Von: Birte Müller-Heidelberg & Jan Wüntscher
Hochschule RheinMain beteiligte sich in Wiesbaden und Rüsselsheim
59 Schülerinnen bekamen am Girls' Day die Gelegenheit, an der Hochschule RheinMain in angebliche "Männerberufe" hineinzuschnuppern. Am Wiesbadener Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen teilten die Teilnehmerinnen sich auf vier verschiedene Projekte auf. Unterstützt wurde der Fachbereich in der Organisation von der Ingenieurkammer Hessen.
Acht Mädchen beschäftigten sich unter dem Motto "Ich brauche (einen) Raum" mit dem Thema Architektur. Im Raumlabor des entsprechenden Studiengangs experimentierten Sie mit Licht, gaben beispielsweise dem eigenen Schatten eine Farbe. So erkannten die Teilnehmerinnen, dass Architektur nicht nur mit Räumen den Rahmen für unser Wohnen schafft, sondern dass es das Licht ist, das Architektur und Räume erst sichtbar macht.
Mit dem Baustoff Beton beschäftigten sich sechs weitere Schülerinnen.Sie lernten die Geschichte des Baustoffs kennen, den schon die Römer herstellten, mischten selbst Beton und untersuchten die Frage, wie es sein kann, dass ganze Wolkenkratzer und Shoppingcenter auf dünnen Mauern im Erdgeschoss stehen können. In der Versuchshalle wurde zudem die Druckfestigkeit von Beton getestet - bis zum Bruch.
Ein ganz anderes, natürliches Material untersuchten die sechs Teilnehmerinnen der Gruppe "Baustoff Holz". Holz wird mindestens seit der Altsteinzeit zur Energiegewinnung (Feuer), als Werkzeugmaterial und vor allem als Baumaterial intensiv genutzt. Als vielseitiger, insbesondere aber als nachwachsender Rohstoff ist Holz bis heute einer der wichtigsten Baustoffe. Die sechs Teilnehmerinnen stellten in der Holzbauwerkstatt eine Modellbrücke aus Holz her und unterzogen ihre Modelle dann Belastungstests.
Das vierte Projekt des Fachbereichs Architektur und Bauingenieurwesen beschäftigte sich mit Treppenbau und Akustik. Acht Mädchen bekamen hier einen Einblick in gleich zwei Labore: Das Treppenbau- und das Akustiklabor. Praktische Vorführungen, die technische Anwendungen fühlbar, hörbar und damit erlebbar machen, waren das Herzstück des Workshops.
Impressionen des Girls' Day in Wiesbaden
31 Schülerinnen der fünften bis zehnten Klasse konnten sich anlässlich des bundesweiten „Girls' Day“ am Rüsselsheimer Fachbereich Ingenieurwissenschaften als Nachwuchsforscherinnen und -ingenieurinnen versuchen und dabei spannende Einblicke sowohl in den Hochschulbetrieb als auch in wissenschaftliche Arbeitsweisen erhalten. Wie schon in den vergangenen Jahren boten die vier Studienbereiche Informationstechnologie und Elektrotechnik (ITE), Umwelttechnik und Dienstleistung, Physik und Maschinenbau verschiedene Laborversuche an. Die Plätze waren nach der Veröffentlichung Mitte Februar wie immer binnen kürzester Zeit ausgebucht.
In Kleingruppen waren die Teilnehmerinnen mit Feuereifer bei der Sache. „Mitmachen statt Zugucken“ war angesagt. Die Jüngsten durften im ITE-Labor selbst eine LED-Taschenlampe bauen und dabei Löten und andere Techniken kennenlernen. Laboringenieur Henning Wirbs wurde dort von Emeritus Prof. Bernd Steffens und der Studentin Maria Knaub unterstützt. In der Umwelttechnik untersuchten die Älteren unter der Anleitung von Andrea Hagena und Studentin Jennifer Hegenbart Abwasserproben. Mikroskopiert wurde auch in der Physikalische Technik mit Astrid Mucs, während bei den Maschinenbauern mit Jakob Adam Gießversuche unternommen und dabei eigene Schachfiguren produziert wurden.

Begrüßt worden waren die Mädchen zu Beginn durch die Dekanin des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften Prof. Dr. Moniko Greif persönlich. Nach dem Mittagessen in der Mensa berichtete ihnen Maschinenbaustudentin Simone Schwarz noch über den Alltag an einer Hochschule sowie über eigene Erfahrungen mit dem Thema „Frauen und Technik“. Auf die Beine gestellt hatte die Angebote zum „Girls’Day“ auch in diesem Jahr die Zentrale Studienberatung unter der Regie von Marlene Schulz. Belohnt wurden die Organisatoren durch den Spaß und die Begeisterung, mit denen die Teilnehmerinnen bei der Sache waren.
