Prof. Dr. Gerhard Trabert erhielt jetzt den Kinderschutzpreis 2008 des Deutschen Kinderschutzbundes des Landesverbands Rheinland-Pfalz. Die Preisverleihung nahm Doris Ahnen, rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, vor. Dr. Trabert lehrt am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain.
"Red nicht, tu was", ist eines der Mottos von Prof. Dr. Gerhard Trabert, der sich seit vielen Jahren und in vielfacher Form für Menschen einsetzt, "die am unteren Rand der Gesellschaft leben. Dabei hat er insbesondere auch die Kinder aus sozial benachteiligten Familien im Blickpunkt. Er hat mit einer ganzen Reihe von Projekten dazu beigetragen, durch ganz spezielle Förder- und Unterstützungsangebote zur Verbesserung der physischen und psychischen Gesundheit die Chancen dieser Kinder auf ihrem weiteren Lebensweg zu steigern", betonte Ministerin Ahnen.
Prof. Dr. Trabert ist erst seit dem 1. März 2009 Dozent an der Hochschule RheinMain. In Mainz ist er allerdings schon lange eine Institution: mit seinem Projekt "Gesundheit jetzt - in sozialen Brennpunkten" in der Mainzer Obdachlosensiedlung "Zwerchallee" hat er sich einen Namen weit über die rheinland-pfälzische Hauptstadt gemacht. Nach Auflösung der "Zwerchallee" engagieren sich Prof. Dr. Trabert und seine Mitarbeiter mit ihrem Wohnmobil "Street-Jumper". Sie versorgen nun mobil die ehemals in der "Zwerchallee" lebenden Kinder und Jugendlichen nicht nur mit Spielen, Bastel- und Malsachen, sondern bieten ihnen auch Bewegungs- und Sportaktivitäten sowie Ernährungs- und Gesundheitsberatung an. Richtungsweisend ist Prof. Dr. Trabert ebenfalls mit seinem 2003 gegründeten Verein "Flüsterpost", der Kindern von an Krebs erkrankten Eltern hilft, mit der Krankheit ihrer Eltern umzugehen. Darüber hinaus hat Prof. Dr. Trabert zwei Kinderbücher zum Thema Krebserkrankung geschrieben: "Als der Mond vor die Sonne trat" und "Als der Mond die Nacht erhellte". Und er hat zwei Projektgruppen an der Hochschule RheinMain ins Leben gerufen, die sich diesem Thema widmen.
In einem Gespräch vor der Preisverleihung betonte Prof. Dr. Trabert, dass es ihm darum gehe, die Ausgrenzung von Kindern zu verhindern: "Wir trauen den Kindern zu wenig zu." Man müsse sie integrieren und mit ihnen kindgerecht über auch belastende Themen sprechen. Andernfalls würden sie Phantasien und Schuldgefühle entwickeln, beispielsweise in Hinsicht auf die Krebserkrankung ihrer Eltern. Es gelte, die Kinder davor zu bewahren, dass sie Gefühle wie Minderwertigkeit oder ein geringes Selbstwertgefühl entwickeln. Da der soziale Status sich auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirke - wie Studien zeigen -, müsse den Kindern Respekt und Wertschätzung entgegen gebracht werden.
Die Hochschule RheinMain lädt die Wiesbadener ein, "ihre" neuen Professorinnen und Professoren kennenzulernen. Beim Auftakt der Veranstaltungsreihe "Sie haben uns gerade noch gefehlt - neue Profs stellen sich vor" stehen Prof. Dr. Gerhard Trabert vom Fachbereich Sozialwesen und Prof. Dr. Thorsten Petry von der Wiesbaden Business School im Rampenlicht der Öffentlichkeit - auch der hochschulinternen Öffentlichkeit. Beide Professoren sind in diesem Jahr an die Hochschule RheinMain berufen worden. Die Veranstaltung findet am Montag, 14. Dezember, ab 17 Uhr in der Hochschule RheinMain, A-Gebäude, Gartengeschoss/SIC, Kurt-Schumacher-Ring 18, statt.
In einer halbstündigen Präsentation, einer Art Antrittsvorlesung, stellen sie ihre Lehrgebiete vor und äußern sich auch über ihre vorangegangenen Berufstätigkeiten. Und sie werden klar machen, warum sie sich für den Beruf des Professors entschieden haben. Anschließend wird der Präsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann, eine Talkrunde mit den beiden "Neuen" moderieren: locker-kurzweilig sollen Prof. Dr. Trabert und Prof. Dr. Petry auch zu persönlichen Themen Stellung nehmen. Im Anschluss gibt es ein ungezwungenes "Get together" mit Getränken und Fingerfood von der Mensa. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.
Begleitend zur Ausstellung "Janusz Korczak - Kindern eine Stimme geben" im Aktiven Museum Spiegelgasse spricht Malgorzata Sobecki aus Polen über das Leben und Wirken des Kinderarztes, Schriftstellers und Pädagogen Janusz Korczak. Der Vortrag findet am Montag, 7. Dezember, um 14.15 Uhr, am Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, Audimax, statt. Der Eintritt ist frei.
Janusz Korczak (1878-1942) leitete ein jüdisches Waisenhaus in Warschau. Während der deutschen Besatzung musste er mit den Kindern ins Ghetto umsiedeln. Im August 1942 wurde das Waisenhaus durch die Gestapo aufgelöst und etwa 200 Kinder nach Treblinka deportiert. Korczak, dem Rettung angeboten worden war, begleitete mit seinen Mitarbeitern die Kinder in die Gaskammer.
Zu einem Vortrag zum Thema "Lautsprecherdesign mit Hilfe moderner Digitalcontroller" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Prof. Dr. Anselm Goertz vom Institut für Akustik und Audiotechnik (IFAA) in Aachen am Freitag, 4. Dezember, um 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Lautsprechercontroller sind Managementsysteme, die unter anderem die Freuquenzweiche eines Lautsprechers regeln. Digitale Lautsprechercontroller bieten heute nahezu unbeschränkte Möglichkeiten für das Filterdesign von Lautsprechern. Die einzelnen Wege eines Lautsprechers können in großer Perfektion entzerrt und auf einen Wunschfrequenzgang eingestellt werden. Der Vortrag von Prof. Dr. Goertz beschäftigt sich mit den messtechnischen Voraussetzungen und den äußerst vielfältigen Möglichkeiten des Filterentwurfs für Lautsprecher mit Hilfe digitaler Controller. Ein besonders Augenmerk gilt dabei dem Vergleich der verschiedenen Filtertypen und Entwurfsverfahren sowie der linearphasigen Entzerrung.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
In seiner zweiten und damit abschließenden Vorlesung beschäftigt sich der Poetikdozent der Hochschule RheinMain, Marcel Beyer, mit weiteren Perspektiven der "Landschaft der Literatur. Diese Vorlesung findet als Lunchlesung am Donnerstag, 3. Dezember, 12.15 Uhr, in der Bibliothek der Hochschule RheinMain, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, statt. Der Eintritt ist frei. Die Gäste und der Poetikdozent nehmen gemeinsam den Lunch ein.
Marcel Beyer reflektiert in seiner Vorlesung sein Interesse, in Gedichten, Prosapassagen und Alltagsbeobachtungen den Spuren nachzugehen, die "Orte, Landschaften und Wörter in Texten hinterlassen". Der Untertitel der Lunchlesung: "Aus meinem Sprachwanderbuch" schließt insbesondere auch fremdsprachige Ausdrücke und regionale Bezeichnungen mit ein.
Der neue Hochschulrat der Hochschule RheinMain hat erstmals am Mittwoch, 25. November, zu seiner konstituierenden Sitzung in Wiesbaden getagt. Drei der sieben Mitglieder kommen aus dem Bereich Wissenschaft und Kunst: dazu gehören Dr. Peter Altvater von der Hochschul-Informations-System GmbH, Hannover, Prof. Dr.-Ing. Burkhard Kampschulte, der ehemalige Präsident der Fachhochschule Gießen-Friedberg, und Prof. Dr. oec. Micha Teuscher, der Rektor der Hochschule Neubrandenburg. Den Bereich Wirtschaft und berufliche Praxis vertreten Birgit Braitsch von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Joachim Nolde, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden. Weiterhin zählen Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände VhU, und Dipl.-Ing. Karl-Friedrich Stracke, Direktor der Produktentwicklung und Konstruktion der Adam Opel AG, dazu, die bereits seit dem Jahr 2002 dem Hochschulrat angehören.
Der Senat der Hochschule RheinMain hatte zuvor dem Vorschlag des Präsidiums, den Rat mit seinen jetzigen Mitgliedern zu berufen, einstimmig zugestimmt. Die Amtszeit dieses Rats endet am 31.12.2010.
Der Hochschulrat hat die verantwortungsvolle Aufgabe, die Hochschule in ihrer Entwicklung zu beraten. Ebenso artikuliert der Rat Erwartungen der Berufswelt an die Hochschule und fördert "die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischer Leistungen", wie es im Paragraph 48 des jetzt noch gültigen HHG heißt. Im Einzelnen bedeutet dies ein Mitwirken bei der Planung von Lehre und Forschung, bei der Evaluation, bei Zielvereinbarungen und weiteren Bereichen. Außerdem nimmt der Rat Stellung zum Rechenschaftsbericht des Präsidiums und zum Budgetplan der Hochschule. Darüber hinaus kann der Hochschulrat eine Präsidentin/einen Präsidenten zur Wahl vorschlagen.
Wie führt der fremde Blick zum Erfolg? Die Antwort darauf liefert eine Veranstaltung zum Diversity Management aus der Reihe "Campus & Karriere" am Dienstag, 1. Dezember. Um 13.30 Uhr laden der Fachbereich Wiesbaden Business School, das Akademische Auslandsamt und der Career Service der Hochschule RheinMain auf den Campus in der Bertramstraße 27 in Wiesbaden ein, Raum N I 2. Der komplette Titel der Veranstaltung lautet "Der fremde Blick führt zum Erfolg - Wie Unternehmen Diversity Management betreiben".
In Deutschland arbeiten Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen. Außerdem agieren viele Unternehmen international und haben Kunden in aller Welt. Diese kulturelle Vielfalt im Arbeitsleben hat große Bedeutung für die strategische Unternehmensplanung. Der Umgang mit den unterschiedlichen Sprachen, Gepflogenheiten und Wünschen sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden nennt sich Diversity Management.
In der Veranstaltungsreihe "Campus & Karriere" berichten Praktiker zu wechselnden Themen von ihren Erfahrungen im Unternehmen. Gesprächspartner am 1. Dezember sind Ana-Cristina Grohnert von Ernst&Young, Umit Özdurmus von Secude It Security und Prof. Karin Gräslund von der Hochschule RheinMain.
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Fachkräfte im sozialen Bereich können sich mit dem Fernstudium BASA-Online der Hochschule RheinMain weiterqualifizieren. Hierüber informiert der Fachbereich Sozialwesen am Freitag, 27. November, 18 Uhr, am Kurt-Schumacher-Ring 18, E-Gebäude, Raum 114.
Das Studium besteht zu ca. zwei Dritteln aus internetbasierten Selbststudienanteilen, d.h. Online-Modulen, und zu ca. einem Drittel aus dem Präsenzstudium an der Hochschule RheinMain. Während des Selbststudienanteils werden die Studierenden fachlich und organisatorisch per Internet über eine Lernplattform betreut. Über diese werden auch die Lehrmaterialien bereitgestellt und man kann mit den anderen Studierenden in Kontakt treten und virtuelle Arbeitsgruppen bilden. Durch die Präsenzphasen lernt man sich untereinander und auch die Hochschullehrenden persönlich kennen. Auskünfte sind vorab über astrid.reitz
hs-rm
de und www.hs-rm.de/sw erhältlich.
"Astronomie im Main-Spitz-Dreieck" lautet der Titel der nächsten Veranstaltung in der Reihe Rüsselsheimer Hochschulgespräche. Am Mittwoch, 25. November, informieren Prof. Dr. Johannes Ohlert, Vorstandsmitglied der Astronomiestiftung Trebur, und Prof. Dr. Gerd Küveler aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften passend zum internationalen Jahr der Astronomie über astronomische Aktivitäten in der Region.
Prof. Dr. Ohlert berichtet über Messungen an extrasolaren Planeten und an einem Schwarzen Loch, das unter anderem mit dem Treburer Teleskop - einem der größten in Deutschland - beobachtet wurde. Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Küveler liegt gegenwärtig auf der Entwicklung vollautomatischer astronomischer Geräte. So entsteht auf dem Dach der Hochschule ein Internet-Sonnenteleskop mit Wettersteuerung, das schon bald interessante Bilder vom neuen Sonnenzyklus online stellen soll.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf dem Campus der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, Gebäude E, Hörsaal E1. Nach den Vorträgen der Professoren ist Zeit für Austausch und Diskussion. Der Eintritt zu den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen ist frei.
