. Dabei werden Aspekte der "Elektromobilität" erörtert: stellen beispielsweise die Brennstoffzelle und die Batterie einen Widerspruch dar? Oder ist es nur eine Vision, dass Brennstoffzellen, Batterien, Elektrizität und Wasserstoff - beide aus nachhaltigen Quellen - in nicht allzu ferner Zukunft Mobilität sicherstellen?

Der Veranstaltungsabend soll darüber Auskunft geben, ob sich die genannten Technologien ergänzen und ressourcenschonend sowie energieoptimiert individuelle Mobilität ermöglichen. Des Weiteren werden Fragen zur Infrastruktur diskutiert und kritische Pfade hinsichtlich der Realisierung dieser Technologien dargestellt.

Die öffentliche Veranstaltung "Elektromobilität - Das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien?" findet am Mittwoch, 27. Oktober, 18 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Campus Rüsselsheim Am Brückweg 26, E-Gebäude, Hörsaal E1, statt. Der Eintritt ist frei.


"Enterprise 2.0" Erfolg entscheidet sich auf kultureller Ebene

Aktuelle Studie zeigt, dass bei Enterprise 2.0 Vorhaben der kulturelle Wandel und das Vorleben einer "offenen" Kultur durch die Unternehmensführung erfolgsentscheidend sind.

WIESBADEN/KÖLN, 19.10.2010. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (62%) befasst sich zwar bereits mit Enterprise 2.0, aber nur ein knappes Drittel kann den Begriff erklären (31%) und nur 17% steuert das Thema wirklich systematisch. Das von den Teilnehmern verfolgte Hauptziel von Enterprise 2.0 ist die Aktivierung des im Unternehmen vorhandenen Wissens und der kollektiven Intelligenz mit Hilfe von Social Media. Die erwarteten Veränderungen sind allerdings erst zu einem Teil realisiert. Dies liegt u.a. daran, dass bei "unerfahrenen" Unternehmen meist die Technologie im Vordergrund steht. Bei "erfahrenen" Unternehmen hingegen spielen kulturelle Aspekte in einem viel stärkeren Maße eine Rolle. So verwundert es nicht, dass ein wesentlicher Erfolgsfaktor das Vorleben einer "offenen" Kultur durch die Unternehmensführung ist.

In der Studie "Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen" haben Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School, HR-Networx und der Online-Personalberater Talential untersucht, inwieweit sich der seit einigen Jahren durch Wissenschaft und Praxis geisternde "Enterprise 2.0" Ansatz bei deutschen Unternehmen wiederfindet.

Prof. Petry stellt die Studie auf dem europäischen Enterprise 2.0 Summit am 26.-28.10. in Frankfurt a.M. vor (www.e20summit.com). Den Ergebnisbericht und weitere Informationen können Sie unter www.talential.com/corporate anfordern. Ein längerer Ergebnisbericht erscheint in der Zeitschrift Personalwirtschaft.

Autoren der Studie

Prof. Dr. Thorsten Petry, Professor für Organisation & Personalmanagement, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain, thorsten.petry[at]hs-rm[.]de

Florian Schreckenbach, Geschäftsführer und Gründer, Talential GmbH, presse[at]talential[.]com

Tjalf Nienaber, Geschäftsführer, networx Holding GmbH, tjalf.nienaber[at]networx[.]info


PM 64/2010 - Im Wintersemester 2010/11: Hermann Hesse-Preisträgerin ist die neue Poetikdozentin

Antje Rávic Strubel wird in diesem Wintersemester die "Poetikdozentur:junge Autoren" bestreiten, mit zwei Vorlesungen in der Hochschule RheinMain und zwei Lesungen im Literaturhaus Villa Clementine. Die freie Autorin wurde 1974 in Potsdam geboren und studierte nach einer Buchhandelslehre Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie in New York und Potsdam. Mit dem Erscheinen ihres ersten Buches „Offene Blende“ im Jahr 2001 entschied sie sich für einen Autorinnennamen und fügte ihrem bürgerlichen Namen den Zusatz "Rávic" - gesprochen Ravik - hinzu. Im Jahr 2007 erhielt sie den Hermann Hesse-Preis, zuvor hatte die Schriftstellerin neben anderen Auszeichnungen bereits schon den Roswitha-von-Gandersheim-Preis (2003) und den Marburger Literaturpreis (2005) erhalten.

Antje Rávic Strubel wird sich in ihren beiden Vorlesungen am 28. Oktober und am 9. Dezember, jeweils donnerstags um 12.15 Uhr, mit dem Prozess ihres Schreibens auseinandersetzen: "Ich werde einen irrlichternden Zustand des Schreibens beschwören, wobei sich am Ende herausstellen könnte, dass das Schreiben vom gewöhnlichen Leben gar nicht so weit entfernt ist. Wenn man es einmal anders betrachtet. - Ein Plädoyer fürs Ungewisse." (Strubel)

Wie immer werden die Vorlesungen als "Lunchlesungen" veranstaltet, bei freiem Eintritt, auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, erstmals im Gartengeschoss und nicht in der Bibliothek. Die Lesungen mit Antje Rávic Strubel im Literaturhaus finden am 18. November und 20. Januar 2011 statt. Weitere Informationen über die Autorin und über die Poetikdozentur sind im Internet auf www.hs-rm.de/poetikdozentur erhältlich.


PM 63/2010 - In der Diskussion: Armut und soziale Teilhabe

Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain veranstaltet anlässlich des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung die Fachtagung "Armut und soziale Teilhabe". 18 Referate von in- und ausländischen Vortragenden beschäftigen sich an zwei Tagen, am 22. und 23. Oktober, in vier Foren mit diesem Thema.

Die Foren widmen sich den Bereichen "Familie", "Armut und Gesundheit", "Bildung und gesellschaftliche Teilhabe" sowie "Reproduktionsstrategie und Alternativökonomie". Die Fachtagung verfolgt u. a. das Ziel, Antworten zu finden, wie sich Theorie und Praxis der sozialen Arbeit gemeinsam der zunehmenden Armut in Deutschland annehmen können. Denn der Anteil der einkommensarmen Haushalte in Deutschland ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gestiegen.

Über weitere Details der Fachtagung informiert die Webseite www.isapp.de.


PM 62/2010 - Vortrag zur Lautsprecherentwicklung

Zu einem Vortrag zum Thema "Moderne Methoden der Lautsprecherentwicklung" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain ein. Hierzu sprechen Charalampos Ferekidis und Karl-Heinz Fink von Fink Audio-Consulting aus Essen am Freitag, 15. Oktober 2010, um 14 Uhr in der Hochschule am Standort Rüsselsheim, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).

Die Entwicklungsmethodik von modernen Lautsprechern hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Fortschritte in der Computer- und Messtechnik (z. B. Finite-Elemente basierte Entwurfsprozesse und Klippel-Analyse) führten allerdings zu einer deutlichen Verringerung der Anzahl benötigter Entwicklungszyklen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Entwurfs- und Entwicklungsmethodik von Lautsprechern im Hause Fink Audio-Consulting. Anhand von Praxis-Beispielen werden Ergebnisse von Simulation und Klippel-Messung verglichen, Ergebnisse des Laservibrometers interpretiert und insbesondere das Schwingungsverhalten der Eigenmoden der Lautsprecher betrachtet.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für eine Diskussion mit den Rednern. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.


PM 61/2010 - Dringend gesucht: Wohnraum für Studierende!

Mit Beginn des Wintersemesters kommen über 1200 Erstsemester nach Wiesbaden an die Hochschule RheinMain. Viele suchen dringend ein bezahlbares Zimmer oder eine Wohnung. Die Hochschule RheinMain und das Studentenwerk Frankfurt am Main möchten sich daher direkt in einem gemeinsamen, dringenden Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger in Wiesbaden wenden und sie bitten, sich zu melden, wenn sie noch günstige Zimmer oder eine Wohnung für Studierende anbieten können.

Einige finden Unterkunft in den Wohnheimen des Studentenwerks Frankfurt am Main, der Kirchen oder anderer privater Träger. Gerade in Wiesbaden reichen die vorhandenen Plätze jedoch bei weitem nicht aus, um den großen Bedarf zu decken. Laut einer Statistik des Deutschen Studentenwerks bieten hier drei Wohnheime Platz für 543 Studierende.

Nachdrücklich appelliert Prof. Dr. Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, an die Wiesbadener Bevölkerung: „Die Erfahrung lehrt uns, dass die Wohnungssuche zu den größten Sorgen der Studienbeginner zählt. In der Vergangenheit haben wir zwar beim Bau von Wohnheimen aufgeholt, dennoch ist die Situation nach wie vor kritisch, auch infolge der steigenden Studierendenzahlen. Wir freuen uns also über jedes private Wohnungsangebot.“

Die Studierenden benötigten dringend preisgünstigen Wohnraum, betont auch Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. „Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Studentenwerks liegt die Anzahl der Wohnheimplätze im Rhein-Main-Gebiet deutlich unter dem Bundesschnitt: 8,8 Prozent der Studierenden gaben an, im Wohnheim zu wohnen. Bundesweit sind es dagegen laut den Zahlen des Deutschen Studentenwerks 12,3 Prozent. Besonders zu Semesterbeginn ist die Situation für wohnungssuchende Studierende daher sehr angespannt. Wir würden uns freuen, mit Unterstützung der Bevölkerung hier für Entlastung sorgen zu können.“

Für Meldungen von Wohnraumangeboten für Studierende gibt es folgende Kontakte:

Tel.: 069/ 798 23050
Fax: 069/ 798 34909
Email: servicecenter[at]studentenwerkfrankfurt[.]de
www.wohnraum-gesucht.de

Die Hochschule hängt die Angebote im Studien-Informations-Center (SIC), Gartengeschoss im A-Gebäude des Campus Kurt-Schumacher-Ring 18 in Wiesbaden, aus. Außerdem gibt ein Klick bei „Für Studierende: private Wohnraumangebote“ auf der Startseite von www.studentenwerkfrankfurt.de Auskunft über aktuelle Angebote und ermöglicht die Kontaktaufnahme.

Ansprechpartner für diese Meldung:

Hochschule RheinMain
Dr. Ernst-Michael Stiegler
Tel. 0611 /9495-1120
ernst-michael.stiegler[at]hs-rm[.]de

Studentenwerk Frankfurt am Main
Katrin Wenzel
Tel. 069 798 34903
katrin.wenzel[at]studentenwerkfrankfurt[.]de


PM 60/2010 - Preis für gute Lehre geht nach Rüsselsheim

Prof. Dr. Gerhard Engelken vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften wird am Montag, 4. Oktober, im Rahmen der Erstsemesterbegrüßung im Rüsselsheimer Rathaus mit dem "Preis für gute Lehre" der Hochschule RheinMain ausgezeichnet. Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule, ehrt den Leiter des CIM-Centrums hiermit für sein überdurchschnittliches Engagement für die Studierenden. Vorgeschlagen für den mit 6.000 Euro dotierten Preis wurde Prof. Dr. Engelken von der Fachschaft Maschinenbau.

In der Begründung ihres Vorschlags hoben die Maschinenbau-Studierenden neben "Geduld und Sorgfalt" in der Arbeitsweise von Prof. Dr. Engelken auch seine Art der Betreuung von Projekt- und Abschlussarbeiten hervor: "Klare Vorstellungen und die Weitergabe von Informationen an die Studierenden erleichtern die Kommunikation bei solchen Arbeiten enorm." Auch sein Einsatz für Exkursionen, beispielsweise regelmäßig zu Lufthansa-Technik und Opel, und Partnerhochschulen - er betreut die CAD-Kurse mit Studierenden aus Lille und Yverdon - lobte die Fachschaft Maschinenbau ausdrücklich. Die Weiterentwicklung der internationalen CAD-Kurse wurde auch Teil der ersten Rüsselsheimer Summer School mit Gästen aus Novosibirsk.

Gute Lehre und Wissensvermittlung haben an der Hochschule RheinMain einen hohen Stellenwert. Mit dem Preis für gute Lehre sollen besondere Leistungen von Lehrenden hervorgehoben und bekannt gemacht werden. "Das Besondere an unserem Preis ist, dass die Vorschläge für die Preisverleihung von den Studierenden kommen. Sie machen damit deutlich, von welchen Professorinnen und Professoren sie besonders profitieren und wodurch sie in ihrem Studium besonders gefördert werden. Wir möchten die Professorinnen und Professoren damit animieren, auch neue Wege der Zusammenarbeit mit den Studierenden auszuprobieren", erklärt Jurymitglied Dr. Bärbel Clemens. Das Preisgeld wird nun innerhalb von zwei Jahren für die "Förderung guter Lehre" verwendet; so sieht es der "Preis für gute Lehre" vor.


PM 59/2010 - Erstsemesterzahlen steigen weiter an

Die aktuellen Zahlen (Stand 01. Oktober 2010) bei den Studienanfängern der Hochschule RheinMain zeigen erneut einen deutlichen Anstieg: Während sich für das Wintersemester 2009/10 1741 neue Studierende eingeschrieben hatten, sind es in diesem Jahr schon jetzt 1995. Am Studienort Wiesbaden beträgt die Steigerung gut 23 Prozent, am Campus Geisenheim gut 13 Prozent. In Rüsselsheim konnte das hohe Niveau von über 500 Erstsemestern gehalten werden.

Für die Wiesbadener Studiengänge haben sich bislang 1208 Erstsemester eingeschrieben im Vergleich zu 979 im Wintersemester vor einem Jahr. Am Studienort Rüsselsheim sind es zum jetzigen Zeitpunkt 516 Studienanfänger, im vergangenen Wintersemester waren es 523. Geisenheim verzeichnet derzeit 271 Studienanfänger; im Wintersemester 2009/10 waren es 239.

Weitere Einschreibungen sind je nach Studiengang noch bis zum 8. Oktober möglich. Auch durch die Restplatzvergabe im Losverfahren kommen noch Studierende hinzu. Nach dem Ende der Einschreibung wird die Zahl der eingeschriebenen Studierenden nahe der 10.000 liegen. Damit erreicht die Hochschule RheinMain erneut eine Rekordzahl seit ihrer Gründung im Jahr 1971.


PM 58/2010 - Nur 9% der Employer Branding Aktivitäten in Social Media erzielen Wirkung

Die Studie "Nutzung von Social Media im Employer Branding und im Recruiting" bringt einige überraschende Ergebnisse: so kommen die Social Employer Branding Aktivitäten bei nur 9% der Kandidaten an.

WIESBADEN, 28.09.2010. In einer empirischen Studie hat der Lehrstuhl für Organisation & Personalmanagement an der Wiesbaden Business School (Prof. Dr. Thorsten Petry) in Kooperation mit dem Online-Personalberater Talential.com die Nutzung von Social Media im Employer Branding und Recruiting untersucht. Die Studie berücksichtigte dabei die Perspektive von Unternehmen und von Kandidaten und glich diese miteinander ab.

98% der Kandidaten und 71% der Unternehmen sind im Social Media aktiv. Aus Unternehmensperspektive liegen die Erfolge in Bezug auf Steigerung der Bekanntheit (37%), Recruiting von Mitarbeitern (21%) und Aufbau einer Arbeitgebermarke (18%) noch weit hinter den Zielen. Diese Aussage stimmt mit der Kandidatenseite überein: So hat nur bei 9% der Kandidaten bisher überhaupt ein Unternehmen durch Social Employer Branding Aktivitäten an Arbeitgeberattraktivität gewonnen.

Die Darstellung der Kernergebnisse erfolgt in der Personalwirtschaft Ausgabe 10/2010, die am 30.09.2010 erscheint. Einen Ergebnisbericht erhalten Sie unter www.talential.com/corporate und mit einem Klick rechts unter den Bildern auf "Informationen anfordern".

Autoren der Studie

Prof. Dr. Thorsten Petry, Professor für Organisation & Personalmanagement, Wiesbaden Business School, Hochschule RheinMain, thorsten.petry[at]hs-rm[.]de

Florian Schreckenbach, Geschäftsführer und Gründer, Talential GmbH, florian.schreckenbach[at]talential[.]com


PM 57/2010 - Drei Geisenheimer Studierende erhalten Stipendien der Daniel-Renn-Stiftung

Drei Studierende des Fachbereichs Geisenheim erhielten nach einstimmigem Beschluss auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Daniel-Renn-Stiftung je 2500 Euro für die Durchführung von Auslandspraktika in den Semesterferien. Die Studierenden hatten auf der Hauptversammlung der Stiftung die Bedeutung ihrer Praktika für ihr Studium und für ihre spätere Berufs- und Lebensplanung so umfassend und eloquent vorgetragen, dass durch den Stiftungsrat und die Mitgliederversammlung keine Abstufung in der Stipendienvergabe erfolgte.

Die erfolgreichen Studierenden der Studienrichtung Weinbau und Oenologie sind:

  • Wiebke Krüger aus Hannover; sie wird ihr Praktikum in der Williams Seleym Winery im Russian River Valley, Kalifornien, verbringen. Ihr Praktikumsbetrieb bereitet Wein im "Ultra-Premium-Bereich" durch perfektionierte und schonende Traubenverarbeitung. Sie möchte mit diesem Aufenthalt ihre Kenntnisse im Produktionsbereich verbessern.
  • Anne-Christin Trautwein vom Kaiserstuhl; sie möchte sich in der Domaine Leflaive in Burgund, einem der führenden ökologischen Weingüter in Frankreich, über die biodynamische Weinherstellung informieren.
  • Nicolas Espenschied aus Flonheim/Rheinhessen; er möchte in seinem Praktikum, ebenfalls im Russian River Valley, Kalifornien, wertvolle Erfahrungen über den Einfluss des Klimawandels auf Rebe und Böden bis hin zur Kellertechnik sammeln.