„Mir hat alles Spaß gemacht!“, schrieb beispielsweise die zehnjährige Katharina bei der abschließenden gemeinsamen Auswertung samt „Smiley“ an die Pinnwand. Die 12 Jahre alte Marina befand: „Ich habe manches dazugelernt“. „Das Essen in der Mensa war top“, lobte Mariam, 11 Jahre, und bedauerte lediglich: „Leider war es zu kurz, also die Zeit.“ Die gleichaltrige Sina stellt es sich nach den gesammelten Eindrücken „sehr spannend“ vor, als Ingenieurin zu arbeiten. Das sah auch die 12-jährige Intisar so: „Wenn ich mal groß bin, bin ich auch dran interessiert hoffentlich!“

Von: Susanne Niklas
Hochschule erforscht neue Wege bei der Berufs- und Ausbildungsplatzwahl
Viele Unternehmen kämpfen aktuell gerade im Segment der Auszubildenden mit sinkenden Bewerberzahlen. Zusätzlich hat sich das Mediennutzungsverhalten der jungen Zielgruppen stark geändert und Unternehmen müssen innovative Medien einbeziehen, um sich im „Kampf um die Talente“ als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Auch Schulen suchen neue Wege, um Schülerinnen und Schüler über Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.
Seit 2008 befasst sich an der Hochschule RheinMain das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)-Forschungsprojekt „ReMoMedia“ mit der Nutzung von Mobilen Medien für die Bewerberansprache. Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Jäger und Prof. Dr. Stephan Böhm vom Studiengang Media Management werden auch Kombinationsformen von klassischen Infoterminals und Smartphones untersucht. „Das Infoterminal erzeugt Aufmerksamkeit - relevante Informationen können dann auf das Smartphone geladen und mitgenommen werden“, beschreibt der Mobile Media-Experte Böhm den Ansatz.
Der „Azubimat“, als Prototyp eines solchen Infoterminals, der im Forschungsprojekt entwickelt worden ist, stand inzwischen im Mittelpunkt des Interesses von Wiesbadener Schülerinnen und Schülern, wie das Foto zeigt. „Durch den Einsatz vor Ort an Schulen wollen wir die Akzeptanz unserer Konzepte direkt bei der Zielgruppe testen“, so die Doktorandin Susanne Niklas, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin seit 2009 im Forschungsprojekt „ReMoMedia“ mitarbeitet und die Feldexperimente an den Schulen geleitet hat. Das Azubimat-Team wurde vor Ort auch von den studentischen Hilfskräften Tobias Beuscher (Bachelorstudiengang Media Management) und Philip Constantine (Masterstudiengang Media & Design Management) unterstützt.
Zwei Tage lang waren insgesamt 93 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 der Erich Kästner-Schule in Wiesbaden am Test des Azubimat-Prototypen beteiligt. Dieser präsentiert Informationen über Ausbildungsberufe in multimedialer Form mit Bilderserien oder auch in kurzen Videos über ein modernes Touchscreen. Und der Clou: Die Schülerinnen und Schüler können sich die für sie besonders interessanten Inhalte per QR Code, SMS oder Bluetooth auf das Mobiltelefon laden. „Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, das Gerät wurde sehr gut von den Schülern angenommen“, berichtet Susanne Niklas.
Weitere Informationen zum Projekt sind im Internet unter www.remomedia.de erhältlich.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Studierende der Hochschule RheinMain präsentieren ihre Arbeiten
Die 7. Darmstädter Tage der Fotografie fanden vom 20. bis 22. April statt. An 13 über die ganze Stadt verteilten Orten wurden in der diesjährigen Ausstellung "Bildspuren - Unruhige Gegenwarten" Bilder aus den unterschiedlichsten Genres präsentiert. Studierende der Hochschule RheinMain bekamen Gelegenheit, ihre Arbeiten im Foyer der Hochschule Darmstadt auf der Mathildenhöhe zu zeigen.
Bereits bei der Eröffnung am Freitagabend fand die Veranstaltung großen Anklang, und neben dem vertretenen Fachpuplikum bot die Ausstellung auch Studieninteressierten vielfältige Eindrücke rund ums Thema Gestaltung und Fotografie im Studium. Die vielbeachtete Wand des Wiesbadener Fachbereichs DCSM der Hochschule RheinMain präsentierte ansprechende Arbeiten der Zeitgenössischen Fotografie. Ausstellende Studierende der Hochschule RheinMain waren Laure Morche, Alexander Dreis, Dominik Schneck, Alexander Kilian, Sebastian Niepoth und Jana Krön.
Von: Birte Müller-Heidelberg
Bewerben Sie sich jetzt!
Der Frauenförderpreis der Hochschule RheinMain wird für herausragende Projekte vergeben, die spürbar die Förderung von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter vorantreiben und die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie an unserer Hochschule erleichtern. Damit soll das Engagement von einzelnen und von Gruppen in diesen Bereichen hervorgehoben werden. Angesprochen werden gleichermaßen Frauen und Männer aus der Gruppe der Studierenden, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Lehrenden.
Noch bis zum 1. Mai können Nominierungen für die nächste Vergaberunde eingereicht werden. Es sind sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge anderer möglich. Die Nominierungen können von allen Mitgliedern und Angehörigen der Hochschule kommen und müssen beim Präsidium eingereicht werden.
Ausgezeichnet werden
Von: Birte Müller-Heidelberg
Anmeldungen jetzt möglich
Die neuen Workshop- und Seminarangebote von Studienzentrum und Career Service sind im aktuellen Flyer zusammengefasst, der an allen Standorten der Hochschule RheinMain ausliegt. Auch im Internet ist eine Liste der kommenden Veranstaltungen abrufbar:
Die Anmeldung für die Veranstaltungen ist nun online freigeschaltet. Für Angebote des Studienzentrums nutzen Sie bitte das online-Formular. Wenn Sie an Veranstaltungen des Career Service teilnehmen wollen, können Sie sich dafür im Stud.IP anmelden.