Im Rahmen der Umbenennung der Fachhochschule Wiesbaden in Hochschule RheinMain hat es eine weitere bedeutende Namensänderung gegeben: Aus dem Fachbereich Wirtschaft ist die Wiesbaden Business School geworden. Nach fast 40 Jahren wirtschaftswissenschaftlicher Hochschulausbildung in Wiesbaden wolle man "den guten Ruf weitertragen, der sich mit dem Namen Wiesbaden verknüpft", so Dekan Prof. Dr. Jakob Weinberg während eines Pressegesprächs. "Das positive Image bei regionalen sowie überregionalen Wirtschaftsunternehmen, Beratungsgesellschaften und öffentlichen Institutionen" - nicht zu vergessen die "guten bis sehr guten Rankings verschiedener seriöser Organisationen, wie etwa das CHE-Ranking" - würde ohne erkennbaren Wiesbaden-Bezug an Profilschärfe verlieren.
Der neue Name Wiesbaden Business School habe einen großen Rückhalt im Fachbereich, sei es bei der Professorenschaft oder auch bei den Studierenden. In der Fachschaft fand die neue Bezeichnung eine sehr positive Resonanz, berichtete der Studiendekan Prof. Dr. Matthias Müller-Reichart: "Vielleicht hätten uns die Studierenden früher oder später sogar dazu gedrängt, einen international geläufigen Namen zu finden." Von Harvard über London bis Mannheim finde sich das gleiche "Aushängeschild": der Name der Stadt in Verbindung mit "Business School".
Angesichts von rund 50 Partnerhochschulen weltweit betont Dekan Weinberg: "Eine englische Bezeichnung für einen deutschen Fachbereich mag außerhalb des betriebswirtschaftlichen Fachumfeldes derzeit noch befremdlich erscheinen, stellt aber eine konsequente Weiterentwicklung der Internationalisierung im Rahmen des Bologna-Prozesses dar. Zudem führen sämtliche unserer Studiengänge englische Bezeichnung. Dies hat sich im In- und Ausland bewährt."
Und was ist, wenn man mit "Wiesbaden" und "Business School" googelt und die Ergebnisse auch die European Business School mit ihrer angestrebten Fakultät in Wiesbaden mitliefern? Das sieht Prodekan Prof. Dr. Patrick Griesar ganz gelassen: "Die EBS will ein komplementäres Studium in Wiesbaden aufbauen, es gibt also keine direkte Konkurrenz." Warum solle es im Rhein-Main-Gebiet nicht auch, wie am anderen großen Finanzplatz London, "mehrere hervorragende Ausbildungseinrichtungen, Institute und Unternehmen geben? Dass wir dabei gut aufgestellt sind, zeigt allein die Zahl von rund 2000 Studierenden, die bei uns in neun Bachelor- und Masterprogrammen studieren. Wogegen die EBS in Wiesbaden mit maximal 800 Studierenden rechnet", ergänzte Prof. Dr. Weinberg.
Prof. Dr. Stephan Böhm, Hochschule RheinMain, hat die verantwortungsvolle Aufgabe erhalten, als Jurymitglied beim "2. Förderwettbewerb Medien.NRW" mitzuwirken. Dazu ist er vom nordrhein-westfälischen Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien eingeladen worden. Der Mobile Media-Experte Prof. Dr. Böhm lehrt im Studiengang Media Management des Fachbereichs Design Informatik Medien. Neben ihm wurden so einflussreiche Personen wie der Präsident des Bundesverbands der Digitalen Wirtschaft (BVDW) und ein Vorstandsmitglied des Art Directors Club Deutschland in die Jury berufen.
Die Jurymitglieder werden sich mit Geschäftsideen und Projekten aus der modernen Digitalwelt befassen, insbesondere mit Ideen und Produkten rund um Konvergenz und Vernetzung in der Medienwirtschaft. So zählt der Markt für mobile Inhalte und Dienste zu den wachstumsstärksten Segmenten. Ebenfalls geht es um die Neupositionierung der Zeitungen in der Digitalwelt. Mit dem Wettbewerb "Medien.NRW" will das Land Nordrhein-Westfalen innovative Projekte im Bereich der Medienwirtschaft und die branchenübergreifende Zusammenarbeit von mittelständischen Medienunternehmen fördern sowie die internationale Profilierung des Medienstandortes Nordrhein-Westfalen intensivieren.
Prof. Dr. Christiane Jost und Prof. Dr. Reinhard Henrici sind zur Vizepräsidentin bzw. zum Vizepräsidenten der Hochschule RheinMain gewählt worden. Dieses Votum fällte der erweiterte Hochschulsenat in seiner Sitzung am 10. November bereits im ersten Wahlgang. Die beiden Kandidaten erhielten mit 27 und 26 Ja-Stimmen weit mehr als die erforderliche Mehrheit von 18 Stimmen.
Ihre vierjährige Amtszeit beginnt am 1. März 2010. Damit wird das Präsidium, das hochschulleitende Gremium, von drei auf vier Mitglieder erweitert. Bisher hat der jetzt wiedergewählte Vizepräsident Prof. Dr. Henrici dieses Amt allein ausgeführt. Aufgrund der Zunahme der Studiengänge und der Forschungsaktivitäten und der damit gestiegenen Anforderungen an das Amt wird dieser Verantwortungsbereich mit Beginn des kommenden Sommersemesters gestärkt.
Prof. Dr. Christiane Jost von der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain wird als Vizepräsidentin die Bereiche Studium und Prüfungsamt übernehmen. Prof. Dr. Reinhard Henrici kümmert sich zukünftig um Forschung und IT. Für den IT-Bereich war er bereits in zwei Amtszeiten verantwortlich. Zusätzlich hatte er in der Vergangenheit das Prüfungsamt geleitet und die neue W-Besoldung in die Hochschulpraxis eingeführt.
Prof. Dr. Jost lehrt seit ihrer Berufung an die Hochschule im Jahr 2001 das Fachgebiet "Betriebswirtschaftslehre der Versicherung". In der Selbstverwaltung der Hochschule besitzt sie Erfahrungen als langjähriges und engagiertes Mitglied des Senats sowie als Vorsitzende des Prüfungsausschusses und Leiterin des Prüfungsamtes der Wiesbaden Business School, des früheren Fachbereichs Wirtschaft.
Prof. Dr. Henrici stammt aus dem Studienbereich Maschinenbau des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften. Er hat sich mit dem Aufbau und Betrieb eines hessenweit einzigartigen Robotiklabors einen Namen gemacht. Außerdem wirkte er u. a. im Arbeitskreis duale und berufsbegleitende Studiengänge mit.
Bachelor-Absolventen sind erfolgreich und zufrieden - dieses Resümee der ersten Evaluation Wiesbadener und Geisenheimer Bachelorabsolventinnen und -absolventen zu Studium und Beruf weicht von bundesweiten Ergebnissen ab. Die von Prof. Dr. Gustaf Grauer von der Zentralen Evaluationsstelle der Hochschule RheinMain durchgeführte Befragung bezog sich auf 162 Diplom- und 128 Bachelorabsolventen aus dem Fachbereich Geisenheim und dem Fachbereich Wirtschaft, der heutigen Wiesbaden Business School.
Das erstaunliche Resultat: "Die Zufriedenheit der Hochschule RheinMain-Bachelor mit dem zurückliegendem Studium ist genauso hoch wie bei den Absolventinnen und Absolventen mit Diplom!" Die Wiesbadener und Geisenheimer Bachelor bestätigen daher keinesfalls die Befürchtung, dass in den neuen Bachelor-Studiengängen im Zuge des Bologna-Prozesses problematische Bedingungen herrschen würden, wie etwa Verschulung und Zeitnot sowie Stress durch häufige Prüfungen. Allerdings gibt es Unterschiede in Einzelaspekten der Studienzufriedenheit: "Signifikant besser beurteilen Bachelor die Vorbereitung auf englischsprachige Kommunikation, das Training mündlicher Präsentation, den Einbezug von Praktikern in die Lehre, Aufbau und Struktur des Studiums und den Zugang zu den erforderlichen Lehrveranstaltungen. In den Diplomstudiengängen scheint jedoch der Kontakt zu den Lehrenden intensiver und besser zu sein: Signifikant bessere Beurteilungen erfahren hier die Betreuung der Abschlussarbeit, die Unterstützung bei der Suche von Praktikumsplätzen, Projekte im Studium und der Forschungsbezug von Lehre und Lernen. Das kürzere und straffere Bachelor-Studium hat also seinen Preis, die Befunde geben Hinweise darauf, wo Verbesserungspotenziale liegen." (Prof. Dr. Gustaf Grauer).
Weitere Hinweise zum Diplom-Bachelor-Vergleich gibt die Studie auch zu Aspekten des beruflichen Einstiegs und zum Einkommen. Zusammenfassend lässt sich drei Semester nach dem Examen über die berufliche Situation der Wiesbadener und Geisenheimer Absolventen der beiden Abschlussarten u.a. sagen: "Die Berufsstartphase verläuft für das Gros der Absolventen überaus erfolgreich. Absolventen mit Diplomabschluss schneiden in den meisten Bereichen (noch) etwas besser ab, der Bachelor-Abschluss behauptet sich aber nahezu gleichwertig auf dem Arbeitsmarkt; es gibt keine Hinweise auf verstärkte prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit schlecht bezahlten, befristeten Teilzeitstellen. Im Vergleich mit Befunden aus 14 anderen deutschen Fachhochschulen schneiden die Wiesbadener Absolventen deutlich besser ab." (Prof. Dr. Gustaf Grauer).
Zum 190. Geburtsjahr von Theodor Fontane veranstalten die Literaturfreunde Dichterviertel Wiesbaden in der Bibliothek der Hochschule RheinMain eine Lesung mit Werken des Autors. Am Mittwoch, 11. November, um 19 Uhr, startet die Veranstaltung "Was du tun willst, tue bald!" aus der Reihe "Alte Meister neu gelesen".
Prof. Dr. Rita Rosen, Kulturbeauftragte der Hochschule RheinMain, Moni Gerloff und Norbert Haller erzählen aus der Sicht der Fontane-Tochter Mete vom Leben des berühmten Künstlers. Gelesen werden unter anderem seine Gedichte und Balladen sowie Auszüge aus dem Roman Stechlin, den Wanderungen durch die Mark Brandenburg und Szenen aus Effi Briest. Musikalisch untermalt wird die Lesung mit Stücken von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Die Bibliothek der Hochschule RheinMain ist am Kurt-Schumacher-Ring 18, Gebäude A. Die Veranstaltung ist frei; Gäste sind herzlich willkommen.
Prof. Dr.-Ing. Rudolf W. Eger ist neuer Dekan des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dieter Müller an.
Prof. Dr. Eger wurde 1954 in Wiesbaden geboren, legte 1972 sein Abitur an der Gutenbergschule in Wiesbaden ab, studierte von 1972 bis 1978 Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Darmstadt. Nach Tätigkeiten als Projektingenieur in Ingenieurbüros in Frankfurt und Wiesbaden war er von 1981 bis 1986 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt und promovierte dort 1985 mit einer Dissertation aus dem Bereich der Verkehrsplanung. Von 1986 bis Ende 1989 war er als leitender Angestellter eines Frankfurter Architekturbüros mit der Planung von Verkehrsanlagen am Flughafen Frankfurt betraut.
Zum Wintersemester 1989/1990 erfolgte seine Berufung als Professor für das Fachgebiet "Straßen- und Verkehrswesen" an die Fachhochschule Karlsruhe; zum Wintersemester 1999/2000 wurde er für das gleiche Fachgebiet an die Hochschule RheinMain berufen, seinerzeit noch Fachhochschule Wiesbaden. Prof. Dr. Eger ist von der IHK Wiesbaden als Sachverständiger für die Sachgebiete "Verkehrsplanung und Verkehrstechnik" sowie "Garagenplanung" öffentlich bestellt und vereidigt.
In der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen ist er aktives Mitglied. Dort ist er Mitverfasser einschlägiger Veröffentlichungen, zuletzt bei den "Hinweisen für die Standortentwicklung an Verkehrsknoten" (2005). Zur Zeit wird das FGSV-Papier "Rechtliche Belange in der Verkehrsplanung" mit seiner Mithilfe neu erarbeitet.
Im Rahmen der Selbstverwaltung der Hochschule RheinMain nahm Prof. Dr. Eger Aufgaben im Fachbereich wahr (Prüfungsausschuss, Auslandsbeauftragter). Er betreut die ausländischen Partneruniversitäten des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen im südosteuropäischen Raum. Zahlreiche Gastvorträge, gemeinsame Exkursionen und der Praktikantenaustausch zeugen von diesen Aktivitäten.
Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, ist jetzt zum stellvertretenden Vorsitzenden der Konferenz Hessischer Fachhochschulpräsidien (KHF) gewählt worden. Neuer Vorsitzender wurde Prof. Dr. Günther Grabatin, Präsident der Fachhochschule Giessen-Friedberg. Die Amtszeit dauert zwei Jahre.
Die KHF ist das landespolitische "Sprachrohr" der fünf staatlichen hessischen Fachhochschulen und der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt und darüber hinaus kritische Dialogpartnerin der jeweiligen hessischen Landesregierung. So hatte sich beispielweise im Jahr 2006 dieser Hochschul-Zusammenschluss einstimmig gegen die Einführung von Studiengebühren in Hessen ausgesprochen. Oder: mit der Kampagne "Forschung für die Praxis" und dem damit verbundenen Forschungspreis hat die KHF ein Forum geschaffen, um die anwendungsbezogenen Forschungsleistungen an Fachhochschulen in der Öffentlichkeit stärker bekannt zu machen.
Als wichtigste Aufgabe der KHF wird der Abschluss eines neuen Hochschulpaktes mit der Landesregierung angesehen. Für die Jahre 2011 bis 2015 gelte es eine Rahmenvereinbarung zu treffen, die es den hessischen Fachhochschulen ermögliche, ihre Aufgaben in Lehre, Forschung und Weiterbildung zu erfüllen und zugleich Spielraum für die künftige Entwicklung eröffne. Hier seien verbindliche Zielvereinbarungen zu formulieren und Ausbauschritte zu definieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Fachhochschulen zu sichern.
Schon während des Studiums Kontakte zu Firmen zu knüpfen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. Die Chance, Personalverantwortliche namhafter Unternehmen kennenzulernen, bietet die hochschuleigene Firmenkontaktmesse meet@hochschule-rheinmain den Studierenden und allen Interessierten am 4. und 5. November.
Am Mittwoch, 4. November, präsentieren sich 18 Firmen sowie das Hochschulteam der Agentur für Arbeit am Standort des Fachbereichs Wiesbaden Business School in der Bleichstraße 44 in Wiesbaden. Unter anderem sind Aldi, die Frankfurter Rundschau und die Sparkasse Langen-Seligenstadt vor Ort. Am Donnerstag, 5. November, ist die meet@hochschule-rheinmain auf dem Rüsselsheimer Campus Am Brückweg 26 zu Gast. Messeteilnehmer sind hier am Fachbereich Ingenieurwissenschaften Firmen aus dem Engineering-Bereich, unter anderem Magna International Germany (ehemals Opel), Panasonic Automotive Systems Europe und Ferchau.
An beiden Standorten beginnt die Firmenkontaktmesse um 10 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung öffentlich.
Mit der Gesunderhaltung von Pflegekräften in Krankenhäusern beschäftigt sich ein Forschungsprojekt der Hochschule RheinMain am Alice-Hospital in Darmstadt. Dieses von Prof. Dr. Klaus North, Wiesbaden Business School, geleitete Projekt trug jetzt ganz wesentlich dazu bei, dass das Darmstädter Klinikum den Gesundheitspreis 2009 der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) erhalten hat. Die Darmstädter wurden sogar 1. Preisträger, noch vor dem Reha-Zentrum Lübben und dem Marien-Hospital in Wesel. Der Preis ist mit insgesamt 45000 Euro dotiert und wurde jetzt zum sechsten Mal vergeben.
Gesundheitliche Belastungen am "Arbeitsplatz Krankenhaus" können zu einem hohen Krankenstand der Beschäftigten und sogar zum vorzeitigen Berufsausstieg führen. Das "3P-Projekt" von Prof. Dr. North zielt darauf, die Gesundheit der Pflegekräfte durch die Entwicklung eigener Kompetenzen zu fördern, zu erhalten und gegebenenfalls wieder herzustellen. Die im Projekt herausgearbeiteten "Gesundheitshebel" bauen auf der Annahme auf, dass die Pflegenden selbst am besten wissen, wie sie ihre Gesundheit fördern und Stress im Pflegealltag reduzieren können. Mit den sechs "Gesundheitshebeln" - dazu gehören beispielsweise "Prioritätensetzung", "Handhabung von Abweichungen", "Organisationsarbeiten" - werden Pflegekräfte in die Lage versetzt, krankmachende Faktoren selbst zu erkennen und eigenständig im Team zu lösen. Die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter lernen, Belastungen und Beanspruchungen zu identifizieren, zu bewerten, gesundheitsfördernde Maßnahmen zu ergreifen und deren Wirksamkeit zu reflektieren. Die - wissenschaftlich gesprochen - Partizipative Prävention in der Pflege (3P) wird auch über die Projektdauer hinaus im Alice-Hospital durch die Einführung der Gesundheitsförderung in die Ausbildung sichergestellt. Zum Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, ist in diesem Herbst im Wiesbadener Gabler-Verlag das Buch "Die Gesundheitshebel" von den Verfassern Klaus North, Peter Friedrich und Maja Bernhardt erschienen.
Zu einem Vortrag zum Thema "Modellbasierende Software-Entwicklung für Applikationen im Automobil-Bereich" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain ein. Hierzu spricht Christian Herget von Texas Instruments, Automotive Applications, am Freitag, 30. Oktober, 14 Uhr, in der Hochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406). Der Vortrag konzentriert sich auf MATLAB/Simulink-Werkzeuge auf Basis der AUTOSAR-Schnittstelle.
Um Entwicklungszyklen zu verkürzen und eine höhere Qualität der Software zu erzielen, werden komplexe Regelalgorithmen in der Entwicklung von Automobilen mehr und mehr modellbasiert simuliert. Simulink ermöglicht Tests der entworfenen Module unter Bedingungen, wie sie auf der Zielhardware zu finden sind. Abschließend wird aus den Modellen Serien-Code erzeugt, der über standardisierte Hardwareschnittstellen direkt auf die Zielhardware gespielt werden kann. Eine solche standardisierte Schnittstelle stellt AUTOSAR (AUTomotive Open System Architecture) dar.
Der Vortrag von Christian Herget beleuchtet den modellbasierten Entwicklungsprozess auf der Basis von MATLAB/Simulink und AUTOSAR anhand konkreter Beispiele.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Mit der jetzt erfolgten Gründung des "Vereins zur Förderung der Kooperation von Hochschule und Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main e.V." ist der Weg offen für eine enge Zusammenarbeit des DGB und seiner Gewerkschaften mit – zunächst - der Hochschule RheinMain und der Fachhochschule Frankfurt. Als Vorstandsmitglieder wurden Harald Fiedler (Vorsitzender der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main), Prof. Dr. Detlev Reymann (Präsident der Hochschule RheinMain), Birgit Braitsch (Leiterin des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung bei ver.di-Hessen), Alexandra Rau (wissenschaftliche Mitarbeiterin), Alexander Wagner (Beauftragter der GEW, Forschung und Hochschule) sowie Dr. Detlev Buchholz (Präsident der Fachhochschule Frankfurt/Main) gewählt.
Ziel des neuen Vereins ist einerseits die Zusammenfassung bereits bestehender Kontakte bei der Kooperation zwischen Gewerkschaften und Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus sollen weitere Maßnahmen für praxisrelevante Forschungsvorhaben veranlasst werden. Das schließt beispielsweise Einzelstudien ein, Gutachten, Publikationen, Informationsveranstaltungen und den Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Betrieben und Gewerkschaften. Ein maßgeblicher "Motor" dafür wird die Kooperationsstelle "Hochschule und Gewerkschaften" mit Sitz in Frankfurt sein.
Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, erwartet eine "willkommene Strukturierung" in der Zusammenarbeit mit dem DGB. Sie eröffne die Möglichkeit, "Themen und Problematiken der Arbeitswelt zu reflektieren und gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Arbeitswelt zu übernehmen."
Der Vorsitzende der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler, sieht als zentrale Aufgaben der Kooperationsstelle "Hochschule und Gewerkschaften" die "Organisation eines systematischen Dialogs zwischen Wissenschaft und Arbeitswelt, damit beide Seiten voneinander lernen und profitieren können. Die Kooperationsstelle fungiert dabei als Vermittlerin und Scharnier zwischen Wissenschaft, Hochschulen und Gewerkschaften."
Der Präsident der Fachhochschule Frankfurt, Dr.-Ing. Detlev Buchholz, unterstreicht "die Wichtigkeit des Signals für die Vernetzung von Bildungspolitik und Sozialpolitik, das von einer Intensivierung der Zusammenarbeit von Hochschule und Gewerkschaften im Studium, in der berufsbegleitenden Weiterbildung sowie in der Forschung" ausgehe.
Am Mittwoch, 28. Oktober, widmet die Veranstaltungsreihe "Rüsselsheimer Hochschulgespräche" der Hochschule RheinMain sich der Digitalfotografie. Unter der Überschrift "Können Digitalkameras wirklich alles besser?" diskutieren Prof. Dr. Georg Fries, Prodekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, und Dieter Glogowski, freier Fotojournalist und erfahrener Himalaya-Fotograf, die Vor- und Nachteile der Analog- und Digitalfotografie.
Digitalfotografie gehört heute schon zu fast jedermanns Hobbys. Handys mit zweistelligen Megapixel-Zahlen konkurrieren mit kreditkartengroßen Kompaktkameras mit eingebauter "Smile-Detection" zur Lösung der "Cheese-Problematik". Trotz der hochwertigen neuen Technik, die Profi-Aufnahmen verspricht, sind Amateurfotografen immer wieder enttäuscht von ihren fotografischen Ergebnissen. In den Rüsselsheimer Hochschulgesprächen erläutert Prof. Dr. Georg Fries den State of the Art der Digitalen Fotografie: Worin unterscheidet sich ein acht Megapixel-Handy von einer acht Megapixel-Spiegelreflexkamera? Wohin geht die Entwicklung in der Beamertechnologie? Brauche ich Photoshop?
Der bekannte Fotojournalist und Himalaya-Fotograf Dieter Glogowski integriert in seinen Vortrag eine multimediale Fotoshow mit ausgewählten Aufnahmebeispielen. Er erläutert einerseits, in welchen Situationen die digitale Technik sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Projektion das Spektrum der Möglichkeiten wesentlich erweitert. Er zeigt andererseits, warum auch zukünftig das Können des Fotografen entscheidend für die Aufnahme von guten Bildern ist - sowohl in der Aufnahmetechnik als auch in der Bildgestaltung.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr auf dem Campus der Hochschule RheinMain, Am Brückweg 26, Gebäude E, Hörsaal E1. Der Eintritt ist frei.
Während der Erstsemesterbegrüßung der Hochschule RheinMain zu Beginn dieses Wintersemesters gab es neben der hohen Zahl bei den Erstsemestern und der Rekord-Gesamtzahl der immatrikulierten Studierenden noch zwei Preisverleihungen als Höhepunkte.
Der mit 6000 Euro dotierte "Preis für gute Lehre" ging dieses Jahr zu gleichen Teilen an drei Lehrende, darunter an die Geisenheimer Professorin Dr. Annette Reineke vom Fachgebiet Phytomedizin und Pflanzenschutz. Die Laudatio auf die Preisträger hielt vor rund 1200 Erstsemestern Viola Müller, Studentin der Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain. Als besondere und somit auszuzeichnende Lehrleistung hob sie bei Prof. Dr. Reineke hervor, dass es ihr gelungen sei, "ihren Studierenden das große "Warum" hinter dem Thema Pflanzenschutz zu vermitteln. Durch ihren Einsatz verschiedenster Medien und Einbringung aktuellster Forschungsergebnisse hilft sie den Studierenden, einen unmittelbaren Praxisbezug zum Thema Rebengesundheit herzustellen und fördert sie damit optimal in ihrem Lernprozess." Und, so Viola Müller weiter in ihrer Laudatio, lässt diese gelungene Lehre nichts zu wünschen übrig: "Laut Aussage ihrer Studierenden kann somit jeder nachvollziehen, was sich genau im Weinberg abspielt."
Der "Preis für gute Lehre" wird seit dem Jahr 2004 an der Hochschule Rhein Main regelmäßig jährlich an Professorinnen und Professoren sowie an Lehrbeauftragte der drei Studienorte Geisenheim, Wiesbaden und Rüsselsheim verliehen. Dabei sind es die Studierenden selbst, die einzelne Lehrende für eine Preisverleihung vorschlagen.
Während der Erstsemesterbegrüßung der Hochschule RheinMain zu Beginn dieses Wintersemesters gab es neben der hohen Zahl bei den Erstsemestern und der Rekord-Gesamtzahl der immatrikulierten Studierenden noch zwei Preisverleihungen als Höhepunkte.