Der Zweck dieser Stiftung ist die Förderung junger Menschen aus dem Weinbau, der Oenologie, dem Brennerei- und Brauwesen, der internationalen Betriebswirtschaft sowie der angewandten Kommunikations- und Kulturwissenschaften. Insbesondere soll Studierenden ein Studien- bzw. ein Praktikumsaufenthalt schwerpunktmäßig in den Vereinigten Staaten aber grundsätzlich auch in allen weinbautreibenden Ländern mit einem Stipendium ermöglicht werden.

Die Stiftung trägt den Namen des 1998 tödlich verunglückten Sohnes von Andrea und Heiner Renn. Nach einem Studienaufenthalt an der Ohio State-University und einem Praktikum auf dem kalifornischen Weingut Walter Schug, Winzer aus Assmannshausen und Geisenheimer Absolvent, wollte sich Daniel Renn in Geisenheim immatrikulieren. Kurz vorher starb er 21jährig bei einem Autounfall in der Nähe von Hagnau. Im Gedenken an Daniel Renn gründeten Walter Schug und einige Professoren der Ohio-State-University ihre Stiftung. Ein Jahr später folgte die Familie Renn mit ihrer Gründung der Daniel-Renn-Stiftung. Diese Stiftung hat bereits seit 1999 an 19 Studierende des Fachbereichs Geisenheim 31500 Euro für Praktika bzw. Studienaufenthalte im Ausland zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Frau Andrea Renn Andrea.Renn@Burgunderhof.de, Prof. Karl Bayer karl.bayer[at]hs-rm[.]de und Prof. Dr. Doris Rauhut doris.rauhut[at]fa-gm[.]de

Information: www.daniel-renn.de


PM 56/2010 - Was wissen Unternehmen über Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit – und wie setzen sie dieses Wissen für die Leistungssteigerung ein?

Bei der Leistungssteigerung eines Unternehmens durch die Motivation und Zufriedenheit seiner Mitarbeiter gibt es deutlichen Nachholbedarf. Ähnlich sieht es aus bei Messungen der Kundenzufriedenheit und der Verwertung ihrer Ergebnisse. In beiden Bereichen bestehen Defizite, wie die bislang größte Befragung von Unternehmen zu diesem Thema in Deutschland zeigt. Insgesamt äußerten sich 399 Unternehmen zur Mitarbeiterzufriedenheit, 439 Unternehmen waren es bei der Kundenzufriedenheit. Die Studie berücksichtigt Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Mit anderen Worten: Die beteiligten Unternehmen befragen insgesamt zwei Millionen Mitarbeiter und 3,8 Millionen Kunden pro Jahr. Durchgeführt wurde die Studie von Prof. Dr. Bernhard Heidel, Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain (www.hs-rm.de/wbs), in Kooperation mit der Strategie- und Managementberatung 2hm & Associates (www.2hm.eu) in Mainz.

Nur 28 Prozent der erfassten Unternehmen konnten als "Profis" eingestuft werden hinsichtlich ihrer Messungen der Mitarbeiterzufriedenheit, der Auswertung und der Umsetzung der Ergebnisse. Die Studie zeigt deutlich, dass das Potenzial der Mitarbeiterbefragung in Bezug auf die Leistungssteigerung eines Unternehmens durch motivierte und zufriedene Mitarbeiter noch nicht ausgeschöpft ist. Die Bedeutung der Mitarbeiterbefragung als strategisches Führungsinstrument wird von den Unternehmen noch nicht im vollen Umfang erkannt.

Zur Steigerung der Wirksamkeit dieses Management-Instruments sieht Prof. Dr. Heidel beispielsweise "die intensivere und umfassendere Einbindung des Managements der operativen Einheiten in die Maßnahmenentwicklung". Ähnlich wichtig ist auch die "Einbindung der Mitarbeiter in die Durchführung von Verbesserungsmaßnahmen" (Heidel).

Hinsichtlich der Untersuchung der Kundenzufriedenheit durch die Unternehmen und der zielgerichteten Anwendung der dabei gewonnenen Ergebnisse sind sogar nur elf Prozent der befragten Unternehmen als "Profis" zu bezeichnen - auch wenn hier die Studie strengere Maßstäbe anlegt.

Insgesamt betrachtet fällt das Fazit von Prof. Dr. Bernhard Heidel, der in Wiesbaden den Lehrstuhl für Marketingforschung und Statistik innehat, folgendermaßen aus: "Der Nutzen aus dem Investment in die Messung der Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden kann noch gesteigert werden, wenn die Unternehmen die gesamte Prozesskette von der Planung über die Auftragsvergabe, die Messung selbst, die Berichterstattung sowie die Ableitung von Maßnahmen professioneller und systematischer betreiben würden."

Die Messung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit ist auch Bestandteil in der Ausbildung zum Master of Arts in Sales and Marketing innerhalb der Marktforschung in Wiesbaden. Die Studierenden können aus der Studie lernen, wie die Unternehmen in der Praxis Zufriedenheitsmessungen durchführen und wie sie diese Messungen in Maßnahmen umsetzen. Zusätzlich ist aus dem Problemkreis "Umsetzung der Ergebnisse" im Sommer 2010 eine Bachelor-Thesis entstanden, in der das Problem untersucht wird, wie die Ergebnisse von Mitarbeiterzufriedenheitsstudien organisatorisch besser in Managementprozesse eingebunden werden können.

Die Studie kann über www.2hm.eu kostenlos heruntergeladen werden.


PM 55/2010 - Was wissen Unternehmen über ihre Kunden und Mitarbeiter? Größte bundesdeutsche Studie mit Wiesbadener und Mainzer Know-how offenbart Schwächen bei den Unternehmen

Motivierte und zufriedene Mitarbeiter tragen zur Leistungssteigerung eines Unternehmens bei. Doch wie messen Unternehmen die Befindlichkeit ihrer Mitarbeiter und wie nutzen sie die Messergebnisse? Hierbei gibt es deutlichen Nachholbedarf. Ähnlich wie bei Messungen der Kundenzufriedenheit und der Verwertung der Ergebnisse. In beiden Bereichen bestehen Defizite, wie die bislang größte Befragung von Unternehmen zu diesem Thema in Deutschland zeigt. Insgesamt äußerten sich 399 Unternehmen zur Mitarbeiterzufriedenheit, 439 Unternehmen waren es bei der Kundenzufriedenheit. Die Studie berücksichtigt Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Durchgeführt wurde die Studie von Prof. Dr. Bernhard Heidel, Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain, in Kooperation mit der Strategie- und Managementberatung 2hm & Associates aus Mainz.

Bei der Durchführung der Messung, Auswertung und der Umsetzung der Ergebnisse für die Mitarbeiterzufriedenheit konnten nur 28 Prozent der befragten Unternehmen als "Profis" eingestuft werden. Bei der Untersuchung der Kundenzufriedenheit durch die Unternehmen sowie der zielgerichteten Anwendung der dabei gewonnenen Ergebnisse sind sogar nur elf Prozent der befragten Unternehmen als "Profis" zu bezeichnen - auch wenn hier die Studie strengere Maßstäbe anlegt.

Insgesamt betrachtet fällt das Fazit von Prof. Dr. Bernhard Heidel, der in Wiesbaden den Lehrstuhl für Marketingforschung und Statistik innehat, folgendermaßen aus: "Der Nutzen aus dem Investment in die Messung der Zufriedenheit der Mitarbeiter und Kunden kann noch gesteigert werden, wenn die Unternehmen die gesamte Prozesskette von der Planung über die Auftragsvergabe, die Messung selbst, die Berichterstattung sowie die Ableitung von Maßnahmen professioneller und systematischer betreiben würden."

Die Messung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit ist auch Bestandteil in der Ausbildung zum Master of Arts in Sales and Marketing innerhalb der Marktforschung in Wiesbaden. Die Studierenden können aus der Studie lernen, wie die Unternehmen in der Praxis Zufriedenheitsmessungen durchführen und wie sie diese Messungen in Maßnahmen umsetzen.

Die Studie kann über www.2hm.eu kostenlos heruntergeladen werden.


PM 54/2010 - Neue Dekanin im Fachbereich "Design Informatik Medien"

Prof. Dr. Jutta Hahn ist seit dem 1. September neue Dekanin des Fachbereichs "Design Informatik Medien" der Hochschule RheinMain. Sie tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Christoph Schulz an. Der Fachbereich hat rund 1800 Studierende in sieben Bachelor- und Masterstudiengängen: Innenarchitektur (B.A.), Kommunikationsdesign (B.A.), Media Management (B.A.), Media & Design Management (M.A.), Medieninformatik (B.Sc.), Angewandte Informatik (B.Sc.) und Informatik (M.Sc.). Prof. Dr. Hahn, Jahrgang 1963, studierte Physik an der Universität Ulm. Nach der Promotion forschte sie an der TU München in der Theoretischen Chemie, hatte einen längeren Gastaufenthalt an der University of Wisconsin in Madison und war schließlich bis 1999 in einem interdisziplinären DFG-Forschungsprojekts tätig, unter anderem am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart. Während dieser Zeit ihrer Grundlagenforschung - mit Simulationen am Metallforschung in Stuttgart . Computer von kleinen Molekülen bis hin zu großen Enzymen - hat Prof. Dr. Jutta Hahn, wie sie sagt, "noch jeden Rechner, der ihr zur Verfügung stand, im Dienste der Wissenschaft in die Knie gezwungen".

Ihre umfangreichen Computer-Kenntnisse führten Prof. Dr. Hahn schließlich zur Bearbeitung und Lösung wirtschaftlicher Aufgabenstellungen. Sie war 1999 bis 2003 als Consultant in einer IT-Unternehmensberatung tätig. Zunächst als Beraterin im Umfeld von Forschung und Entwicklung für IT-Applikationen, danach hat sie u.a. auch den Bereich "the virtual academy" aufgebaut und geleitet.

Berufung an die Fachhochschule

Im Jahr 2004 wurde Prof. Dr. Jutta Hahn an die Hochschule RheinMain, seinerzeit Fachhochschule Wiesbaden, berufen. Sie übernahm die Professur für Informations-/Kommunikationstechnik am Fachbereich Medienwirtschaft, heute Bachelorstudiengang Media Management und Masterstudiengang Media & Design Management. Die Schwerpunkte ihrer Lehre betreffen Aspekte der Medientechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Multimedia sowie alles rund um das Studierenden; so wurde ihr bereits im Jahr 2005 der "Preis für gute Lehre" Internet/WWW. Prof. Dr. Hahn versteht sich primär als Lernpartnerin für die vom Senat der Hochschule verliehen.

Im Rahmen der Selbstverwaltung der Hochschule RheinMain war Prof. Dr. Hahn unter anderem Mitglied des IT-Lenkungsausschuss und im Beirat des "Instituts Weiterbildung im Beruf". Sie ist Mitglied des Fachbereichsrats und war Studiengangsleiterin Media Management (BA). Diverse weitere Gremientätigkeiten und Funktionen wurden von ihr wahrgenommen. Dazu gehören auch die Mitwirkung in einer Arbeitsgruppe des Wissenschaftsrates sowie Gutachtertätigkeiten bei Akkreditierungsverfahren. Prof. Dr. Jutta Hahn übernimmt das Amt der Dekanin in einer Zeit sich ändernder Rahmenbedingungen der Hochschul- und Wissenschaftspolitik. Gemeinsam mit ihren ebenfalls neu gewählten Dekanatskollegen, Prof. Dr. Cornelia Freitag-Schubert, Prodekanin, und Prof. Dr. Bernhard Geib, Studiendekan, stellt sie sich den Herausforderungen, um "dem Fachbereich Design Informatik Medien auf der Basis einer soliden akademischen Selbstverwaltung die erfolgreiche Durchführung der Kernaufgaben im Lehr- und Wissenschaftsbetrieb zu ermöglichen" (Prof. Dr. Jutta Hahn).


PM 53/2010 - Forschungswissen in Wiesbaden

Hochrangige Experten aus Bildung und Forschung haben sich am Campus Kurt-Schumacher-Ring der Hochschule RheinMain "die Klinke in die Hand gegeben". Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fand am vergangenen Donnerstag (9. September) das „10. Bund-Länder-Gespräch“ zur Forschung an Fachhochschulen statt. Diesem Gespräch folgte einen Tag später die Gremiensitzung des "BMBF-Expertenkreises Fachhochschulforschung". In diesem Bereich ist die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" von besonderer Bedeutung: Forschungsprojekte werden hier administrativ betreut. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören rund 50.000 vorwiegend mittelständische Unternehmen an.

Im Blickpunkt der beiden Tage stand auch die Hochschule RheinMain. So informierten sich die deutschlandweit angereisten Teilnehmer über Projekte, die die Hochschule zum BMBF-Forschungsprogramm beisteuert, d. h. zu Forschungsfeldern der High-Tech-Strategie der Bundesregierung.


PM 52/2010 - "Männerdomäne Zahnarzt" wandelt sich zur „Frauendomäne Zahnärztin“: Die Zukunft der Zahnmedizin ist weiblich

Die Zahl der Studienabsolventinnen der Zahnmedizin ist in Deutschland in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und beträgt im Jahr 2009 60 Prozent. Das geht aus den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Prof. Dr. Heiner Weber, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Tübingen, kommentiert dies mit der Aussage: "Immer weniger Männer wollen Zahnarzt werden. Die Zahnmedizin entwickelt sich zunehmend zu einer Frauendomäne."

Damit rückt die Gruppe der Zahnärztinnen in den Fokus hinsichtlich der Diskussionen um die ärztliche Versorgung und um die sinkenden Zahlen von Praxisgründungen im ländlichen Bereich. Im Auftrag der Landesärztekammer Hessen untersuchte daher eine empirische Studie der Hochschule RheinMain in Kooperation mit der Fachhochschule Koblenz die Berufsperspektiven von Zahnärztinnen und deren Vorstellungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unter der Leitung von Prof. Dr. Bettina Fischer, Fachbereich Wiesbaden Business School, und Dr. Paulina Jedrzejczyk, FH Koblenz, wurden an 1000 Studentinnen, Assistenzärztinnen, angestellte und niedergelassene Zahnärztinnen Fragebögen verschickt. 143 Frauen antworteten, darunter über ein Drittel Studentinnen der Zahnmedizin.

Ganz oben auf der Wunschliste für die berufliche Zukunft steht die Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis. Ohnehin wird die Gründung einer Niederlassung von 75 Prozent der Befragten erwogen. Und davon bevorzugen deutlich mehr als die Hälfte eine Gemeinschaftspraxis. Rund ein Drittel möchte alleine eine Praxis führen, rund zehn Prozent können sich beide Alternativen vorstellen. Bemerkenswert ist, dass bei den Assistenzärztinnen die Gemeinschaftspraxis deutlich attraktiver erscheint als die eigene Praxis, während die angestellten Zahnärztinnen zur eigenen Praxis tendieren und nicht zur Gemeinschaftspraxis.

Widersprüchliche Vorstellungen beim Verdienst

Eine deutliche Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zeigt die Studie hinsichtlich der Verdienstmöglichkeiten: Während Studentinnen, Assistenzärztinnen und angestellte Ärztinnen einen wesentlichen Vorteil der Praxisgründung in den besseren Verdienstmöglichkeiten sehen, bestätigen die niedergelassenen Ärztinnen diesen Punkt nicht. Einig sind sich alle befragten Gruppen, dass die Hochschule nicht ausreichend auf die Berufspraxis vorbereite, insbesondere fehle es an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen: "Dieser Stolperstein auf den Weg in die Selbstständigkeit erkennen drei von vier niedergelassenen Ärztinnen. Sie beurteilen die damaligen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse nach Abschluss des Studiums als mangelhaft", so Prof. Dr. Bettina Fischer. Und weiter führt die Wiesbadener Professorin aus: "Nahezu das gleiche Bild zeigt sich in der Befragung der Studentinnen der Zahnmedizin. Hier gaben rund 73 Prozent der Studentinnen an, dass im Rahmen des Studiums keine ausreichenden betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vermittelt werden. Ebenso bemängeln gut 76 Prozent der Studentinnen, dass es während des Studiums keine Informationsveranstaltungen über die Berufsperspektiven von Zahnärztinnen gibt. Insgesamt kommen rund 82 Prozent zum Schluss, dass die Hochschule nicht ausreichend bzw. nur bedingt auf die spätere Berufspraxis vorbereitet."

Weitere Informationen sind auf Anfrage per Mail von Prof. Dr. Fischer (bettina.fischer[at]hs-rm[.]de) zu erhalten.