Ein Preis ging an den Studienort Rüsselsheim, und zwar in den Studienbereich Maschinenbau. Die aus Kamerun stammende Studentin Marthe Josette Kona Njike konnte den mit 1000 Euro dotierten DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender aus der Hand von Dr. Konstanze Anspach entgegen nehmen. Die Professorin - ebenfalls aus dem Studienbereich Maschinenbau - beschrieb in ihrer Laudatio vor rund 1200 Studienbeginnern das erste Kennenlernen mit der Preisträgerin:
"Als ich Frau Kona in ihrem 2. Semester kennengelernt habe, ist sie mir als erstes dadurch aufgefallen, dass sie sich getraut hat, sich in meiner Vorlesung ganz nach vorne zu setzen.
Dann habe ich gemerkt, dass sie tatsächlich aktiv - wenn auch anfangs ein wenig zurückhaltend - am Unterricht teilnimmt. Um sie weiter zu ermuntern, habe ich sie irgendwann darauf angesprochen und wir sind ins Gespräch gekommen. Das ist jetzt zwei Jahre her, damals war Frau Kona gerade 18 Jahre alt und über 5000 km von zu Hause entfernt - Luftlinie."
Der "paradoxe" familiäre Ansporn zum Maschinenbaustudium und ihre hervorragende Begabung machten sie schließlich zu einer Ausnahmestudentin:
"Bevor ich Sie alle mit den ausgezeichneten Leistungen von Marthe Kona beeindrucke, muss ich noch erwähnen, warum sie sich ausgerechnet zu einem Maschinenbaustudium entschlossen hat.
Einer ihrer älteren Brüder hat Elektrotechnik studiert und ihr geraten, das doch auch zu tun: Maschinenbau sei doch viel schwerer. Tja, das hat dann den Ausschlag gegeben... Inzwischen hat Frau Kona ihr Vordiplom mit sehr guten Noten abgeschlossen. Und so, wie es aussieht, wird sie es schaffen, ihr Studium in sieben statt der üblichen acht Semester zu beenden. Und sie wird sicher ein hervorragendes Diplomzeugnis bekommen."
Aber nicht nur für Ihre Studienleistungen erhielt die Studentin aus Kamerun während der Preisverleihung großes Lob. In ihrer Laudatio erwähnte Prof. Dr. Anspach auch das weit überdurchschnittliche Engagement außerhalb der Maschinenbau-Ausbildung: "Aber weil das Studium allein auf Dauer doch nicht abendfüllend ist, hat Frau Kona verschiedene Nebenjobs übernommen: sie hat ein umfangreiches Fachskript komplett überarbeitet und digitalisiert, sie hat als studentische Vertreterin in einem Berufungsausschuss mitgearbeitet und sie nimmt seit drei Semestern als Tutorin an einer mehrtägigen Veranstaltung im Studiengang BIS teil."
Die aktuellen Zahlen (Stand 1. Oktober 2009) bei den Studienanfängern der Hochschule RheinMain zeigen einen erheblichen Anstieg: die Gesamtzahl von 2015 Erstsemestern ist sogar die höchste seit über zehn Jahren. Am Studienort Wiesbaden beträgt die Steigerung zehn Prozent, am Campus Rüsselsheim knapp 30 Prozent. In Geisenheim konnte das hohe Niveau von fast 300 Erstsemestern gehalten werden.
Für die Wiesbadener Studiengänge haben sich bislang 1150 Erstsemester eingeschrieben im Vergleich zu 1045 im Wintersemester vor einem Jahr. Am Studienort Rüsselsheim sind es zum jetzigen Zeitpunkt 584 Studienanfänger, im vergangenen Wintersemester waren es 457. Somit sind insgesamt derzeit 9342 Studierende an der Hochschule RheinMain eingeschrieben. Das ist die höchste Zahl seit der Gründung dieser Hochschule im Jahr 1971.
Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, kommentiert diese Zahlen wie folgt: "Die steigenden Zahlen belegen zum einen das hohe Niveau der Ausbildung an unserer Hochschule. Zum anderen sind sie auch ein deutliches Signal an die Politik. Denn für die zu erwartenden weiteren Steigerungen müssen vom Land Hessen und vom Bund ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden, um dieses Niveau halten zu können."
Der in Dresden lebende Autor Marcel Beyer ist der neue Poetikdozent der Hochschule RheinMain. Im Rahmen der 11. "Poetikdozentur : junge Autoren" wird er am Donnerstag, 8. Oktober, 12.15 Uhr, seine Antrittsvorlesung in der Hochschul-Bibliothek, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, halten. Titel seiner Vorlesung ist "Die Landschaft der Literatur. Aus meinem Sprachwanderbuch".
Der Eintritt ist frei. Nach der Vorlesung und einer daran anschließenden Diskussion werden Marcel Beyer und das Publikum einen gemeinsamen Lunch zu sich nehmen.
Marcel Beyers Werke wurden bereits mehrfach durch hochkarätige Preise ausgezeichnet, beispielsweise durch den Heinrich-Böll-Preis, den Erich-Fried-Preis und den höchstdotierten deutschen Literaturpreis, den Joseph-Breitbach-Preis. Der 1965 in Baden-Württemberg geborene freie Autor erlangte insbesondere im vergangenen Jahr durch den hochgelobten Roman "Kaltenburg" einen großen Bekanntheitsgrad.
Mit der "Hochschule 2.0 Upgradeparty" veranstaltet die Hochschule RheinMain eine lebendige, vielseitige und mitunter atemberaubende Feier aus Kultur, Sport und Musik. Der Anlass ist die Umbenennung der Hochschule und ihr "neues Gesicht". Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 8. Oktober, statt und ist öffentlich.
Den offiziellen Beginn stellt die "Lunchlesung" mit dem Schriftsteller Marcel Beyer in der Bibliothek, Kurt-Schumacher-Ring 18, 12.15, Uhr dar. Anschließend laufen an allen drei Studienorten von 15 bis 18 Uhr unterschiedliche Programme. Auf dem Campus der Wiesbaden Business School, Bleichstraße 44, sind u.a. Referate der Dozenten zu hören, beispielsweise "Finanzkrise für Dummies". Außerdem präsentiert sich eine Auswahl namhafter Firmen, die die Wiesbaden Business School schon seit Jahren unterstützt - zeitgleich unterhält die Band "Cohimbre" mit kubanischem Chill-Out-Sound.
Am Studienort Rüsselsheim geht es unter dem Motto "Wir bewegen uns" um einen sportlichen Wettbewerb zwischen Hochschulangehörigen, der Rüsselsheimer Stadtverwaltung sowie Schülern aus weiterführenden Schulen Rüsselsheims. Nach der Siegerehrung wird gegen 17.30 Uhr der neue Schriftzug "Hochschule RheinMain" am Gebäude Am Brückweg 26 enthüllt.
Am Campus Geisenheim, Von-Lade-Str. 1, kommen die Feinschmecker auf ihre Kosten. Während die Villa Monrepos im roten Licht des neuen Hochschullogos erstrahlt, kocht in den Räumen der Mensa der bekannte TV-Koch Mirko Reeh aus Frankfurt gemeinsam mit seinem Berufskollegen Sebastian Loison mit Produkten aus Forschung und Lehre des Studienorts Geisenheim.
Der abendliche Höhepunkt der "Hochschule 2.0 Upgradeparty" beginnt am Kurt-Schumacher-Ring furios mit der Trampolinshow der "Flying Bananas" ab 18.30 Uhr. Hier zeigen zwei ehemalige Welt- und Europameister ihr Können an diesem außergewöhnlichen Sportgerät.
Um 19 Uhr wird Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Hochschule RheinMain, die Gäste begrüßen und das neue Logo in einer besonders einfallsreichen Weise vorstellen: es wird Wasser und Licht mit im Spiel sein. Danach geht es weiter mit Showtanz, Karate, Capoeira und mehr, alles Beiträge des Hochschulsports zur "Upgradeparty". Gleichzeitig gibt es in den anderen Gebäuden der Hochschule Swing, Latin, Rock und Pop. Wer es etwas ruhiger mag, für den gibt es ab 19.30 Uhr "Texte, Töne, Theater" im Audimax.
Ab 21 Uhr heißt es dann "Das Parkdeck brennt". DJ Joerck heizt diese Party an – bis 23 Uhr.
Gäste sind herzlich willkommen, natürlich wird kein Eintritt erhoben. Das Programm als PDF-Datei können Sie hier herunterladen.
Alle an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Zahnarztpraxen sind gesetzlich dazu verpflichtet, bis zum kommenden Jahr ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen. Bisher haben sich jedoch erst wenige Praxen einer externen Zertifizierung unterzogen. Eine aktuelle Studie der Hochschule RheinMain bilanziert die Vor- und Nachteile des Qualitätsmanagements anhand der Erfahrungen der bereits zertifizierten Zahnarztpraxen.
Die von Prof. Dr. Bettina Fischer durchgeführte Studie ergab, dass in den meisten bereits zertifizierten Praxen nicht nur die gesetzliche Verpflichtung ausschlaggebend für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems war. Vielmehr erhofft sich die Mehrzahl der befragten Zahnärzte eine Optimierung der Arbeitsabläufe in ihrer Praxis; fast ebenso viele Zahnärzte möchten die Patientenzufriedenheit steigern.
In den meisten Fällen wurden die Hoffnungen der Zahnarztpraxen erfüllt. Dr. Anne-Katrin und Dr. Achim König aus Bad Dürkheim gehören zu den 90 Prozent Zahnärzten, die eine Senkung der allgemeinen Fehlerhäufigkeit registriert haben: "Die Fehlerquote ist aufgrund der verbesserten Kommunikation in unserem Team deutlich gesenkt worden."
Ähnlich positiv sehen die Ergebnisse der empirischen Studie in Bezug auf die Vorteile für die Patienten aus. So berichteten 91 Prozent der befragten Ärzte von einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse, 73 Prozent von einer Verbesserung der Beratungsleistungen. 72 Prozent sehen eine Steigerung der Patientenzufriedenheit, 68 Prozent eine Steigerung der Behandlungstransparenz und 53 Prozent eine Verkürzung der Wartezeiten. Diese Verbesserungen werden nach den Erfahrungen der Befragten auch von den Patienten wahrgenommen. 75 Prozent der Praxen erhielten der Studie zufolge nach der Einführung des Qualitätsmanagements positive Rückmeldungen von ihren Patienten.
Messbare Kostenvorteile für die Praxen durch das Qualitätsmanagement konnten in der empirischen Studie von Prof. Dr. Fischer jedoch nicht festgestellt werden.
Für die befragten, bereits zertifizierten Zahnarztpraxen überwiegen jedoch deutlich die Vorteile des Qualitätsmanagements: 82 Prozent der Probanden empfehlen auch ihren Kollegen die Einführung eines QM-Systems.
Das Lehrgebiet "Vegetationstechnik" des Fachbereichs Geisenheim führt am Mittwoch, 30. September, gemeinsam mit der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) eine eintägige Fachveranstaltung zum Thema "Bewässerung im Garten- und Landschaftsbau" durch.
Die Tagung auf dem Campus Geisenheim richtet sich an private und öffentliche Auftraggeber, Grünflächenämter, Landschaftsarchitekten, ausführende Betriebe, insbesondere des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus, sowie an Fachingenieure, Sachverständige und Gutachter, Produkt- und Systemhersteller sowie Dienstleister zu den jeweils angesprochenen Themen.
Hauptthema der Fachtagung ist das angestrebte Regelwerk der FLL "Planung, Einbau und Unterhaltung von Bewässerungsanlagen in Vegetationsflächen", mit dem voraussichtlich 2010 erstmals ein für den Garten- und Landschaftsbau bundesweit geltendes Regelwerk erscheinen soll, das mit allen einschlägigen Fach- und Verkehrskreisen (Bundesministerien, Verbraucherverbänden, wissenschaftlichen Institutionen, betroffenen staatlichen Behörden, Verbänden der Hersteller u.a.) abgestimmt ist.
Weitere Themen sind unter anderem der Bewässerungsbedarf und dessen Berechnung, die Anforderungen an die Wasserqualität sowie Bewässerungsanlagen und deren Hauptkomponenten.
Die Veranstaltung findet am 30. September ab 8.45 Uhr auf dem Campus Geisenheim der Hochschule RheinMain im Gerd-Erbslöh-Saal (Hörsaal 30) statt. Das vollständige Programm gibt es im Internet unter www.fll.de/termine.
Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain lädt ein zur Netzwerktagung „Coaching“ am Samstag, 26. September, 9.30 Uhr, auf dem Campus am Kurt-Schumacher-Ring 18 in Wiesbaden, Gebäude D, Raum 104.
Referentin der Netzwerktagung ist Sonja Radatz vom Institut für systemisches Coaching und Training in Wien. Sie zählt im deutschsprachigen Raum zu den Pionierinnen in der Anwendung systemisch-konstruktivistischen Denkens und Handelns in Management, Beratung und Weiterbildung. Besondere Aufmerksamkeit erlangte sie durch ihr Buch „Beratung ohne Ratschlag“, das zu einem Klassiker und wichtigen Handwerkszeug für Coachs wurde, die nach dem Modell des systemisch-konstruktivistischen Ansatzes arbeiten.
Anlass für die Tagung ist die Zertifizierung der Weiterbildung zum Coach an der Hochschule RheinMain durch den Deutschen Coaching Verband (DCV). Seit 2002 bildet der Fachbereich Sozialwesen Coachs aus; bisher haben bereits mehr als 300 Personen die Weiterbildung in Wiesbaden durchlaufen. Die an der Hochschule ausgebildeten Coachs haben alljährlich die Gelegenheit, an einer Netzwerktagung teilzunehmen. Diesmal wird sie in Zusammenarbeit mit dem DCV als langjährigem Kooperationspartner der Hochschule und der Munderloh Consulting durchgeführt.
Die Tagung richtet sich an Berater, Organisationsentwickler und andere Interessierte. Karten gibt es für 119 Euro an der Tageskasse, nähere Informationen unter hsc
munderloh-consulting
de.
Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule RheinMain organisiert gemeinsam mit dem Deutschen Beton- und Bautechnikverein e.V., der Ingenieurkammer Hessen und der BetonMarketing West GmbH das Seminar "Bauen im Bestand". Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. September, auf dem Campus der Hochschule RheinMain am Kurt-Schumacher-Ring 18 statt.
Die meisten Gebäude, die in den kommenden Jahrzehnten benötigt werden, sind längst gebaut. Die Bauaufgaben der Zukunft werden nicht im Neubau liegen, sondern in der Umnutzung und Veränderung bestehender Gebäude und Anlagen. Bauen im Bestand ist zu einem vielversprechenden Thema für alle am Bau Beteiligten geworden. Bei einem Marktanteil von ca. 75% ist der Altbaubereich für die deutsche Bauwirtschaft von essentieller Bedeutung.
Das Seminar "Bauen im Bestand" richtet sich an Architekten, Ingenieure, Ausführende und Bauherren. Diskutiert werden ökonomische und ökologische Überlegungen zur Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen, die fachgerechte Umsetzung bauphysikalischer Grundlagen, energetische Verbesserungen der Gebäudehülle und andere Themen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.beton.org/service/Veranstaltungskalender.
Die Referenten kommen unter anderem von der Hochschule RheinMain, der Technischen Universität Darmstadt, dem Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein und dem Verein der Deutschen Zementwerke.
Für eine bescheinigte Teilnahme an dem Forum erhalten Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, der Ingenieurkammer Hessen und der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz Fortbildungspunkte gutgeschrieben.
Der Teilnahmebetrag beträgt 65 Euro pro Person. Die Anmeldung erfolgt über Peter Schermuly von der BetonMarketing West GmbH: peter.schermuly
bmwest
de.
Als neuer Kanzler ist Wilfried Friedl seit dem 1. September Mitglied in der Hochschulleitung der Hochschule RheinMain. Damit tritt er die Nachfolge von Peter Mertens an, der fast 20 Jahre lang Kanzler der - seinerzeitigen - Fachhochschule Wiesbaden war.
Der gebürtige Nordhesse Friedl, Jahrgang 1950, wird in seiner neuen Funktion die Hochschulverwaltung mit rund 400 Beschäftigten leiten, und zwar nach den Richtlinien des Präsidiums, zu dem neben dem Kanzler der Präsident, Prof. Dr. Detlev Reymann, und der Vizepräsident, Prof. Dr. Reinhard Henrici, gehören.
Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann mit anschließender Berufstätigkeit bei der Rheinstahl Henschel AG in Kassel, einem Studium der Betriebswirtschaft und einem weiteren Studium der Sozialwissenschaften begann Wilfried Friedl 1980 seine Tätigkeit an der Hochschule. Hier baute er zunächst die Zentrale Studienberatung auf und nahm in der Folgezeit verschiedene Leitungsaufgaben in der Hochschulverwaltung wahr. Zuletzt war er Leiter der Abteilung für "Finanzen, Controlling, Baumanagement und Betriebtechnik". Darüber hinaus hat der neue Kanzler in dieser Zeit eine Reihe von Wahlämtern in Gremien der Selbstverwaltung ausgeübt und aktiv an Hochschulentwicklungsprojekten mitgewirkt.
Mit dem "Open Campus" öffnen der Fachbereich Geisenheim der Fachhochschule Wiesbaden, die Forschungsanstalt Geisenheim und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen erstmals gemeinsam ihre Türen. Am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, lädt der Campus Geisenheim unter dem Motto "Campus Geisenheim (er)leben" zum Tag der offenen Tür ein.
"Von der Lehre bis zur Promotion" - die Einheit von Forschung und Ausbildung wird auf dem Campus gelebt. Es werden Informationen zu den Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, zu Forschung, Versuchswesen und zur Campus-Entwicklung geboten.
Im Park der Villa Monrepos können Besucher zehn Stationen der Geisenheimer Geschichte durchschreiten und die Menschen kennen lernen, die Geisenheim geprägt haben. In der Lounge der VEG-Geisenheim Alumni Association kann man sich ausruhen und kommt ins Gespräch mit Geisenheimer Absolventinnen und Absolventen. Die historischen Filme "Aus Trauben wird Wein" (1954) und "Rundgang durch die Anstalt" (1949) lassen alte Zeiten wieder aufleben. Außerdem gibt es Führungen durch die weitläufigen Kellerräume und eine Aroma-Bar, an der die Gäste ihre Nasen testen können.
Der Sonntag ist Familientag mit einem eigenen Kinderprogramm. Alle Veranstaltungen sind kostenlos, Gäste sind herzlich willkommen.
Prof. Guido Ludes gibt anlässlich seines 60. Geburtstages exemplarische Einblicke in sein malerisches und originalgrafisches Werk der letzten Jahrzehnte. In seinen Landschaftsimpressionen nimmt der Professor am Fachbereich Design Informatik Medien der FH Wiesbaden die Betrachter mit auf seine umfangreichen Exkursionen in vier Kontinente. Bei den Stadtbildern konzentriert sich die Ausstellung auf Arbeiten über New York, Venedig, Berlin und Mainz. Die umfangreiche publizistische Tätigkeit wird in mehreren Vitrinen präsentiert.
Die Ausstellung "60 Jahre Guido Ludes – 35 Jahre Mainzer Künstler. Landschaften und Städtebilder" wird am Dienstag, 1. September, 18 Uhr, im Mainzer Rathaus mit einem Grußwort vom Mainzer Kulturdezernenten Peter Krawietz eröffnet. Sie ist bis einschließlich 30. September zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter www.zeitenwende.com/guido-ludes/.
Der Geisenheimer "Karl-Bayer-Preis" geht in diesem Jahr an zwei italienische Absolventen, die für ihre ausgezeichneten Diplomarbeiten im Bereich Weinbau und Oenologie die Urkunden und je 1000 Euro entgegennehmen durften - so geschehen während der Abschlussfeier mit deutschen und italienischen Absolventen in Geisenheim im Juli. Die Diplomarbeit von Ivan Campei wurde von Prof. Dr. Doris Rauhut, Geisenheim, und Prof. Dr. Agostino Cavazza, S. Michele, und die Diplomarbeit von Joachim Wolf von Dipl.-Ing. Johann Seckler, Geisenheim, und Prof. Dr. Fluvio Mattivi, S. Michele, betreut. Beide Arbeiten wurden mit 1,0 bewertet.
Ivan Campei und Joachim Wolf sind inzwischen die 5. und 6. Preisträger des "Karl-Bayer-Preises". Erstmals erhielten im Juli 2007 zwei Südtiroler Absolventen diesen Preis, benannt nach Prof. Karl Bayer, dem langjährigen Dekan des ehemaligen Fachbereichs Weinbau und Getränketechnologie, der im heutigen Fachbereich Geisenheim aufgegangen ist. Ohne Prof. Karl Bayer wäre die deutsch-italienische Kooperation in dieser Form nicht denkbar gewesen.
Der Fachbereich Weinbau und Getränketechnologie begann im Jahr 1996 mit dem Istituto Agrario di San Michele, Italien, und später mit den Universitäten Udine und Trento eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit in Lehre und Forschung in Form eines Doppeldiplomabkommens. Dieses erste agrarwissenschaftliche Doppeldiplom im deutschsprachigen Raum zielte darauf, die berufliche Qualifizierung im Weinbau und in der Oenologie auf einem hohen internationalen Niveau durch die Einbindung bedeutender Hochschul- und Forschungsinstitutionen in Deutschland und Italien zu gewährleisten.
Der Erfolg blieb nicht aus: Seit 1996 haben bereits 77 Studierende im Rahmen dieser Zusammenarbeit ihre Diplomurkunde erhalten. Zurzeit sind 13 italienische Studierende in Geisenheim und zwei Geisenheimer in Udine immatrikuliert und bereiten sich auf den doppelten Diplom-Abschluss vor.
Vor dem Hintergrund dieser Erfolgsbilanz stiftete Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner, bis 2008 Präsident der Fachhochschule Wiesbaden, im November 2006 auf der zehnjährigen Jubiläumsfeier in S. Michele einen jährlichen Fachhochschulpreis für die bestbewertete Abschlussarbeit im Rahmen dieser Hochschulkooperation. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert, liegen zwei gleichwertige Arbeiten vor, wird der Preis geteilt.
Italienische Arbeitsmarkstudie
Die Universität Udine hat für die Zeit von 1997 bis 2008 eine noch nicht veröffentlichte Arbeitsmarktstudie für Oenologen in der italienischen Weinwirtschaft angefertigt. Nach dieser Studie kommen 19 % aller Oenologen in Italien aus dem Studiengang Weinbau und Oenologie der Universität Udine und Trento im Verbund mit dem Fachbereich Geisenheim und dem Agrarinstitut S. Michele.
Der Studienabschluss in dem gemeinsamen deutsch-italienischem Studiengang ist außerordentlich karrierefördernd. Nach der Studie verspricht der Abschluss für die Absolventen eine hohe Einstellungsquote. So finden 88% der Absolventen innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Studiums eine Anstellung in gehobenen Positionen der italienischen Weinwirtschaft, sozusagen in der Weinelite Italiens.
Diese deutsch-italienische Hochschulkooperation ist kein Selbstläufer. Sie muss - wie bisher - gepflegt werden, damit auch in Zukunft italienische und Geisenheimer Studierende die Chance für einen doppelten Bachelor - Abschluss haben werden.
Wissenschaft und gesellschaftliche Praxis sollen im Rhein-Main-Gebiet stärker verknüpft werden. Und das im Rahmen einer neuen, modellhaften Kooperation: den entsprechenden Vertrag dazu unterschrieben jetzt der Präsident der Fachhochschule Wiesbaden, Prof. Dr. Detlev Reymann, der Vorsitzende der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Harald Fiedler, und der Präsident der Fachhochschule Frankfurt am Main, Dr.-Ing. Detlev Buchholz (auf unserem Foto von links).
Zuvor stellten sich die drei Unterzeichner des Kooperationsvertrags den Fragen der Medien. Betont wurde dabei, dass bisherige Formen der Zusammenarbeit beider Hochschulen mit Gewerkschaftsverbänden "nun eine Bündelung und Strukturierung erfahren" (Reymann). So gibt es beispielsweise seit dem Jahr 2001 zertifizierte Veranstaltungen zur Weiterbildung von Betriebsräten, gemeinsam angeboten vom "Institut Weiterbildung im Beruf" der Fachhochschule Wiesbaden und der IG Metall. Als Hochschulen für angewandte Wissenschaften und mit ihrer angewandten Forschung eignen sich besonders die Fachhochschulen dafür, "Strukturen der Arbeitswelt zu reflektieren und gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen in der Arbeitswelt zu übernehmen" (Reymann).
Harald Fiedler erläuterte den Medienvertretern, dass der Kooperationsvertrag keine bloße Willensbekundung sei, sondern mit einer "Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaft", die Anschubfinanzierung kommt von der Hans-Böckler-Stiftung, eine arbeitsfähige Basis erhalten wird. Die Gründungsveranstaltung für diese Kooperationsstelle, mit Sitz im DGB-Haus in Frankfurt, wird am 14. Oktober stattfinden. Es sei schon bedeutsam, dass gleich zwei Hochschulen als Kooperationspartner gefunden wurden - was deutschlandweit einmalig ist. Die Kooperation ist darüber hinaus "offen für weitere Hochschulen" (Fiedler).