PM 51/2010 - Wassersparende und pflegereduzierende Bewässerung: Neues Regelwerk fördert Professionalisierung im Garten-und Landschaftsbau

Fachleute trugen ihr Wissen zusammen, damit Wasser im Garten- und Landschaftsbau gespart werden kann: Unter der Federführung des Geisenheimer Professors Dr.-Ing. Stephan Roth-Kleyer ist jetzt eine Publikation erschienen, die den Einsatz stationärer Bewässerungssysteme behandelt. Dieses Regelwerk mit dem Titel "Empfehlungen für die Planung, Installation und Instandhaltung von Bewässerungsanlagen in Vegetationsflächen", herausgegeben von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL), will - nahezu wörtlich - neues Terrain "erobern". Denn bei der Beregung von Golfplatzanlagen und Sportstätten ist eine wassersparende automatische Beregung bereits seit Jahren Stand der Technik, nicht jedoch im Hausgartenbereich oder im öffentlichen oder halböffentlichen Grün. Auch im Garten- und Landschaftsbau nimmt der Trend zu professionellen Bewässerungsanlagen zu.

Die Bewässerungstechnik selbst, die eine gleichmäßigere und damit sparsamere Verteilung des Wassers auf der Fläche ermöglicht, konnte in den letzten Jahren erheblich weiter entwickelt werden. "Der Umgang mit der knapper werdenden Ressource Wasser sollte nachhaltig vollzogen werden", so Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer. "Daher sollte Konsens sein, dass die Bewässerung im Garten- und Landschaftsbau mehr bedeutet als das bloße Verteilen von Wasser auf Grünflächen. Die technischen Möglichkeiten für die sachgerechte Bewässerungsmaßnahmen in Verbindung mit einer insgesamt vegetationstechnisch fachgerechten Ausführung nach guter gärtnerischer Praxis sind vorhanden. So kann die Qualität landschaftsgärtnerisch angelegter und gepflegter Vegetationsflächen nachhaltig gesichert werden", erläutert Prof. Dr. Roth-Kleyer das Motiv für das neue Regelwerk. Allerdings stellt der Professor im Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain sowohl bei Planern als auch bei Ausführenden immer noch eine große Zurückhaltung beim Einsatz stationärer Bewässerungssysteme fest, obwohl sich "durch deren Einsatz nicht nur die künftigen Pflegekosten deutlich reduzieren lassen" (Roth-Kleyer).

Diese erkennbare Zurückhaltung liege u.a. daran, dass es zum Thema "Professionelle Bewässerung von Vegetationsflächen im Garten- und Landschaftsbau" kaum firmenübergreifende Fachliteratur bzw. Empfehlungen oder gar Richtlinien gebe. Diese Lücke kann durch die praxisorientierten Empfehlungen der FLL geschlossen werden. Alle betroffenen Fachkreise haben hier ihr jeweiliges Wissen zusammengetragen, gemeinsam abgestimmt und veröffentlichen diese Publikation auf der GaLaBau in Nürnberg (15. bis 19. September), der für den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau wichtigsten Messe. Somit steht erstmals ein "produkt- und systemübergreifendes Regelwerk für Auftraggeber, Planer und Ausführungsbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus zur Verfügung. Es zielt auf den effizienten, vegetationstechnisch sinnvollen und richtigen Einsatz von Bewässerungsanlagen im Landschaftsbau" (Roth-Kleyer).


PM 50/2010 - Spendenaktion für pakistanische Flutopfer: Hochschulprofessor hilft als Arzt im Katastrophengebiet

Prof. Dr. med. Gerhard Trabert, bekannt für seine humanitären Einsätze in Krisenregionen und armen Ländern, hat sich auf den Weg nach Pakistan gemacht. Er wird dort vor Ort den Opfern der Flut medizinische Hilfe leisten. Nach einem Zwischenstopp in Abu Dhabi, von dem sich Prof. Dr. Trabert am Dienstag meldete, ging es weiter nach Peshawar, seinem Einsatzort in Pakistan.

Der Professor im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain hat mit seinem humanitären Engagement eine Spendenaktion an der Hochschule ausgelöst. Ihr Präsident, Prof. Dr. Detlev Reymann, verfolgt dabei ein bestimmtes Ziel: "Wir haben uns vorgenommen, in einer eigenen Spendenaktion mindestens die Kosten für den Einsatz von Prof. Dr. Trabert zusammen zu bekommen." Sämtliche Mitglieder der Hochschule wurden bereits über die Spendenaktion informiert, gleichzeitig besteht der Wunsch, "dass sich weitere Spender an dieser Aktion beteiligen" (Prof. Dr. Reymann). Organisiert wird der Hilfseinsatz von Humedica, einer kleinen Organisation, die vor allem medizinische Hilfe in Kooperation mit lokalen christlichen und humanitären Nicht-Regierungs-Organisationen leistet.

Prof. Dr. Trabert wird versuchen, während seines Aufenthalts von der Situation vor Ort zu berichten. Diese Berichte werden dann auf der Portalseite der Hochschule veröffentlicht (www.hs-rm.de). Nach seiner Rückkehr Mitte September ist ein Vortrag von ihm in der Hochschule geplant.

Spenden für diese konkrete Hilfsaktion, mit der sichergestellt werden soll, dass die Bedürftigen auch wirklich erreicht werden, sind unter dem Stichwort "Fluthilfe Pakistan/Trabert" an das Konto der Humedica e. V., Sparkasse Kaufbeuren, Kontonummer 47 47, Bankleitzahl 734 500 00, zu richten. Alle privaten Spenden können in der Einkommenssteuererklärung in vollem Umfang geltend gemacht werden.


PM 49/2010 - Internationale Sommerschule zur Verkehrsinfrastruktur an der Hochschule RheinMain

Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain veranstaltet vom 23. bis 27. August eine Internationale Sommerschule mit dem Thema "Optimierung der Verkehrsinfrastruktur - Strategien und Fallstudien". Es nehmen ca. 50 Studierende und Professoren aus sechs Ländern teil (Deutschland, Kroatien, Namibia, Russland, Slowenien, Ungarn).

Fachvorträge aus den einzelnen Ländern, Vorträge zur Verkehrsinfrastruktur in Hessen und Fachexkursionen bestimmen das Programm. Die teilnehmenden Studierenden können die Veranstaltung für Ihr Studium mit zwei Leistungspunkten im Rahmen des europäischen Leistungspunkteprogramms anerkennen lassen (ECTS).


PM 48/2010 - KO³ - kompetent handeln, reflektieren, prüfen: Tagung der Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen e.V.

Dass Schlüsselkompetenzen für den beruflichen Erfolg genauso wichtig sind wie ein guter Abschluss und fundiertes Fachwissen, ist allgemein bekannt. Mit der Frage, wie diese Schlüsselkompetenzen sich erfassen und messen lassen, beschäftigt sich die Jahrestagung der Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen in Lehre, Forschung und Praxis e.V., die am 25. und 26. August in Wiesbaden stattfindet. Gastgeber der 7. Jahrestagung ist die Hochschule RheinMain. Erwartet werden über 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Einer der Redner der Tagung ist der bekannte Wissenschaftler und Autor John Erpenbeck.

Die Gesellschaft für Schlüsselkompetenzen in Lehre, Forschung und Praxis e.V. fördert die Vernetzung, die Diskussion und den Erfahrungsaustausch über die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen an Hochschulen. So richten sich auch die Inhalte der Jahrestagung an alle am Thema Schlüsselkompetenzen Interessierten aus Hochschulen und hochschulnahen Einrichtungen. Ausgerichtet wird die Tagung vom Studienzentrum der Hochschule RheinMain, das als zentrale Einrichtung der Hochschule für die Förderung von Schlüsselkompetenzen zuständig ist.


PM 47/2010 - Großer Erfolg in Hockenheim: Racing Team der Hochschule RheinMain legt Hessens bestes technisches Konzept vor

Großer Jubel beim Konstruktionswettbewerb Formula Student in Hockenheim: Die Scuderia Mensa, das Racing Team der Hochschule RheinMain, hat ihr selbstgestecktes Ziel erreicht. Unter die Top 15 wollten die Studierenden um Prof. Dr. Claus Schul mit ihrem Boliden kommen. Platz 12 von 75 Teilnehmern wurde es am Ende nach mehreren anstrengenden Tagen und unterschiedlichsten Wettbewerben von "Endurance" über "Acceleration" bis hin zu "Fuel Efficiency".

"Während der letzten Runde beim abschließenden Rennen gaben wir Standing Ovations auf der Tribüne. Viele hatten Tränen in den Augen, und wir haben uns alle riesig gefreut“, berichtet Prof. Dr. Schul, Faculty Advisor der Scuderia Mensa. „Im dritten Jahr unserer Teilnahme hat das Racing Team Scuderia Mensa endlich die Früchte seiner unglaublich harten Arbeit eingefahren."

Harte Arbeit, das waren geschätzte 30.000 Arbeitsstunden, die das Team aus 35 Studierenden innerhalb eines Jahres in die Entwicklung des Rennwagens gesteckt hat. Beteiligt waren vier Studienbereiche: die Rüsselsheimer Maschinenbauer und Elektrotechniker kümmerten sich um das Innenleben des Rennwagens, die Außenhaut wurde von den Wiesbadener Innenarchitekten entworfen, und Studierende des Studiengangs Internationales Wirtschaftsingenieurwesen (IWI) entwarfen den Businessplan für das Projekt. "Platz 12 ist angesichts der großen Konkurrenz und des immer höheren Niveaus sehr hoch zu bewerten", lobt Prof. Dr. Schul sein Team.

Besonders freuen sich die Teammitglieder über den achten Platz beim sogenannten Engineering Design Event, der Präsentation des technischen Konzepts. Damit wurde die Scuderia Mensa als bestes hessisches Team ausgezeichnet, was die Konstruktion des Rennwagens – das Herzstück des Formula Student-Wettbewerbs – angeht.

Alle Ergebnisse der unterschiedlichen Disziplinen in Hockenheim finden Sie unter: www.formulastudent.de/events/event-2010/results/  


PM 46/2010 - Coaching als "Frustbremse": Beruflicher Erfolg ohne persönliche Einbußen

Im Institut Weiterbildung im Beruf (iwib) der Hochschule RheinMain findet ab Oktober die fünfteilige Veranstaltung "Reflexives Coaching für Führungskräfte – Lust und Frust im Arbeitsalltag" statt. Geleitet wird dieses Weiterbildungsangebot von der Supervisorin (DGSv) und Coach Elge Wörner.

"Reflexives Coaching" soll dabei helfen, trotz beruflicher Veränderungen – als Führungskraft in einer sich rasch wandelnden Berufswelt – die innere Kontinuität und Stabilität zu bewahren. Die iwib-Veranstaltung zielt darauf ab, die Selbstkompetenz von Führungskräften zu erweitern und beispielsweise deren Kommunikations- und Kooperationsverhalten zu klären – und eventuell zu verbessern. Weitere thematische Inhalte sind beispielsweise "Vorbeugung und Überwindung von Stresssituationen", "Besonderheiten der Unternehmens- und Führungskultur" und "Förderlicher Umgang mit Konflikten als Führungskraft".

Die Coaching-Reihe beginnt am 9. Oktober mit einem eintägigen Workshop, nach dem sich die Teilnehmer entscheiden können, ob sie die gesamte Weiterbildung absolvieren möchten. Weiter geht es mit drei zweitägigen Gruppencoachings. Im März 2011 findet ein abschließender eintägiger Workshop zu "Evaluation: Entwicklung und Perspektive" statt.

Die Kosten für sämtliche fünf Bausteine betragen 1600 Euro, wobei die Berechnung pro Baustein erfolgt. Anmeldeschluss ist der 10. September, weitere Details gibt es im Internet unter www.iwib-wiesbaden.de.

Iwib ist das zentrale Weiterbildungsinstitut der Hochschule RheinMain und existiert seit 2005. Es hat den Anspruch, die Berufspraxis zu professionalisieren und versteht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und beruflicher Praxis. Das Institut bietet Seminare u. a. für Berufstätige, Unternehmen sowie für Absolventen der Hochschule an. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt im Bereich "soft skills": Es gibt Weiterbildungen zu Führung und Organisationsentwicklung, Sozialkompetenz, Methoden- und Beratungskompetenz. Für Unternehmen werden auch spezielle Inhouse-Schulungen angeboten.


PM 45/2010 - Neuer Professor für Gartenbauökonomie: Kai Sparke lehrt und forscht in Geisenheim

Mit Beginn des Sommersemesters 2010 wurde Dr. Kai Sparke zum Professor für das Fachgebiet Gartenbauökonomie an den Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain berufen. Hier lehrt er in Bachelor- und Masterstudiengängen Kosten- und Leistungsrechnung, Controlling, Investition und Finanzierung, Organisation und Führung, Beratung und strategisches Management. "Ich freue mich, an diesem traditionsreichen gartenbaulichen Standort tätig zu sein. Durch die Verbindung von Hochschule, Forschungsanstalt und weiteren Partnern in Geisenheim ergeben sich einzigartige Angebote für Studierende, das Studium in engen Praxisbezug zu bringen und zugleich an anspruchsvollen Forschungsprojekten mitzuwirken", so Dr. Sparke.

Sparke, Jahrgang 1976, studierte nach einer Lehre als Baumschulgärtner im Ammerland Gartenbauwissenschaften an der TU München in Weihenstephan. Im Anschluss daran war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Marketing und Management der Hochschule Weihenstephan und promovierte 2008 in Wirtschaftswissenschaften an der TU München. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag dabei in der Bearbeitung von Marketingprojekten zu gartenbaulichen Produkten, Lebensmitteln und Konsumgütern. Während seiner Studien- und Promotionszeit war Kai Sparke nebenberuflich in einem Gartencenter und bei einer Unternehmensberatung tätig.

Von 2007 bis zu seiner Berufung an die Hochschule RheinMain war Dr.  Sparke Projektleiter beim internationalen Marktforschungsinstitut TNS Infratest in München. Hier arbeitete er zunächst in der Forschung und Beratung für Banken und anschließend für Automobilhersteller. Neben Auftragsprojekten befasste er sich mit der Entwicklung neuer Marktforschungsmethoden. Seit 2008 war Dr. Sparke Lehrbeauftragter an der Hochschule Weihenstephan. Außerdem nahm er eine Gastdozentur an der slowakischen Agraruniversität Nitra wahr. Zahlreiche Veröffentlichungen von Prof. Dr. Sparke befassen sich mit dem Verbraucherverhalten bei Lebensmitteln sowie mit praxisorientierten Fragestellungen des Managements und Marketings im Gartenbau. Seine Forschungsinteressen liegen in den thematischen Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Zukunft im Gartenbau (Ressourcenbewirtschaftung, Auswirkungen gesellschaftlicher Entwicklungen), Analyse und Management der Mitarbeiterzufriedenheit im Gartenbau sowie der Unternehmensführung in kleinen und mittelständischen Gartenbau-Unternehmen.

Über seine Berufung in den Rheingau freut Prof. Dr. Sparke sich sehr. Auf dem zentral in Deutschland und zugleich idyllisch gelegenen grünen Campus Geisenheim treffen Studierende, Dozenten und Forscher aus verwandten Fächern wie Gartenbau  und Landschaftsarchitektur, Weinbau und Getränketechnologie zusammen. "Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten für die Zusammenarbeit, gegenseitige Inspiration und voneinander Lernen. Ich möchte mit meinen Erfahrungen aus anderen Bereichen der Industrie und Dienstleistung weitere Anregungen einbringen", so Kai Sparke.

Eike Kaim, Wissenschaftlerin an der Forschungsanstalt Geisenheim, begrüßt, dass die Professur erneut besetzt worden ist. Sie vertritt am Campus Geisenheim die gartenbauliche Marktwirtschaft und lehrt im Bachelor- und Masterstudium Marktlehre, Marktforschung, strategisches Marketing, Ressourcen- und Umweltökonomie sowie Gartencentermanagement. "Durch diese gelungene Arbeitsteilung vor Ort können interessierte Studierende eine umfangreiche und speziell gartenbauökonomische Ausbildung erhalten", so Eike Kaim. Darüber hinaus steht das Fächerangebot des Fachbereichs Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain zur Verfügung.

Die Hochschule RheinMain wurde 1971 als Fachhochschule Wiesbaden aus den ehemaligen Ingenieurschulen in Geisenheim, Idstein und Rüsselsheim sowie der ehemaligen Werkkunstschule in Wiesbaden gegründet. Seit dem 1. September 2009 heißt sie Hochschule RheinMain / University of Applied Sciences / Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim. Von den gut 9000 Studierenden der Hochschule absolvieren 1100 einen der sechs Bachelor- und vier Master-Studiengänge am Studienort Geisenheim.

Nähere Informationen zum Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain finden Sie unter www.hs-rm.de/fbg.


PM 44/2010 - Nach gewonnenem Wettbewerb: Hessen-Imagefilm wird an der Hochschule RheinMain produziert

Drei Studierende der Hochschule RheinMain können sich freuen: Sie haben den Wettbewerb für einen neuen Imagefilm über Hessen gewonnen. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hatte im Juni Film-Studierende des Netzwerks der hessischen "Film- und Medienakademie" aufgerufen, ein Konzept für einen Hessen-Imagefilm auszuarbeiten. Aus zehn Wettbewerbsbeiträgen ging der Entwurf der drei Wiesbadener Kommunikationsdesign-Studenten Anil Cakar, Michael Mladek und Claudio Como als Sieger hervor.

Wertvolle Unterstützung fanden die Studenten bei Günther Klein, Lehrbeauftragter im Studiengang für den Bereich "Film". Seine Ideen und seine fachliche Kompetenz wird er auch noch bei der kommenden Produktion des Imagefilms einbringen. Kommentar der betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiter im Studiengang, Roland Blum und Johann Graf: "Wir alle freuen uns sehr, den Wettbewerb gewonnen zu haben. Ein wenig stolz sind wir auch. Die Mitbewerber und die beteiligten Hochschulen haben bestimmt auch ihr Bestes gegeben ..."