Dr. Detlev Buchholz unterstrich die Bedeutung der jetzt beschlossenen Kooperation für Arbeitstätige, die sich weiterqualifizieren wollen: Diese sind "eine nicht mehr zu vernachlässigende Größe" (Buchholz). Außerdem erhofft sich der Präsident der Fachhochschule Frankfurt am Main neue Perspektiven für die gemeinsame Erforschung von "Studium, Weiterbildung, Weiterqualifizierung" in Hinsicht auf die sich wandelnden Arbeits- und Lebenswelten - vor allem im Ballungsgebiet Rhein-Main, das sich mit dem Einzugsbereich der beiden Hochschulen und der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main deckt. Harald Fiedler ergänzte, dass sich 300 bis 400 Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung in diesem Bereich befänden.
Fünf Tage lang hat sich die "Scuderia Mensa", das Racing Team der Fachhochschule Wiesbaden, in Hockenheim mit 78 Teams aus aller Welt gemessen. Beim letzten Event des Konstruktionswettbewerbs "Formula Student" für diese Saison konnten die Studierenden der FHW vor allem mit dem Design ihres Rennboliden punkten. Im sogenannten "Style Event" musste sich die "Scuderia Mensa" nur den Teilnehmern der Technischen Universität Wien und der Polytechnischen Universität Barcelona geschlagen geben und schnitt somit als bestes deutsches Team ab.
Auch der Start in den Wettbewerb "Autocross" verlief sehr erfolgreich. Die "Scuderia Mensa" ging mit einer sehr schnellen ersten Runde ins Rennen, erlitt dann aber in der zweiten Runde kurz vor der Ziellinie einen Antriebsschaden. In einer engagierten Nachtschicht stürzte sich das Team in die Reparatur, und um 6:30 Uhr am Sonntagmorgen war der Defekt behoben. Im ersten Teil des "Endurance"-Wettbewerbs am Sonntag lief das Wiesbadener Rennauto, der SPR09, dann auch „besser als je zuvor“, so Teamchef Matthias Raab. Als erster Fahrer konnte Raab sehr gute Rundenzeiten einfahren. Umso größer war die Enttäuschung beim Team, als beim Fahrerwechsel ein Problem mit der Bordspannung auftrat und die "Scuderia Mensa" den Lauf nicht beenden konnte.
Trost gab es vom betreuenden Professor, Dr. Claus Schul. Er lobte sowohl die Qualität des Autos als auch den unermüdlichen Einsatz des Teams und betonte, dass "die Formula Student zum Lernen da ist. Letzten Endes geht es nicht allein um die Platzierung, sondern um das, was die Studierenden in der Arbeit an dem Projekt gelernt haben."
Auch die Dekanin des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Moniko Greif, ist nach wie vor sowohl von "Formula Student" als auch von der "Scuderia Mensa" überzeugt: "Ich sehe, dass das Auto dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahreswagen sowohl technisch als auch optisch einen großen Sprung gemacht hat. Ich möchte dafür meinen Glückwunsch an das Team aussprechen! Für Erfolg braucht man immer etwas Glück, aber das Team kann auf jeden Fall stolz auf das Produkt ‚SPR09’ sein. Das Auto hat es verdient, noch einmal vorgeführt zu werden. Der Einsatz vom Team war großartig!"
Und so konnte auch Teamchef Raab nach der ersten Enttäuschung wieder lächeln. "Wegen eines materialbedingten Ausfalls beim ‚Endurance’ war unser ehrgeiziges Ziel von einem Abschneiden unter den Top 15 in Hockenheim leider nicht zu halten. Aber das ist Rennsport, und die ‚Scuderia Mensa’ ist für die nächste Saison mit vielen Ideen und Verbesserungen gut gerüstet."
Die Fachhochschule Wiesbaden kritisiert in mehreren Punkten den Entwurf zur Novelle des Hessischen Hochschulgesetzes. Der Senat der Hochschule übt grundsätzliche Kritik - und das Präsidium hat sich dieser Kritik angeschlossen - in vier Punkten: Dazu gehört an erster Stelle die geplante Stärkung des Präsidiums und des Hochschulrates mit zu erwartenden negativen Folgen für die akademische Selbstverwaltung. Weiterhin geht es um die Regelungen zum Promotionsrecht, um die Bestimmungen zur Studierendenschaft sowie um die Änderungen im Abschnitt "Personal": hier seien zusätzlich "Probleme im Arbeitsablauf der Hochschule" zu erwarten, wie in einer brieflichen Stellungnahme des Senats und des Präsidiums der FH Wiesbaden zu lesen ist.
Im Einzelnen wird kritisiert, dass beispielsweise der Senat Kompetenzen in Lehre und Forschung durch den stärkeren Einfluss des Präsidiums verliert. Auch scheint der "kritische, gleichwohl loyale Blick der Hochschulratsmitglieder" gefährdet, wenn die geplante künftige Zusammensetzung des Hochschulrats mit "Vertrauten" der Hochschulleitung sowie "Vertrauten" des Ministeriums erfolgen sollte.
In Bezug auf das vorgesehene Promotionsrecht des neuen HHG wird bemängelt, dass keineswegs dem Beispiel anderer Bundesländer gefolgt werde, konstruktive Wege zu einem Promotionsrecht an Fachhochschulen aufzuzeigen.
Die beiden Gremien der Wiesbadener Fachhochschule lehnen darüber hinaus strikt ab, dass wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Dauerstellung immer promoviert sein müssen, wie im § 65, Abs. 4 des HHG vorgesehen ist. Begrüßt wird allerdings, dass anstelle einer befristeten Berufung von neuen Professorinnen und Professoren diese in ein Beamtenverhältnis auf Probe aufgenommen werden können: was die Chance erhöhe, geeignete Personen für Professuren zu gewinnen.
Hinsichtlich der Studierendenschaft sehen sowohl Senat wie auch Präsidium keinen Änderungsbedarf. Der vermeintliche Zugewinn an Selbstorganisation laut neuem HHG würde zu unterschiedlichen Strukturen in den einzelnen Hochschulen und damit letztlich zu einer Schwächung in der Wahrnehmung der Aufgaben der verfassten Studierendenschaft führen. Außerdem wünscht man die Abschaffung der Mindestbeteiligung von 25 Prozent bei Wahlen zum Studierendenparlament. Hier handelt es sich um das sogenannte "Quorum", das noch vom Vorgänger der jetzigen Wissenschaftsministerin eingeführt wurde.
Der Geisenheimer Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer hat jetzt Sitz und Stimme in einer siebenköpfigen Expertengruppe beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) in Berlin. Er wurde als Hochschulangehöriger in den Arbeitskreis "Kits for green roofs/Dachbegrünungssysteme" berufen. Mit seinem Forschungsschwerpunkt "Vegetationstechnik" und darunter den Bereichen "Bodenferne Begrünung/Dachbegrünung" und "Automatische Bewässerung und Retentionsbodenfilter" bringt Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer das geeignete Know-how mit, um an einer aktuellen Aufgabe des DIBt mitzuwirken. Dabei sollen Beurteilungskriterien und Anforderungen an Dachbegrünungssysteme erarbeitet werden. Mit dem Ziel, europaweit gültige Zertifizierungen festlegen zu können.
Prof. Dr. Stephan Roth-Kleyer studierte an der TU Berlin "Landschaftsplanung", war dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Landschaftsbau tätig, wo er auch über ein landschaftsbauliches Thema promovierte. Anschließend war er von 1988 bis 2004 Wissenschaftler am Fachgebiet Landschaftsbau der Forschungsanstalt Geisenheim, gleichzeitig lehrte er an der Fachhochschule Teile des Lehrgebiets "Landschaftsbau". Seit 2004 ist er Professor für das Lehrgebiet "Vegetationstechnik" des Fachbereichs Geisenheim der Fachhochschule und seit 2008 auch Prodekan dieses Fachbereichs mit seinen 1100 Studierenden.
Mit der zweiten "Lunchlesung" von Ulrike Draesner am Donnerstag, 9. Juli, 12.15 Uhr, in der Bibliothek der Fachhochschule, Kurt-Schumacher-Ring 18, A-Gebäude, endet die "Poetikdozentur: junge Autoren" in diesem Sommersemester. Die Berliner Autorin wird in ihrer Vorlesung auch über ihren neuen Roman "Vorliebe" sprechen, der im Januar 2010 erscheinen wird. Ebenso geht es um ihre beiden Romane "Mitgift" und "Spiele".
Wie Ulrike Draesner ankündigt, wird die Vorlesung "ganz literarisch", d.h. sie wird eine "neue und eigens für die Vorlesung geschriebene Erzählung vorlesen, in der es um einen dicken Mann geht – und das Glück". Die Poetikdozentin wird darüber hinaus über das Denken in Bildern und Sprachbildern vortragen sowie über die besondere Beweglichkeit der deutschen Syntax, die auch in der Prosa feinste Gefühlsnuancen über den Rhythmus zum Ausdruck bringen kann.
Nach der Vorlesung und einer Diskussion kann das Publikum gemeinsam mit Ulrike Draesner einen Lunch der Mensa der Fachhochschule einnehmen. Der Eintritt ist frei.
Mit einer "Anerkennung" endete die Teilnahme des Fachhochschul-Holzbaulabors beim Deutschen Holzbaupreis 2009, dem wichtigsten nationalen Preis im Bereich des Holzbaus. Unter 214 eingereichten Arbeiten kam das FH-Projekt in die Runde der besten 14, davon erhielten fünf einen 1. Preis, die neun weiteren eine "Anerkennung".
Der Wiesbadener Beitrag, finanziert aus dem Fördertopf "Pro Inno" des Bundesministeriums für Wirtschaft, entstand im Rahmen eines Forschungsvorhabens unter der Ägide der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF), die kleine und mittelständische Unternehmen fördert. Hier war es eine Zusammenarbeit zwischen dem FH-Holzbaulabor und der Firma Derix Holzleimbau, die zum Erfolg und zu neuen Perspektiven in Gestalt einer innovativen Verbindungstechnologie mittels eingeklebter Streckmetalle geführt hat. Oliver Bletz, Doktorand in diesem Forschungsgebiet, nahm in Hannover zusammen mit Prof. Dr. Leander Bathon, dem Leiter des Holzbaulabors die Ehrung entgegen. "Damit haben sich u.a. die zahlreichen, sogenannten Ermüdungsversuche an Holz-Beton-Verbundprüfkörpern in unserem Labor gelohnt. Unser Pilotprojekt – eine Brücke in der Nähe von Wien - erfüllt voll unsere Erwartungen. Wir sehen sogar mit der neuartigen Verbindungstechnologie zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten", so Prof. Dr. Bathon.
Der Fachbereich Design Informatik Medien der Fachhochschule Wiesbaden bietet ab dem Wintersemester 2009/2010 einen neuen Masterstudiengang an. "Media & Design Management" verbindet Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft, Gestaltung und Technik. In vier Semestern werden die Studierenden auf Führungsaufgaben in der Medienbranche und in Unternehmen vorbereitet, zum Beispiel in den Bereichen Produkt- und Markenmanagement sowie Öffentlichkeitsarbeit.
Neben Pflichtmodulen wie "Strategic Management and Leadership" oder "Corporate Culture and Leadership" gibt es zahlreiche Wahlpflichtmodule, aus denen die Studierenden jeweils drei auswählen. Hier ist unter anderem eine Spezialisierung auf digitale Medienproduktion, Design- management oder Marketing möglich. Ein Teil der Lehrveranstaltungen wird auf Englisch gehalten.
Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Jäger fasst die Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen wie folgt zusammen: "Wer unseren Master absolviert, ist fit für Führungsaufgaben im Medienbusiness.“
Alle Informationen zu den Studieninhalten, Bewerbungs-modalitäten und einzelnen Modulen gibt es hier.
Prof. Dr. Bettina Fischer ist die neue Präsidentin des Marketing-Clubs Mainz-Wiesbaden. Die Professorin im Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Wiesbaden folgt damit dem Agenturchef Tobias Bartenbach, der das Amt sechs Jahre ausübte.
Der 1986 gegründete Marketing-Club Mainz-Wiesbaden e.V. ist der führende Marketing-Fachverband und das bedeutendste Netzwerk für Marketing in der Region. Mit seinen 320 Mitgliedern ist er einer der größten Clubs innerhalb des Deutschen Marketing-Verbands.