Die jungen KD-ler wollen ihrem Film einen völlig neuen Anstrich geben und sich damit von herkömmlichen Produktionen dieses Genres unterscheiden. Bei ihrer gründlichen Recherche anderer Imagefilme - darunter zu New York, Tokio und Hamburg - fiel ihnen "sofort auf, dass alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten: Die ständig gleiche Aneinanderreihung von optisch immer gleich wirkender Stadt, immer gleichen Luftaufnahmen. Die beworbene Stadt lässt sich im Grunde beliebig austauschen." Stattdessen möchten sie ihren Imagefilm "emotional aufladen: Der Betrachter soll nicht einfach optische Eindrücke über sich ergehen lassen, er soll in die wirtschaftlich, kulturell und innovative Landschaft, die sich Hessen nennt, eintauchen."

Goethes Visionen vom modernen Hessen

Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie anstelle der austauschbaren, langweiligen Zusammenschnitte von Stadt- und Landschaftsaufnahmen ein "frisches, junges Design" verwenden. In Verbindung mit Mixed Media Elementen - das sind „Kombinationen aus traditioneller Zeichnung, moderner Vektorgrafik und animierter Illustration“ (Anil Cakar) - sollen die Zuschauer "persönlich und höchst emotional" angesprochen werden. Dafür entstauben sie auch den Frankfurter Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe: dessen fiktive Visionen von Hessen visualisieren die Studenten anhand seiner Träume.

Konkret soll das so funktionieren, wie es die drei Kommunikationsdesigner in der "Synopsis" ihrer Filmkonzeption beschrieben haben: "Es ist 1782, wir befinden uns in Johann Wolfgang Goethes Arbeitszimmer. Müde schreibt er bei nächtlichem Kerzenschein am "Faust". Ihm fallen langsam die Augen zu. Er nickt ein und wirft versehentlich sein Tintenfässchen um. Aus der Tinte, die sich langsam auf diversen Papieren verteilt, entstehen und erwachen Zeichnungen sowie Bilder des gegenwärtigen Hessen zum Leben. Eine geschickte Kombination aus mitreißend animierten Grafiken und wunderschönen Realaufnahmen, die fließend ineinander übergehen, führt in einer spannenden Fahrt durch Hessen und zeigt seine Vorzüge."

Hessen weltweit bekannt machen

Die Zielgruppe des 90 bis 120 Sekunden dauernden Films sollen vor allem ausländische Unternehmer und Funktionäre sein. Denen unter Umständen erst einmal klar gemacht werden müsste, wo sich Hessen in der Welt befindet. Und die schon mit diversen PR-Filmen abgefüttert sind und sich mutmaßlich von einem weiteren Film dieser Art nicht leicht fesseln lassen. Besonderen Nachdruck soll der Film darauf legen, die drei großen "I" der Hessenwerbung rüberzubringen: die Infrastruktur, Internationalität und Innovationskraft des zentral in Deutschland gelegenen Landes mit einem Großflughafen, Autobahnen, hohen ausländischen Direktinvestitionen und einem hohen Bruttoinlandsprodukt.

Der Film wird derzeit von den drei KD-Studenten produziert und bis Ende des Jahres fertig sein. "Dann werden wir richtig feiern", verspricht Roland Blum.


PM 43/2010 - Langjährige Frauenarbeit geleistet: Elke Fauth, Frauenbeauftragte der Hochschule RheinMain, geht in den Ruhestand

Elke Fauth verabschiedet sich Ende Juli von ihrer langjährigen Tätigkeit in der Frauenarbeit an der Hochschule RheinMain. Der Senat der Hochschule – damals noch Fachhochschule Wiesbaden – wählte sie im Jahr 2004 zur Frauenbeauftragten. Bereits seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts engagierte sich Elke Fauth als stellvertretende Vorsitzende in der Frauenkommission der FH. Und es gab noch eine ganz besondere "Vor-Leistung" von ihr: Sie begann ihr Studium im Wintersemester 1987/88 im Startsemester des neu errichteten Fachbereichs Informatik. Somit gehörte sie zu den ersten Studentinnen und Studenten dieser Fachrichtung in Wiesbaden. Zu einer Zeit, als sich Lehrende und Lernende mit Provisorien herumplagen mussten, beispielsweise mit der "Hospitanz" in der Gesamtschule Klarenthal, weil die entsprechenden Räumlichkeiten auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring noch fehlten.

Dennoch blieb sie dem Fachbereich Informatik treu: Nach ihrem Diplom nahm Elke Fauth dort im Jahr 1991 eine Beschäftigung als Laboringenieurin auf. Sie wurde später, nach einer Änderung im Hessischen Hochschulgesetz, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei den Informatikern.

Erfolgreicher Rückblick

Im Jahr 2007 konnte sich Elke Fauth über die Zertifizierung "familiengerechte Hochschule" freuen. In diesem Jahr wurde die Zertifizierung erneut ausgesprochen.

Dass der Anteil der Professorinnen bei den Lehrenden in den vergangenen Jahren zugenommen hat, gibt Anlass zum Optimismus bei Elke Fauth: "Da hat sich viel getan und wird sich auch mit Sicherheit noch weiterhin viel tun."

Ein sehr gutes Ergebnis ist beim Mentorinnennetzwerk erreicht worden. Dieses lief zwar "anfangs schleppend an" (Elke Fauth), aber im Jahr 2009 waren zwölf studentische Mentees zertifiziert, und das Interesse bei den Studentinnen boomt weiter. Prinzip des Mentorinnennetzwerks ist, dass sich Frauen aus der beruflichen Praxis für ein Jahr zur Verfügung stellen und den Studentinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dazu gehört, dass sich die Mentorinnen und die Studentinnen mindestens sechs Mal im Jahr treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Aufgrund des Aufschwungs des Mentorinnennetzwerks besteht in Hessen inzwischen das europaweit größte Mentorinnennetzwerk für technische Bereiche.

Was nimmt sich Elke Fauth für ihre Zeit nach der Hochschule vor? "Alles etwas ruhiger angehen und endlich lesen, lesen, lesen!"


PM 42/2010 - Rumänische Uni würdigt Verdienste um deutschsprachigen Studiengang: Wiesbadener Informatiker Prof. Dr. Ralf Dörner zum Honorarprofessor ernannt

Der Wiesbadener Informatiker Prof. Dr. Ralf Dörner, Hochschule RheinMain, ist jetzt zum Ehrenprofessor ernannt worden: und zwar von der rumänischen Universität von Transsilvanien. Damit würdigt die in Braşov beheimatete Universität das herausragende Engagement von Prof. Dr. Dörner für den dortigen deutschsprachigen Informatikstudiengang. Schon seit Jahren bietet er dafür ehrenamtlich Lehrveranstaltungen an, unterstützt vom ERASMUS- Programm der EU. Insbesondere sein rumänisch-deutsches Lehrbuch hat ihm große Anerkennung eingebracht.

Prof. Dr. Ralf Dörner, der die Gebiete "Graphische Datenverarbeitung" und "Virtuelle Realität" am Fachbereich Design Informatik Medien vertritt, freut sich über die große Ehre: "Zu Beginn meiner Professur in Wiesbaden gab es schon eine intensive Kooperation zwischen den beiden Hochschulen. Die Möglichkeit, in Rumänien an einem deutschsprachigen Studiengang mitzuwirken, fand ich sehr anregend und war auch gern bereit, mich hier zu engagieren." Braşov in Transsilvanien - die deutsche Bezeichnung lautet Kronstadt in Siebenbürgen - hat ein reiches deutsches kulturelles Erbe, das in örtlichen Gymnasien und an der Universität gepflegt wird.

Die Verleihung der Honorarprofessur ist auch Ausdruck einer erfolgreichen Internationalisierung, die sich durch einen regen Studierendenaustausch mit Spitzenleistungen zeigt: So schreiben zwei Absolventen aus Braşov gerade ihre Doktorarbeit im gemeinsam mit der Goethe-Universität betriebenen Doktorandenkolleg Informatik an der Hochschule RheinMain.


PM 41/2010 - Ein Bonner "Bonbon": EU-Forschungsanträge

Gute Aussichten für die Forschung an der Hochschule RheinMain, sich noch deutlicher europäisch zu präsentieren: Denn die HSRM gehört zu 35 ausgewählten deutschen Fachhochschulen, die jetzt finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten. Und zwar um Anträge im "7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union" zu stellen. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) stellt dafür eine Million Euro zur Verfügung. Diese Mittel stehen im kommenden halben Jahr beispielsweise für zusätzliches Personal bereit: was hoch willkommen ist angesichts der aufwendigen Projektanträge, die nach Brüssel geschickt werden sollen.

Die Hochschule RheinMain wird sogar bei zwei Projektanträgen unterstützt. Dazu gehört das Projekt von Prof. Dr. Karin Gräslund vom Fachbereich Wiesbaden Business School. Hier geht es unter anderem um Modelle für nachhaltigeres Wirtschaften von Unternehmen. Der zweite Projektantrag entsteht unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Dörner vom Fachbereich Design Informatik Medien. Hier sind "Multiplayer Games" mit ihren technisch anspruchsvollen multimedialen, echtzeitfähigen und verteilten digitalen Inhalten der Gegenstand der angewandten Forschung.

Der Vizepräsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Reinhard Henrici, nahm während der Konferenz "Forschung an Fachhochschulen – Erfolgreich in Europa" in Bonn die Bewilligungsurkunde entgegen. Für ihn stellt diese Förderung "einen Einstieg in die Qualifikation für die Champions League" dar.

Staatssekretär Georg Schütte vom BMBF sagte bei der Übergabe an die Hochschulvertreter, dass die Fachhochschulen in besonderem Maße Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schlügen. Durch ihr Profil in angewandter Forschung trügen sie wesentlich dazu bei, dass neue Ideen rasch in marktfähige Produkte umgesetzt werden könnten: "Wenn Fachhochschulen Brüsseler Forschungsgelder nach Deutschland holen, können auch deren Partner, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, profitieren", betonte Schütte.


PM 40/2010 - Neues Kooperationsabkommen mit brasilianischer Hochschule

Anlässlich der ERIMA Tagung am 10. und 11. Juni in Wiesbaden (ERIMA´2010 – 3rd International Symposium on Innovative Management Practices – „Learning to grow“) unterzeichnete Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, ein Kooperationsabkommen mit der Universidade Federale de Santa Catarina (Florianopolis). Das Abkommen soll die bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Klaus North, Fachbereich Wiesbaden Business School, mit Prof. Ph.D. Gregorio Varvakis und weiteren Kollegen des Departamento de Engenario y Gestao de Conocimiento auf dem Gebiet des Innovations- und Wissensmanagement längerfristig absichern. Außerdem soll ein breiterer Austausch von Studierenden und Lehrenden ermöglicht werden.

Der Bundesstaat Sta. Catarina im Süden Brasiliens hat aufgrund der deutschen Einwanderung im 19. Jahrhundert weiterhin privilegierte Kontakte zu Deutschland. Insbesondere die Ingenieurwissenschaften der Universität Florianopolis wurden mit deutscher Unterstützung aufgebaut. Die Insel Florianopolis gilt als Surfer-Paradies und hat sich aufgrund der hohen Lebensqualität in den letzten Jahren als Standort vieler Software- und HighTech-Unternehmen entwickelt.

Prof. Dr. North hat im Jahr 2009 einen Teil seines Forschungssemesters in Florianopolis verbracht. Ein gemeinsamer Forschungsantrag für das 7. EU-Rahmenprogramm wurde vorbereitet und positiv evaluiert. Für 2011 ist ein weiterer Aufenthalt in Florianopolis geplant.


PM 39/2010 - Promotion mit "magna cum laude": Absolventin des Fachbereichs Sozialwesen schließt Doktorarbeit ab

Regina Remsperger, Absolventin des Fachbereichs Sozialwesen, hat im Juni ihre Promotion in Erziehungswissenschaften mit "magna cum laude" ("sehr gut") abgeschlossen. Als erste Studentin des Fachbereichs wurde sie direkt nach ihrem Diplom an der Hochschule RheinMain zur Promotion an der Universität zugelassen. Was sonst häufig nur über einen "Umweg" möglich ist: Das heißt zusätzlich zum FH-Diplom muss noch ein Unidiplom abgelegt werden.

Promoviert hat Regina Remsperger an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihre Dissertation trägt den Titel "Sensitive Responsivität in der Erzieherinnen-Kind-Interaktion: Eine qualitative Videostudie". In dieser hat sie auf Basis zahlreicher Videofilme aus dem Kindergartenalltag untersucht, wie Kinder bei ihren Bildungsprozessen von Erzieherinnen dadurch unterstützt werden können, dass diese ihr Lernen in Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt wahrnehmen und sensibel begleiten. Was in den Plänen zur frühkindlichen Bildung der verschiedenen Bundesländer nur programmatisch gefordert wird, findet sich als dichte Beschreibung von Interaktionsmustern und -verläufen in dieser Arbeit empirisch konkretisiert.

Betreut wurde Regina Remsperger von Prof. Dr. Michael May, der auch erster Gutachter ihrer Doktorarbeit war. Prof. Dr. May lehrt am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain.


PM 38/2010 - Wiesbadenerin beruft Wiesbadener: Know-how der Hochschule RheinMain für die Bundesregierung

Die Familienministerin Dr. Kristina Schröder berief im Juni 2010 den Wiesbadener Wissenschaftler Prof. Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Wabnitz in die Sachverständigenkommission für die Erstellung des 14. Kinder- und Jugendberichts. Die Bundesregierung ist gesetzlich verpflichtet, dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland vorzulegen.

Prof. Dr. Dr. Wabnitz, Jahrgang 1952, der im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain das Gebiet Familien- und Jugendhilferecht lehrt, nimmt diese Aufgabe mit neun anderen Wissenschaftlern und Experten aus der Praxis wahr. "Ihre Aufgabe als Sachverständige wird es sein, mit fundierten Vorschlägen dazu beizutragen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft faire Chancen haben", so die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Prof. Wabnitz lehrt seit dem Jahr 2000 an der Wiesbadener Hochschule. Mit zahlreichen Buchpublikationen, Aufsätzen und Vorträgen zum Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie des Jugendhilfe- und Familienrechts ist er bundesweit bekannt. Zuletzt erschienen von ihm u. a. die Bücher "Neues Recht der Kindertagesbetreuung in Hessen" und "Vom Kinder- und Jugendhilfegesetz zum Kinderförderungsgesetz".

Prof. Dr. Dr. Wabnitz sieht in der Berufung in die Sachverständigenkommission nicht nur eine große Ehre, sondern auch die Möglichkeit, "Einfluss auf die Fortentwicklung der Kinder- und Jugendpolitik zu nehmen - mit dem Ziel, die Situation der jungen Menschen in Deutschland weiter zu verbessern." Der Bericht wird dem Bundestag und dem Bundesrat zusammen mit der Stellungnahme der Bundesregierung Anfang 2013 vorgelegt.


PM 37/2010 - Rüsselsheimer Hochschulabsolvent: "Haar"feine Untersuchungen bringen Förderpreis

Der Rüsselsheimer Absolvent Matthias Schmitt erhielt am 30. Juni anlässlich der Jahrestagung des mst-Netzwerks Rhein-Main den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis Mikrosystemtechnik. Dieser Preis wurde 2010 erstmals vom mst-Netzwerk, einem Verbund von Firmen, Hochschulen und Forschungs-einrichtungen, vergeben. Schmitt ist Absolvent des Masterstudiengangs Angewandte Physik der Hochschule RheinMain. Den Preis erhielt er für seine Abschlussarbeit über thermoelektrisch aktive Nanodrähte.

Der Preisträger hat sich bereits ein neues Ziel gesetzt: im Rahmen eines Forschungsprojekts des Instituts für Mikrotechnologien (IMtech) der Hochschule RheinMain promoviert er an der Goethe-Universität Frankfurt. Der Doktorand hatte seine Ausbildung zum Physiklaboranten bei der Firma Schott in Mainz und sein Diplomstudium an der damaligen Fachhochschule Wiesbaden absolviert. "Von meinem Preisgeld möchte ich meiner Freundin einen Kurzurlaub schenken", versprach Matthias Schmitt. Wärme wird zu Strom Was ist der besondere Vorteil von thermoelektrisch aktiven Materialien? Man kann mit ihnen "Wärme direkt in Elektrizität verwandeln", so Matthias Schmitt.

Thermoelektrische Generatoren können beispielsweise in einem Auto die am laufenden Motor entstehende Abwärme nutzen. Diese wird in Strom umgewandelt und geht somit nicht verloren. Der gewonnene Strom kann etwa die Bordelektronik oder die Klimaanlage des Autos betreiben. Besonders effizient wird die Thermoelektrik aber erst durch Materialien, die mit Hilfe der Nanotechnologie hergestellt werden, z.B. in Form von Nanodrähten.