Der neuen Präsidentin steht jetzt ein erweitertes, um drei Mitglieder vergrößertes Vorstandsteam zur Seite, mit dem eine neue Clubstrategie auf den Weg gebracht werden soll. Gemeinsam hat man sich anspruchsvolle Ziele gesetzt: Zu den "wesentlichsten Punkten" zählt Prof. Dr. Bettina Fischer "dabei die Integration neuer Veranstaltungsformen, den Ausbau des Weiterbildungsangebots, die Verstärkung des Hochschulmarketings, zusätzliche Web-Angebote sowie eine stärkere Förderung und Einbindung der Junior Marketing Professionals".
Gleich 20 Stipendien im Umfang von 50 000 Euro gibt es diesmal von der Wiesbadener Richard Müller-Stiftung für Studierende aus vier Studiengängen des Fachbereichs Wirtschaft. So finanziell unterstützt, gehen sie nach der Vorlesungszeit in diesem Sommer ins Ausland: zum Studieren oder um ein Praktikum zu absolvieren.
Unter den Stipendiaten sind die besten Studentinnen und Studenten der Studiengänge International Business Administration, Business Administration, Insurance and Finance sowie Business Law. Mit Durchschnittsnoten, die überwiegend besser als 2,0 sind.
Einmal mehr sind Länder in Lateinamerika begehrte Ziele. Dazu gehören Mexiko, Peru, Chile und Uruguay. Selbstverständlich zieht es die Studierenden auch in die USA. Genau gesagt werden drei Studierende in "den Staaten" zum Studium und zum Praktikum erwartet. Auffällig ist dennoch, dass in gleicher Zahl Spanien als Studienziel genannt wird. Womit sich ein deutlicher Akzent auf das spanischsprechende Ausland, egal ob in Amerika oder in Europa, ergibt. Eine Erklärung dafür liefert dafür Prof. Dr. Andreas Lenel, Auslandsbeauftragter des Fachbereichs Wirtschaft und Vorstandsmitglied der Richard Müller-Stiftung: "Unsere Studierenden beherrschen zwei Fremdsprachen, überwiegend in der Kombination Englisch und Spanisch. Weil viele Amerikaner kein Deutsch können, gestaltet sich der Austausch nicht so schwunghaft, d. h. Studienplätze sind in den USA für unsere Studierenden nicht ganz einfach zu bekommen. Daher hat sich eingebürgert, zwar das Auslandssemester eher außerhalb der USA zu absolvieren, aber das Praktikum dann in den USA."
Fast schon "exotisch" mutet in dem Reigen ferner und fernster Ziele - auch Japan und Australien stehen auf der Liste der Studien- und Praktikumsziele - unser Nachbarland Polen an. Vor 20 Jahren noch weit entfernt von einer marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung, gehört das Land heute zur Europäischen Union. Reizt dieser rasche Wandel, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen? "Mich motivieren persönliche Beziehungen. Meine Freundin ist Polin, daher möchte ich die polnische Kultur und Sprache besser kennenlernen", erklärt Oliver Traser, der an der renommierten Universität für Wirtschaft in Krakau ein Semester verbringen wird.
Die Studentinnen und Studenten konnten unter rund 50 Partnerhochschulen weltweit wählen. In dem stark international ausgerichteten Fachbereich Wirtschaft, der ausschließlich die weltweit anerkannten Bachelor- und Masterabschlüsse anbietet, wird die Unterstützung der Richard Müller-Stiftung sehr begrüßt. Die Stipendien betragen 2200 Euro für einen Aufenthalt im europäischen Ausland und 2750 Euro für ein Ziel in Übersee. Damit "sind die Miete, die Unterkunft bezahlt", freut sich Anna Baumeister, die nach Spanien geht. Für Francesco Blandino ist es der über tausend Euro kostende Flug nach Peru, der damit mehr als bezahlt ist.
Damit hätte das "Team Spherical" des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften nicht gerechnet: Beim großen Finale des Konstruktionswettbewerbs "Ferchau-Challenge" auf Korsika gewannen die Studierenden aus Rüsselsheim mit ihrem "Kugelfahrzeug" den ersten Preis. Team- und Projektleiter Tolga Yildirimli kann sein Glück kaum fassen: "Während die ersten Teams schon Testläufe starteten, bastelten wir auf Korsika immer noch an unserem Fahrzeug herum. Auf dem Transport hatte sich etwas verzogen, so dass die Konstruktion schleifte. Wir haben uns keine großen Chancen gegen die Konkurrenz-Teams von namhaften Hochschulen wie der TU München oder der TU Dresden ausgerechnet."
Doch dann die Überraschung: Von den elf Fahrzeugen, die am Rennen teilnahmen, waren überhaupt nur zwei in der Lage, sowohl den 400 Meter langen Pflichtparcour als auch die drei Sonderparcours durch Sand, über eine Rampe und durch Wasser vollständig zu durchlaufen. Eines davon das Kugelfahrzeug des Teams Spherical. Gewonnen war damit jedoch noch nichts. Die hochkarätig besetzte Jury, unter anderem mit Vertretern des VDI, der Initiative "SACHEN MACHEN" und der Fraunhofer Gesellschaft München, bewertete zahlreiche Kriterien: Unter anderem spielte eine Rolle, wie nah das tatsächliche Fahrzeug am bereits im vergangenen Jahr eingereichten Entwurf der Wettbewerbsteilnehmer lag. Ebenso spielte der Innovationsgrad eine entscheidende Rolle.
Das Kugelfahrzeug der Rüsselsheimer Studierenden wird bewegt, indem im Inneren des Objekts die auf einer Schaukel befestigten Antriebselemente nach vorne oder zur Seite ausgelenkt werden. Durch die Gewichtsverlagerung rollt das Kugelfahrzeug in die gewünschte Richtung. Bei der Energieerzeugung setzten die Studierenden ganz auf Sonne und Wind.
Tolga Yildirimli freut sich nicht nur über den Sieg und die 7.500 Euro Preisgeld. Der Teamleiter ist vor allem begeistert, wie fair auf Korsika alles ablief: "Obwohl alle Teams in Konkurrenz zueinander standen, hat die Chemie sofort gestimmt. Ich habe einen enormen Teamgeist gespürt, jeder hat bei jedem mit angepackt, eigenes Werkzeug und sogar ganze Bauteile aus den Fahrzeugen wurden verliehen. Eine tolle Erfahrung!"
Auch Prof. Dr. Konstanze Anspach vom Studienbereich Maschinenbau, die die Studierenden betreute, sieht in der Teilnahme an dem Wettbewerb weit mehr als nur das Streben nach dem Sieg: "Was die Studierenden hier in der Praxis gelernt haben, hätte man ihnen so in zwei Semestern Theorie nicht beibringen können. Jeder einzelne von ihnen profitiert von der Teilnahme, weil er jetzt schon mal in die Industrie reingeschnuppert hat. Der Praxisschock beim Berufseinstieg wird bei den acht Teilnehmern viel geringer ausfallen. Und selbstverständlich macht sich so ein erster Platz auch sehr gut in den Bewerbungsunterlagen für zukünftige Jobs."
Mit dem Preisgeld will das Team Spherical zuerst einmal ein großes Grillfest für alle Helfer organisieren. Ein weiterer Teil soll gestiftet werden, um kommende Konstruktionswettbewerbe zu unterstützen. Auch müssen einige Transportschäden repariert werden. Das übrige Geld wird unter den Teammitgliedern aufgeteilt.
Ein Haufen verbeultes Aluminium, Blech und Plastik, angetrieben durch zwei batteriebetriebene Akkuschrauber, das war das Gefährt, mit dem das Team "Bora Bora" der Fachhochschule Wiesbaden in Hildesheim ins Rennen ging. Zum sechsten Mal veranstaltete dort die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst ihr Akkuschrauberrennen, bei dem Ingenieure und Designer zeigen müssen, was sie können. Das Team Bora Bora bestand aus drei Studierenden des Rüsselsheimer Fachbereichs Ingenieurwissenschaften. Sie hatten das Ziel, mit minimalem Budget am Wettbewerb teilzunehmen, und konstruierten das Gefährt daher aus Brettern, alten Fahrradteilen und Abfall vom Schrottplatz. Umso beeindruckender ist der zweite Platz, mit dem die Studenten Dirk Neuper, Christoph Ostrowski und Rolf Clausonet wieder nach Hause fuhren: Geschlagen geben mussten sie sich nur einem Team der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven, das über 1000 Euro in seinen Wettbewerbsbeitrag gesteckt hatte.
Viele der Gefährte punkteten mit schickem Aussehen - kein Wunder, waren die Teilnehmer des Wettbewerbs doch oft Produktdesigner. Bora Bora konnte mit ingenieurwissenschaftlichem Know-how glänzen. Die Maschinenbauer kamen im Finale mit nur einer halben Sekunde Rückstand auf den Sieger ins Ziel.
Für Rolf Clausonet eine Genugtuung: "Wir haben viel Zeit in unser Gefährt gesteckt – rund 250 Arbeitsstunden. Uns kam es auf die Technik an, nicht aufs Aussehen. Dass wir kein Geld zur Verfügung hatten und trotzdem so weit gekommen sind, spricht doch für unsere Fähigkeiten als Ingenieure, aus wenig viel zu machen." Nicht nur für das Selbstvertrauen war der zweite Platz in Hildesheim Gold wert. Die Teilnahme am Akkuschrauberrennen brachte den Studenten auch wertvolle Erfahrungen ein, die sie nun im Studium verwerten können. "Die im Studium gelernte Theorie mal in die Praxis umsetzen zu können, das war toll. Und für die Zukunft wissen wir nun, wie man schnell neue Lösungsansätze entwickelt", so Clausonet.
Die 28 Studenten, die 1969 in Rüsselsheim ihren Ingenieur-Abschluss machten, studierten noch nicht an der Fachhochschule am Brückweg. Damals hieß die Institution noch "Staatliche Ingenieurschule Rüsselsheim", und der Unterricht fand in der heutigen Albrecht-Dürer-Schule in Hassloch-Nord statt.
Am 6. Juni 2009 - 40 Jahre nach ihrem Abschluss - kamen die Diplom-Ingenieure zurück zu ihren "Wurzeln" und besuchten den Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Wiesbaden. Neben dem Schwelgen in Erinnerungen stand auch Neues auf dem Programm des Jubiläumstreffens: Bei einer Führung über den Rüsselsheimer Campus informierten die Absolventen sich darüber, wie ein ingenieurwissenschaftliches Studium heute aussieht. Einblicke zu "Daten, Zahlen und Fakten" der Fachhochschule Wiesbaden gab Prof. Erich W. Albrecht vom Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik.
80 Prozent der Jubilare sind mittlerweile bereits im Ruhestand. Ihrer Zeit an der Rüsselsheimer Ingenieurschule folgte jedoch eine ausgefüllte und spannende berufliche Laufbahn. Die meisten der Absolventen stiegen bei Bahn, Post oder Industrieunternehmen ein. Sechs von ihnen machten sich über die Jahre selbstständig, und auch einige Auslandseinsätze hat der Jahrgang zu verbuchen: Einer der Jubilare war bei der ESA in den Niederlanden tätig und beschäftigte sich mit der bemannten Raumfahrt, ein anderer war auf dem Gebiet der Mess- und Regeltechnik für die Müllverbrennung in China. An der Jubiläumsfeier nahmen nicht nur zwölf der Absolventen teil, sondern sogar noch vier der damaligen Professoren.
Der renommierte Springer-Wissenschaftsverlag bezeichnet sie als "Spezialistin für Magnettechnik": Die Rede ist von Prof. Dr.-Ing. Marlene Marinescu, die ehemalige, jetzt im Ruhestand befindliche Professorin am Studienort Rüsselsheim der Fachhochschule Wiesbaden. Ihr Fachwissen und ihre Lehrerfahrung sind in die jetzt erschienene zweite Auflage ihres Buchs "Elektrische und magnetische Felder" eingeflossen. Als praxisorientierte Einführung ist es für Studierende von Bachelorstudiengängen aller Hochschultypen geeignet, darüber hinaus aber auch für Ingenieure in der Praxis. Prof. Dr. Marinescu hat diese zweite Auflage vollständig neu bearbeitet. Neu ist auch, dass zusätzliche Aufgaben mit ausführlichen Lösungen im Internet bereitstehen.
Warum sollten sich Studierende dieses Buch beschaffen? "Dank meiner langen Industrietätigkeit sowie meiner 13jährigen Lehrerfahrung an der Fachhochschule in Rüsselsheim, weiß ich um die Schwierigkeiten, die Studierende mitunter auf diesem Gebiet haben. Daher legt dieses Buch ganz besonderen Wert auf Anschaulichkeit bei den Problemstellungen und auf Klarheit in der mathematischen Darstellung. Unseren Rüsselsheimer Studierenden kann dieses Buch in erster Linie in dem Fach "Grundlagen der Elektrotechnik" helfen; die abstrakten elektrischen und magnetischen Felder werden in dem Buch durch viele Beispiele aus der Praxis und durch zahlreiche Feldbilder zugänglich gemacht. Somit kann das Buch auch in den Fächern "Elektromagnetische Verträglichkeit", "Elektroenergiesysteme" und auch im Praktikum "Energie- und Automatisierungstechnik" eingesetzt werden. Es ist didaktisch und wissenschaftlich auf dem neuesten Stand."