In seiner Masterarbeit entwickelte der 30-jährige Matthias Schmitt einen Chip, um Nanodrähte mit einem Durchmesser von ca. 100 Nanometern (ein 500stel eines Haares) zu untersuchen. Hierzu erstellte er zuerst zahlreiche Simulationen am Computer und experimentierte dann an der Herstellung des Chips selbst – unter anderem durch den Einsatz unterschiedlicher Beschichtungen und Ätztechniken. Entstanden ist eine innovative Messplattform, mit der erstmalig die thermoelektrischen Eigenschaften einzelner Nanodrähte bestimmt werden können. Inzwischen wird sie auch von anderen Forschungsgruppen genutzt. In seiner Doktorarbeit macht Schmitt nun den weiteren logischen Schritt: es sollen Nanodrähte mit hoher thermoelektrischer Effizienz identifiziert werden, um aus ihnen extrem sensitive Sensoren zu entwickeln.

Zum Mikrosystemtechnik-Netzwerk Rhein-Main gehören rund 40 Firmen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Es hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform für Informationsaustausch und Weiterbildung im Bereich der Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie zu schaffen und Forschungsprojekte auf diesem zukunftsweisenden Forschungsgebiet zu initiieren.


PM 36/2010 - Zwischen Raumfahrt und Nanotechnologie: Neuer Studiengang "Angewandte Mathematik" eröffnet breites Spektrum

Mit Beginn des Wintersemesters 2010/11 bietet die Hochschule RheinMain am Campus Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden den neuen Studiengang "Angewandte Mathematik" mit dem Abschluss "Bachelor of Science" an. In sechs Semestern erlernen die Studierenden sowohl mathematische Theorien als auch die Fähigkeit, diese Theorien in einem naturwissenschaftlich-technischen Bezug praktisch anzuwenden. Dafür stehen neben mathematischen Kernfächern wie Analysis, Geometrie, Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie und Numerik auch Problemlösungsstrategien und die computergestützte Umsetzung mathematischer Methoden auf dem Lehrplan. "Der Studiengang macht keine Kompromisse beim theoretischen Niveau, erlaubt aber gerade dadurch die Bearbeitung auch sehr komplexer Anwendungsprobleme und führt bereits während des Studiums an ein Forschungsniveau heran", sagt der Studiengangsleiter Prof. Dr. Karlheinz Spindler. "Voraussetzungen für das Studium sind Freude an analytischem und abstraktem Denken, Ausdauer und Zähigkeit – und ein Interesse daran, mathematische Methoden in konkreten Anwendungen umzusetzen."

Die Absolventinnen und Absolventen haben gute Berufsaussichten in verschiedensten Tätigkeitsbereichen: von der Luft- und Raumfahrttechnik über den Automobilbau bis hin zur Nanotechnologie. Zusätzlich werden die Studierenden auf ein weiterführendes Masterstudium und eine mögliche Promotion vorbereitet. Das Studium richtet sich besonders an mathematik- und technikbegeisterte Studieninteressierte, die ihr theoretisches Wissen schon im Studium an konkreten Aufgaben aus Industrie und Forschung anwenden wollen.

Der Studiengang "Angewandte Mathematik" wird von einer fachlich hervorragend ausgewiesenen professoralen Arbeitsgruppe getragen, deren wissenschaftliche Expertise durch zahlreiche Forschungspublikationen und international erschienene Lehrbücher belegt ist. Sie verfügt über Berufserfahrungen aus verschiedenen Branchen, etwa aus der Raumfahrtindustrie, dem Automobilbau und der pharmazeutischen Industrie.

Weitere Details zum Studienangebot – zu Zulassungsbedingungen, Studienprogramm und Berufsaussichten – gibt es Internet unter www.hs-rm.de/mathematik. Direkte Anfragen sind per Mail an Prof. Dr. Karlheinz Spindler (karlheinz.spindler[at]hs-rm[.]de) möglich.


PM 35/2010 - Richard-Müller-Stiftung unterstützt Auslandsaufenthalte

Reges Kommen und Gehen im Fachbereich Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain: Mit Unterstützung der Wiesbadener Richard-Müller-Stiftung gingen 14 überdurchschnittlich gute Studierende für ein Jahr ins Ausland.

Durch die Kombination aus jeweils einem halben Jahr Studium und Praktikum bot sich für die Stipendiaten nicht nur die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen und praktische Erfahrungen zu sammeln: durch den Aufenthalt in Ländern südlich und nördlich des Äquators konnten die Studierenden auch ihren kulturellen Horizont ausdehnen. Neben klassischen Zielen wie den USA und Großbritannien waren insbesondere spanischsprachige Länder beliebt.


PM 34/2010 - Dr. Holger Hünemohr ist neuer Honorarprofessor

Dr. Holger Hünemohr wird am Wiesbadener Fachbereich Design Informatik Medien der Hochschule RheinMain neuer Honorarprofessor. Der gebürtige Wiesbadener, Jahrgang 1957, und jetzige Mitarbeiter in der Hessischen Staatskanzlei ist sogar der erste Honorarprofessor für den Studienbereich Informatik. Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, überreichte ihm am Donnerstag, 17. Juni, in einer Feierstunde in der Staatskanzlei die Ernennungsurkunde.

Dr. Holger Hünemohr ist promovierter Physiker mit wirtschaftswissenschaftlichem Zusatzstudium. 1988 begann er seine Laufbahn in der öffentlichen Verwaltung in der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung als IT-Projektleiter. Im Jahr 1992 wechselte er in die Hessische Staatskanzlei. Dort, in der hessischen Regierungszentrale, entwickelte Dr. Hünemohr seine IT-Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen in zahlreichen innovativen IT-Projekten sowie in einem wichtigen neuen Aufgabenbereich zur Modernisierung der Verwaltung, der Einführung des betriebswirtschaftlichen Rechnungswesens und Controllings, theoretisch und praktisch weiter.

Bereits seit 1990 ist Dr. Hünemohr an der Hochschule als Lehrbeauftragter tätig, vornehmlich in den Gebieten Wirtschaftsinformatik und eGovernment. Inzwischen ist er verantwortlicher Referatsleiter für die Informationstechnik sowie Haushaltsbeauftragter der Hessischen Staatskanzlei. Somit bringt er ein von den Studentinnen und Studenten sehr geschätztes aktuelles und interessantes Praxiswissen aus Informatik und Betriebswirtschaft in die Informatikstudiengänge der Hochschule RheinMain ein.


PM 33/2010 - "Eckiger Tisch" zum Thema Wirtschaftskrise

"Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt?": Diesem Thema widmet sich der "Eckige Tisch RheinMain" an der Hochschule RheinMain am 17. Juni, um 18 Uhr, auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26, in Raum A6a.

Die Finanzkrise erschüttert das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Funktionsfähigkeit des marktwirtschaftlichen Systems. Immer mehr Menschen spüren persönlich die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Aber was sind die Ursachen der Krise? Haben tatsächlich verantwortungslose Hasardeure die Krise verursacht, oder waren eher Fehler im Aufbau des Systems verantwortlich?

Zwei renommierte Finanzexperten stellen sich diesen Fragen: Prof. Dr. Thomas Heimer, Professor für Innovationsmanagement und Projektmanagement am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain, und Prof. Dr. Bernd Lahno, Professor für Philosophie mit Forschungsschwerpunkt Vertrauen an der Frankfurt School of Finance and Management in Frankfurt am Main, diskutieren mit dem Publikum ethische Selbstverpflichtungen und Regulierungen von Banken.

Der "Eckige Tisch RheinMain - Verantwortung in Technik und Wirtschaft" ist eine Initiative der Hochschule RheinMain, der vhs Rüsselsheim, des VDI-Bezirksvereins Rheingau und des Forums Philosophie & Wirtschaft e.V. der Universität Mainz und der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften. Er bietet ein Diskussionsforum zu ethischen und gesellschaftlich relevanten Themen. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung öffentlich.


PM 32/2010 - Literarisches "Starensemble" in Wiesbaden

Das "Poetenfest" der Hochschule RheinMain und des Literaturhauses Villa Clementine beginnt am Freitag, 20 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring, A-Gebäude, Gartengeschoss. Den Auftakt machen Albert Ostermaier und der Musiker Hans Platzgumer mit einer musikalischen Lyrik-Performance. Es handelt sich um eine gemeinsame Improvisation: gewissermaßen eine Reise in unbekannte, noch nie gehörte Bereiche hinein. Dabei komponiert der Musiker Platzgumer aus dem Stegreif einen sogenannten "soundtrack": es ist eine Art "instant composing". Während dieser Performance reagieren Albert Ostermaier und Hans Platzgumer aufeinander, es gibt keine Absprachen, dafür ungeahnte Wendungen. Beide Künstler nennen dies "plugged poetry".

Gegen 21 Uhr liest Ulrike Draesner aus "Vorliebe". Dieser rasante neue Roman von Ulrike Draesner beschreibt das Suchen und Finden der Liebe. Dabei schickt die Autorin ihre Heldinnen und Helden auf wunderbar verspielte Weise in ein irrlichterndes Labyrinth aus romantischen Verwicklungen, das eine der Figuren nicht lebend verlassen wird.

Weiter geht es am Samstag, 12. Juni, ab 17.30 Uhr in der Villa Clementine mit Lesungen, Gesprächen und Musik. Zunächst liest Annette Pehnt aus "Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern". Um 18.30 Uhr ist Andreas Maier mit „Onkel J. Heimatkunde“ dran. Um 20 Uhr steht Peter Stamm auf dem Programm. Der Schweizer Autor liest aus "Sieben Jahre": Ein Mann zwischen zwei Frauen, die eine ist begehrenswert, bei der anderen ist er frei. Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildlich Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Peter Stamm erzählt in einem ganz eigenen Ton mit einem kalten und doch nie gefühlslosen Blick von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben.

Den Abschluss macht Sudabeh Mohafez um 21 Uhr, sie liest aus "Brennt". In diesem Roman geht sie der Frage nach, was traumatische Erlebnisse mit einem Menschen machen und wie ein Leben damit möglich ist.

Der Wiesbadener Jazz-Musiker und Klangkünstler Uwe Oberg wird zwischen und nach den Lesungen am Samstag für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgen. Einzelheiten zum "Poetenfest" sind im Internet über www.hs-rm.de/poetenfest erhältlich. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.


PM 31/2010 - Typisierungsaktion an der Hochschule RheinMain

Eine Typisierungsaktion für potentielle Knochenmarkspender organisieren Studierende des Fachbereichs Sozialwesen gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Dienstag, 15. Juni, an der Hochschule RheinMain. Von 10 bis 15 Uhr kann jeder Gesunde zwischen 18 und 55 Jahren sich im E-Gebäude, Raum 113, auf dem Campus am Wiesbadener Kurt-Schumacher-Ring 18 Blut abnehmen und so typisieren lassen.

Die anhand dieser Blutprobe festgestellten Gewebemerkmale werden in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei eingetragen, so dass möglicherweise geeignete Spender für an Leukämie Erkrankte gefunden werden können. Alle 45 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Leukämie – darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Die Übertragung von gesunden Stammzellen eines geeigneten Spenders ist für viele Patienten die einzig lebensrettende Heilungsmöglichkeit. Aber nur ein Drittel der Patienten findet innerhalb der Familie einen geeigneten Spender; der Großteil benötigt einen Fremdspender. Deshalb engagieren sich die Studierenden der Mentorengruppe 4 von Prof. Dr. Gerhard Trabert an der Hochschule RheinMain gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei für die Gewinnung neuer potentieller Stammzellenspender.

Die Typisierung ist durch eine neue Methode mittlerweile auch per Abstrich der Wangenschleimhaut mit einem Wattestäbchen möglich. Bei groß angelegten öffentlichen Typisierungsaktionen setzt die DKMS aber weiterhin die Methode der Blutabnahme ein. So soll verhindert werden, dass Personen sich aus reiner Gruppendynamik heraus registrieren lassen, obwohl sie möglicherweise Angst vor Nadeln haben. Bei einer möglichen späteren Stammzellspende ist eine Blutabnahme unumgänglich.


PM 30/2010 - Wiesbadener Informatik-Student wird Deutscher Hochschulmeister im Karate

Der Informatik-Student Alexander Piel freut sich über Gold bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Karate. Bei den Hochschulmeisterschaften, die am fünften Juni in Berlin ausgetragen wurden, maßen sich 159 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von insgesamt 44 deutschen Hochschulen miteinander.

Piel, Masterstudent an der Hochschule RheinMain, startete in der Disziplin Kata-Einzel. Statt eines Freikampfes finden hier Formläufe statt, die von einer Jury bewertet werden. Die ersten drei Runden entschied Piel mit 3:0 Kampfrichterentscheidungen deutlich für sich. Mit einem weiteren Sieg im Poolfinale sicherte Piel sich einen Platz im abendlichen Finale, wo er auf den amtierenden Vize-Hochschulmeister traf. Nachdem Piel sich bei früheren Deutschen Hochschulmeisterschaften bereits einmal Bronze und einmal Silber sichern konnte, gelang ihm dieses Mal mit einer Kampfrichterentscheidung von 3:2 der ganz große Erfolg: Er gewann die Goldmedaille.


PM 29/2010 - Informationsveranstaltung zum Berufsintegrierten Studium

Mit dem berufsintegrierten Studium (BIS) bietet die Hochschule RheinMain Technikern und Meistern die Möglichkeit, einen vollwertigen Abschluss als Diplom-Ingenieur/in zu erlangen. Am Mittwoch, 9. Juni, können Interessierte sich über die Möglichkeiten des BIS in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik informieren. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr am Rüsselsheimer Studienort der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, Gebäude A, Raum A 6 a, statt.

Aufgrund der soliden praktischen Erfahrungen von Technikern und Meistern kann das berufsbegleitende Studium gestrafft werden und ermöglicht so den Abschluss nach acht bzw. neun Semestern. Die Vorlesungen für BIS-Studierende finden im Semester mittwochs ab 14 Uhr sowie samstags statt; die Diplomarbeiten werden in der Firma angefertigt, in der die Studierenden arbeiten. So können die neu erworbenen Kenntnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden.


PM 28/2010 - Heimsieg für Metaj Dukagjin: Umwelttechnik-Student wird Deutscher Hochschulmeister im Taekwondo

Die Hochschule RheinMain war in diesem Jahr Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Taekwondo. Am 29. und 30. Mai maßen sich Sportlerinnen und Sportler von 56 Hochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet in der Sporthalle am Konrad-Adenauer-Ring in Wiesbaden. Einen Heimsieg konnte Metaj Dukagjin feiern. Der neue Deutsche Hochschulmeister in der Kategorie "Seniors Male +80kg" studiert an der Hochschule RheinMain Umwelttechnik.

Das Fazit von Klaus Lindemann, Hochschulsportbeauftragter der Hochschule RheinMain, fällt durchweg positiv aus: "Die Arbeit, die wir in die Vorbereitung der Meisterschaften gesteckt haben, hat sich absolut gelohnt. Wir haben zwei Tage voller fairer Wettkämpfe auf hohem Niveau erlebt, die Stimmung war phantastisch, und auch organisatorisch hat alles gut funktioniert." Unter den Sportlern waren viele Teilnehmer, die auch bei der Universiade starten und sogar einige, die bei den Olympischen Spielen in Peking dabei waren.

Gefreut haben sich die Organisatoren über "hohen Besuch": Da die Deutschen Hochschulmeisterschaften auch der Qualifikation für internationale Turniere dienen, waren die Taekwondo-Bundestrainer in Wiesbaden. Schirmherr der Veranstaltung und natürlich auch "live vor Ort" war Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller.

Wer als Zuschauer in die Sporthalle kam, konnte nicht nur die Wettkämpfe verfolgen, sondern bekam auch einen sensationellen Showact zu sehen: In einer vor Energie sprühenden Vorführung zeigte das Taekwondo demonstration team "Taepoong" sein können.

Auch außerhalb der Turnhalle feierte die Hochschule RheinMain am Wochenende sportliche Erfolge: Julian Flügel, Student am Fachbereich Wiesbaden Business School, verteidigte seinen Titel als Deutscher Hochschulmeister über 5000m.


PM 27/2010 - Geschlechtsspezifische Soziale Arbeit

Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain bietet einen Vortrag von Prof. Dr. Maria Bitzan, Hochschule Esslingen, zum Thema "Soziale Arbeit und Genderpolitik" am Montag, 7. Juni, im Audimax, A-Gebäude, Kurt-Schumacher-Ring 18.

Da Soziale Arbeit auf das alltägliche Leben bezogen ist, gibt es einen spezifischen Bezug auf das "Geschlecht": Häufig in Lebenszusammenhängen und Krisen, die aus geschlechtsbezogenen Regelungen und Umgangsformen resultieren können. Prof. Dr. Maria Bitzan stellt in ihrem Vortrag Möglichkeiten und Grenzen einer gendergerechten Sozialen Arbeit dar und erläutert, welche politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen dafür bestehen und welche Perspektiven es für eine gendergerechte Qualifizierung der Sozialen Arbeit gibt. Gäste sind willkommen, der Eintritt ist frei.


PM 26/2010 - Die nächste Mobilfunkgeneration: Global und mit Visionen fürs Mobile Internet?

Zu einem Vortrag zum Thema "LTE – Nur eine weitere Technologie, oder doch mehr? Stand der Technologie, Markterwartungen und langfristige Potentiale" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Dipl.-Ing. Walter Haas von Huawei Technologies Deutschland am Freitag, 28. Mai, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).

LTE steht für Long Term Evolution und gilt als Schlüsseltechnologie für die nächste Mobilfunkgeneration. Erstmalig gibt es einen globalen Standard gültig für alle Regionen unserer Erde. Bereits heute wird LTE in Versuchsnetzen erprobt; in den Jahren 2010/2011 soll es in den verschiedenen Mobilfunkmärkten eingeführt werden.

Der Vortrag von Walter Haas beschäftigt sich zum Einen mit den technischen Fragen: Wie ausgereift ist die LTE-Technologie heute, und was können wir zukünftig erwarten? Worin unterscheidet sich LTE von den Vorläufertechnologien, und welche Vorteile ergeben sich daraus? Zum Anderen wirft er einen Blick auf die Strategien der Mobilfunknetzbetreiber weltweit und die grundsätzliche Struktur der Netze. Hat LTE das Potential, die hoch gesetzten Erwartungen zu erfüllen, und wie sehen Visionen für das Mobile Internet aus?

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.


PM 25/2010 - Deutsche Hochschulmeisterschaften im Taekwondo

Die Hochschule RheinMain ist in diesem Jahr Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Taekwondo. Am Wochenende vom 29. und 30. Mai messen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet in der Großsporthalle am Konrad-Adenauer-Ring. Alle Veranstaltungen im Rahmen der Meisterschaft stehen Zuschauern offen, der Eintritt ist frei.

Am Samstag ab 13 Uhr finden die sogenannten Poomse-Wettkämpfe statt. Hier kämpfen die Sportler nicht mit- oder gegeneinander, sondern führen vorgeschriebene Formen und Bewegungsabläufe vor, die dann bewertet werden. Der Sonntag steht im Zeichen der Mann-gegen-Mann- bzw. Frau-gegen-Frau-Kämpfe.

Besonders interessant für die Zuschauer wird es am Sonntag ab 14 Uhr. Dann finden die Finalkämpfe statt. Die Siegerehrung im Anschluss nehmen Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller als Schirmherr der Veranstaltung, Nico Sperle, Vorstandsvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH), und Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, vor.

Als abschließendes Highlight der Meisterschaft präsentiert das "Taepong Demonstration Team" am Sonntag gegen 15.30 Uhr in einem Showact seine herausragenden Kampfkünste.

Die Organisation der Hochschulmeisterschaft von Seiten der Hochschule RheinMain liegt bei Klaus Lindemann vom Hochschulsport. Teilnehmende Studierende der Hochschule RheinMain sind Patrick Meik und Metaj Dukagjin.


PM 24/2010 - Bertolt Brecht–Texte zu heutigen Wohnungslosen

Die Ausstellung "Bertolt Brecht, der Brotladen und Wohnungslose" in der Hochschule RheinMain konfrontiert aktuelle Fotos von wohnungslosen Menschen mit ausgewählten Texten von Bertolt Brecht. Insgesamt zeigt die Präsentation auf 15 Schautafeln die Lebenswirklichkeit von Wohnungslosen auf der Straße und in den Einrichtungen des Hilfesystems. Kombiniert werden diese Ansichten durch Brecht-Texte, die "kämpferisch, parteiisch, sozusagen Stimme der betroffenen wohnungslosen Menschen selbst" (Katalog zur Ausstellung) sind. Sie vermitteln den Eindruck, als ob die Fotos in der Zeit Brechts entstanden wären.

Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, wird die Ausstellung eröffnen: am Donnerstag, 27. Mai, 11.30 Uhr, in der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Foyer. Die Ausstellung läuft bis zum 11. Juni, der Eintritt ist frei.


PM 23/2010 - Hochschule RheinMain erneut als familiengerecht ausgezeichnet

Die Hochschule RheinMain trägt weiterhin das Zertifikat "familiengerechte hochschule" – das ist das Ergebnis einer nun abgeschlossenen Re-Auditierung. Erstmals zeichnete die berufundfamilie gGmbH die damalige Fachhochschule Wiesbaden im Jahr 2007 als familiengerecht aus. In der Re-Auditierung wurden nun die vereinbarten Ziele mit den tatsächlich durchgeführten Maßnahmen abgeglichen. Das erneut vergebene Zertifikat gilt bis 2013.

Zu den an der Hochschule RheinMain durchgeführten Maßnahmen hin zu einer familiengerechten Hochschule gehörten unter anderem die Umsetzung einer neuen, flexiblen Arbeitszeitregelung, der Ausbau der Unterstützungsangebote für Beschäftigte und Studierende mit Kind und der Frauenförderpreis sowie der Frauenförderplan. Weitere Maßnahmen sind geplant – so zum Beispiel die Förderung von Telearbeit aus familiären Gründen und die Weiterentwicklung der kinderfreundlichen Infrastruktur an allen drei Studienorten durch Eltern-Kind-Zimmer, Spielecken und Still- und Wickelmöglichkeiten.

Ziel der regelmäßigen Re-Auditierung ist es, die Strukturen der familiengerechten Hochschule kontinuierlich weiter auszubauen. Durch die konstruktive Arbeit am gemeinsamen Thema "familiengerechte Hochschule" an den drei Studienorten Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim soll eine gelebte familienbewusste Kultur verfestigt werden, die eine gute Balance zwischen Beruf, Studium und Familie gewährleistet.


PM 22/2010 - Rüsselsheimer Hochschulgespräche zur Elektromobilität

Zu einer Diskussion zum Thema "Elektromobilität - Die Mobilitätsform der Zukunft" lädt die Hochschule RheinMain am Mittwoch, 26. Mai, um 18 Uhr, ein. Im Rahmen der Rüsselsheimer Hochschulgespräche diskutieren Prof. Dr. Petra Schäfer von der Fachhochschule Frankfurt und Reinhard Blüm, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke Rüsselsheim, die Zukunft von Verkehrsplanung und öffentlichem Nahverkehr.

Aufgrund der geringen Reichweite der Fahrzeuge und langer Ladezeiten der Batterien hat Elektromobilität bisher keine große Rolle in der Verkehrsplanung gespielt. Die Vorteile von Elektroautos, ihre emissionsfreie und geräuschlose Fortbewegung, lassen sie nun aber immer mehr in den Fokus von Politik und Wirtschaft rücken.

In einem kurzen Vortrag präsentiert Prof. Dr. Petra Schäfer den Stand ihrer aktuellen Forschungsprojekte zum Thema Elektromobilität. Reinhard Blüm stellt die Erwartungen eines städtischen ÖPNV-Anbieters an die Elektromobilität dar. Im Anschluss stehen beide Referenten dem Publikum zur Diskussion zur Verfügung.

Mit den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen schlägt die Hochschule RheinMain eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Hochschule und breiter Öffentlichkeit. Vorträge und Diskussion sind für den interessierten Laien verständlich.

Die Veranstaltung findet auf dem Rüsselsheimer Campus der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal E1 im E-Gebäude. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.


PM 21/2010 - Vertragsunterzeichnung unter Protest

Die heute geleisteten Unterschriften unter den Hochschulpakt 2011-2015 stellen für acht von zehn unterzeichnenden Hochschulen nicht das Ende der Diskussionen dar. Denn zu groß erscheinen die Gefährdungen, denen die hessischen Hochschulen in den kommenden Jahren unterliegen könnten. Daher werden mit einer zeitgleichen „Protokollnotiz zum Hessischen Hochschulpakt 2011-2015“, unterzeichnet von allen fünf staatlichen hessischen Fachhochschulen und den drei Universitäten aus Marburg, Gießen und Kassel, die "grundsätzlichen Bedenken" gegen den Hochschulpakt unterstrichen und darin formuliert.

Die "Protokollnotiz" ist als Protest zu verstehen, als "Erklärung des Nichteinverständnisses mit wesentlichen Punkten des Hochschulpakts" (Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain). Diese Protesthaltung der überwiegenden Mehrheit der Hochschulleitungen soll verdeutlichen, dass seitens der Wissenschaftsministerin und des Finanzministers "nicht wirklich ernsthaft verhandelt wurde" (Prof. Dr. Reymann). Die Unterschriften erfolgten aus der notgedrungenen Überlegung, "Schlimmeres von den Hochschulen abzuwenden" (Prof. Dr. Reymann). Man hat sich einem "ausweglosen politischen Druck" ausgesetzt gesehen, der "keine andere Wahl" (Prof. Dr. Reymann) zuließ. Dieser Vertrag ähnelte eher einem "Kenntnisgabeverfahren". Drohszenarien seitens der politischen Seite, dass die nicht unterschreibenden Hochschulen nicht "zu den Siegern gehören" würden, waren nicht geeignet, von "Verhandlungen zwischen gleichberechtigten Partnern zu sprechen" (Prof. Dr. Reymann).


PM 20/2010 - Hochschule RheinMain beruft Jörg Waldschütz

Dipl.-Des. Jörg Waldschütz, Jahrgang 1973, ist seit dem 1. März 2010 Professor an der Hochschule RheinMain. Am Studienort Wiesbaden lehrt er mit Beginn des Sommersemesters "Multimedia und Internetdesign" im Studiengang "Kommunikationsdesign" des Fachbereichs Design Informatik Medien.

Der gebürtige Offenburger studierte von 1995 bis 2000 Kommunikationsdesign und Mediengestaltung an der Fachhochschule Mainz. Während des Studiums absolvierte er Arbeitsaufenthalte in den Londoner Designstudios Bill Smith und Neville Brody/Research Studios – zusätzlich befasste er sich mit freiberuflichen Aufgaben.

Nach seinem Studium übernahm Jörg Waldschütz bis 2005 die Position eines Art Directors bei Scholz & Volkmer, Wiesbaden, wo er für die Kunden Mercedes-Benz, ThyssenKrupp and Vogue.com tätig war. Anschließend war er als Senior Art Director bei "Neue Digitale" in Frankfurt für den Kunden Adidas tätig. Ab 2008 bis zu seiner Berufung als Professor betreute er als Creative Director bei OgilvyInteractive worldwide, Frankfurt, Unternehmen wie beispielsweise BMW, Mini, Gaggenau, Siemens Gigaset, Deutsche Bahn u.a.

Über seine Agenturtätigkeit hinaus verfügt Jörg Waldschütz über eine umfangreiche Lehrerfahrung: Er nahm Vertretungsprofessuren für Audiovisuelles Design in den Jahren 2007 bis 2009 an der Hochschule Darmstadt wahr. Lehraufträge im Bereich Kommunikationsdesign übernahm Waldschütz im Wintersemester 2006/2007 an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und 2009 an der Fachhochschule Mainz. Während seiner fast zehnjährigen Tätigkeit als Designer und Creative Director – in der er mehr als 120 nationale und internationale Auszeichnungen erhielt – wurde er außerdem von Hochschulen zu Vorträgen in den Bereichen Multimedia und Internetdesign eingeladen. Er ist Mitglied im Art Directors Club Deutschland und Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Awardshows.

Prof. Joel Baumann von der Kunsthochschule Kassel, der als Gutachter beim Berufungsverfahren bestellt war, attestiert dem neuen Professor, dass er eine "beeindruckende Vita" besäße und "dass er in der gestalterischen Umsetzung und in der technischen Produktion ein hohes Niveau ansetzt".


PM 19/2010 - Literarischer Vorsommer - Höhepunkt

Sechs Autorinnen und Autoren finden sich zu einem zweitägigen "Poetenfest" ein: am Freitag und Samstag, 11. und 12. Juni, kommen diese ehemaligen Poetikdozenten der "Poetikdozentur: junge Autoren" nach Wiesbaden. Peter Stamm, der 1. Poetikdozent im Wintersemester 2005/06, Albert Ostermaier, Sudabeh Mohafez, Andreas Maier, Annette Pehnt und Ulrike Draesner (10. Poetikdozentur im Sommersemester 2009) treffen sich zu diesem einmaligen Literaturereignis. Veranstaltet wird das "Poetenfest" von der Hochschule RheinMain und dem Literaturhaus der Stadt Wiesbaden, die auch seit über fünf Jahren gemeinsam die "Poetikdozentur: junge Autoren" organisieren.

Den Beginn machen Ulrike Draesner und Albert Ostermaier am Freitag, 20 Uhr, im Gartengeschoss des Hochschulcampus Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude. Ulrike Draesner wird aus ihrem neuen Roman "Vorliebe" lesen. Danach, gegen 21 Uhr, wird Albert Ostermaier gemeinsam mit dem Musiker Hans Platzgumer Texte und Töne präsentieren.

Weiter geht es am darauf folgenden Samstag (12. Juni) ab 17.30 Uhr im Literaturhaus, Frankfurter Str. 1. Dort werden nacheinander Annette Pehnt, Andreas Maier, Peter Stamm und Sudabeh Mohafez jeweils für etwa eine Dreiviertelstunde lesen.

Den Anlass für das "Poetenfest" liefert das kleine Jubiläum von zehn Poetikdozenturen und die jetzt erschienene Anthologie "nehmen sie mich beim wort ins kreuzverhör" des Fischer Taschenbuch Verlags. Dort sind die Vorlesungen von neun Poetikdozenten - bis auf Julia Franck - zusammengetragen.

Aktualisierte Details des "Poetenfests" wird u.a. die Internetseite www.hs-rm.de/Poetenfest bieten.


PM 18/2010 - Ausstellung Wissenschaftsfotografie

Eine Ausstellung zur Wissenschaftsfotografie gibt es vom 11. bis 27. Mai im Foyer des A-Gebäudes auf dem Rüsselsheimer Campus der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, zu sehen. Unter dem Titel "InfoEXchange" hat die von einer Jury berufene Fotografin Anja Behrens wissenschaftliche Projekte aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen erkundet. Ihre "Forschungsexpedition" führte sie an Orte des Entstehens von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in der Engineering-Region Darmstadt Rhein Main Neckar. Am Dienstag, 11. Mai, wird die Wanderausstellung in Rüsselsheim eröffnet. Um 13.30 Uhr gibt es einen kleinen Umtrunk, und die Werke werden enthüllt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Wissenschaftsfotografie richtet die Kamera üblicherweise auf "Hightech" und komplizierte Apparaturen. Die Fotografin Anja Behrens rückte bei ihren Bildern die ausführenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ins Zentrum ihrer Betrachtung. Die Gewinnerin des von der Werkbundakademie Darmstadt ausgelobten Stipendiums „Wissenschaftsfotografie“ erkundete "Tatorte" und "Täter" aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region. Das Themenrepertoire von "InfoEXchange" ist dementsprechend vielfältig: Wer steht forschend im Labor für innovative Krebstherapien, chirurgische Instrumente für flexiblere Operationen und tastende Katheter? Wie verstehen Maschinen das Fühlen des Menschen? Wer stellt sich Untersuchungen von neuartigen Effekten für Flüssigkeitskristall-Displays, und wer experimentiert zu Brennstoffzellen und deren Betriebssicherheit? Themen wie Mikroorganismen, Lasertechnik und chemikalienfreie Wasserreinigung und Abwasseraufbereitung werden fotografisch und äußerst erschlossen.


PM 17/2010 - Sprachsignalverbesserung in Fahrzeugen: Den Fahrer soll man verstehen, nicht die Fahrgeräusche

Zu einem Vortrag zum Thema "Verfahren zur Sprachsignalverbesserung in Fahrzeugen" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Dr. Mohamed Krini von SVOX Deutschland am Freitag, 30. April, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).

Wer vom Auto aus über ein Freisprechtelefon oder ein Sprachdialogsystem Gespräche führt, kennt es nur zu gut: Motor- und Windgeräusche aber auch Abrollgeräusche der Reifen beeinträchtigen die Kommunikation erheblich. Zusätzlich wird das Sprachsignal auch durch Echoanteile (Rückkopplungen vom Lautsprecher in das Mikrofon) sowie durch weitere Passagiere im Fahrzeug gestört.

Algorithmen zur Sprachsignalverbesserung sollen die akustischen Hintergrundgeräusche vermindern und die Sprachverständlichkeit verbessern. Diese Verfahren versuchen, möglichst weitgehend die Störungen zu reduzieren, ohne das gewünschte Sprachsignal zu verfälschen oder zu verzerren.

Dr. Krini gibt in seinem Vortrag zunächst einen Überblick über verschiedene Methoden zur Sprachsignalverbesserung (Geräuschreduktion, Beamforming, Echokompensation etc.). Anschließend präsentiert er ein neues Verfahren zur modellbasierten Sprachsignalverbesserung für stark gestörte Sprachsignale. Das Prinzip dieses Verfahrens ist es, zunächst jene Bereiche eines Sprachsignals, in denen das Signal-zu-Geräusch-Verhältnis gering ist, zu detektieren und anschließend eine Rekonstruktion des Sprachsignals zu berechnen. Die Rekonstruktion wird dabei mit Hilfe von a priori trainierten Sprachmodellen und extrahierten Merkmalen aus dem geräuscherfüllten Sprachsignal durchgeführt. Subjektive und objektive Untersuchungen haben ergeben, dass durch das modellbasierte Verfahren eine Verbesserung der Gesamtqualität erzielt wird.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.


PM 16/2010 - Zum Studien-Infotag: Der Fachbereich Geisenheim lädt ein

Der Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain lädt alle Studieninteressierte ein, hinter die Kulissen des "Campus Geisenheim" zu blicken. Der Studien-Infotag am Mittwoch, den 5. Mai, bietet ab 9.30 Uhr die Möglichkeit, den Studienbetrieb des Fachbereichs kennenzulernen.