Auch der Koordinator des Studienbereichs "Informationstechnologie und Elektrotechnik", Prof. Dr. Jürgen Apfelbeck, empfiehlt seinen Studierenden dieses neue Buch: "Nehmen Sie es in die Hände - Sie werden sehen, dass die praxisorientierten Problemstellungen auch klar einsehbare praxisorientierte Lösungen besitzen."
Das Buch "Elektrische und magnetische Felder" kostet 39,95 Euro und ist über die ISBN-Nr. 978-3-540-89696-8 in jeder Buchhandlung zu bestellen.
Die zweite "Lunchlesung" im Rahmen der Poetikdozentur von Ulrike Draesner an der Fachhochschule muss auf einen anderen Termin verschoben werden. Anstelle des ursprünglichen Termins: Donnerstag, 4. Juni, findet die Vorlesung an der Fachhochschule am Donnerstag, 9. Juli, um 12.15 Uhr statt. Die Berliner Autorin Ulrike Draesner wird dann ihre Gedanken über den Schreibprozess abschließend darstellen.
Die Fachhochschule Wiesbaden bietet am Studienort Rüsselsheim ab dem Wintersemester 2009/2010 ein "Kooperatives Ingenieurstudium Elektrotechnik" (KIS-E) an. Der duale Studiengang verbindet ein Studium der Elektrotechnik mit einer betrieblichen Ausbildung in einem anerkannten Elektronikerberuf und führt in acht Semestern zum Abschluss "Bachelor of Engineering". Parallel zum Grundstudium wird die Berufsausbildung absolviert. Nach fünf Semestern legen die Studierenden die Facharbeiterprüfung vor der IHK ab. Im Hauptstudium steht die Spezialisierung in einer der drei Vertiefungsrichtungen "Elektrische Energietechnik", "Informations- und Kommunikationstechnik" oder "Automatisierungstechnik" zur Auswahl.
Prof. Dr. Werner Schroeder aus dem Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik über die Vorteile eines dualen Studiums: "Zielgruppe von 'KIS-E' sind engagierte junge Menschen, die gleichzeitig ein Studium und eine praktische Berufsausbildung machen wollen. Der Vorteil ist zum Einen, dass man bereits während des Studiums Geld verdient. Viel wichtiger ist aber in meinen Augen, dass KIS-Studierende durch ihre Ausbildung bereits einen Fuß in der Tür der Unternehmen haben. Sie lernen direkt den Arbeitsalltag kennen und können wichtige Kontakte knüpfen. Viele werden nach Ausbildung und Studium direkt übernommen."
Der Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Wiesbaden geht mit dem Angebot "KIS-E" einen weiteren Schritt in Richtung eines Kompetenzzentrums für solch innovative, berufsbegleitende Studiengänge. Im bereits laufenden "Kooperativen Ingenieurstudium Maschinenbau" (KIS-M) sind derzeit 146 Studierende eingeschrieben. Geplant ist außerdem ein "Kooperatives Ingenieurstudium in internationalem Wirtschaftsingenieurwesen" (KIWI). Für Techniker und Meister mit mehrjähriger Berufserfahrung bietet die Fachhochschule Wiesbaden in Rüsselsheim die berufsintegrierten, weiterqualifizierenden Studiengänge Elektrotechnik und Maschinenbau an.
Gleich zwei Titel brachte Julian Flügel von den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Leichtathletik in Darmstadt mit nach Hause: Der gebürtige Hesse, der an der Fachhochschule Wiesbaden Business Administration studiert, wurde Deutscher Hochschulmeister über 5.000 und 10.000 Meter.
Das Ergebnis über 10.000 Meter war knapp, aber eindeutig: Mit fünf Sekunden Vorsprung konnte Flügel sich gegen Lokalmatador Florian Totzauer durchsetzen. Die 5.000 Meter gewann Flügel dann einen Tag später deutlich: Nach 14:49,16 Minuten lief er durchs Ziel und hatte fast eine Minute Vorsprung auf seine Verfolger. "Ich bin überglücklich, nach den Plätzen drei im letzten Jahr und zwei in der Halle, nun endlich den Titel des deutschen Hochschulmeisters geholt zu haben. Und dass es dann gleich zweimal klappte, ist natürlich umso schöner", jubelte Flügel nach den Rennen.
Klaus Lindemann, Hochschulsportbeauftragter der Fachhochschule Wiesbaden, freut sich mit Student Flügel: "Wir gratulieren natürlich ganz herzlich und freuen uns, dass es unseren Studierenden gelingt, ihren Sport und das Studium unter einen Hut zu bringen. Als Partnerhochschule des Spitzensports versucht die Fachhochschule Wiesbaden, genau das zu ermöglichen."
Zu einem Vortrag zum Thema "Simulation von Beschallungsanlagen" lädt das Fachgebiet Informationstechnik und Telekommunikation der Fachhochschule ein. Hierzu spricht Dipl.-Ing. Volker Holtmeyer von IFB Consulting in Bischofsheim am Freitag, 5. Juni, 14 Uhr, in der Fachhochschule, Am Brückweg 26, im M-Lab (Gebäude A1 Nord, 4. Stock, Raum 406).
Die computergestützte Simulation von Raum- und Elektroakustik bietet die Möglichkeit, realitätsnahe Aussagen über die zu erwartende Qualität eines geplanten Beschallungskonzepts zu machen. So kann ein hohes Maß an Planungssicherheit hergestellt werden. Die Umsetzung solcher Simulationen ist durch den Einsatz benutzerfreundlicher Softwarelösungen zum Alltag für Planer geworden.
Der Vortrag erläutert zunächst die grundsätzliche Funktionsweise und die Möglichkeiten der raum- oder elektroakustischen Simulation. Anhand des Simulations-programms "ULYSSES" werden im Anschluss ausgewählte Beispiele gezeigt, die die Zusammenhänge zwischen den akustischen Eigenschaften des zu beschallenden Raums und der Abstrahlcharakteristik der Lautsprecher deutlich machen.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.
Zu einem Vortrag zum Thema "Lebenswelttheoretische Aspekte der Bildung" lädt der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Wiesbaden ein. Hierzu spricht Prof. Dr. Hans Thiersch am Dienstag, 26. Mai, um 13.30 Uhr, in der Fachhochschule am Kurt-Schumacher-Ring 18, Gebäude D, Raum 104.
Unter dem Begriff der Lebensweltorientierung plädiert Thiersch für Hilfeformen, die sich an der Lebenswelt von Menschen und deren Ressourcen orientieren, ressourcenorientiert und parteilich ausgerichtet sind. Lebensweltorientierung richtet sich dabei immer sowohl auf subjektbezogene wie auch auf gesellschaftliche Bedingungen und Möglichkeiten.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Gäste sind willkommen.
An der Fachhochschule findet am Mittwoch, 20. Mai, eine Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden Weiterbildungs-studium "Sozialkompetenz" statt. Prof. Dr. Ulrich Kroppenberg wird das Fernstudienangebot gemeinsam mit Doris Klinger vom Studienzentrum der Fachhochschule vorstellen und für individuelle Fragen zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, Bertramstraße 27, Raum N – I-09. Alle Interessenten sind herzlich willkommen.
Weitere Infos sind unter "Termine" erhältlich.
Der Streit um die sogenannte "Anschubfinanzierung" mit öffentlichen Geldern für eine EBS-Fakultät in Wiesbaden soll keine "Sackgasse" werden, sondern "in einen Dialog mit möglichst vielen Partnern über die Weiterentwicklung der Stadt Wiesbaden als Hochschul- und Forschungsstandort münden. Es bleibt bei der eindeutigen Ablehnung der zusätzlichen Finanzierung der EBS. Anstatt jeweils 12,5 Millionen Euro aus der Stadtkasse und dem Landeshaushalt an die private Hochschule zu zahlen, solle man sich lieber Gedanken um eine gemeinsame und langfristige Weiterentwicklung der Stadt Wiesbaden zur Hochschul- und Forschungsstadt machen." So schlägt es jetzt Prof. Dr. Detlev Reymann, Präsident der Fachhochschule Wiesbaden, vor. "Wir haben bestimmte Ziele vor Augen hinsichtlich unserer eigenen Entwicklung zur Hochschule für angewandte Wissenschaften und können uns vorstellen, dabei mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Behörden sowie anderen Hochschul- und Forschungsinstitutionen zusammenzuarbeiten", so Prof. Dr. Reymann.
Er schlägt für eine künftige Kooperation vier konkrete Projekte vor: Die Etablierung eines Forums bzw. eines Arbeitskreises "Wiesbaden als Hochschul- und Wissenschaftsstandort", möglicherweise mit einer daraus hervorgehenden Öffentlichkeits- und Imagekampagne. Außerdem könnten Konzepte für die räumliche Weiterentwicklung der - ab dem 1. September - Hochschule RheinMain diskutiert werden, und zwar in enger Abstimmung mit der Stadt Wiesbaden. Weiterhin sollte es eine gemeinsame Initiative von Hochschule, der Stadt Wiesbaden und dem Studentenwerk zur Schaffung von preisgünstigem studentischen Wohnraum geben. Außerdem sollte die Initiative "Starke Stadt für Studierende und Auszubildende" der Stadt Wiesbaden mit Leben gefüllt werden.
Diese Vorschläge für einen umfassenden Dialog zwischen allen interessierten und maßgeblichen Beteiligten sollen aus dem bisherigen bloßen Streitfall eine Chance für eine "wahrscheinlich überfällige" (Prof. Dr. Reymann) Besinnung auf gemeinsame Ziele generieren. Damit würde die "aktuelle Umbruchsituation unserer Hochschule in einen größeren Kontext eingebunden", kann sich der Hochschulleiter vorstellen. Diese Umbruchsituation ist dadurch gekennzeichnet, dass sich mit dem Bologna-Prozess und der Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen die Grenzen zwischen Universitäten und Fachhochschulen immer mehr verwischen. Auf die deutlich zugenommene Wettbewerbssituation im Hochschulbereich antwortet die FH Wiesbaden beispielsweise mit der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen in Lehre und Forschung. So hat sie als erste Fachhochschule in Deutschland ein eigenständiges Doktorandenkolleg etabliert – im Fachbereich Geisenheim – und wird noch in diesem Sommersemester, im Wiesbadener Fach Informatik, ein kooperatives Doktorandenkolleg mit der Universität Frankfurt beginnen. Außerdem stehen die Chancen gut, dass die Hessische Landesbibliothek Wiesbaden in die Hochschule integriert wird. Und nicht zuletzt beinhaltet der Hochschulpakt 2020, dass alleine an der FH rund 800 zusätzliche Studienplätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Prof. Dr. Reymann: "Angesichts der dynamischen, auf Wachstum ausgerichteten Entwicklung unserer Hochschule seit Beginn ihres Bestehens – anfangs war sie für 2500 Studienplätze konzipiert, jetzt haben wir fast 9000 Studierende – stehen wir vor einer schon fast vertrauten Aufgabe: diese Hochschule in Qualität und Quantität voranzubringen. Wenn wir auf diesem Weg Partner in der Stadt Wiesbaden fänden, die Lust und Kompetenz haben, mit uns in einen Dialog einzutreten, dann sprechen wir natürlich mit diesen, ohne Ausnahme!"
Zu einem Vortrag zum Thema "Optimale Wasseraufbereitung" lädt der Rüsselsheimer Studiengang Umwelttechnik der Fachhochschule Wiesbaden ein. Im Rahmen der "Vortragsreihe Umwelt" spricht hierzu Dipl.-Ing. Damian Lippok, Teamleiter Innovation bei der proaqua GmbH in Mainz, am Donnerstag, 14. Mai, um 17 Uhr, in der Fachhochschule, Am Brückweg 26, Raum A 122.
Während bis vor einigen Jahren große Mengen Wasser schlichtweg als Abwasser galten, hat heute die weitgehende Wiederverwendung hohe Priorität. Die Aufbereitung von Wasser und Abwasser nimmt daher einen großen Raum in der Oberflächentechnik ein.
Der Vortrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten moderner Membrantechnologie in der Aufbereitung von Wasser, zeigt Beispiele auf und weist auf mögliche Fallstricke und Grenzen der Technologie hin.
Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Austausch und Diskussion. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Gäste sind willkommen.