Vorgestellt werden die Bachelorstudiengänge Gartenbau, Internationale Weinwirtschaft, Landschaftsarchitektur, Weinbau und Getränketechnologie.

Weitere Informationen gibt es zu den Masterstudiengängen Gartenbauwissenschaft, Umwelt-Management und Stadtplanung in Ballungsräumen (UMSB), Oenologie, Weinwirtschaft sowie zum European Master VINIFERA

Angeboten werden Schnuppervorlesungen, Laboratmosphäre, Gewächshaus- und Kellereiführungen sowie Wissenswertes rund um das Studium und die Berufsaussichten im "grünen" Fachbereich der Hochschule RheinMain. Es gibt auch Führungen über den Campus, darüber hinaus Kaffee und Kuchen von den Studierenden der Geisenheimer Fachschaft und "Probeessen" in der Mensa. Professoren, Mitarbeiter und Studierende aller Studiengänge stehen für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen sind telefonisch unter der Rufnummer 06722/502 714, im Internet auf www.fachbereich-geisenheim.de oder per E-Mail unter geisenheim[at]hs-rm[.]de erhältlich.


PM 15/2010 - Damit im Gartenbau "die Kasse stimmt": Präsident der Hochschule RheinMain veröffentlicht gartenbauökonomisches Fachbuch

Auch jenseits der Hochschulpolitik aktiv: Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, veröffentlicht jetzt ein Fachbuch, das sich an Studierende und an Mitarbeiter in gartenbaulichen Dienstleistungs- und Produktionsbetrieben richtet. Der genaue Titel des Buchs lautet: "Kostenrechnung und Anbauplanung für den Produktions- und Dienstleistungsgartenbau". Hierin werden zusammenfassend sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische Anwendung der Kostenrechnung und Anbauplanung verdeutlicht bis hin zur Kalkulation von mehrjährigen Kulturen bzw. Dauerkulturen. Ebenfalls betrachtet sind die damit verbundenen Dienstleistungen. Den Studierenden kann das Buch eine Anleitung bieten, die beschriebenen Verfahren auch in Projekt- und Abschlussarbeiten selbst durchzuführen. Den engagierten Praktikern und Beratern im Berufsleben liefert es eine Grundlage für die selbstständige Durchführung der entsprechenden Kostenrechnungen.

Kalkulationen mit kostenfreien Internet-Programmen

Alle im Buch verwendeten Rechenbeispiele stehen in Form von Tabellen und Skripten kostenfrei zum Download zur Verfügung. Für die Berechnungen wurden dabei konsequent nur Programme verwendet, die als Open-Source-Programme kostenfrei im Internet verfügbar sind. Den Studierenden sowie den Praktikern und Beratern stehen auf diesem Wege die notwendige Software kostenfrei und vollständig zur Verfügung.

Prof. Dr. Reymann war bis zu seiner Berufung 1994 als Professor für Gartenbauökonomie in Geisenheim Geschäftsführer und Leiter des Arbeitskreises für Betriebswirtschaft im Gartenbau. Seit dem Jahr 2009 ist er Präsident der Hochschule RheinMain.

Das Buch hat 169 Seiten und zahlreiche Abbildungen und ist zum Preis von 17,90 Euro in jeder Buchhandlung (ISBN 978-3-00-030492-7) oder direkt bei Prof. Dr. Reymann erhältlich (www.reymann.eu).


PM 14/2010 - Lautsprecherexperte berichtet über besseren Klang durch neue Filterkonzepte

Zu einem Vortrag zum Thema "Frequenzweichen-Konzepte für hochwertige Lautsprechersysteme" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Günther Nubert von der Nubert Speaker Factory am Freitag, 23. April, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt die Firma Nubert hochwertige HiFi-Lautsprecher, die im Direktvertrieb vermarktet werden. In den vergangenen Jahren lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Verbesserung der Impulsverarbeitung von Lautsprechersystemen und Subwoofern ("Bass-Lautsprechern").

Der Vortrag stellt die Auswirkungen verschiedener Filterkonzepte auf die Impulsverarbeitung von Mehrwege-Lautsprechern und die subjektiv empfundenen klanglichen Auswirkungen vor. Konkret werden die Hörbarkeit von Unterschieden in Frequenzgang, Phase und Gruppenlaufzeit, Passiv- und Aktiv-Weichen sowie DSP-Systeme mit IIR- und FIR-Filtern behandelt.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.


PM 13/2010 - Hochschule RheinMain droht mit Nichtunterzeichnung:Senat der Hochschule lehnt Hochschulpakt 2011-2015 wegen der geplanten Mittelkürzungen entschieden ab

Mit einer jährlich zu erwartenden Einsparung von rund 1,7 Mio. Euro ab dem Jahr 2011 wird die Hochschule RheinMain als "nicht mehr steuerbar" angesehen. So sieht es der Senat der Hochschule RheinMain während seiner Sitzung am vergangenen Dienstag. In seiner jetzt formulierten Stellungnahme werden die von Finanzminister Weimar und Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann vorgelegten Pläne zur Gestaltung des Hochschulpakts 2011 - 2015 "mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen".

Selbst ein rigider Sparkurs - beispielsweise mit einer sofortigen Stellensperre - würde die Einsparsumme nicht ausgleichen können. Der Hinweis der politisch Verantwortlichen, Rücklagen gewissermaßen "zu verflüssigen", um das künftige Defizit aufzufangen, erweist sich als nicht praktikabel. Diese Rücklagen sind zweckgebunden, wie der Senat betont, und beziehen sich u.a. auf Infrastrukturmaßnahmen der Hochschule.

Auf ein "besonderes Unverständnis" stößt beim Senat die überproportionale Mittelzuwendung für universitäre Einrichtungen und Leistungen (bsw. Exzellenzcluster/Graduiertenschulen, DFG-Sonderforschungsbereich) im Vergleich zum "Kerngeschäft" der Hochschulen, nämlich  "der Ausbildung von Studierenden". Da zudem in den kommenden zehn Jahren mit einer Steigerung der Studierendenzahlen von 15 bis 20 Prozent zu rechnen ist, würde es bei gleichzeitiger sinkender Finanzierung "zu massiven Verschlechterungen in der Ausbildungsqualität" kommen.

Da als letzte Konsequenz der Sparpläne die Streichung eines der sechs Fachbereiche der Hochschule RheinMain drohen würde, fordert der Senat der Hochschule RheinMain das Präsidium auf, den "Hochschulpakt in dieser Form nicht zu unterzeichnen".

Die vollständige Stellungnahme des Senats der Hochschule RheinMain finden Sie hier.


PM 12/2010 - Kostengünstige Software-Ideen auf der Hannover Messe: Mathematiker der Hochschule RheinMain suchen Anwender

Mathematiker der Hochschule RheinMain sind auf der Hannover Messe vom 19. bis 23. April mit einem Exponat vertreten, das die hohe Qualität von Open-Source-Software für die industrielle Anwendung unter Beweis stellt. Die Leistungsfähigkeit von frei zugänglicher Open-Source-Software kommt inzwischen derjenigen von kommerzieller Software sehr nahe. Gezeigt wird dies auf der Hannover Messe speziell für den Bereich der Strömungsberechnung, der Titel des Exponats lautet daher "Numerische Strömungsmechanik mit Open-Source-Software".

Open-Source-Software bietet gerade in diesem Ingenieurbereich erhebliche Kostenvorteile und erlaubt aufgrund des Open-Source-Codes eine große Variabilität, so dass sie auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung genau zugeschnitten werden kann. Das bedeutet in der Praxis: Auf handelsüblichen PCs und daher auch in kleinen Betrieben können Probleme beispielsweise in den Bereichen Auto-, Schiff- und Flugzeugbau, bei der Schallausbreitung und bei Strömungen in porösen Materialien sowie in der Füll- und Verpackungstechnik gelöst werden. Die Arbeitsgruppe Mathematik an der Hochschule RheinMain begleitet interessierte Firmen - die auf der Messe angesprochen werden sollen – sogar beim Einstieg in die neue Methodik.

Diese Arbeitsgruppe verfügt über ein großes praxisorientiertes Know-how. Sie gehört inzwischen zu den forschungs- und drittmittelstärksten Einheiten der Hochschule und besitzt aufgrund ihrer Print- und elektronischen Publikationen weltweit eine gute Reputation. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang "Angewandte Mathematik" ab dem kommenden Wintersemester 2010/2011 wird dieses Potential auch in der Lehre seine Anwendung finden; Infos hierzu über www.hs-rm.de/mathematik.

Das Exponat „Numerische Strömungsmechanik mit Open-Source-Software“ und Mitglieder der Arbeitsgruppe befinden sich in Halle 2, Stand C 45, der Hannover Messe. Weitere Informationen sind im Web über www.ttn-hessen.de zu erhalten.


PM 11/2010 - Mehr als 1000 Erstsemester: Hochschule RheinMain nimmt 16 Prozent mehr Erstsemester als im Vergleichszeitraum auf

Der randvolle Audimax und der Andrang junger Leute bei den Infoständen während der Erstsemesterbegrüßung am Dienstag, 16. März, am Campus Kurt-Schumacher-Ring bestätigte alle Vermutungen: Die Nachfrage nach den Studienangeboten der Hochschule RheinMain ist ungebrochen groß. Hatten sich im Sommersemester 2009 noch 702 Erstsemester für ein Studium an den vier Wiesbadener Fachbereichen entschieden, so sind es diesmal 755 (Stand 16. März). Insgesamt - an den drei Studienorten Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim - wurden 1049 Erstsemester gezählt, im Sommersemester 2009 waren es 902. In Rüsselsheim haben sich 274 für ein Studium im Fachbereich Ingenieurwissenschaften entschieden (2009: 208). In Geisenheim immatrikulierten sich 20 Studierende im Masterstudiengang "Gartenbauwissenschaften" (2009: zehn). Die weiteren Geisenheimer Studiengänge nehmen nur im Wintersemester neue Studierende auf.

Weiterhin hoch ist die Nachfrage bei den Studiengängen des Fachbereichs Wiesbaden Business School. Der Bachelorstudiengang "Business Administration" legte auf 94 Studienanfänger zu (79). Hohe Zahlen gab es auch bei einigen Masterstudiengängen, darunter "Sales and Marketing". Dieser registrierte 45 Studienanfänger (16), was die höchste Zahl bei den Masterstudiengängen der Hochschule RheinMain bedeutet. Ähnliche deutliche Zunahmen verzeichneten auch die beiden Bachelorstudiengänge "Architektur" und "Bauingenieurwesen". Hier begannen 39 bzw. 89 junge Leute ihr Studium (2009: 25 bzw. 72).

Kräftige Zuwächse - mit Steigerungen um fast das Doppelte und sogar noch darüber - gab es in Rüsselsheim bei den Bachelorstudiengängen "Medientechnik" und "Informations- und Elektrotechnik". Erfreulich auch die Zunahme bei den weiteren Bachelorstudiengängen "Umwelttechnik" (70 zu 50) und "Physikalische Technik" (20 zu 12).

Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, resümierte die Erstsemesterbegrüßung und die aktuelle Studierendenstatistik: "Die hohe Zahl der Erstsemester zeigt, unser Studienangebot ist attraktiv und berufsqualifizierend und wird auch so wahrgenommen. Wir werden uns alle Mühe geben, dieses Niveau zu halten und nach Möglichkeit auszubauen."


PM 10/2010 - Wiesbadener Studierende untersuchen das deutsche Image im Ausland: Freundliche Deutsche - trotz des Wetters

Als "Souvenir" von der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin brachten drei Studierende der Hochschule RheinMain ein Umfrageergebnis mit: 65 ausländische Aussteller auf dem Gelände der ITB, die am Sonntag, 12. März, endete, äußerten sich in einem Fragebogen zu ihrem Bild von Deutschland. Erstaunlich: auf die Frage der Wiesbadener "Wenn Sie an Deutschland denken, welches Tier fällt Ihnen spontan ein?" antwortete fast die Hälfte (49 %) mit "Bär". Das offizielle deutsche Wappentier, der Adler, landete flügellahm mit 11 % weit abgeschlagen, fast noch überholt vom "Hund" (9%). Die Master-Studierenden Asgard Schönherr, Eusebio Gomez und Miriam Wille des Fachbereichs Wiesbaden Business School schließen daraus auf die "erfolgreiche Vermarktung des Bären in Berlin und speziell des Eisbären Knut".

Grundsätzlich ergab die Befragung im Auftrag des "Research Center Nation Branding" am Studienort Wiesbaden der Hochschule RheinMain ein sehr positives Bild von Deutschland. Insbesondere in Hinsicht auf "Deutschland als Reiseziel". Neun von zehn (87%) der ausländischen Tourismusprofis würden Deutschland als Reiseziel empfehlen. Allerdings fanden zwei Drittel (68%), dass sich Deutschland "eher schlecht" bis "sehr schlecht" als Tourismusdestination vermarktet: "Hier besteht ein sehr großer Handlungsbedarf", so das erste Fazit der drei Studierenden. Beispielsweise vermissen die ausländischen Gäste englische Beschilderungen im öffentlichen Raum.

Welche Gründe haben die Befragten aus 27 Ländern, um Deutschland als Reiseziel zu empfehlen? Hier liegen "Sehenswürdigkeiten", "Landschaften" und "Freundlichkeit" an der Spitze, während "Freizeit und Sport" sowie "Klima und Wetter" keine große Rolle spielen bzw. "Klima und Wetter" sogar eher als negativ angesehen wird.

Alle drei Studierenden sind am Forschungsprojekt "Research Center Nation Branding" der Wiesbaden Business School - unter der Leitung der beiden Professorinnen Dr. Susanne Czech-Winkelmann und Dr. Bettina Fischer - beteiligt. Hier geht es um die Ermittlung der Markenstärke von Ländern. Die aktuelle Aktion "stellt eine Fortsetzung der Forschungsarbeit von Nadine Thurn dar, die im Sommer 2009 ihre Master Thesis zum Thema ‚Nation Branding Deutschland’ geschrieben hat", so Miriam Wille. "Das positive Image Deutschlands im Ausland wurde abermals beeindruckend bestätigt. Die Ergebnisse hinsichtlich der Marketingaktivitäten Deutschlands, sich als Reiseziel zu vermarkten, sind jedoch ernüchternd. Deutschland muss seine Präsenz im Ausland in diesem Bereich deutlich steigern. Das ‚Research Center Nation Branding’ unserer Hochschule kann aus diesen Ergebnissen weitere methodische und inhaltliche Rückschlüsse ziehen."


PM 09/2010 - "hit" 2010: Hochschulinformationstag für die Region

"Rein in mein Leben" lautete das Motto des gestrigen Hochschul-informationstags "hit" 2010. Im Blickpunkt standen in diesem Jahr Bachelorstudiengänge aus den sechs Fachbereichen in Wiesbaden, Rüsselsheim und Geisenheim der Hochschule RheinMain. Die Schülerinnen und Schüler, überwiegend aus den Klassen 11 und 12, kamen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und gaben sich im A-Gebäude am Campus Kurt-Schumacher-Ring die Klinken in die Hände: sie konnten aus insgesamt 39 Veranstaltungen auswählen, darunter halbstündige Probevorlesungen im Audimax, Infovorträge in Seminarräumen zu grundsätzlichen Fragen des Studiums, und nicht zuletzt erhielten sie Einblicke in Labore und in die Hochschulbibliothek. Inmitten der Schülerinnen und Schüler – auch einige Lehrer und Eltern waren zu sehen – gaben Professorinnen und Professoren geduldig Auskunft über Studiengänge, Zulassungsbedingungen und anderes mehr.

Einige Besucher hatten bereits feste Vorstellungen über die Zeit nach der Schule, so der 21jährige Max Neubert aus der Begemann Schule in Frankfurt: "Unsere Lehrer haben uns über den hit 2010 informiert, und da war mir sofort klar, dass ich an der Hochschule RheinMain vorbeischauen will. Ich interessiere mich besonders für die Studiengänge Business Administration und Business Law. Natürlich kann man auch in Frankfurt BWL studieren, aber ich finde, Wiesbaden ist die schönere Stadt. Hier würde ich gern wohnen."

In eine andere Studienrichtung zieht es Nancy Stein (19) vom Gymnasium Nidda: "Ich mache gerade Abitur und will ab dem Wintersemester in Wiesbaden Soziale Arbeit studieren. Frankfurt und Gießen wären näher an zu Hause dran, aber ich will ganz bewusst ein Stückchen weiter weg, so dass ich nicht mehr zu Hause wohnen bleibe. Ich will was Neues sehen; da bietet sich Wiesbaden an."

Ein erstes Resümee gab Chantal Mommertz von der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Hochschule: "Der hit 2010 hat Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, aber auch allen anderen Studieninteressierten die Möglichkeit gegeben, sich über das Studienangebot der Hochschule RheinMain zu informieren. Auffällig war in diesem Jahr, dass die Besucherinnen und Besucher sich nicht nur für die Schnuppervorlesungen der einzelnen Studiengänge interessiert haben. Auch zum Organisatorischen, zum ‚Drumherum’ ums Studium haben die Schülerinnen und Schüler noch viele Fragen. Besonders gut besucht war so zum Beispiel die Veranstaltung ‚Wie finanziere ich mein Studium?’. Und am Stand der Zentralen Studienberatung wurden viele ganz generelle Fragen zur Zulassung gestellt."

Wer über den "hit" hinaus noch Fragen und Informationsbedarf hat, kann sich per Internet an die Studienberatung wenden. Auf den Webseiten www.hs-rm.de/studienberatung finden sich Telefonnummern, Ansprechpartnerinnen und Beratungszeiten.


PM 08/2010 - Studieninteressierte treffen sich beim "hit 2010"

"Rein in mein Leben" lautet das Motto des diesjährigen Hochschulinformationstags "hit 2010" am Dienstag, 9. März, um 9.15 Uhr bis 15 Uhr, am Campus Kurt-Schumacher-Ring 18 der Hochschule RheinMain. Die Hochschule präsentiert dabei Bachelorstudiengänge aus sechs Fachbereichen und informiert rund ums Studium - "garniert" mit Probevorlesungen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 11 und 12 und an Berufstätige, die ein weiterqualifizierendes Studium aufnehmen möchten. Aber selbstverständlich sind auch Lehrer und Eltern willkommen. Eröffnet wird der "hit 2010" durch den Präsidenten der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, um 9.15 Uhr im Audimax.

Die Präsentationen der Bachelorstudiengänge, darunter "Business Administration", "Soziale Arbeit", "Allgemeine Informatik", "Architektur", "Informations- und Elektrotechnik" und "Landschaftsarchitektur", werden durch Probevorlesungen ergänzt, die einen ersten Eindruck vom Hochschulleben geben können. Professorinnen und Professoren der Hochschule halten diese Vorlesungen beispielsweise zu Themen wie "Mechanik als Grundlage für das Bauen", "Handy TV, IPTV und Digitales Kino" oder zu "Experimente mit polarisiertem Licht". Häufige Fragen zu "Wie finanziere ich mein Studium" werden in einem halbstündigen Vortrag von der Zentralen Studienberatung beantwortet. Weitere derartige Vorträge gibt es zu "Tipps zur Studienwahl", "Bolognaprozess - Grundlagen und Veränderungen" oder beispielsweise zu dualen Studienmöglichkeiten im Fachbereich Ingenieurwissenschaften.

Während der gesamten Veranstaltung stehen Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Studierende für Auskünfte zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die Studienbereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Informatik Laborbesichtigungen zu bestimmten Zeiten an. Die Bibliothek lädt um11 Uhr zu einer Führung ein.

Im Internet kann man sich über das komplette Programm des „hit 2010“ detailliert vorab informieren, und zwar über www.hs-rm.de/hit.


PM 07/2010 - "Scharfe Früchtchen" im Wettbewerb: Bundesweiter studentischer Wettbewerb um Qualität bei Radieschen

In der Hochschulausbildung werden Studentinnen und Studenten in den Gartenbauwissenschaften komplex ausgebildet. Dazu gehören auch marketingorientierte Fragen, die sich mit Werbung sowie der Meinung der Verbraucher zur Qualität von Gemüse beschäftigen: Zählt nur das Aussehen oder auch der Geschmack? Was ist mit Inhaltstoffen für die menschliche Gesundheit? Welcher gärtnerische Produktionsprozess liefert gezielt für welchen Markt das richtige Produkt?

Die gartenbauwissenschaftliche Forschung hat gesicherte Erkenntnisse erarbeitet, so dass man genau weiß, welche Ergebnisse durch welche Faktoren in der Entwicklung von Pflanzen hervorrufen werden. Nur deren strenge Beachtung führt zu hochwertigen Qualitätsprodukten. Diese Erkenntnisse wollen Studierende aktuell im Wettbewerb "Green Challenge" anlässlich der 46. Gartenbauwissenschaftlichen Tagung vom 24. bis 27. Februar an der Universität Hohenheim unter Beweis stellen.

Sechs Hochschulteams beteiligen sich an der anspruchsvollen Aufgabe:

"Die schlauesten Gärtner ernten die dicksten und leckersten Radieschen…"

Die Teams haben im Vorfeld der Tagung Radieschen angezogen, die sie auf der Tagung präsentieren und von einem Expertenteam bewerten lassen. Die Aufgabe ist, Radieschen so zu produzieren, dass sie möglichst groß und gleichzeitig als geschmacklich gut bewertet werden können. Sie müssen aber in jedem Fall vermarktungsfähig sein, so dürfen sie beispielsweise innen nicht hohl sein. Der Weg zu diesem Ziel war den Teams überlassen, sie können alle erlaubten "Tricks" anwenden, um diese Kriterien zu erfüllen. Hierzu zählen nicht nur die richtige Sorte, sondern insbesondere die Steuerung der Kulturbedingungen der Radieschen in der Wachstums- und Reifephase.

Der Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft (DGG), Prof. Dr. Detlev Reymann von der Hochschule RheinMain, wird den Siegerteams eine Prämie überreichen: "Ich freue mich schon jetzt als Konsument auf die Vielfalt, denn auch für mich zählen mehrere Kriterien, die ein Produkt auf dem Markt gut platzieren. Und der Kunde weiß heute genau, was er will! Es zeigt mehr als deutlich, dass die nachhaltige Produktion von gesunden Gemüseprodukten nur von Experten in gesicherten Produktionsprozessen zu bezahlbaren Preisen möglich ist."

Der Wettbewerb wird gesponsert von der Bundesfachgruppe Gemüse im Zentralverband Gartenbau und von der Firma Klasmann-Deilmann.


PM 06/2010 - Hochschule RheinMain auf der CeBIT 2010: Ob auf der Autobahn oder dem Arbeitsmarkt: Mobilität erforschen und fördern!

Mit vier Exponaten ist die Hochschule RheinMain auf der diesjährigen CeBIT in Hannover vom 2. bis 6. März vertreten. Darunter sind zwei Forschungsprojekte, die von Prof. Dr. Grit Behrens vom Fachbereich Design Informatik Medien geleitet werden. Staus auf der Autobahn – ärgerlich und kostspielig – stehen im Mittelpunkt ihres Projekts mit der Überschrift "Instant-Traffic. Stauerkennung mit Open CSI 2.0 und Openstreetmap". Es wurde eine Software entwickelt, die Staudaten in Echtzeit generiert, und das mit einfachen und frei verfügbaren Mitteln. Wesentliche Erkenntnisse dafür hat eine Diplomarbeit aus dem Studiengang "Medieninformatik" geliefert. Außerdem konnte die Firma Harman/Becker Automotive Systems GmbH für eine Kooperation im Rahmen dieses Projekts der angewandten Forschung gewonnen werden. Damit scheint sich eine Lösung abzuzeichnen, um zukünftig bessere, d. h. aktuellere und somit aussagekräftigere Stauinformationen zu erhalten.

Bei "OpenCSI 2.0 in OO-PHP. Telematikframework für PHP-Anwendungen", dem zweiten Projekt von Prof. Dr. Behrens, geht es um einen Beitrag zur neuesten Generation mobiler Navigationsgeräte und Smartphones. Diese bieten neben der Lokalisierung sowie multimedialen Funktionalitäten eine Internetverbindung an. Über bereits hohe Datenraten kann dadurch auf diverse Informationen aus dem weltweiten Netz zugegriffen werden, zum Beispiel auf neues Kartenmaterial oder Informationen zu Verkehrs- und Wetterbedingungen. In Zusammenarbeit von "Open CSI Project" und der Hochschule RheinMain sind zusätzliche weitere Perspektiven entstanden: Insbesondere erweitert die Implementierung in der Sprache PHP das bisherige Spektrum der unterstützten Programmiersprachen um eine zusätzliche, vollständig objektorientierte Variante.

Mit dem dritten Exponat widmen sich Forscher des Studiengangs "Media Management" dem Arbeitsmarkt, das heißt neuen, mobilen Ansprachen von möglichen Bewerbern. Untersucht wird bei "ReMoMedia. Recruiting in the Mobile Media" die Anwendbarkeit und Akzeptanz verschiedener, innovativer Mobile Media-Technologien für das Personalrecruitment von Unternehmen. Zielsetzung ist es, den herkömmlichen Personalmarketingmix zu erweitern und vor allem junge Zielgruppen anzusprechen. Gerade junge Bewerberzielgruppen lassen sich mit etablierten Medien, wie Personalanzeigen in Zeitungen, alleine nicht optimal erreichen. Stattdessen ist das Handy für viele Jugendliche zu einem wichtigen und verbreiteten Medium geworden. "ReMoMedia" wird von Prof. Dr. Wolfgang Jäger, Professor für Human Ressource Management und Unternehmensführung, sowie Prof. Dr. Stephan Böhm, Experte für Telekommunikation/Mobile Media, geleitet. Mit einer projektbegleitenden Dissertation ist die Diplomkauffrau Susanne Niklas im Forschungsteam tätig.

Prof. Dr. Stephan Böhm ist auch beim vierten Exponat beteiligt. Zusammen mit seinem Kollegen Prof. Dr. Wolfgang Weitz arbeitet er am interdisziplinären Forschungsprojekt "JabaBlue! Open Source Content Distribution-System". Hier geht es um den Bereich Bluetooth Marketing/Proximity Marketing und die Erforschung von Einsätzen neben bereits existierenden kommerziellen Softwarelösungen. Dieses Forschungsprojekt der Studiengänge "Media Management" und "Medieninformatik" schließt daher auch Akzeptanzanalysen und Feldstudien aus nicht-kommerziellen Nutzungsbereichen ein. Neben der Entwicklung der technischen Plattform und der Ableitung von allgemeinen wissenschaftlichen Akzeptanzerkenntnissen sollen somit beispielsweise auch Anwendungsszenarien und Einsatzmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen ermittelt werden – etwa als einfaches "elektronisches Schwarzes Brett". Bei einem Probelauf in Kooperation mit der IHK Wiesbaden auf einer Ausbildungsmesse in den Rhein-Main-Hallen fand ein erfolgreicher Praxistest statt. Es galt herauszufinden, ob die Zielgruppe – junge Leute – ihre Mobiltelefone mit den angebotenen Informationen "fütterten" und ob das System auch unter der hohen Beanspruchung bei einer Messe funktionierte.

Auf der Webseite der Hochschule RheinMain www.hs-rm.de/f&e/interaktiv sind ausführliche und detaillierte Informationen über die Exponate zu erhalten.


PM 05/2010 - Vorsitzender des neuen Hochschulrats gewählt

Prof. Dr. Micha Teuscher, Rektor der Hochschule Neubrandenburg, ist jetzt zum Vorsitzenden des neuen Hochschulrats der Hochschule RheinMain gewählt worden. Sein Stellvertreter ist Jörg E. Feuchthofen, Rechtsanwalt aus Oberursel und Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU.

Prof. Dr. Teuscher gehört zu den drei Ratsmitgliedern aus dem Bereich Wissenschaft und Kunst des neu konstituierten, siebenköpfigen Hochschulrats. Ebenso gehören Dr. Peter Altvater von der Hochschul-Informations-System GmbH, Hannover, und Prof. Dr. Burkhard Kampschulte, der ehemalige Präsident der Fachhochschule Gießen-Friedberg, dazu. Den Bereich Wirtschaft und berufliche Praxis vertreten neben dem stellvertretenden Vorsitzenden die Hochschulratsmitglieder Birgit Braitsch von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Joachim Nolde, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, und Karl-Friedrich Stracke, Direktor der Produktentwicklung und Konstruktion der Adam Opel AG. Der jetzige Hochschulrat wird bis zum 31. Dezember dieses Jahres amtieren.

Der Hochschulrat hat die verantwortungsvolle Aufgabe, die Hochschule in ihrer Entwicklung zu beraten. Im Einzelnen bedeutet dies beispielsweise ein Mitwirken bei der Planung von Lehre und Forschung, bei der Evaluation und bei Zielvereinbarungen. Außerdem nimmt der Rat Stellung zum Rechenschaftsbericht des Präsidiums und zum Budgetplan der Hochschule. Darüber hinaus kann der Hochschulrat eine Präsidentin/einen Präsidenten zur Wahl vorschlagen.


PM 04/2010 - Anerkennung für das Fachgebiet Holzbau: Wiesbadener Materialprüfer der Hochschule erhalten zusätzliche Aufgaben

Neue Aufgaben für die Materialprüfanstalt für Bauwesen (MPA) der Hochschule RheinMain: Das Deutsche Institut für Bautechnik in Berlin hat der Abteilung Holzbau der MPA Wiesbaden die Überwachung und Zertifizierung von Bauprodukten aus dem Holzbau übertragen. Als - kurz gesagt - ÜZ-Stelle Holzbau ist damit ein zweites Standbein geschaffen worden neben dem traditionell starken Bereich der Forschung und Entwicklung im Holzbau.

Mit dem neuen Status versehen, kann der Bereich Holzbau sein Netzwerk mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft noch enger knüpfen - mit positiver Rückwirkung auf die praxisorientierte Ausbildung der Studierenden im Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen. Wie der Leiter der ÜZ-Stelle Holzbau Oliver Bletz-Mühldorfer, der demnächst die Promotion zum Dr.-Ing. abschließen wird, erklärt, unterstreicht diese "Kompetenzerweiterung der MPA die Alleinstellungsmerkmale der Hochschule RheinMain im Wettbewerb mit anderen Hochschulen".


PM 03/2010 - Informationsveranstaltung zum Berufsintegrierten Studium

Mit dem berufsintegrierten Studium (BIS) bietet die Hochschule RheinMain Techniker und Meister die Möglichkeit, einen vollwertigen Abschluss als Diplom-Ingenieur/in zu erlangen. Am Mittwoch, 27. Januar, können Interessierte sich über die Möglichkeiten des BIS in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik informieren. Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr am Rüsselsheimer Studienort der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, Gebäude A, Raum A 6 a, statt.

Aufgrund der soliden praktischen Erfahrungen von Techniker und Meister kann das berufsbegleitende Studium gestrafft werden und ermöglicht so den Abschluss nach acht bzw. neun Semestern. Die Vorlesungen für BIS-Studierende finden im Semester mittwochs ab 14 Uhr sowie samstags statt; die Diplomarbeiten werden in der Firma angefertigt, in der die Studierenden arbeiten. So können die neu erworbenen Kenntnisse direkt in die Praxis umgesetzt werden.


PM 02/2010 - In Wiesbadener Hochschule betreut: Informatikabsolvent erhielt Doktor-Titel

Der Präsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, gehörte zu den ersten Gratulanten: Markus Schmid schloss jetzt seine Promotion mit "sehr gut" ("magna cum laude") ab. Der "frischgebackene" Doktor studierte Informatik am Campus Kurt-Schumacher-Ring und wurde bereits während seines Diplom- und anschließenden Masterstudiums von Prof. Dr. Reinhold Kröger betreut, dem Leiter des Labors "Verteile Systeme". Hier erstellte Markus Schmid auch seine Doktorarbeit.

In dieser Arbeit untersuchte Markus Schmid neuartige Selbstmanagement-Ansätze im Bereich von Unternehmensanwendungen. Ziel seiner Arbeit war die Entwicklung einer Software, die vollautomatisch große Computersysteme überwacht und diese im Hinblick auf Ausführungsgeschwindigkeit und Betriebskosten optimiert. Durch den Einsatz der Software können somit die laufenden Betriebskosten für große Computersysteme gesenkt und auch noch deren reibungsloser Betrieb sichergestellt werden.

Neben seinem zielstrebigen akademischen Aufstieg war Markus Schmid beispielsweise an Forschungsprojekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt, darüber hinaus absolvierte er einen Forschungsaufenthalt in New York und verfasste zusammen mit seinen Kollegen 30 wissenschaftliche Beiträge. Promoviert wurde er an der Uni Kassel unter dortiger Betreuung von Prof. Dr. Kurt Geihs. Der Kasseler Professor und der Wiesbadener Professor Kröger sind schon fast ein "eingespieltes Team": Markus Schmid ist bereits der zweite Wiesbadener Informatik-Absolvent der Hochschule RheinMain, der im Rahmen dieser professoralen Zusammenarbeit die Promotion in Kassel abschließen konnte.


PM 01/2010 - Neuer Masterstudiengang an der Hochschule RheinMain: Fahrzeugentwicklung und Produktionsplanung

Zum Sommersemester 2010 startet an der Hochschule RheinMain der Masterstudiengang "Fahrzeugentwicklung und Produktionsplanung". Das neue Angebot richtet sich an Absolventen eines mindestens siebensemestrigen Maschinenbaustudiums. Eine Kombination aus Inhalten der Produktentwicklung und der Produktionsplanung vermittelt ein ganzheitliches, prozesskettenorientiertes Denken.

Das drei Semester dauernde Studium wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Frankfurt angeboten. Während der ersten beiden Semester werden je zwei Module in Rüsselsheim und ein Modul in Frankfurt absolviert. Das dritte Semester widmet sich alternativen Antrieben und dient zur Anfertigung der Masterthesis.

Schwerpunkt in der Fahrzeugentwicklung sind die Motorenentwicklung mit alternativen Antrieben und die Fahrwerksentwicklung. Der Bereich der Produktionsplanung konzentriert sich thematisch auf die "Digitale Fabrik" und die Verfahrensentwicklung.

Das Studienprogramm beinhaltet insgesamt 90 Credit Points und kann nach Beantragung auch in Teilzeit studiert werden. Die Online-Bewerbung für den Masterstudiengang "Fahrzeugentwicklung und Produktionsplanung" ist noch bis zum 15. März 2010 möglich: www.hs-rm.de/hochschule/bewerben-studieren